Direkt zum Hauptbereich

Test: Tefal GV4620 - So bügelt Frau von Heute



Heute möchte ich euch mal wieder ein Produkt vorstellen, dass es eigentlich bei mir im Haus nicht geben sollte. Warum? Ich muss ehrlich sagen, ich hasse bügeln. Als Kind, so mit 10, habe ich es geliebt, heimlich in der Küche meiner Mutter den Stapel mit Wäsche wegzuarbeiten, während sie zum Beispiel etwas TV gesehen oder im Garten gearbeitet hat. Ich hatte sogar ein extra Bügeleisen für Kinder. Inzwischen kann man mich damit jedoch jagen. Und bis auf einige Ausnahmen wie Hemden versuche ich Bügeln zu meiden. Es kostet Zeit, aber der Hauptgrund ist, dass im Schrank eh alles durchgewurschtelt wird, und am Ende genauso knitterig ist wie vorher. Die Ausnahme stellt das Fach meines Mannes darf. Nun habe ich aber eine Bügelstation bekommen, und die muss ja ausprobiert werden.



PREIS
Die Station Tefal G4620 kostet 189€ in der UVP.

FAKTEN ZUM PRODUKT
- Kompakte und effiziente Hochdruck-Dampfbügelstation
- PTFE Bügelsohle
- 4,2 Bar Dampfdruck
- Vertikaldampf
- 2200 Watt
- Konstante Dampfmenge bis 110 g/min
- Kompakt und leicht, 30 % leichter als Vorgängergeneration Pressing Compact
- Schräge Generatorenabstellfläche: Bügeleisen ist an der Station fixiert
- Separate Dampfbereitschaftsleuchte
- Tankfüllmenge: 0,7 Liter
- Easycord-System: Dampfkabel klappt zurück und behindert nicht beim Bügeln
- Kabelfach für Elektrokabel
- Clip für Dampfkabelaufbewahrung

FÜR EUCH GETESTET – AUF ZUR KNITTERFREIEN WÄSCHE
Bis jetzt habe ich ganz klassische Bügeleisen genutzt. Einige davon hatten auch einen Wassertank, der sich befüllen ließ und entweder die Wäsche befeuchtet oder mit Dampf versorgt hat. Eine richtige Dampfbügelstation hatte ich noch nie, und war natürlich neugierig.

Das Gerät wirkt ausgepackt extrem groß und auch deutlich schwerer. Schließlich ist einfach mehr dran an einer solchen Station. Ausgepackt wiegt sie etwas über 3kg und nimmt in unserem Haushaltsraum schon mehr Platz weg, als mein altes Bügeleisen. Bevor es losgehen kann muss der Tank mit seinem 0,7l Volumen aufgefüllt werden. Hierfür nutze ich persönlich destilliertes Wasser, messe dieses vorher ab und gieße es dann hinein. Danach kann der Stecker eingesteckt werden und im Grunde kann es nach einer kurzen Aufwärmphase auch schon losgehen.

Hinten an der Station befindet sich der An/Aus Schalter und die Leuchte für die Dampfbereitschaft. Oben auf dem Bügeleisen selbst gibt es ein typisches Drehrad, welches die verschiedenen Einstellungen von Stoffen erlaubt. Das Rad lässt sich leicht drehen und ist verständlich beschriftet.



Auf höchster Stufe ist das Gerät nach gut 1-2 Minute einsatzbereit. Ich nutze diese Zeit schon einmal, um die verschiedenen Dinge neben mich aufs Bügelbrett zu legen, die mit dieser Temperatur gebügelt werden sollen. So wie früher habe ich diesmal auch Geschirrhandtücher schön flach gebügelt, Handtücher, Unterhemden, aber eben später auch T-Shirts, Hemden und Co.
Das Bügeln funktioniert einwandfrei und schnell. Was mich persönlich überrascht und das im positiven Sinne, sind die Kabel, die einfach nicht stören und auch die Größe der Station stört mich schon nach wenigen Minuten nicht, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Wäsche ist mit dem Dampf einfach schneller glatt. Damit Dampf kommt gibt es an der Unterseite des Bügeleisen-Griffs eine Taste, die man einfach drücken muss. Schon kommt ein guter Dampfstoß heraus.

Ein kleiner Nachteil ist jedoch der Wassertank. Er ist zwar gut zu befüllen, aber leider ist für mich nie gut zu sehen, wie voll er ist. Ein außenliegender, durchsichtiger Tank wie bei anderen Modellen, finde ich persönlich praktischer.

