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Olympus Tough TG-5 im Test

Die Outdoor Kamera von Olympus ...

Eine gute Kamera ist für mich als Bloggerin eigentlich Pflicht. Viele werden jetzt schimpfen und sagen, warum ich mir keine gute Spiegelreflex Kamera gönne, aber das hatte ich schon. Für Nahaufnahmen hätte ich ein anderes Objektiv benötigt und Videos wurden nur ohne Ton aufgenommen. Da ist mir mein Allrounder schon lieber. Genauer gesagt habe ich seit über einem Jahr die Olympus TG-4 und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Doch was unterscheidet den Vorgänger mit der neuen TG-5?


DER ERSTE EINDRUCK
Generell ist die Kamera angenehm in der Hand. Etwas schwerer, als herkömmliche Modelle. Bei dem Modell möchte man dies aber auch, denn es ist eher ein Outdoor Modell.
Alle Tasten, Knöpfe und Bedienelemente auf der Oberseite und hinten sind gut zu bedienen und haben in meinen Augen einen guten Druckpunkt. Bevor es losgehen konnte, hieß es den Akku aufzuladen. In der Zeit kann, sofern nötig in der Anleitung herumgestöbert werden. Es ist verständlich, einige Begriffe werden wohl via Google erfragt werden müssen, zumindest bei Anfängern, die ihre erste Kamera haben. Speicherkarte einlegen und schon kann es losgehen.
Optisch gibt es jedoch schon die ersten Unterschiede zur TG-4. Zum Beispiel ist die Erhöhung auf der rechten Seite, wo der Mittelfinger die Kamera hält bei dem TG-4 gummiert und hier leider nur noch angerautes Plastik. Finde ich persönlich nicht unbedingt besser. Zudem gibt es eine hellere Schriftfarbe und einen Knopf, um das Objektiv auszutauschen. Während die Rückseite auf gleiche Bedienelemente setzt, ist es oben etwas abgeändert und hier gefällt mir die neue Umsetzung für Zoom deutlich besser. Aber das ist natürlich eine Frage des Geschmacks.  


DIE BEDIENELEMENTE
Hinten befindet sich das klassische Drehrad, wo verschiedene Modis eingestellt werden können. Einfach drehen und die gewünschte Modi auswählen. Dazu kommt das Steuerkreuz mit dem ihr den Blitz und andere Dinge manuell schnell einstellen könnt. Ausführlicher geht es über das Menü. Die Taste zum Löschen von Bildern, eine Infotaste und die Videoauslösung dürfen nicht fehlen. Oben ist der An/Ausschalter, sowie W/T. 


DAS MENÜ

Das Menü befasst sich mit den üblichen Aspekten einer Kamera. Auflösung von Bild und Video, Korrekturen, Kreativfilter, automatisches Abschalten, automatisches Drehen etc. Man braucht nicht lange um sich mit dem Menü auszukennen oder kleinere Einstellungen vorzunehmen.

WARUM OUTDOOR
Die Olympus ist ein absolutes Outdoor Modell, und das kann ich aus Erfahrung zumindest mit dem Vorgänger bestätigen. Die Kamera soll zum Beispiel bis zu 15m Wassertiefe dicht sein. Das kann ich nicht überprüfen, da weder unser Pool, noch unser Schwimmbad, noch meine Badewanne oder der See, wo wir ab und an mal plantschen gehen diese Tiefe hat. Wasserdicht ist sie allerdings, wie ich im Schwimmbad kurzer Hand ausprobiert habe. Hier ist auch längere Zeit kein Problem. Wir haben die Kamera rund 50 Minuten tauchen lassen und sie ging sofort ohne Probleme. Es handelte sich hierbei um die Salzwassertherme SaLü in Lüneburg. Nun gut, das ist keine Tiefenreferenz, aber zumindest kann ich so die Wasserdichte bestätigen, was mich schon echt überzeugt, auch wenn ich dies nur sehr selten mal brauche, wie zum Beispiel mit den Kindern am Wasser oder  in einem Schwimmbad. Außerdem verfügt die Kamera über einen Drucksensor, der bei einem Tauchgang die Tiefe anzeigt. Das funktioniert überraschend zuverlässig, wie ich im Schwimmbad überprüfen konnte. Die Tiefenangabe stimmte mit dem Beckenrand überein. 
Neben der Wasserdichte, soll die Kamera auch noch eine Belastung von 100kg aushalten. Wenn ich mich mit meinen 60kg drauf setze ist das keine Referenz, aber ich habe es aus Spaß trotzdem einmal ausprobiert. 
Ebenfalls soll sie bis zu einer Höhe aus 2,1m bruchsicher sein. Die TG-4 ist das auf jeden Fall. Sie ist mir schon einmal aus der Hand gefallen auf einen Fliesenboden und sie hat weder Kratzer, noch Display Schaden erlitten. 
Zu guter letzt soll die Kamera auch bis zu Minus 10 Grad kälteresistent sein. Hier habe ich lediglich 4 Grad Kühlschrank-Temperatur simuliert. Die Kamera beschlägt weder und funktioniert zuverlässig im direkten Anschluss. 


