Nachtlichter /Amy Liptrot

Jetzt wird es ernsthaft ... 

Schottland 2010er - Die ursprüngliche Kraft einer einzigartigen Landschaft lässt alte Wunden heilen: Mit Anfang dreißig spült das Leben Amy Liptrot zurück an den Ort ihrer Kindheit - die Orkney Islands, im dünn besiedelten Schottland wohl die abgelegenste Region. Hier schwimmt die britische Journalistin morgens im eiskalten Meer, verbringt ihre Tage als Vogelwärterin auf den Spuren von Orkneys Flora und Fauna und ihre Nächte auf der Suche nach den »Merry Dancers«, den Nordlichtern, die irgendwo im Dunkeln strahlen. Und hier beginnt sie nach zehn Jahren Alkoholsucht wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt Amy Liptrot von ihrer Kindheit, ihrem Aufbruch in die Stadt, nach Edinburgh, weiter nach London. Vom wilden Leben, dem Alkohol, dem Absturz. Vom Entzug und der Rückkehr zu ihren Wurzeln auf Orkney, wo sie der Natur und sich selbst mit neuen Augen begegnet.  (Quelle Klappentext)


FAKTEN ZUM BUCH 
Autor:  Amy Liptrot
Titel: Nachtlichter
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: btb Verlag (9. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442757339
ISBN-13: 978-3442757336
Originaltitel: The Outrun
Preis: € 18
Genre: Biographie
Gelesen in: 3 Tagen

SARAHS LESEEINDRÜCKE
Regelmäßig bekomme ich als Buchflüsterer neue oder ältere Rezi-Exemplare. So auch dieses Werk, dass mir so gänzlich unbekannt war. 

Ich liebe Schottland, ich liebe Biografien und somit hatte ich es mir in der Wanne gemütlich gemacht mit dem Buch. Ich kann das viele Lob nicht nachvollziehen. Was ich gedacht habe? Katastrophe. 

Es fängt schon mit dem Stil an. Ich meine, das Cover ist zwar auch nicht top, passt aber und erinnert mich an abstrakte Kunst. Der Stil hingegen ist in meinen Augen nur nervig. Ihre Geburt in der Gegenwart, die Zeit danach Gegenwart und dann zwischendrin Erzählungen in der Vergangenheit. Auch sonst beschreibt sie mir alles zu blass und schwach. Emotionen und auch der Rest berührt mich nicht. 

Ihr Leben war nicht perfekt und auch nicht einfach. Mit dem Alkohol erträglicher. Aber genau das, also die Sucht, blieb für mich meilenweit entfernt. Kein Vergleich zum Beispiel zu Bahnhof Zoo, wenn ihr versteht. Die Autorin legt Wert auf Worte, aber diese nützen nicht viel, wenn die schönen Worte nichts transportieren. Das ist so, als würde ein Künstler einfach nur monoton singen und keine Gefühle transportieren. 

FAZIT Ein Buch, wie ein Song, der ohne Gefühl gesungen wird. 
COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜
SPANNUNG UND TEMPO💜
HUMOR💜
ROMANTIK-   
GESAMT💙

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