Der 3. Grad /James Patterson

Mit dem Buch fing alles an ...

San Fransisco - Ein Wohnhaus geht in Flammen auf, ein Mann wird in seinem Hotelzimmer ermordet und Lindsay ist mit ihrem Club wieder mitten drin. Wieder beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Alle drei Tage soll es eine weitere Leiche geben. Und die nächste Leiche reißt Lindsay den Boden unter den Füßen weg. Klar ist nur noch eins, sie ist verliebt und das Schwein von Täter muss um jeden Preis gefasst werden. 


FAKTEN ZUM BUCH 
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Blanvalet TB (11. Juni 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442369215
ISBN-13: 978-3442369218
Originaltitel: 3rd Degree (03 Women's Murder Club) 
Preis: € 1,00 auf dem Flohmarkt
Genre: Krimi
Gelesen in: 2 Tagen

SARAHS LESEEINDRÜCKE 
Der dritte Band zum Club der Ermittllerinnen war das erste Buch der Reihe, dass meinen Mann so umgehauen hatte, dass er alle Werke gekauft hat. Für mich, die es in der richtigen Reihenfolge gelesen hat, war es das schwächste Buch bis dato. 

Dabei fängt das Buch sehr spannend an. Der Brand und die Entführung des Babys hat mich sofort gefesselt, aber irgendwann kommt der Hinweis auf G8 und damit war ich schon recht früh raus. Auch wenn das Motiv am Ende interessant ist, mag ich einfach keine politischen Bücher. Dementsprechend lustlos habe ich ehrlich gesagt den Fall verfolgt. 

Es kommt zwar zu überraschenden Wendungen, die sogar mich geschockt haben, aber das kann das Grundgerüst nicht kitten. Obwohl mir die Wendungen echt gut gefallen haben. 

Inhaltlich entwickeln sich die Charaktere, aber ehrlich gesagt, kann auch das Buch einzeln gelesen werden. Das liegt zum Beispiel daran, dass fast ein Jahr vergangen ist und Aaron, den ich echt nett fand plötzlich nicht mehr der Schwarm von Cindy ist. Auch so entwickelt sich das Buch anders. In diesem Buch sind die Figuren anders als gedacht. Insbesondere Jill und Cindy. 

FAZIT Das Buch ist bis dato das schwächste für mich. Weder gefiel mir das Thema noch der Schluss. Gepaart mit zahlreichen Längen und einem eher langweiligen, wenn auch passenden Cover. 
COVERGESTALTUNG💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜💜
SPANNUNG UND TEMPO💜💜💜
HUMOR💜💜💜
ROMANTIK💜💜💜 
GESAMT💙💙💙
*Flohmarktfund

Restaurant-Kritik - Pagoni Neumünster

Da ist ein Restaurant ...


Da wohne ich nun fast 10 Jahre in Neumünster und wusste nicht, dass es dort hinten ein Restaurant gibt. Nachdem wir das jedoch geklärt hatten und ich bekanntlich gerne zum Griechen gehe, hat mein Mann mich dorthin eingeladen.



ADRESSE
Baumschulenweg 5
24537 Neumünster

ÖFFNUNGSZEITEN
Mo - Ruhetag
Di-Do 12-14.30 und 16.30-22.30
Fr-So 12-22.30

DAS RESTAURANT
Das Restaurant liegt ruhig in der Nähe des Sportflughafens, einer Baumschule und einer Gartenkolonie. Vor dem Restaurant gibt es zahlreiche Parkplätze, sodass der Fußweg recht kurz gehalten ist. Das Restaurant besticht durch eine große Glasfront, die eher an ein Schaufenster erinnert. Innen ist das Lokal einfach eingerichtet. Das heißt, im Vergleich zu anderen griechischen Restaurants wirkt es nicht, als wäre man direkt in Griechenland. Viele setzen ja auf zahlreiche Bilder, Statuen und ähnliches. Hier sind es nur kleine Details, wie Pflanzen und Raumtrenner. Durch die Tischordnung, die sehr linear gestaltet ist, erinnert das Lokal eher an eine Kantine. 


RESERVIERUNG
Reservierungen können telefonisch erfolgen. Wir waren spontan an einem Samstag Abend um 18.30 dort und vier bis fünf andere Tische waren besetzt. Das heißt, es gab noch reichlich Platz.

