Buchkritik - Call the Midwife / Jennifer Worth

Ab und an kann es doch ganz angenehm krank zu sein. Man kommt einfach zum Lesen  :) Mit meinen Magenkrämpfen hatte ich wenig Lust etwas zu machen, und so habe ich mal auf PC, Kinder und Co verzichtet und mich den neuen Büchern meiner Mom gewidmet. 5 Bücher passten nicht in mein Regal, und sind sofort als Lesestapel neben meinem Bett gelandet. Darunter eben auch dieses Exemplar.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Jennifer Worth
Titel: Call the Midwife-Im Schatten der Armenhäuser
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Edel Germany; Auflage: 1 (6. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841904769
ISBN-13: 978-3841904768
Preis: € 12,95
Genre:  60er Jahre, Armenhäuser, Tatsache
Gelesen in: 2 Tagen

DAS COVER
Das Cover erinnert an die Serie. Drei Frauen mit Babys. Passend im 60er Jahre Look. Allerdings finde ich persönlich, dass die Frauen so jung wirken. Passt irgendwie nicht zu dem Inhalt im Buch.

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Das Londoner East End, Ende der fünfziger Jahre: Als junge Hebamme leistet Jennifer Worth zusammen mit ihren Kolleginnen Geburtshilfe im Armenviertel der Stadt. Stets konfrontiert mit der prekären Lage der Menschen, die täglich spüren das Schlusslicht der Gesellschaft zu sein: Armut, Schmutz, Krankheiten und Verfall prägen das Bild. Inmitten dieses Elends kümmern sich die Hebammen und Schwestern hingebungsvoll um die Menschen und werden mit Wärme und Dankbarkeit belohnt.
Schonungslos, ergreifend und zutiefst herzerwärmend berichtet Jennifer Worth von ihrem Lebenund lässt eine fast vergessene Zeit wieder lebendig werden. (Quelle: Klappentext)

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Hmm. Ich mag solche Bücher total gerne und hab mich daher gefreut, als meine Mom es mir geschenkt hat. Also eigentlich gute Voraussetzungen.

Die Serie selbst habe ich schon wahrgenommen, und weiß, dass sie sehr erfolgreich ist. Wie gesagt, ich habe sie nicht gesehen und kann es daher nicht vergleichen.

Der Einstieg in das Buch ist interessant und legt einen eher sachlichen Stil an den Tag. Es wird über die Armenhäuser, die Entwicklung und viele weitere Fakten eingegangen, die zwar eher langweilig beschrieben sind, aber auf der anderen Seite sehr lehrreich sind. Es ist aber trotzdem ein kleiner Kampf und leider geht der Stil sehr ähnlich weiter. Mit ihm bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden.

Zumindest die Geschichten berühren und so lernt man Jane und ihr Schicksal kennen. Wieso wurde ein so lebenslustiges Kind gebrochen? Auch die Geschichte um Frank und seine Schwester, die beide mit Jane befreundet sind, fand ich traurig und faszinierend zu gleich. Obwohl mir der Stil nicht gefallen hat, wollte ich weiterlesen und hatte die Hoffnung, weitere solcher Schicksalsschläge aber auch Erfahrungen über eine eher vergessene Zeit erleben zu dürfen. Schicksale, die zu Tränen rühren.

Doch leider hat mich nach Frank und seinem Abschnitt das Buch nicht mehr faszinieren können. Die weiteren Geschichten sind interessant, aber ganz ehrlich ich fand es einfach langweilig und langatmig.

FAZIT: Mag sein, dass die Serie gut ist, aber nicht jede Verfilmung ist auch als Buch ein Highlight. Meine Erwartungen waren hoch und vor allen Dingen hatte ich große Lust auf das Buch, aber ich muss sagen, dass ich am Ende doch etwas enttäuscht war.


COVER💜💜💜💜
STIL💜💜💜
CHARAKTERE💜💜💜
SPANNUNGNicht relevant
HUMORNicht relevant 
LIEBENicht relevant
GESAMT💙💙
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