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Die Dirne und der Bischof / Ulrike Schweikert

Mit Lisa auf Erinnerungssuche gehen ...

Wenn ich bei meinem Sitz sitze, dann habe ich die Angewohnheit meine gelesenen Bücher dort ins Regal zu stellen, sofern der Platz in meinem Buchregal es verlangt. Leider gibt es Bücher, die mich dann auch wieder ansprechen und ich muss sie mitnehmen. So dieses Exemplar. 


FAKTEN ZUM BUCH 
Autor: Ulrike Schweikert
Titel: Die Dirne und der Bischof
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (12. April 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442374537
ISBN-13: 978-3442374533
Preis: € 8,95
Genre: Historisch, Liebe, Kirche
Gelesen in: 3 Tagen

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH  
Würzburg 1430 - Elisabeth wird bewusstlos geschlagen und in einem Wassergraben von zwei jungen Männern gefunden. Da sie nicht wissen, was sie machen sollen, tragen sie sie kurzer Hand zu Else, der Eselwirting, die ein Frauenhaus führt. Diese holt einen Bader und rettet ihr so das Leben. Von dem Tag an muss sie für die alte Frau arbeiten. Zusammen mit Marthe, Gret, Jeanne und anderen Mädchen arbeitet sie dort mehr als unfreiwillig. Sie hat sich damit abgefunden, als sie eines Tages ohne Grund aus dem Haus geworfen wird. Ihre Chefin legt ihr ans Herz so schnell wie möglich die Stadt zu verlassen. Warum will diese nicht verraten und so kommt es, dass Elisabeth für sich selbst sorgen muss. Dabei entdeckt sie die Wahrheit über sich und gerät wieder in tödliche Gefahr. 

SARAHS LESEEINDRÜCKE 
Eigentlich bin ich kein Fan von historischen Romanen, denn sie sind leider viel zu oft trocken, altmodisch geschrieben und daher einfach schwer. Dabei interessiere ich mich sehr für die Vergangenheit. Dieses Buch ist in einem einfachen, modernen Stil geschrieben und macht sehr viel Spaß beim Lesen.

Inhaltlich wird zwar auf jede Menge Politik gesetzt und ich muss sagen, dass ihre Zeit im Frauenhaus zwar gut geschildert wird, aber nicht zu niveaulos. Die Seiten ziehen sich hin und als Leser fragt man sich immer wieder, wann sie nun endlich zum Bischof kommt, der im Klappentext erwähnt wird. Doof, dass dieser erwähnt wird, denn ganz ehrlich, er kommt erst fast zum Schluss. Mit Sicherheit erfährt man zwischendurch viel über das Land, das Leben zu dieser Zeit, auch über die Stadt Würzburg und die Kirche, aber ich bin nicht so der Fan von Infos, die erst zum Schluss im Buch vorkommen. Das hätte man glücklicher formulieren können. 

Generell ist das Buch jedoch sehr interessant. Klar, gibt es Szenen, die sich ziehen, aber durch die liebevoll gestalteten Figuren und den Wunsch zu erfahren, wie das Buch ausgeht, muss man einfach weiterlesen. Gerade zum Schluss wird das Buch immer spannender und man fragt sich, wer hinter allem steckt, wie das Buch ausgeht und was aus Elisabeth wird. Obwohl ich die Figuren wirklich interessant fand, blieben sie sehr oberflächlich. Warum die anderen Frauen dort gelandet sind, alles was interessant wäre, kam nicht nur Sprache. Das ist alles recht unausgereift. 

Trotzdem muss ich sagen, dass vieles einfach nicht gut durchdacht war. Das Medaillon, das einfach nicht angeschaut wird. Niemand der sie kennt, obwohl sie ja aus der Stadt zu kommen scheint. Hinzukommt, dass sie sich niemanden anvertraut, erzählt, dass sie sich an Kleinigkeiten erinnert. Gerade mit Blick auf die Auflösung kommt man zu dem Schluss, dass die Autorin da nicht wirklich nachgedacht hat. Wie gesagt, es ist spannend, aber eben mit schalen Beigeschmack. Auch das Cover hätte gerne etwas lebendiger gestaltet werden können.

FAZIT Obwohl mich nicht alles überzeugt hat, habe ich das Buch recht zügig und gerne gelesen. Keine Glanzleistung, aber guter Durchschnitt, den ich trotzdem empfehlen kann. Vielleicht auch weil Neumünster erwähnt wird. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜
SPANNUNG UND TEMPO💜💜💜
HUMOR💜💜💜
ROMANTIK💜💜💜  
GESAMT💙💙💙

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