GÄSTE
Das Publikum war gemischt. Einzelpersonen, Paare, Gruppen, Familien - 20-65

PREISE
Die Preise sind fair. Für zwei Grillplatten und zwei alkoholfreie Getränke haben wir rund 35€ gezahlt. 

DER SERVICE
Natürlich ist der Service immer ein punktueller Eindruck. Anderer Tag, andere Situation, anderer Service. Da spricht die Gastronomin aus mir. Trotzdem fand ich den Service bei unserem Besuch verbesserungswürdig. Es fing schon damit an, dass wir einen Tisch angeboten bekamen, der noch eine dreckige Tischdecke bzw. einen Tischläufer hatte. Mir war das im ersten Moment gar nicht aufgefallen, aber dem netten Mann, der uns die Karten brachte. Wow, dachte ich, als dieser den Läufer sofort austauschte. Ist zwar wuselig, aber fand ich gut. Zumal so ein Läufer fix ausgetauscht ist. Zum Vorschein kam ein großer weißer Fleck ca. 10cm im Durchmesser, der mit einem Oh quittiert wurde. Eine Minute später kam eine andere Bedienung, brachte einen neuen Läufer und legte ihn einfach über diesen Fleck. Nun gut, er war in der Mitte, verschwunden unter dem Deckchen, also kein Weltuntergang. Daraufhin gaben wir unsere Bestellung auf und der Rest klappte gut. Nachdem wir gegessen hatte, wurde rasch abgedeckt, aber dann passierte nichts. Unsere Gläser waren schon beim Abdecken leer. Weder wurden wir nach einem weiteren Wunsch gefragt, noch nach neuen Getränken oder der Rechnung. Wir saßen dann 15 Minuten dort, ehe wir versuchten auf uns aufmerksam zu machen. Es hätte ja sein können, dass es noch einen Gruß aus der Küche gibt. Das hat zum Beispiel mein Lieblingsgrieche aus meiner Jugend gemacht. Da gab es immer noch ein kleines Dessert für jeden. Nach weiteren fünf Minuten hatten wir dann die Aufmerksamkeit. Doch statt zu uns zu kommen, wurde erst einmal die Bestellung von einem anderen Tisch aufgenommen. Nun gut, aus der Ferne lässt sich schlecht beurteilen, ob der Tisch direkt neben der Bar, schon früher auf sich  Aufmerksam gemacht hatte. Jedenfalls kam im Anschluss jemand an unseren Tisch, und wir forderten die Rechnung. Daraufhin verschwand sie in Richtung Bar, hinter den Tresen und kam nach einiger Zeit bewaffnet mit Putzlappen hervor. Erst als sie schon anfing zu reinigen, bemerkte sie unseren Blick und erinnerte sich an unsere Rechnung. Aus diesem Grund finde ich den Service dann doch verbesserungswürdig. Gerade wenn das Lokal nicht brechend voll ist. 



TOILETTEN
Die Toiletten sind sauber. Hier kann ich persönlich nichts bemängeln.

SPEISEN UND GETRÄNKE
Online könnt ihr euch die Speisekarte vorab anschauen. Jeden letzten Freitag im Monat gibt es zudem ein griechisches Buffet.

Die Getränke waren nach der Bestellung zügig am Tisch und wir wurden im Anschluss aufgefordert uns einen Salat an der Salatbar zusammenzustellen. Eisbergsalat, Tomate, Gurke, Krautsalat und ein paar eingelegte griechische Kreationen. Nicht gigantisch, aber ausreichend. Trotzdem empfand ich diesen Gang sehr ungewöhnlich. Beim Rodizio zb. ist das normal. Allerdings lohnt es sich auch dort. Bei einem eher kleinen Restaurant fand ich es doch sehr ungewöhnlich und habe mich dadurch auch wieder an eine Kantine erinnert gefühlt. Ebenfalls hätte ich Schälchen oder tiefe Teller bei einem Salat besser gefunden, als ein Kuchenteller. Der Salat schmeckte frisch, Krautsalat war gut angemacht - also nicht verkehrt.

