Bosch BGS5BL432 Bodenstaubsauger Relaxx'x ProSilence Plus im Test

Wer die Wahl hat, hat die Qual ...

[Werbung]* Saugroboter, Akkustaubsauger -  Es gibt so viele Alternativen zum klassischen Staubsauger, dass alleine schon hier gut überlegt werden muss. Hinzukommen die zahlreichen Modelle. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wir haben für euch in den letzten 14 Tagen den neuen Bosch Staubsauger ausprobiert. Ob sich der Kauf lohnt, wo seine Schwachstellen sind, verrate ich euch im nachfolgenden Test.  



PREIS
449€

ERSTER EINDRUCK
Optisch ist das Gerät eine Frage des Geschmacks. Schwarz und silber dominieren. Dadurch wirkt es in Zeiten von knalligen Akzenten eher zeitlos, schlicht. Der Staubsauger ist schnell aufgebaut, da nur wenige Teile verbunden werden müssen. Klick, Klack und fertig ist er. Die Qualität stimmt und ist sogar sehr hochwertig. Keinerlei Mängel sind ersichtlich. Es gibt jedoch zwei Dinge, die sofort ins Auge stechen. Erstens es fehlt eindeutig der Griff an der oberen Seite. Möchte man den Staubsauger tragen, ist hier der ideale Platz, doch man greift ins Leere. Sorry, Bosch, da habt ihr wohl nicht selbst getestet. So sind zwar zwei Griffe, aber einfach unpraktisch im Alltag. Das zweite ist die Verstellung der Saugleistung, die nicht am Griff mittels Schiebevorrichtung möglich ist. Welche Hausfrau hat immer Lust sich zu bücken. 



AKTIONSRADIUS
Der Aktionsradius ist 11m und somit ,ehr als großzügig. 70-80qm können damit problemlos gesaugt werden, ohne umgesteckt zu werden. Vorausgesetzt ist jedoch eine zentrale Einstöpselung. Vor oder auch Nachteil, wie man es sieht, er zieht das Kabel irgendwie automatisch straff. Man fährt so nicht rüber, muss aber immer etwas reißen, wenn man es nicht liegen hat.  

LAUTSTÄRKE
Im Internet finde ich einmal 71dB und einmal 69dB. Via App hatte ich Werte von 70dB, also genau die goldene Mitte. Das ist nicht flüsterleise, aber für einen Staubsauger schon sehr gut. Auf Teppich wird es natürlich lauter, als auf Fliesen. 

SAUGEN
Wir haben 140qm, die hauptsächlich aus Fliesen, Laminat, etwas Teppich und PVC bestehen. Mit 4 Kindern fällt leider auch eine Menge Dreck an. Sand aus dem Garten, Gras, Blätter, Staub, Flusen, Haare von mir, Krümel und vieles mehr. Normalerweise greife ich täglich zu einem Akku-Sauger und nur einmal die Woche zu einem richtigen Staubsauger. Jetzt, wo das Akku-Modell gegen einen Saugroboter getauscht wurde, ist es nicht anders. Mit diesem Staubsauger macht das Saugen jedoch gleich viel mehr Spaß. Der Staubsauger hat Power ohne Ende. Er saugt zwar nicht schon Krümel an, die einige Zentimeter entfernt liegen, wie der Philips, den ich früher hatte, dafür musste ich auf den Fliesen kein zweites Mal drüber saugen, weil er alles erfasst hat. Auch auf Teppich finde ich die Leistung sehr gut. Richtig deutlich wird dies beim Saugen des Auto-Teppichs. Er sieht im Anschluss aus wie neu. Zwar nervt es, dass man sich beim Umstellen bücken muss, denn er saugt sich bei Teppich schon verdammt fest, sodass man nur mit minimaler Stufe saugen  kann, ohne ständig zu hängen, aber wir haben nur ein Zimmer mit Teppich, sodass es bei uns nicht tragisch ist. Wer jedoch im ganzen Haus Teppich hat, sollte sich überlegen, ob er den Staubsauger bevorzugt. Es ist zwar extrem sauber, aber mit etwas mehr Kraft verbunden. 

REINIGUNG 
Zum Behälter habe ich nur Angaben wie XXL, wenn überhaupt. Ich schätze 3 Liter beträgt er, vielleicht auch 2,5. Es staubt nicht, er ist leicht zu entleeren und was ich noch gut finde, ist die Reinigungsfunktion. Er rotiert oder klopft den Staub ab, weswegen er immer eine perfekte Saugleistung hat.

FAZIT 
Es ist nicht alles gold was glänzt. Er ist leise, dafür schwer, es fehlt ihm der ideale Tragegriff, das Zubehör fällt gerne mal ab und auf Teppich sehr schwer zu schieben, dafür gute Saugleistung, eine kleine Reinigungshilfe und lässt sich sehr gut schieben. Würde ich ihn empfehlen? Ja, teuer, einige Abstriche, aber ich würde ihn sogar Dyson vorziehen und das soll was heißen. 



*Kostenloses Testprodukt ohne jegliche Bedingungen