Forerunner 35 Garmin im Test

Montag, November 21, 2016 0 Comments A+ a-

Kennt ihr schon die Fitness-Uhren von Garmin? Ich habe sie schon öfters gesehen, mich aber nie getraut eine zu kaufen, weil sie eben doch recht teuer sind, und ich mit meinem Fitbit One recht zufrieden bin. Nun durfte ich für euch 14 Tage lang den Forerunner 35 testen. Das hat mich in der Tat überzeugt, sodass ich ihn mir kaufen werde. Aber lest selbst. 


PREIS
199€ in verschiedenen Farben.

QUALITÄT
Die Qualität ist gut. Das Armband ist aus Silikon und fühlt sich sehr flexibel un weich an. Es gibt sehr viele Löcher, sodass niemand eins extra machen muss, egal wie dick oder dünn das Handgelenk ist. Die Knöpfe sind an den Seiten platziert und haben einen guten Druckpunkt. Die Qualität stimmt also.


ERSTE SCHRITTE
Die Bedienung ist sehr einfach. Es gibt vier Knöpfe an der Seite. Oben links macht man zum Beispiel die Uhr an. Unten rechts kann man scrollen und oben rechts ist die Bestätigungstaste. Leider gibt es keine Taste zum Zurückscrollen. Hat man sich im Menü vertan, muss man langsam wieder zu dem Punkt weiterscrollen. Das kann manchmal sehr nervig sein, bis man zumindest die Menü-Punkte auswendig kennt. 
Die Uhr selbst muss erstmal eingestellt werden, was jedoch fix geht. Danach muss sie mit der Garmin Connect App gekoppelt werden. Diese ist kostenlos für Android und Apple. Windows Phones haben sie leider nicht. In der App muss man nun seine Daten eingeben, wie Alter Gewicht, Geschlecht und die anderen wichtigen Einheiten. Mein iPhone hat sich im Anschluss innerhalb von 20 Sekunden mit der Uhr verbunden. 

DISPLAY
Das Display ist hell, aber nicht grell. Auch ohne die Belichtung kann man es gut ablesen. Somit kann es auch bei Dunkelheit oder Sonnenlicht gelesen werden. Die Zahlen sind groß und deutlich. Wenn man unterwegs Licht benötigt, einfach kurz den An/Aus Schalter oder eine andere Taste kurz drücken. Das Display selbst ist nicht hochauflösend. Man erkennt schon die Pixel, aber das ist nicht weiter schlimm.


SMART-FUNKTION
Ich benötige es nicht unbedingt, aber es ist schon ab und an praktisch. Smartphone in der Tasche, es klingelt und man kann mit einem Blick auf die Uhr sehen, wer einem geschrieben hat oder wer gerade anruft. So kann man entscheiden, ob man nachgucken möchte oder nicht. Die gesamte Nachricht kann nicht abgerufen werden, aber als kurze Information sehr gut. Im direkten Vergleich zu einer richtigen Smartwatch also nur eine Demo-Version, wenn ihr versteht, was ich meine. 

FITNESS-UHR
Die Forerunner hat mehrere integrierte Sportprogramme, was ich persönlich toll finde. Man kann zum Beispiel draußen Laufen auswählen, aber auch für den Crosstrainer oder das Fahrrad gibt es ein eigenes Programm. Da ich viel auf dem Heimtrainer / Crosstrainer bin, ist es für mich ideal. 


Draußen wird mit einem eingebauten GPS die Strecke sehr genau erfasst. Deutlich besser als bei meinem Fitbit One, wo nur über die Schritte eine Strecke ermittelt wird. Zudem wird über die Rückseite der Uhr der Puls erfasst. Ich mag es nicht, da ich einen sehr schnellen Puls habe und selbst wenn ich regelmäßig trainiere bin ich immer am Maximum. Dazu brauche ich keine zusätzliche Bestätigung. 

Die erfassten Daten, egal aus welchem Programm, werden an das Smartphone übermittelt und können in der App angezeigt werden. Strecke, Geschwindigkeit, Kalorien und andere Dinge werden erfasst. 


Beim Laufen werden auf dem Monitor die wichtigsten Daten angezeigt, erfreulicherweise kann man selbst in der App konfigurieren, welche Daten das sind. Man kann für mehrere Bildschirme auswählen, welche Anzeigen man wünscht. Auf einer Bildschirmseite passen 3 Werte untereinander. Hier sollte man sich jedoch merken, welche das sind, die Uhr zeigt einfach nur die Werte an.

Die erfassten Daten sind in meinen Augen sehr korrekt. Ich habe sie draußen nur bei einem Spaziergang genutzt, da ich kein Outdoor-Läufer bin. Puls, Strecke und Geschwindigkeit stimmen mit meinen Smartphone Laufprogramm überein (Runtastic und Apple selbst). Der Puls zum Beispiel wird den ganzen Tag erfasst und so bekommt man einen guten Überblick, wie er zum Beispiel in der Nacht ist. 

Es motiviert auf jeden Fall, und man bewegt sich mehr, gerade weil man hier sehr häufig erinnert wird, wenn man zu viel sitzt. 

DER AKKU
Meinen Tracker muss ich ungefähr alle 12-14 Tage aufladen, selbst wenn ich ihn täglich in der Socke habe. Allerdings wird er nur gekoppelt, wenn ich auch die App aktiviere, also nicht 24Std am Tag. Beim Forerunner kommt es ebenfalls auf die Nutzung an. Ist das GPS ständig aktiviert, dann muss man schon täglich aufladen. Das macht man jedoch nicht, und so schafft es der Akku dann auf 5-7 Tage. Das ist absolut in Ordnung und ich war positiv überrascht, da andere Geräte hier meist schon nach 1-3 Tagen geladen werden müssen. 

FAZIT
Die Uhr ist für Sportler ganz klar zu empfehlen. Ob man als gelegentlicher Sportler, wie ich es bin, die Uhr benötigt? Nein, ganz klar nicht, denn da reicht auch ein normaler Tracker. Wer aber seine Fitness verbessern möchte und mit dem richtigen Puls trainieren möchte, der sollte zuschlagen. Akku hält sehr gut, die erfassten und übermittelten Werte sind sehr gut, und es gibt eine große Community, wo man sich Freunde suchen kann für Wettbewerbe oder ähnliches. 

*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

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