Buchkritik - Das Buch Haithabu / Claus-Peter Lieckfeld

Mögt ihr Vikings so sehr wie ich? 

Dann setzt euch hin und schaut einmal, ob diese Geschichte hier nicht auch was für euch sein könnte. Zumindest spielt es in der Zeit der Wikinger und diese kommen mehr oder weniger oft auch vor. Ich sage bewusst, schaut ob die Geschichte was für euch sein könnte, denn für mich war es ein harter Kampf mit jeder Menge Stress an Stelle von Lesevergnügen.


FAKTEN ZUM BUCH
Autor: Claus-Peter Lieckfeld
Titel: Das Buch Haithabu
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Universo (2014)
ISBN-10: 3956741412
ISBN-13: 978-3956741418

ASIN: B00WO9QUQI
Genre:historisch, Wikinger
Preis:0,01€ bei Amazon
Gelesen in: 10 Tagen

DAS COVER
Ja, das Cover ist ein Cover. Nein Spaß. Es ist in Ordnung. Es spiegelt ein Wikinger-Schiff wieder und passt dementsprechend gut zum Buch. 

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Agrippa - Mönch in den besten Jahren
Heitu - Wikinger
Herward - Sohn von Heitu und Varga

WORUM GEHT ES
Sachsen 878: Die Wikinger greifen Hammaburg an und scheitern schon weit vor den Toren kläglich. Ihre Wunden lecken sie zufällig oder versehentlich in der Seevemündung. In einer kleinen Stadt landet Olaf der Bluttrinker. Er erschießt einige Leute, die zur falschen Zeit am falschen Ort sind und besticht die Dorfbewohner auf diese Art seinen Sohn Heitu zu retten. Sonst brennt das Dorf. Dazu kommt es nicht und Heitu überlebt. Er bekommt einen prächtigen Sohn und gemeinsam leben sie dort. Als eines Tages jedoch Herward, der Sohn von Heitu seine Mutter und Schwester an die Wikinger verliert, entwickelt sich blanker Hass. Zusammen mit dem Mönch Agrippa bricht er zu einem Rachefeldzug auf. 

MEINE LESEEINDRÜCKE
"Das Buch Haithabu" ist mir zufällig in die Hände gespielt worden. Zufällig durfte ich einen Keller voller Bücher durchstöbern und mit einigen Kisten meiner Wahl das Haus verlassen. Ich habe mich auf Grund der Tatsache, dass ich mich für Wikinger interessiere zu dem Buch verleiten lassen. 

Ich sage bewusst verleiten, denn ich bin kein Fan von historischen Werken. Der Inhalt interessiert mich brennend, aber ich tue mich häufig mit den Umsetzungen der Autoren schwer. Alte Wörter, veraltete Sprache hemmen leider in meinen Augen den Lesefluss vieler Bücher. Mit Sicherheit ist das eine Frage des Geschmacks, aber ich mag die Information leicht verpackt. 

Dementsprechend werden nun einige besser nachvollziehen können, warum ich mich so schwer mit dem Buch getan habe. Die Sprache ist zwar nicht uralt, aber schon angepasst an die damalige Zeit und es lässt sich alles schwer lesen. Hinzu kommt die Tatsache, dass der alte Mönch, der die Geschichte für die Nachwelt festhält einen eigenen Humor besitzt. Man muss auch diesen mögen und sich darauf einlassen. Ich muss zugeben als Humorbremse fand ich diesen Aspekt noch in Ordnung. Weiter muss man damit leben oder sich anfreunden, dass der Autor Agrippa in einem Stil schreiben lässt, der viele Einschübe mit sich bringt. Gedanken, Informationen und vieles mehr, werden dann plötzlich in Klammern noch einmal ergänzt. Es ist ein ungewöhnliches Stilmittel. Die Kombination hat mich persönlich leider beim Lesen sehr gehemmt und mich teilweise in den Wahnsinn getrieben.

FAZIT
Für mich war es ein anstrengender Kampf mit einigen Erheiterungen. Die Mehrheit der Zeit habe ich das Buch jedoch vom Stil her einfach nur gehasst. Er ist ungewöhnlich und mit Sicherheit einen Versuch wert, aber nicht jeder wird ihn lieben. Bei mir persönlich hat das Buch leider nur einen Stern bekommen, denn ich habe nach 50 Seiten abgebrochen, und dann nur weiter gelesen, weil ich einfach auf Besserung hoffte.


COVER💜💜💜💜
STIL💜
CHARAKTERE💜
SPANNUNG💜💜💜
HUMOR💜 
LIEBE💜💜 
GESAMT💙 
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