FAZIT – GV 4620
Auch mit diesem Gerät werde ich kein Bügelfan, aber ich muss zugeben, dass es mit der Station einfach schneller geht. Obwohl es teurer ist, und viele sagen, warum sollte man bei einem kleinen Haufen überhaupt so viel ausgeben. Ein kleines Gerät tut es mit Sicherheit auch, aber wer Zeit sparen will, sollte sich dieses oder ein anderes Tefal Modell mal näher ansehen.

PR Muster mit Rücksendung

Kommentare

Beliebteste Artikel des Monat

Mary Kay Cosmetic - Meine Erfahrungen

Kennt ihr Mary Kay? Ich muss zugeben, dass ich davon schon mal was gehört hatte, aber ich bin nicht so der Fan von Produkten, die man auf Partys kaufen kann. Tupperware okay, aber bei Kosmetik, muss nicht sein. Nennt mich da ruhig altmodisch. Durch Zufall habe ich dann eine Kosmetikerin vor Ort kennengelernt, die für ein Vorher-Nachher-Shooting inklusive einem Foto Personen gesucht hat. Ich bin kein Schminkprofi und dachte mir, warum nicht einfach mal hin und ein paar Tipps abgucken, vielleicht eine kleine Beratung bekommen. Genutzt wurden nur Produkte aus dem Hause Mary Kay, und das Ergebnis konnte sich in der Tat sehen lassen. Ich habe mich echt einmal hübsch gefühlt, und so habe ich den Katalog samt Beratungstermin für die Produkte mit nach Hause genommen.

BERATUNG /  MARY KAY PARTY Ob ihr euch nun allene beraten lasst, oder gleich eine kleine Party veranstaltet, ist euch überlassen. Ich habe mich erst einmal alleine beraten lassen, und im Anschluss noch ein Party veranstaltet. Dort …

Nikon Coolpix L27 im Test

Vor einiger Zeit habe ich euch die Nikon Coolpix S6400 vorgestellt. Anfangs war ich von dieser Kamera begeistert. Endlich wieder eine SD-Karte, Touchscreen und schnelle Bilder. Auch die Qualität konnte am Anfang überzeugen. Doch die Zeit zeigt, dass nicht immer alles Gold ist was glänzt. Insbesondere der Akku ist ein großer Störfaktor. Regelmäßig geht die Kamera ohne Vorwarnung aus, weil der Akku trotz halbvoller Anzeige, plötzlich leer ist. Viele Bilder werden unscharf, weil sich doch leider nicht alles so fokussieren lässt, wie man es sich wünscht. Meist benötigt man 2-3 Bilder, damit wirklich ein gutes dabei ist. Erst im Alltag, wenn man eben mal schnell ein Bild machen möchte, merkt man dies. Der Frustfaktor in der letzten Zeit war enorm, sodass eine Vielzahl der Fotos und Videos über die iPhone 4s Kamera gemacht wurden. Dementsprechend bin ich froh, dass ich euch nun eine neue Kamera vorstellen kann. Es handelt sich ebenfalls um eine Nikon Coolpix, und zwar die L27. Sie ist sei F…

Storio Max 7 Zoll Tablet im Test

Ganz ehrlich, ich kann nicht nachvollziehen warum Unternehmen so mit Kinderwünschen, und Geldbeuteln von uns Eltern spielen. Es gab ja schon zu meiner Zeit oft Spielzeug, wo meine Eltern gesagt haben, das ist raus geworfenes Geld, aber so langsam begreife ich erst, warum. Wir durfte über ein Testprogramm den Storio Max 7 Zoll testen, und es tut mir leid, aber auch dieses VTech Produkt kann ich nicht ruhigen Gewissens empfehlen, damit es bei euren Kindern unterm Weihnachtsbaum liegt, dafür müsste es stabiler laufen.

PREIS 140€
GELDGIER, PECH ODER WO LIEGT DAS PROBLEM Bevor ich auf den Storio eingehe, möchte ich auf andere technische Geräte kurz eingehen. Man nehme die früheren GameBoys, den Nintendo DS oder ähnliche Produkte. Wenig Lernspiele, aber Fehlerquote, Pleiten, Pech und Pannen minimal. Selbst beim Clempad, wo wir schon dachten durch den ständigen Reboot gar nicht so toll, hat ein Kind mehr Spaß. Wir hatten 2014 schon den Storio 3S für meinen Sohn, der ebenfalls wenig Probleme hatt…