ROGUCI - Fitness-Tracker im Test

Donnerstag, September 29, 2016 0 Comments A+ a-

Nach der Schwangerschaft hab ich leider noch ein paar Kilos drauf. Das sind immer die 2-3l die ich spontan im Krankenhaus vor der Geburt in Form von Flüssigkeit zu mir nehme und die dafür sorgen, dass ich nach dem Kaiserschnitt trotz weniger Gewicht durch das Baby und Fruchtwasser, genauso viel wiege wie mit dem Bauchzwerg. Damit ich diese auch noch los werde, heißt es Sport treiben, und da kann man passenderweise gut Fitness Tracker auf ihre Tauglichkeit testen.



Der Tracker hat im ersten Moment etwas von einer Uhr, aber es fehlt eben ein richtig großes Display. Dieses ist nur deutlich kleiner, und schaltet sich nur nach drücken der Taste an. Erst einmal muss der Tracker aufgeladen werden. Hierfür gibt es keine extra Ladevorrichtung und der USB-Anschluss befindet sich nicht, wie bei einigen Modellen im Armband selbst, sondern das Display kann entfernt werden und dort ist am einen Ende des Displays der USB-Anschluss. Es dauerte bei mir rund 5 Minuten bis überhaupt angezeigt wurde das es lädt. Vielleicht war der Akku einfach nur extrem leer.



In der Zeit kann die App ZERONER auf dem Smartphone installiert werden. Nach der Anmeldung und Installation ist erstmal ein Update fällig. Danach kann man zum Beispiel Ziele festlegen und andere Einstellungen vornehmen. Die Software läuft stabil, ist übersichtlich gestaltet, muss aber immer laufen, wenn man zum Beispiel Anrufe und Whatsapp angezeigt bekommen möchte. Gekoppelt ist das Smartphone in meinem Fall ein S6 innerhalb von wenigen Sekunden.

Die Uhr bzw. das Armband sind aus Gummi, welches nicht riecht, aber man schwitzt sehr darunter. Es ist jedoch sauber und gut verarbeitet. Leider nicht für sehr schmale Handgelenke geeignet. Ich dachte, dass ich durch die Schwangerschaft nun etwas dickere Handgelenke hätte, aber damit es korrekt anliegt, würden bei mir noch ein paar Löcher fehlen. Entweder macht man diese selbst mit einem Messer oder anderen spitzen Gegenstand oder nutzt die vorhandenen Löcher. Der Verschluss ist etwas friemelig, aber dadurch halten die Verschlüsse etwas besser. Wobei ich immer noch der Meinung bin, das ein normaler Uhrenverschluss eine bessere Alternative wäre.



Der Schrittzähler arbeitet halbwegs korrekt. Ich habe es mal mit meinem Fitbit verglichen und an den sieben Testtagen war der Unterschied zwischen 500 und 600 Schritten. Der Schlafrhythmus wird nur erfasst, wenn man sich bewegt, sagt aber in meinen Augen wenig aus. Anrufe und Nachrichten werden minimal verzögert angezeigt und das funktioniert auch zuverlässig. Allerdings zieht diese Funktion stark am Akku vom Smartphone und auch beim Tracker. Mit dieser Verbindung ist der Tracker nach 3 Tagen komplett leer gewesen, und beim Smartphone ungefähr eine Stunde schneller alle. Das hängt aber auch davon ab, wie aktiv diese Funktion genutzt wird. Ohne diese Möglichkeit und nur gelegentlichem Verbinden ist der Tracker nach 4 Tagen noch bei 75%.

Der Tracker selbst ist okay, wie lange das Modell hält? Ganz ehrlich, das kann nur die Zeit zeigen. Einige Bewertungen lassen ja nicht viel gutes Hoffen. Allerdings war mein erste Fitbit One nach 13 Monaten tot. Mal gucken, wie lange dieses günstige Modell hält.

PREIS
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