10 Minuten, wir waren gerade mit dem Salat fertig, stand auch schon die Grillplatte auf unserem Tisch. Das ging fix. Nach der Pleite im Restaurant Lili, waren wir hier jedoch überrascht. Sehr leckere und knusprige Pommes, super Tzatziki und das Fleisch aller erste Sahne. Die Dekoration der Teller war gewöhnungsbedürftig in Form von einer Scheibe Orange und einer Möhrchen-Scheibe, aber geschmacklich einwandfrei. Wobei das Gyros lauwarm war, aber ich schätze mal, dass es frisch geschnitten wird und das kühlt recht schnell ab. Leber, Spieße - alles top und vor allen Dingen butterweich.

FAZIT
Mal abgesehen davon, dass das Ambiente eher an eine Kantine erinnert und der Service verbesserungswürdig ist, kann ich das Restaurant alleine von der geschmacklichen Seite her empfehlen. 


LAGE💜💜💜
AMBIENTE     💜💜
SERVICE 💜💜
SPEISEN / GETRÄNKE💜💜💜💜💜
PREIS LEISTUNG💙💙💙💙
PREISKLASSE

L'Oréal Paris RevitaLift Laser X3 Anti-Age Glykol Peel Pads im Test

Lupenrein, oder wie war das ...


[Werbung]* Sommer, Sonne, Sonnenschein und meine Haut ist trocken wie die Sahara. Nachdem meine letzte Gesichtscreme aufgebraucht war, benötigte ich Ersatz, diesmal aber unbedingt mit LSF. Das stellte Douglas vor ein Problem, denn es gab nur zwei reichhaltige Cremes, die auch einen Lichtschutzfaktor besaßen. Eine davon zu leicht, die andere könnte passen. Alternativ sollte ich lieber die alte Creme kaufen und einfach Sonnencreme separat nutzen. Die neue Creme ist noch immer zu leicht, denn ich schuppe extrem. Aus diesem Grund war ich neugierig, als ich diese Pads angeboten bekommen hatte.



PREIS
16,95€ für 30 Pads

INHALTSSTOFFE
Water,Alcohol denat, Hydroxyethylpiperazine Ethane Sulfonic Acid, Propylene Glycol, Glycerin , Glycoic Acid, Sodium Hydroxide, Citric Acid, PPG 26 Buteth 26, PEG 40 Hydrogenated Castor Oil, Allantoin, Ascorbyl Glucoside,Biosaccaride Gum 1, Panthenol, Phenoxyethanol, Linalool, Limonene, Hexyl Cinnamal, Benzyl Salicylate, Parfum/ Fragance (FIL B214799/1).

MEINE ERFAHRUNGEN
In der Pappschachtel ist eine Art Cremedose, die noch einmal versiegelt ist. Wichtig ist, dass der Deckel im Anschluss gut verschlossen wird, denn sonst trocknen die Pads aus. Logisch, oder? 

Die Pads haben eine leichte Struktur und sind verhältnismäßig feucht. Mit dem Pad lässt sich das Gesicht gut reinigen. Dabei soll laut Hersteller die Augen- und Mundpartie ausgespart werden. Das kann ich nur unterstützen, denn das Produkt enthält Alkohol und es brennt. Die Haut wird schon bei der Nutzung besser durchblutet, was die rötliche Färbung erklärt. Das Brennen hält sich in meinen Augen in Grenzen.



Das Pad zeigt, wie viel Dreck es herausholt, obwohl ich das Gesicht vorab schon mit meinem normalen Douglas Reinigungsschaum gereinigt hatte. Die Schuppen waren am nächsten Tag weniger und die Haut hat die Pflege gut oder vielleicht auch besser aufgenommen. Inzwischen habe ich damit drei Wochen lang mein Gesicht gereinigt. Noch immer brennt es bei der Reinigung und komme ich zu dicht an die Augen, dann tränen diese. Abgesehen davon wirkt die Haut weniger schuppig und strahlender. 

Damit erfüllt das Produkt seine Reinigung, aber Personen mit empfindlicher Haut, kann ich die Pads leider nicht empfehlen. 

*Kostenloses Testprodukt ohne jegliche Bedingungen 

Immerwelt - Der Anfang / Gena Showalter

Das Leben nach dem Tod ...


