Keramik Pfanne? So macht Braten Spaß

© Sarah hats getestet
Kochen ist für mich eine Leidenschaft, die ich sowohl privat, als auch beruflich gerne auslebe. Dazu gehört für mich nicht nur auf der Arbeit eine gute Ausstattung, sondern auch in meiner Küche lege ich großen Wert auf Qualität. Da darf es mich auch gerne mal etwas mehr kosten. Diesmal möchte ich euch eine schöne Bratpfanne vorstellen, die ich von Postenprofis.com zum Testen bekommen habe. Die Bratpfanne ist neu im Sortiment und zählt zu den Keramik-Pfannen, die aktuell einige Blogger auf Herz und Nieren testen durften. Keramik-Messer uns solche Spielereien kenne und liebe ich, aber Keramik-Pfanne? Das brennt doch sicherlich an, oder bekommt schnell Kratzspuren. Ich habe mich schon auf eine kleine oder größere Kritik eingestellt, denn auch wenn ich Produkte teste, nehme ich kein Blatt vor den Mund.



Die 28er Pfanne ist lila, hat eine Greblon Beschichtung und kostet 25,95€. Die Pfanne hat einen rund 5cm hohen Rand, damit beim Wenden nichts herausfällt.  Sie kann auf allen Herdarten verwendet werden, ist LFGB-geprüft und hat einen Soft-Touch-Griff, der auch bei 180° C im Backofen eine gute Figur macht. Innen ist die Keramik-Pfanne weiß beschichtet und ist lebensmittelecht.

Warum so viel Geld für eine Keramik-Pfanne ausgeben? Keramik ist nach dem Diamanten das zweithärteste Material auf der Welt. Klar, dass es dadurch besonders kratz- und abriefsfest ist.

+ PFOA und PTFE frei
+ natürlicher Antihaft-Effekt
+ hohe Kratzfestigkeit
+ verschwendet erheblich weniger Energie bei der Produktion
+ enorm hitzebeständig (bis zu 400°C)
+ kein gesundheitliches Risiko bei Überhitzung der Pfanne

© Sarah hats getestet
Für den Test habe ich eine Hawaii-Pfanne für euch gezaubert. Schnitzelfleisch in Streifen schneiden, würzen, Ananas und Schinkenstreifen dazu. Dies kommt in eine Milch-Mehlschwitze, die mit Curry geschmacklich angepasst wird. Für dieses Gericht habe ich mich bewusst entschieden, da Curry bekanntlich färbt und ich einmal sehen wollte, wie die weiße Beschichtung im Anschluss aussieht.

© Sarah hats getestet
© Sarah hats getestet
Schon beim Braten merkt man einen deutlichen Unterschied zu meinen sonst meistgenutzten Tefal-Pfannen. Ich benutze immer sehr wenig Fett, sodass ich hier schon mal nachgießen darf, damit nichts anbrennt. Hier habe ich ebenfalls wenig Fett genommen, aber nichts ist angebrannt. Nicht mal auf höchster Stufe und der Tatsache, dass ich sie kurz vergessen hatte, als Jack sich den Kopf gestoßen und getröstet werden wollte. Der Grund: Es tritt sehr schnell Bratensaft aus, der dafür sorgt, dass das Fleisch nicht anbrennt, aber auch kein weiteres Fett benötigt. Trotzdem ist es zart geblieben. Zudem muss ich sagen, dass es weniger spritzt. Sonst benutze ich gerne einen Spritz-Schutz oder der Herd sieht aus. Beim Test war beides jedoch nicht der Fall. Sorge, dass andere Sachen dadurch nicht krosch werden, muss man jedoch auch nicht haben. Einen Tag später habe ich Bratkartoffeln gemacht und diese waren in meinen Augen auf den Punkt gebraten. 

© Sarah hats getestet
Die Reinigung ist im Vergleich zur Tefal ein absoluter Witz. Dort habe ich es zwar auch immer schnell mit der Hand abgewaschen, aber ich brauchte Spüli, einen Schwamm oder zumindest eine Bürste, denn alles hat man nur mit Wasser nicht abbekommen. Da hier absolut nichts anbrennt und auch nichts haftet, ist hier theoretisch nur Wasser nötig. Fürs Fett nehm ich lieber noch etwas Spüli, aber die Fotos belegen, dass das Wasser auch so schon alles abspült. 

Wie lange die Pfanne hält, wie lange sie so gut aussieht, kann ich euch erst im Laufe der nächsten Monate verraten. Aber aktuell bin ich zu 100% überzeugt. Dies wird definitiv nicht meine einzige Keramik-Pfanne bleiben. Bericht mit Kostenfreien Testprodukt