Buchkritik - Wo mein Herz schlägt / Ross

Mit den Iren in die USA auswandern!


Über die Jahre habe ich einige Werke von Christopher Ross schätzen gelernt. Das neuste Buch hat mir meine Mutter geschenkt. Ich habe es sehr schnell ausgelesen, und war fasziniert, wie erfolgreich ein Autor sein kann, auch wenn die Sprache sehr einfach gehalten ist. 


FAKTEN ZUM BUCH 
Autor: Christopher Ross
Titel: Wo mein Herz schlägt
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Weltbild (2016)
ISBN-10: 3955694550
ISBN-13: 978-3955694555
Preis: € 17,60
Genre: Historisch, Auswandern, USA
Gelesen in: 3 Tagen

DAS COVER
Eine Frau mit roten Haaren, ein Farmhaus im Hintergrund. Passt doch sehr gut. 

FIGUREN IM ÜBERBLICK
Eileen – Jungfrau, starke Persönlichkeit
Sophie – Liebt die Männer und die Männer lieben sie
Robert – Bruder
Kathleen – Mutter und Kämpfernatur
Johnathan -  Verwegender Bursche

INHALTLICHE FAKTEN
Ort: USA
Zeit: 1800 Ende, genaues Datum hab ich nicht gefundn

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH 
Aus dem von Hungersnöten geplagten Irland brechen Eileen und Sophie O’Leary ins verheißungsvolle Amerika auf. Kaum angekommen, trennen sich die Wege der Schwestern. Eileen folgt pflichtbewusst ihrer Mutter nach Texas und hilft ihr, eine heruntergekommene Ranch auf Vordermann zu bringen. Dort begegnet sie einem geheimnisvollen Fremden, der ihr Herz höher schlagen lässt. Sophie träumt von einer Karriere als Schauspielerin und will unbedingt nach San Francisco. Unterwegs wird sie von Indianern überfallen und muss um ihr Leben fürchten. Nur ihr Mut und der unerschütterliche Glaube an die Liebe helfen Eileen und Sophie, ihr abenteuerliches neues Leben zu meistern.  (Zitierter Klappentext)


SARAHS LESEEINDRÜCKE
Christopher Ross ist dafür bekannt, dass er auf triviale Lektüren in Kanada, USA, Alaska setzt, die immer etwas mit starken Persönlichkeiten zu tun haben. Zudem ist sein leichter Stil, sehr auffällig.

In diesem Fall greift er zwei irische Frauen auf, die ihren Weg in den USA gehen wollen. Unterschiedlich im Wesen, aber auch im Aussehen. Abwechselnd begleitet der Leser im Verlauf des Buches mal Eileen, mal Sophie. 

Die Charaktere sind eindrucksvoll und authentisch gelungen. Sie entwickeln sich im Verlauf das Buches logisch weiter. 

Obwohl die Handlung mehr als vorhersehbar ist und das Treffen bzw. die Zusammenführung mit Jonathan etwas künstlich wirken, macht es Spaß der Geschichte zu folgen. Man erfährt einiges über die Indianer, über Iren und wie sie in den USA behandelt wurden, einiges über Texas. 

Ich hätte es jedoch ehrlich gesagt schöner gefunden, wenn man nur einer Schwester gefolgt wäre. Einfach weil der Teil um Eileen zum Schluss recht abgehackt war, nachdem sich der Autor für Sophie und ihre Entwicklung mehr begeistern konnte. 

FAZIT: Es ist wie gewohnt eine leichte Lektüre, die nicht durch einen meisterhaften Stil, sondern viel mehr durch einen unterhaltsamen Inhalt punkten kann. Wer keine hohen Ansprüche hat, und mehr über Iren in den USA erfahren möchte, sollte zugreifen.



COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜💜💜
SPANNUNG UND TEMPO💜💜💜
HUMOR💜💜💜💜
ROMANTIK   💜💜💜💜   
GESAMT💙💙💙💙