Tenley ist 17 Jahre alt, rebellisch, eigensinnig und noch verdammt unentschlossen. Wie alle muss sie sich früher oder später für eine Seite entscheiden. Myriad, den Schicksalsgläubigen. Troika, den Erkennern. Doch so einfach, wie es scheint, ist es für Tenley nicht. Leichter wird die Entscheidung durch die Tatsache, dass beide Seiten um sie kämpfen, nicht. Auch nicht die Tatsache, dass sie in einer Art Gefängnis seit vielen Tagen dazu gezwungen werden soll. Und dann verliebt sie sich auch noch. Dadurch wird es richtig kompliziert, denn wer weiß, ob sie sich nicht für die andere Seite entscheidet?


FAKTEN ZUM BUCH 
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (2. Mai 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3959672098
ISBN-13: 978-3959672092
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Firstlife
Preis: € 16,99
Genre: Fantasy
Gelesen in: 2 Tagen

SARAHS LESEEINDRÜCKE 
Ich bin eigentlich ein großer Fan von Gena Showalter. Wobei, was heißt großer Fan, denn bis dato habe ich lediglich ihre Alice Werke gelesen. Diese sind mir aber im Gedächtnis geblieben. 

Das Cover mit der Sanduhr zwei verschiedenen Welten auf jeder Seite gefällt mir gut und hat mich auch direkt angesprochen. Es ist nicht so farbenfroh und ehrlich gesagt schon eher dezenter, als die anderen Werke, aber ich muss es nicht immer poppig haben.

Das Buch beginnt mit zahlreichen Mails, die für mich als Leser im ersten Moment wenig Sinn ergeben, weil die Welt für mich eben fremd ist, und mir das Drumherum fehlt. Danach lernt man Tensley kennen und eigentlich sollte sie mir sympathisch sein, denn auch ich liebe Zahlen. Das ist aber nicht der Fall. 

Klar ist die Situation sehr interessant. Jeder Mensch steh in seinem Leben an gewissen Punkten und muss sich entscheiden. Um ein paar Beispiele zu nennen. Welchen Schulabschluss mache ich? Was möchte ich nach der Schule machen? Das sind zwei Beispiele, die wirklich jeden betreffen. Ansonsten gibt es die Entscheidung zum Beispiel Auszuwandern, oder sich Scheiden zu lassen. Ihr wisst was ich meine. Mir hilft das Bauchgefühl, anderen eine Art Liste. Jedem das Seine. Fakt ist aber, dass sich die liebe Tensley einfach bis zum Schluss nicht entscheiden kann. 

Auch die Idee mit dem Leben nach dem Tod finde ich interessant. Es gibt auch in unserer Kultur Menschen, die an die Wiedergeburt glauben. Was ich aber nicht verstanden habe, warum lagen diese beiden Seiten so im Streit? Das war ja schon vergleichbar mit der Romeo und Julia Fehde. Nur ohne Background nicht nachvollziehbar. 

Die Sprache ist auch anders. Ich meine sie klingt eher blumig, sehr detailliert und ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Autorin schon bei Alice so geschrieben hat. Es fiel mir sehr schwer mich damit anzufreunden. Viele Passagen sind so langatmig und zähflüssig, dass man sich echt zusammenreißen muss, um nicht abzubrechen.

FAZIT Fakt ist, gute Idee, aber die Handlung gefällt mir Persönlich von der Umsetzung her gar nicht. In meinen Augen ein komplett anderer Stil, als den, den ich von Alice kannte und an so vielen Stellen arg langatmig. Der Lesegenuss bleibt auf der Strecke. Tut mir echt leid. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜
SPANNUNG UND TEMPO💜💜
HUMOR💜
ROMANTIK💜💜   
GESAMT💙

Reisebericht MSC Magnifica - Frankreich Le Havre

Ein schlechter Witz ...



Unser zweiter Stopp war Frankreich mit Le Havre. Hier kommt ihr sehr zentral im Kreuzfahrtterminal an. Vom Liegeplatz bis zum Ausgang des Hafens sind es ungefähr 30 Minuten gewesen. Die Aida lag da deutlich zentraler mit nur 10 Minuten Fußweg. Der Weg war diesmal mit grünen Markierungen sehr deutlich hervorgehoben. 


Was kann man schönes unternehmen? 

Ganz klar lockt viele Paris. Daher könnte der Aufenthalt eher eine Hetzerei sein, die sich jedoch viele mit geplanten Touren antaten. Ich glaube 2-3 Stunden Fahrt betrugen die geplanten Ausflüge. 


