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MYKRONOZ Smartwatch Fitnesstracker ZeRound im Test

Habt ihr auch einen Fitnesstracker um euer Handgelenk, oder seid am Überlegen eine Smartwatch zu kaufen? Mir persönlich reicht mein einfacherer Tracker, damit ich sehen kann, wie viele Schritte ich in der Tat laufe. Mit meinem grenzwertigen Blutdruck sind mir meine 10.000 Schritte am Tag eigentlich sehr wichtig. Mein Mann ist da etwas moderner und wollte gleich eine richtige Smartwatch. Wir haben dieses Modell in den letzten Tagen für euch unter die Lupe genommen und falls ihr auf der Suche seid, schließt dieses Modell ruhig aus. 


PREIS
99€ 

ERSTER EINDRUCK
Hier gibt es noch nichts zu bemängeln. Die Uhr sieht aus wie eine Uhr, die Verarbeitung ist kein herausragendes Highlight, aber ganz klar sauber und vernünftig. Die Box, in der sie geliefert wird, eignet sich auch als Geschenkbox. Der Verschluss ist endlich mal mit einem richtigen Verschluss und nicht nur geklickt, weswegen die Wahrscheinlichkeit eines Verlustes geringer ist. 

DIE APP
Die App ist kostenlos und schnell installiert. Hier können viele Einstellungen vorgenommen werden, wie zum Beispiel das Design vom Ziffernblatt angepasst werden, Einstellungen für Signale und ähnliches. Die App erkennt die Uhr zuverlässig und verbindet sich via Bluetooth innerhalb von wenigen Sekunden. Man muss sich anmelden und sowohl bei meinem Mann, als auch bei mir hat es ungelogen 10 Versuche benötigt, bis die Email-Adresse nicht als Falsch anerkannt wurde. Hinweis Googlemail muss ausgeschrieben werden. 


DIE UHR
Im ersten Moment unterscheidet sich die Uhr nicht von einer normalen Uhr, sie zeigt nämlich im normalen Modus schlicht die Uhrzeit an. Zusätzlich gibt sie Informationen über die gelaufenen Schritte, KM,  und Kalorien an. An Hand der Bewegung wird auch die Schlafphase erfasst. Soweit unterscheidet sich die Uhr nicht von meinem schlichten Tracker. 

Sie kann jedoch auch als Telefon genutzt werden. Und das war für meinen Mann das Highlight. Ein Blick auf die Uhr und er weiß, wer anruft, und kann sogar noch das Telefonat annehmen. Eingehende Nachrichten, wie WhatsApp, SMS oder Email werden ebenfalls angezeigt bzw. darauf hingewiesen. So kann man in der Theorie immer schauen, weswegen das Smartphone gerade aktiv war und ob sich ein Blick auf das Telefon lohnt. 


DIE PRAXIS
Schnell verbunden ist die Uhr ganz klar mit dem Smartphone. Ausprobiert hat mein Mann es mit dem Windows-Phone von seiner Arbeit und auch später mit dem Galaxy S7. Nach 2 Stunden herumspielen hatte er jedoch ganz klar die Nase voll von diesem Exemplar. Es fängt schon damit an, das SMS und WhatsApp sehr verzögert ankommen. 30 Sekunden oder auch eine Minute wären ja noch okay, aber 5-10 Minuten, wenn man perfekten Empfang hat, und im Grunde das Smartphone neben einem auf dem Tisch liegt, dann ist es schon enttäuschend.


Anrufe werden sofort angezeigt, und können in der Regel auch gleich angenommen werden. In der Praxis funktioniert es jedoch alles andere als zuverlässig. Mein Mann ist beruflich sehr viel am Telefonieren und während der erste Anruf auf ohne Probleme angenommen und getätigt werden konnte, wurde der zweite Anruf zwar angezeigt, konnte aber nicht angenommen werden. Nun gut, die Spielerei benötigt er nicht, und damit hätte er auch leben können. Anruf drei wurde dann auch wieder angezeigt, konnte angenommen werden, aber die Sprache wurde nicht übertragen und das Telefonat war erst möglich, als mein Mann direkt ans Telefon gegangen ist. Anruf Nummer vier war gar nicht möglich anzunehmen, da nach dem ersten Klingeln die Verbindung abgebrochen war. Und genau dieses Problem passiert sehr häufig. In den zwei Stunden hat das Smartphone insgesamt 7 Mal die Verbindung verloren und musst neu mit der Watch verbunden werden. Außerdem reagiert der Touch sehr bescheiden. Als Smartwatch fällt das Gerät also schon einmal durch.

DER FITNESS-ASPEKT
Den Teil habe ich dann getestet, da ich noch immer meinen Fitbit One in der Socke trage und ein gutes Armband wäre schon eine deutliche Verbesserung. Mein Fitbit ist eigentlich sehr genau und die Differenz zum Fitbit beträgt rund 1000-1500 Schritte am Tag mehr. Gerade beim Autofahren werden Schritte erfasst, die mein Fitbit selbst am Fuß, wo man ja nun aktiver ist nicht erkennt. Der Schlaf wird halbwegs zuverlässig erkannt. Es ist also okay und wenn man es weiß, dann lässt man diesen Arm eben etwas mehr schlenkern beim Schieben, dann erkennt er auch diese Schritte an. Im Vergleich zu Geräten, die ich sonst im 30€ Sektor getestet habe, ist das Gerät klar mit meinem Fitbit zu vergleichen. Nur das mir hier die Herausforderungen fehlen, um noch mehr zu laufen.

DER AKKU
Geladen wird über eine Ladestation, was ich schon von anderen Modellen kenne. Das Kabel ist auch hier einfach zu kurz, aber das kann man schließlich austauschen. Geladen ist er in einer Stunde, wenn er komplett leer ist. Danach hält der Akku abhängig von der Nutzung. Einen Tag schafft er auf jeden Fall, mehr aber auch nicht. Vergleichbar mit einem Smartphone, was normal genutzt wird. Ist mir persönlich zu nervig, da mein Fitbit One gut zwei Wochen hält und selbst nach einem Jahr zumindest noch 5 Tage im Einsatz sein kann. 

FAZIT
Ganz ehrlich, spart euch das Geld und investiert es in ein durchdachteres Modell. Weder ich noch mein Mann sind hiervon überzeugt. 

*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

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