AsiaLONG Schrittzähler

Donnerstag, März 23, 2017 0 Comments A+ a-

Ich rede die ganze Zeit über Fitness-Apps, aber wie zählt man nun zuverlässig die Schritte? Entweder trägt man immer das Handy bei sich oder man nutzt einen Fitness-Tracker. Davon gibt es inzwischen sicherlich tausende. Ich selbst nutze seit zwei Jahren einen Fitbit One und bin damit sehr zufrieden. Trotzdem fehlen mir ach dort ein paar Dinge. Zum Beispiel ist er nicht wasserdicht und ich muss ihn zum Schwimmen abnehmen. Heute möchte ich euch einen Fitness-Tracker vorstellen.



PREIS
19,99€ bei Amazon



MEINE ERFAHRUNGEN
Ausgepackt habe ich mich erst einmal sehr über das Armband gefreut. Es hat einen richtigen Verschluss und somit verliert man sie seltener. Nachteilig ist jedoch das Material, denn oben, wo der Tracker reinkommt, ist es sehr dünn. Für meinen Fitbit One habe ich ein gleiches Armband für ca. 5€ gekauft und da ist das Material überall dick und stabil. Hier muss man ehrlich gesagt Angst haben, dass der Tracker rausfällt. 



Danach wollte ich den Tracker gleich ausprobieren, aber Pustekuchen, denn der Akku ist leer. Aufgeladen wird über USB, und da ist gleich das nächste Problem oder eher gesagt "Nicht so Schöne". Der Stecker geht nicht ganz rein und wenn man ihn normal reinsteckt, wie auf dem Foto, was zum Ausladen eben reicht, dann hat man das Gefühl der Stecker schabt über Plastik. Langes Vergnügen? Ich bezweifle es. Eingesteckt, zeigte er mir nur einen leeren Akku. Kein Ladesymbol nichts. Dazu muss man das Gerät anschalten.



Das ist ein weiterer Kritikpunkt. Es ist einfach nur ein schwarzer Kreis, den man nicht gut sieht, und der eben keinen Widerstand hat, wie bei meinem Fitbit One. Man weiß also nicht, ob man ihn gedrückt hat oder nicht. 

Nun gut, aufgeladen bin ich damit einen Tag herumgelaufen. Da das Armband praktisch ist, habe ich es fairer Weise zusammen mit dem Fitbit getragen. Den trage ich am linken Fuß, weil ich den beim Autofahren nicht nutze. Am Fuß wird jedoch jeder Schritt erfasst, was bei Kinderwagenschieben am Handgelenk nicht gewährleistet ist. 

Vor der Nutzung solltet ihr im Konfig-Menü alles einstellen. Drei Sekunden drücken und schon könnt ihr alles einstellen und im Menü wechseln. Gute Idee, aber nervig, da regelmäßig plötzlich das Display abdunkelt und man im Grunde nach jeden Schritt darauf einmal warten sollte. Drückt man gleich die nächste Einstellung wartet dann die drei Sekunden ist es abgedunkelt. Zumindest bei mir. Datum, Uhrzeit, Geschlecht, Gewicht und Größe können gespeichert werden.

Nun bin ich damit eine Woche herumgelaufen. Der Akku hat nicht so lange gehalten. Fitbit zeigte endlich Orange an, also etwas leerer. Dieses Modell hatte ich nach 4 Tagen schon aufladen müssen, und ich gucken lediglich am Morgen nach dem Einkauf, vor dem Spaziergang, danach und am Abend noch einmal. Vier mal am Tag das Display anmachen. Durch den Kreis und die blöde Aktivierung kommt man aber gerne mal mit der Hose oder bei einer Bewegung dagegen. 



Die Schrittzahlen könnt ihr ganz ehrlich knicken. Fitbit One in der Regel 10.000-15.000 Schritte, bei dem AsiaLong, gleicher Fuß, nur eben über dem Fitbit One, waren es mal 5000 Schritte mehr und an anderen Tagen plötzlich 7000 Schritte weniger. Beide Werte natürlich gerundet. Zum Beispiel gehe ich Dienstags zum Sport. Fahrradfahren, Muskelaufbau und danach so eine Art Stepper. Mit dem Fitbit One schaffe ich dort 2000 Schritte  beim Sport (Hinweis, durch das Bluthochdruck-Training ist es ein Anfänger Training und ich darf nur ganz langsam und erstmal nur 10 Minuten pro Gerät). Der andere Tracker hatte nur 500 Schritte. Bei meinem Spaziergang gehe ich in der Regel 5000 Schritte, was auch hinkommt, da ich keine XXL Schritte habe, und der an Tracker hatte dort mal 8000 Schritte und am nächsten Tag nur 1000. Spinnt also total herum. 

Hinzukommt, dass dieser Tracker nicht mit dem Smartphone gekoppelt werden kann. Also all die Fitness-Apps, die ich nutze, liebe und regelmäßig vorstelle in meinen Testberichten, kann ich nicht nutzen. 

Ganz ehrlich, für ältere Menschen, die sich selbst kontrollieren möchte, ist eine solche Bluetooth-Lose-Variante gut, man guckt nur rauf und hat die Daten. Aber das nützt nichts, wenn ganz ehrlich bei diesem Tracker so die Werte spinnen. Sorry, aber fällt bei mir durch.

*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

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