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Buchkritik - Das Leuchten der Welt / Isabel Beto

Ich glaube, ich habe noch nie so lange für ein Rezensions-Exemplar gebraucht, wie für dieses Buch. Das ist mir schon fast mehr als peinlich. Ich habe es nämlich im September bekommen, angefangen, während  mein Sohn seinen ersten Schwimmkurs-Tag hatte und auch danach noch gut 100 Seiten gelesen, und dann wurde ich krank, und ich hab es schlichtweg im Auto vergessen.



FAKTEN ZUM BUCH 
Autor: Isabel Beto
Titel: Das Leuchten der Welt
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (21. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3832163794
ISBN-13: 978-3832163792
Preis: € 14,99
Genre: Liebe, Wissenschaft, Vergangene Zeiten, USA
Gelesen in: 10 Tagen

DAS COVER
Weiblich, romantisch, verträumt, so würde ich das Cover beschreiben und ich mag es. 

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Bell – Selbstständig, geht ihren eigenen Weg, Kämpfer-Natur mit Ängsten
Solomon – Mann mit gewissen Hintergrund
Tesla – Muss man wohl nicht viel zu sagen
Edison – Auch er ist eine bekannte Persönlichkeit

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: USA, Chicago
Zeit: 1890er

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH 
Chicago, 1893. Die legendäre Weltausstellung öffnet ihre Türen, und keiner kann sich ihrer Faszination entziehen. Geniale Erfinder, exzentrische Magier, mächtige Industrielle – eine illustre Gesellschaft kommt zusammen. Auch Bell Bennett, Tochter eines New Yorker Zeitungsverlegers, zieht es nach Chicago. Heimlich macht sie sich auf den Weg dorthin, um sich als Reporterin zu beweisen und dem vorgezeichneten Leben einer Frau ihrer Zeit zu entkommen. Doch es ist eine Reise voller Hindernisse. In dem geheimnisvollen Wanderarbeiter Solomon Jones findet sie einen Weggefährten. Gemeinsam erreichen sie Chicago und geraten mitten hinein in eine Wunderwelt, die zugleich von Intrigen und Machtspielen durchdrungen scheint. Am Ende wird sich dort nicht nur Bells Schicksal, sondern auch das der technischen Zukunft der Welt entscheiden …(Quelle: Klappentext.)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Obwohl ich das Buch in der Tat vergessen habe, ist es eins der schönsten Bücher, die ich 2016 beendet habe. Der Autorin gelingt es auf eindrucksvolle Weise den Wilden Westen einzufangen und zwei sehr unterschiedliche Charaktere in diese längst vergangene Zeit zu integrieren. Beide Charaktere muss man auf ihre ganz spezielle Art ins Herz schließen, ob man möchte oder nicht. 

Hauptsächlich befasst sich das Buch jedoch nicht mit den letzten Zügen des Wilden Westens, sondern der Geschichte bzw. den Kampf zwischen Tesla und Edison. Gleitstrom oder Wechselstrom heißt die Frage, die den Menschen gestellt wird und in Shows immer wieder präsentiert wird. Während viele Menschen Angst und Scheu empfinden, geht Bell sehr sachlich an diese Geschichte heran und ist nicht nur fortschrittlich sondern beweist eben auch oft Herz. 

Während mich ihr Part immer fasziniert hat und auch die von ihrem Gegenpart, muss ich sagen, dass mich die vielen Intrigen, Kuroptionen rund um Tesla und Edison zwar auch interessiert haben, weil man darüber nun einmal nicht so viel weiß, aber es ist eben auch sehr politisch und ich bin nicht so ein Machtjunkie in Büchern. Deswegen war ich immer froh, wenn dieser Part zu Ende war. Obwohl er sehr schön beschrieben wurde.  

Man lernt mit diesem Buch so viel über diesen damaligen zeitlichen Wandel, dass man einfach nur beeindruckt sein muss. Diese Kombination mit der tollen Geschichte, die einen fesselt, man muss das Buch einfach lieben, auch wenn es Passagen gibt, die eben nicht so den eigenen Geschmack treffen. Sie gehen unter.

Auch meine Mutter empfand den Stil und den Inhalt atmosphärisch und interessant. 

FAZIT: Auch wenn ich das Buch vergessen habe und erst sehr spät wirklich komplett gelesen habe, kann ich sagen, es ist ein eindrucksvolles Buch mit einer spannenden Geschichte über starke Frauen, Tesla, Edison, die Entwicklung des Wilden Westens und vieles mehr. Wer so etwas mag, greift zu.  



COVER💜💜💜💜💜
STIL💜💜💜💜
CHARAKTERE💜💜💜💜💜
SPANNUNG💜💜💜💜💜
HUMOR💜💜💜💜
LIEBE💜💜💜💜💜
GESAMT💙💙💙💙💙

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