Fitness-Armband im Test

Freitag, August 12, 2016 1 Comments A+ a-

Seit Pokémon Go wird aus den meisten Stubenhockern echte Freiluft-Liebhaber. Ich sehe das ja bei meinem Sohn, der plötzlich stundenlang mit seinen Freunden plötzlich draußen verbringt, egal welches Wetter ist, nur um ein Pokémon auszubrüten oder ein paar neue zu fangen. Ich muss ehrlich sagen, dass diese App schon sehr motivierend ist. Wäre es möglich, die App mit einem der klassischen Activity-Tracker zu verbinden, ich würde sie auch nutzen, aber ständig am Handy hängen, wäre so gar nicht meins.


In der letzten Zeit ist mein Fitness-Tracker von Fitbit leider fast immer zu Hause geblieben. Was daran liegt, dass der Akku nicht mal mehr eine Woche hält und ich zur Zeit eh das Sofa hüten darf, wegen dem Bauchzwerg. Trotzdem wollte ich für die Zeit danach einen alternativen Schrittzähler mit Schlafanalyse haben, den ich mir um das Handgelenk machen kann. 

SANPURA
Bei Sanpura habe ich ein interessantes LED-Fitness Armband entdeckt, das auch gar nicht so teuer ist. Sanpura ist ein Shop, den ich gerne regelmäßig aufsuche und von meiner Mutter kenne, die dort schon öfters medizinische Produkte bestellt hat. Zum Beispiel hat sie dort ihre Nasendusche, ihr aktuelles Blutdruckmessgerät und kleinere Hilfen für den Alltag erworben, die das hohe Alter manchmal erfordern. 

FAKTEN ZUM SHOP
  • Porto: 5,90€ pauschal, bei Spedition 9,50€
  • Versand: DHL
  • Zahlmöglichkeiten: Vorkasse, Paypal, Kreditkarte
  • Website: Klick Hier


PREIS
29,99€

MEINE ERFAHRUNGEN
Der Grund, warum ich mich trotz einiger Kritik, für dieses Modell entschieden habe, ist die Tatsache, dass ich das Armband schöner finde, als bei anderen Modellen. Zwar hat es auch keinen richtigen Verschluss, aber passt bei meinem eher schmalen Handgelenk super. Bei anderen LED-Fitness Armbändern musste ich Löcher hinzufügen. Außerdem trägt der Display-Anteil nicht so stark auf.


Die Uhr bzw. das Armband sind aus Silikon, sie ist schwarz und riecht nicht chemisch, aber man schwitzt sehr darunter. Es ist sauber und gut verarbeitet. Der Verschluss ist etwas fummelig, aber dadurch halten die Verschlüsse etwas besser. Wobei ich immer noch der Meinung bin, das ein normaler Uhren-Verschluss eine bessere Alternative wäre.  

Es gibt für den Tracker eine spezielle App oder genauer gesagt ein PC-Programm, aber ich selbst nutze myfitnesspal und wollte dies auch beibehalten, da es mir hauptsächlich um die Kalorien und Schritte geht. Leider geht es nicht mit der Software, da es sich irgendwie mit keiner App vom Smartphone verbindet. Es ist also der erste Tracker, der nur mit PC-Software genutzt werden kan. Das ist einerseits nicht so toll, aber auf der anderen Seite hält dadurch der Akku länger, weil eben nicht ständig aktualisiert wird.

Bevor das Fitness-Armband genutzt werden kann, muss es einmal komplett aufgeladen werden. Später beträgt die Ladezeit ungefähr 1 Stunde, und abhängig von der Nutzung hält der Akku hier rund 5 Tage. Das ist kürzer als bei meinem Fitbit, aber am Handgelenk vergisst man es weniger, als in der Socke und kann so schnell mal eben aufladen. 


Kommen wir aber nun zum wichtigsten Part, den Aufzeichnungen. Okay, der Tracker kostet nur 30€, aber dafür hätte ich persönlich einfach mehr erwartet. Man kann sagen, der Schrittzähler ist sehr motivierend und empfindlich. Zur Zeit laufe ich nicht mehr als 3000-4000 Schritte am Tag, weil der Arzt es verlangt, sonst sind es aber immer 7000-20.000 Schritte. Ich habe es direkt mit dem Tracker vom Galaxy S6 (S Health) und meinem Fitbit verglichen. Die beiden sind im Übrigen fast identisch, nur das ich eben das Smartphone nicht immer bei mir habe. Zum Beispiel laufe ich in der Nacht häufiger aufs Klo, das sind am Morgen mit dem Fitbit ca. 300 Schritte. Mit diesem Fitness-Armband hatte ich schon 2008 Schritte gesammelt. Alleine wenn im Flur auf den Boden sitzt und den Kindern, sowie mir selbst die Jacke anziehe, sind es schon rund 300 Schritte. So habe ich trotz einem Tag auf dem Sofa 10.472 Schritte geschafft. Also als Schrittzähler sehr motivierend. In der Nacht ist es ähnlich, denn meine Schlafzeiten sind sehr interessant. Hier wird auf Bewegung gesetzt und da reicht schon die kleinste Bewegung aus, um das als wache Phase anzusehen. 


Der Kalorienverbrauch richtet sich ganz klar an die Schritte, sodass auch hier mehr verbraucht werden, als tatsächlich gewährleistet ist.

FAZIT
Eine passende App wäre schon schön gewesen, genauso wie eine nicht so starke Empfindlichkeit. Für mich als Smartphone-Generation, wäre das Modell vielleicht nichts. Zwar bin ich viel am PC, aber ich nutze eben auch viele Apps und da wäre eine Verbindungsmöglichkeit eben sinnvoller. Dafür ist der Tracker etwas für ältere Menschen, weswegen das Modell von meiner Mutter ab jetzt genutzt wird. Sie nutzt kein Smartphone, kommt mit der PC-Software super klar, nachdem ich sie ihr erklärt habe, und für sie ist es motivierender. Seit sie die Uhr nutzt, versucht sie täglich ihre wenigen Schritte, die sie seit ihrem Herzinfarkt nur macht, zu steigern. Auch wenn es nicht ganz genau ist, stört sie das weniger und sie freut sich immer sehr, ihr neues Ergebnis zu präsentieren. 
                              


*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

1 Kommentare:

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Eva
AUTHOR
17. August 2016 um 13:25 delete

Da Lob ich mir mein UP Move. Gut, zugegeben, hübsch ist was anderes, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden. App funktioniert auch hervorragend und die Wettbewerbe innerhalb der Familie machen unglaublich viel Spaß. Da wird man dann fast zum "Bewegungsmonster" ;-)

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