Closer to Nature - Flaschenwärmer im Test

Montag, September 26, 2016 0 Comments A+ a-

Braucht man einen Flaschenwärmer? Die Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Ich selbst habe einen Wasserkocher, der die Temperatur nach dem Aufkochen hält und dementsprechend benötige ich es eigentlich nur, wenn das Baby am Ende nicht trinken möchte, und ich die Flasche kurz warm halten möchte. Gleiches gilt später für Gläschen. Oder wenn ich abgepumpte Milch gerade am Anfang aufwärmen möchte, da ich zu den Eltern gehöre, die abpumpen, damit auch der Mann einmal füttern kann.


Für meinen jüngsten Nachwuchs habe ich noch keinen Wärmer gehabt, und mich daher sehr gefreut, denn ich bin ein großer Fan von Tommee Tippee. Windeltwister, einige Flaschen für größere Kinder habe ich schon seit Jahren in Benutzung und liebe sie. Leider so schwer in Deutschland zu bekommen. Daher habe ich mir das Produkt zum Testen ausgesucht, denn mir war es bei den Rezensionen ehrlich gesagt egal, ob der Stecker stimmt, denn dafür gibt es Adapter.

Ein Adapter ist jedoch gar nicht nötig, wie das Foto zeigt, hat das Produkt, was zur Zeit ausgeliefert wird, eindeutig einen deutschen Stecker. Inzwischen könnt ihr also die anfänglichen negativen Bewertungen einmal außen vor lassen.

Der Wärmer ist sehr sauber verarbeitet, leicht und hat eine große Öffnung, sodass auch breite Flaschen hineinpassen. Hier nutze ich wie bei allen Schwangerschaften Avent, da ich das Set immer von meinen Schwiegereltern geschenkt bekomme, und die Kinder bis jetzt die Flaschen vollständig akzeptiert haben. Avent passt ebenfalls sehr gut rein. Sodass ihr nicht an den Hersteller selbst gebunden seit. 


Was sofort auffällt, es gibt keinen Deckel. Alle Geräte, die ich hatte, besaßen zumindest einen abnehmbaren Deckel und sei es in Becherform, damit der Dampf auch bei einer größeren Flasche an die richtige Stelle kommt. Das gibt es hier nicht. 

Wasser hinzugeben, denn die Erwärmung erfolgt im Wasserbad, wie die meisten Wärmer. Es gibt insgesamt 3 Stufen, wobei sich hier das Drehrad etwas schwerer drehen lässt. Das hat den Vorteil, dass man es nicht versehentlich verstellen kann. 

Meine Erfahrungen im Alltag sehen wie folgt aus. Ausprobiert habe ich es mit Gläschen, denn die gibt es bei uns durch den Großen, sowie jeweils ein Test mit Wasser (150ml) durchgeführt. Als Temperatur habe ich 45 Grad ausgewählt, denn das ist die Temperatur, die man dem Baby anbieten kann, denn bis man anfängt ist es in der perfekten Temperatur. 

1 Stufe – 10 Minuten und 19 Sekunden fürs Glas; 5 Minuten und 12 Sekunden Wasser 
2 Stufe – 8 Minuten und 1 Sekunde fürs Glas; 4 Minuten und 45 Sekunden Wasser 
3 Stufe – 7 Minuten und 13 Sekunden fürs Glas; 4 Minuten und 2 Sekunden Wasser

Es ist gleichmäßig erwärmt, wobei ich empfehle, stets einmal zu überprüfen, weil immer etwas minimal anders sein kann, oder man nicht genau auf die Zeit achtet denn dann wird es natürlich heißer. 

Außerdem sollte auf den Wasserdampf geachtet werden, denn der tritt nun einmal am Rand aus, und es gibt wie gesagt keinen Deckel. 

Die Reinigung ist denkbar einfach. Alle 14 Tage ungefähr mit etwas Zitrone oder Essig im Wasser einmal auf Stufe 3 für 10 Minuten erwärmen, dann abgießen und nur einmal mit einem Tuch auswischen. Sehr einfach. 

PREIS
36€

*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

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