Bodychange My Shake - Woche 7 - Meine Erfahrungen

Wo zur Hölle liegt das Problem ...

Ja, ich bin absolut frustriert. Ich könnte heulen, ich könnte das Programm an den Nagel hängen - aber ich tue es nicht. Und das hat den Grund, dass ich mich pudelwohl fühle. Aber alles der Reihe nach. Nachdem letzte Woche der erste Stillstand war, hatte ich die nächste Woche berechtigte Angst. Schaffe ich es diesmal abzunehmen, bleibt es wieder stehen oder nehme ich gar zu. Immerhin hat mir die Woche gezeigt, dass es mir ab jetzt vollkommen egal ist.


MEIN MESSERGEBNIS
Um zu wissen, woran der letzte Stillstand lag, war ich so, wie ich immer bin. Ich habe mich einfach diese Woche jeden Tag gewogen. Am Donnerstag war ich dann schon bei stolzen 65,2kg und ich hab gefeiert.  Am Freitag waren es dann nicht 64,9kg wie gehofft, sondern schon wieder 65,5kg. Okay, Schwankungen, alles egal. Dann kam der Load Day und ich hatte echt Angst, aber am Sonntag wog ich trotzdem nur 66,5kg, also mein Ausgangsgewicht für die Woche. Sprich ich habe mit 200g oder auch 500g gerechnet, aber nein. 

Mein Messergebnis - 65,5kg wieder habe ich das Gewicht gehalten.

WIE WAR DENN MEINE WOCHE 
Eigentlich hatte ich ein echt super Gefühl. Diese Woche war ruhiger und ich habe jeden Morgen gegen 10.00 meinen Shake getrunken. Diese Woche einen von meinem Mann, der absolut wenig Kohlenhydrate, dafür sehr viel Eiweiß hat. Diese Woche hatte mein Mann sogar günstig Feierabend und wir konnten in der Regel schon gegen 13-14.00 Mittag essen. Meist hatte ich da noch etwas Hunger, aber statt mehr zu Essen habe ich etwas getrunken und nach der Sättigungszeit, war ich wirklich satt.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich in dieser Woche fast keinen Tee getrunken habe, dafür dieses Sport-Fitness-Getränk, was ebenfalls die Fettverbrennung ankurbeln soll. Und in der Woche habe ich auch nicht immer meine Getränke-Zielvorgabe geschafft. Zum Beispiel habe ich Sonntag nicht mal einen Liter getrunken. Das werde ich diese Woche wieder ändern. 

Ansonsten muss ich sagen, dass ich durch die Umstellung nicht mehr ganz so viel Hunger habe. Das habe ich so schon im Alltag gemerkt und auch beim Load Day noch einmal extrem. Hier könnte dann mein zweites Problem sein. Ich habe am Abend einfach keinen Hunger. Vielleicht etwas Gurke, wenn mein Mann mich nötigt eine kleine Portion Thunfisch-Salat, aber eigentlich habe ich diese Woche von 6 Abenden nur drei was gegessen.  Und das eine habe ich abgebrochen, da es ein abgepackter Salat war mit Garnelen, aber nichts von den Nudeln erwähnt wurde, die sich auch drin befanden. Vielleicht geht mein Körper da in die Phase, dass er bunkert.  Zumindest habe ich minimal an einigen Stellen etwas verloren und ich hoffe mal, das liegt nicht am blöden messen. 

SPORT
Sport habe ich diese Woche wieder weniger fleißig getrieben. Bei McFit waren wir 3x. Aber auf Grund des Wetters, Frauenproblemen, aber hauptsächlich der Tatsache verschuldet, dass ich an einer Geschichte schreibe, bin ich keinen Tag die 20 Minuten spazieren gewesen. Sonntag waren es sogar nur 3000 Schritte. Trotz schönem Wetter waren wir nämlich im Kino und ich ehrlich gesagt mega faul. Generell die Woche. Nein, ich habe kein Popcorn genascht, nur einen halben Liter Cola Light. Und nein, ich hatte danach keine Fressattacke, sondern nur eine Scheibe Käse und Salami am Abend mit etwas Gurke.

MEIN LOAD DAY
Ich hatte mich total drauf gefreut. Die ganze Woche war der Nudelauflauf meines Mannes geplant. 3 Portionen schaffe ich hier locker. Ich hatte mich deswegen gedanklich auch auf einen Stillstand wieder eingestellt und hätte es auf den Auflauf schieben können. Morgens haben wir wieder ausführlich gefrühstückt. Salami, Eiersalat und zwei Brötchen waren meins. Mehr ging nicht und ich war pappsatt. Vor der Challenge habe ich da aufgehört, hätte aber auch locker 4-5 Brötchen essen können. 

Am Nachmittag war ich bei den Schwiegereltern und habe genüsslich ein Stück Butterkuchen gegessen. Schlecht-glückliches-Gewissen inklusive. Dazu dann 5 Gummibären von den Kindern. 

Am Abend gab es keinen Auflauf, denn mein Mann musste arbeiten, weswegen wir den auf nächste Woche verschoben haben. Allerdings kam mein Mann früher als geplant zurück und er hat mich dann zum Italiener eingeladen. Bruschetta, Cola Light und dann gab es Carbonara. Ich war schon nach 1/3 satt. Als der Teller nur noch halb voll war habe ich tatsächlich aufgehört. Ich, die eigentlich größere Portionen als mein Mann isst, und sonst Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch verputzt. Das zeigt, dass die Challenge was positives bewirkt. Wenn man dann aber sieht, doch wieder Stillstand, ist man doch traurig.


MEIN REZEPT
Der Herbst kommt und in der Zeit esse ich sehr gerne Kohl. Paniermehl schmeckt eben doch am besten bei Frikadellen und bei der Menge ist das in meinen Augen noch vertretbar.

-250g  Weißkohl
-200g Hackfleisch (Rind)
- 1/2 Ei S
- 1 TL Paniermehl
- Salz, Pfeffer, Knoblauch
- Rapsöl

Hackfleisch mit dem Ei, Paniermehl und den Gewürzen abschmecken und zu Frikadellen formen.  Den Kohl klein schneiden und in der Pfanne zusammen mit den Frikadellen anbraten. Schmeckt noch besser mit Rahmsauce, aber das ist bei mir nicht mehr auf dem Speiseplan. 

* Ich durfte kostenlos an der Challenge teilnehmen ohne Bedingungen.