IM EINSATZ
Ich bin kein Profi, sondern bewerte die Kamera im Hobby-Bereich. Sprich ich benutze sie hauptsächlich für Produktfotos und Familienbilder. Mir ist es wichtig, dass sie eine gute Größe haben, damit ich sie am PC noch etwas nachbearbeiten und schneiden kann,  die Farben natürlich wirken, nicht verwackelt sind, Nahaufnahmen funktionieren, schnell ausgelöst wurden und eine gute Belichtung haben. Die ersten Fotos waren natürlich alles Schnappschüsse von unserer Familie und häuslichen Gegenständen. Alles klappt auch ohne viel Grundkenntnisse sehr gut, denn die Kamera macht im automatischen Modus fast alles selbst. Einen Unterschied zu der TG-4 kann ich aber beim besten Willen als Laie nicht feststellen. 

Die Kamera kann mit lebendigen, unverfälschten und kräftigen Farben überzeugen. Die Schärfe ist sehr gut und der Bildstabilisator leistet sowohl bei Fotos, als auch bei Videos eine hervorragende Arbeit. Der integrierte Blitz sorgt für scharfe und unverfälschte Bilder am Tage, und leuchtet in der Nacht sehr gut aus, um das Fotoobjekt gut zu erfassen. Wer es etwas detaillierter möchte und den Hintergrund nicht zu schwarz umgesetzt haben will, der kann den Nachtportraitmodus anwählen. Highlight ist für mich nach wie vor der Makro Bereich, der für meine Wünsche optimal ist. Etikette, Sandkörner, kleine Tiere - alles klappt super. Aber wie gesagt, kein Unterschied zur TG-4. 

Auslösen tut die Kamera innerhalb von wenigen Sekunden. Der Fokus funktioniert zuverlässig und Fix. Gerade bei Kindern ist das sehr praktisch. Bilder sind auch schnell gespeichert. 

Videos drehe ich zwar inzwischen sehr gerne mit meinem Handy, aber auch hier kann die Kamera überzeugen. Der Bildstabilisator und der Autofokus beim Film sind sehr gut. Meine aufgenommene Stimme ist von der Lautstärke und der Aufnahmequalität gut und die Videos sind generell von der Farbe, Schärfe und Belichtung sehr gut. Das macht gleich viel mehr Spaß sie bei Youtube zu teilen. Was mir fehlt, ist die Möglichkeit ein Video kurz anzuhalten und dann weiter aufzunehmen. Eine Funktion, die ich bei meinem Handy inzwischen sehr schätze. 

Spielkram gibt es auch. Den benötige ich nicht. Zum Beispiel können die Bilder und Videos gleich geteilt werden, es gibt eine GPS Funktion zum Tracken der Bilder. Außerdem hat die Kamera WLAN, womit man die Bilder direkt aufs Handy oder den PC übertragen kann, was ich jedoch sehr angenehm finde, jedoch wieder am Akku zieht. Außerdem gibt es eine App mit der die Steuerung, wie zum Beispiel Auslöser, via Smartphone übernommen werden kann. Das ist in manchen Fällen ebenfalls praktisch, aber nichts, was ich wirklich benötige. 

Im Einsatz kann ich so pauschal sagen, bin ich durchweg positiv überrascht, was aus einer Kompaktkamera herausgeholt werden kann. Das war ich schon bei der TG-4 und bin ich auch hier. Hinzu kommt, dass eben noch ein weiteres Objektiv genutzt werden kann, mit dem noch einmal viel mehr aus der Kamera herausgeholt werden kann. Dieses besitze ich jedoch nicht und kann zur Zeit nicht viel dazu sagen. 

DER AKKU
Der stört mich inzwischen bei der TG-4 schon recht doll und ich hoffe, dass es hier nicht ebenfalls zu dem Problem kommen wird. Generell ist die Kamera nach ungefähr 3 Stunden aufgeladen. Danach hält sie abhängig vom Nutzungsverhalten bei mir 3-4 Wochen. In der Regel mache ich pauschal um die 200-250 Fotos in der Zeit und ungefähr 20-30 Minuten Video. 
Was mich stört ist die Tatsache, dass der Akku lange Zeit voll angezeigt wird, dann der erste Balken verschwindet und zwischendurch wird der Akku als leer angezeigt, er blinkt und nach dem Ausschalten, ist er wieder bei zwei Balken. Manchmal hält er dann noch richtig lange, manchmal ist dann nach drei bis vier Bildern plötzlich Schluss. 

FAZIT ZUR TG-5
Es ist keine Spiegelreflex Kamera, aber eine Kompaktkamera mit Outdoor-Qualitäten, die mich schon beim Vorgänger sehr überzeugen konnten. Ob ich die Neuerungen besser finde? Nicht alles, denn zum Beispiel die Anfass-Qualität finde ich bei der TG-4 besser. Dafür kann bei der TG-5 das Objektiv ausgetauscht werden, und die Bedienelemente auf der Oberseite sind deutlich angenehmer. Müsste ich jetzt entscheiden, was ich empfehle. Schwere Frage, ich würde aber glatt sagen, die TG-4 ist günstiger und reicht vollkommen aus. Der Aufpreis lohnt sich wirklich nur für Menschen, die auch wirklich das Objektiv austauschen wollen. Zumindest meine Meinung.

*Kostenloses und bedingungsloses Testpmuster

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