Bauknecht MW 338 SB 4in1-Multifunktionsmikrowelle Supreme Chef im Test

Jetzt wird es gigantisch ...

[Werbung]* Wir haben bis dato eine klassische Mikrowelle mit Grillfunktion bei uns in der Küche stehen gehabt. Das reicht theoretisch vollkommen aus. Allerdings liebe ich neue, technische Spielereien und so habe ich mich auf einen interessanten Test eingelassen.



PREIS
499€

IM ALLTAGSTEST
Nutzt ihr eine Mikrowelle? Dann könnte das nachfolgende Gerät etwas für euch sein. Zumindest wenn ihr eine große Küche habt oder aber zu faul seid euch einen Backofen zu kaufen. Aber lest einfach selbst.

Das Gerät kommt in der originalen Verpackung ist nichts für eine Person. Sie ist riesig und unglaublich schwer mit 25kg. Wir mussten sie zu zweit aus dem Karton heben und auf die Arbeitsplatte stellen. Von den Maßen her passt sie von der Tiefe her genau auf eine Standard-Arbeitsplatte. Allerdings fehlen Gummi-Füße, sodass sie sich zu leicht bewegen lässt auf einer glatten Arbeitsfläche. 

Kurz die Anleitung durchgelesen, die am Anfang einige Hilfestellungen gibt, aber ehrlich gesagt auch verwirrt. Klappt lieber den Deckel auf, schaut euch dort die einzelnen Programme an, denn das ist hilfreicher. 

Stecker rein und schon kann es losgehen. Wichtig, die Uhrzeit könnt ihr nur dann umstellen. Nutzt ihr sie, dann muss der Stecker noch einmal gezogen werden.



Nun kam zumindest bei uns das erste Problem und hier bin ich arg von Bauknecht enttäuscht. Auf der Scheibe prangt ein riesiger Aufkleber. Damit man durch die Scheibe schauen kann, muss er entfernt werden. Jeder Mensch zieht einfach und geht davon aus, dass es klappt. Tut es nicht und schon nach wenigen Zentimetern reißt die Folie ein. Außerdem bleibt der Kleber auf dem Glas zurück. Okay, denkt man, Gerät an, Folie wird erwärmt und löst sich. War bei uns auch nicht der Fall. Schwamm, Etiketten-Entferner und 30 frustrierende Minuten später war die Scheibe befreit. Als Tipp, mit einem Kuchenteigschaber bekommt man es ganz gut abgekratzt. Bauknecht, ihr habt hier eine Anleitung vergessen, denn so ist es einfach nur Mist.



Die Nutzung selbst ist aber einfach der Hammer. Erst sucht ihr ein Programm aus, dann stellt ihr die Wattzahl (Mikrowelle) oder auch die Gewichtung der Lebensmittel und dann die Zeit aus. Dazu dient das Drehrad, das in der Mitte als gedrückt werden kann zum Bestätigen. Die Bedienung ist einfach, aber ein weiterer Nachteil ist, dass es keine Sperre gibt. Beim Putzen schaltet man dann schon mal was an.



Wir haben mit diesem Gerät schon einiges gemacht und möchten es ehrlich gesagt nicht mehr missen.

Pizza auf das mitgelieferte Blech legen, Programm dafür auswählen und sie kommt perfekt heraus. Schneller und günstiger als bei einem Backofen.



Speck haben wir auch ausprobiert. Hierfür gibt es ein Programm. Den Speck aber erst reinmachen, wenn die Anzeige euch dazu auffordert, sonst wird er einfach steinhart. Zwischendurch wenden, und dann wird er perfekt. Nachteil, leider wird diese Info nur kurz angezeigt. Ist man nicht in der Küche, dann weiß man nicht, warum es piept und wundert sich, warum zum Beispiel der Speck noch nicht fertig ist. Eben weil das Gerät sich ausschaltet, wenn man dann nicht die Klappe öffnet. Bei neuen Sachen, also lieber einmal in der Nähe der Küche sein und beim Piepen aufs Display schauen. 

Chicken Nuggets gehen auch super. Ich empfehle aber sie mit Öl von beiden Seiten zu  bepinseln, dann sehen sie auch noch goldgelb aus. Möglich sind theoretisch 600g, bei zwei Paketen einfach doppelte Zeit nehmen und sie sind super lecker und durch. 

Pommes sind genauso gut wie aus dem Backofen. 

Ich habe sogar schon Apfelmuffins darin gebacken. Super lecker, nicht trocken und schneller als im Backofen, da man nicht so lange vorheizen muss. 

Es gibt eine Warmhaltefunktion, die jedoch nur bedingt funktioniert. Mein Mann hatte einmal einen Termin von mir vergessen und wollte die Schnitzel über die Funktion warm halten. Nach 60 Minuten hatte sich das Gerät ausgeschaltet und musste neu eingeschaltet werden. Ob so eine Überhitzung vermieden werden soll, oder einfach nicht mehr geht, kann ich nicht sagen. 

Schokolade lässt sich im Übrigen super darin schmelzen. Besser und schneller als im Wasserbad. Eine kleine Anregung. Schokolade in einer Tasse schmelzen. Eine Prise Zimt/Zucker drüberstreuen und mit Milch auffüllen. Alles erhitzen, und ihr habt die perfekte winterliche heiße Schokolade. Mit Sahne einfach genial. 

FAZIT - Wir nutzen diese Kombination seit zwei Wochen und wir sind schon am Überlegen sie gegen die größere Variante mit Wasserdampf auszutauschen. Ich denke, dass spricht für das Gerät. Es vergeht zumindest kein Tag, wo es nicht zum Einsatz kommt. Heiße Schokolade, Pizza, Chicken Nugget, Pommes, Muffins. Nur die Joghurt-Funktion habe ich noch nicht ausprobiert. Ein teurer Allrounder, der jedoch sparsamer ist als ein Backofen, dafür aber genauso gut arbeitet und zusätzlich als Mikrowelle genutzt werden kann. 

*Kostenloses Testprodukt ohne jegliche Bedingungen 
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1 Kommentar:

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