Metene Digital-Stirn-Thermometer im Test

Dienstag, November 01, 2016 0 Comments A+ a-

Wie messt ihr eigentlich Fieber? Klassisch in den Popo, unter der Zunge im Ohr oder über die Stirn? Wer es genau will, der misst einfach im Popo. Bevorzuge ich bei meinen Kindern ehrlich gesagt doch schon. Wenn ich sie aber in der Nacht nicht wecken möchte oder es schnell gehen soll, dann wird bei uns über die Stirn gemessen. Sonst haben wir ein Braun NTF3000 und damit bin ich sehr zufrieden. Allerdings ist es teuer und manche sind auf der Suche nach einer günstigen Alternative. Wir durften 30 Tage ein solches Modell für euch testen.


PREIS
26,99€

SARAH HATS GETESTET
Betrieben wird das Produkt mit 2 AAA Batterien, die auch im Lieferumfang enthalten sind. Die Anleitung ist verständlich, wobei ich die Umsetzung von meinem Braun NTF3000 besser fand, da deutlich mehr darauf eingegangen wurde, worauf man zu achten hat. 

Die Messung selbst ist simple und kann theoretisch gleich losgehen. Erst einmal müsst ihr aber auswählen, ob die Umgebungstemperatur oder die Stirn gemessen wird. Hier gibt es zwei unterschiedliche Bereiche 0-100°C fürs Haus und 34,9-42,2°C auf der Stirn. Dazu einfach die Messtaste drücken. Außerdem könnt ihr zwischen Celsius und Fahrenheit unterschieden werden. 

Bevor es losgehen kann, sollte sicher gestellt werden, dass das Kind mindestens 30 Minuten im Haus ist, sodass die Stirn nicht durch Sonne erhitzt oder durch Schneewetter abgekühlt ist. Danach muss die Stirn komplett von Schmutz, Schweiß und Fett befreit werden. Dann sollte die richtige Position eingenommen werden. Mittig bei der Stirn und mit ungefähr 1cm Abstand. Danach ist das Ergebnis innerhalb von 2 Sekunden ablesbar. Idealerweise misst man drei Mal und nimmt den Mittelwert.

Das Display verrät neben Haus / Stirn auch die Temperatur und die Einheit. Die Temperatur ist gut ablesbar, aber nicht so schön, wie ich es bei meinem Braun gewohnt bin. Dort wird grün, gelb und rot angezeigt, und symbolisiert fix, ob das Kind Fieber hat oder nicht. Hier muss man die Zahlen selbst im Kopf haben. Außerdem ist das Display leider nicht beleuchtet und das ist ein klarer Minuspunkt. Ich messe gerne nachts über die Stirn, wenn die Kinder schlafen. Dann ist es jedoch bei uns im Kinderzimmer sehr dunkel und ich muss erst rausgehen, um die Zahlen lesen zu können. 

Zur Zeit ist bei uns glücklicherweise keiner krank geworden. Trotzdem habe ich öfters mal gemessen. Zum Beispiel hatte Baby Ben 37°C bei der Stirn, im Ohr 36,5°C (wobei das nicht wirklich passte) und im Pop waren es 37,3°C. Also überraschend genau. 

*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

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