Ansonsten gibt es noch Omaha Beach. Für Personen, die sich für den Krieg interessieren, ein Besuch wert. Jedoch sollte man 90 Minuten mit dem Auto für die gut 150km einplanen. 

Oder die Kirche Eglise St. Joseph, die als Gedenkstätte für die Opfer der Stadt bei der Befreiung 1944 gilt. Der 107m hohe Turm ist schon vom Schiff aus gut zu sehen, und einen Besuch wert. 


Der Strand ist vom Anleger gut 3km entfernt. Dort gibt es viele kleine Cafés und Bars an der Promenade. 


Leider war unser Aufenthalt in Le Havre eher eine kleine Enttäuschung. Von einem Mitarbeiter bekamen wir den Tipp, unbedingt in Hafennähe in das Einkaufszentrum zu gehen, da würde es sehr günstig Kindersachen geben. Er würde dort regelmäßig einkaufen und es gilt als Geheimtipp. Wunderbar, nur blöd, wenn MSC die Kreuzfahrt so schlau plant, dass wir am 1.5 anlegen. Einen Feiertag nicht nur in Deutschland, sondern auch Frankreich. Bis auf einen Flohmarkt hatten wir nicht mal ein kleines Café gefunden, das geöffnet hatte. Mit uns zusammen gingen schon zwei Stunden nach dem Anlegen sehr viele Menschen wieder an Bord. Spricht also leider nicht für einen schönen Halt. Dabei war das Wetter sehr schön. Nur was nützt dies, wenn wirklich alles zu hat? So blieb es bei einem Flohmarktbummel, den ich euch sehr ans Herz legen kann, denn hier bekommt man ausgefallene Spielsachen und tolle Kleidung zu fairen Preisen. Deutlich besser als in Deutschland. 

Die 2. Chance / James Patterson

Lindsay is back in town ...


USA - Lindsay ist zurück. Ein verrückter Schütze erschießt am helllichten Tag ein junges Mädchen. Am Anfang hoffen noch alle, dass es ein Querschläger war. Doch bald ist klar: Es ist ein eiskalter Mord gewesen. Lindsay schwört den Täter zu fangen. Doch schön kurz darauf wird klar, dass es sich um einen Serienmörder mit Hass auf die Polizei handelt. Jedes Opfer hat eine direkte oder persönliche Berbindung zur Polizei. Nur wo ist der gemeinsame Nenner? Und warum taucht nach all den Jahren ihr Vater auf?


FAKTEN ZUM BUCH 
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet TB (11. Juni 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442369207
ISBN-13: 978-3442369201
Originaltitel: 2nd Chance (02 Women's Murder Club)
Preis: € 1
Genre: Krimi
Gelesen in:2  Tagen

SARAHS LESEEINDRÜCKE 
Wenn mein Mann sich freiwillig eine ganze Buchserie kauft, dann muss ich sie auch lesen. Den Anfang mit „Der 1.Mord“ fand ich vielversprechend, wenn auch wegen den Perspektiven gewöhnungsbedürftig. Jetzt habe ich mir Band zwei vorgenommen. Diesmal trifft man auf alte Bekannte. Es wird jedoch ausreichend wiederholt, sodass man die Reihe auch hier beginnen kann. Freundschaften werden erklärt, genauso, wie der letzte Fall. Die Figuren entwickeln sich zwar, aber ich behaupte an dieser Stelle, dass ich sie nicht als fremd empfunden hätte, wäre es mein Einstieg gewesen. 

Der jetzige Fall wird aus der Täterperspektive, einigen Frauenclub Perspektiven, aber haupsächlich aus der Ich-Perspektive von Lindsay. Inzwischen habe Ichmensch daran gewöhnt, genauso wie an die XXS Kapitel. Manchmal frage ich mich inzwischen, ob der Autor nicht manche Szenen hätte zusammen fassen können. Lach. 

Generell lässt sich die Geschichte sehr gut lesen und man fiebert auf jeden Fall mit. Zufälle spielen ebenfalls mit rein, aber das ist bekanntlich schwer zu vermeiden. Trotzdem ist klar gewesen, dass der Autor noch Überraschungen mit sich bringt. Die Frage waren welche. Mich haben die Wendungen überzeugt. Sie machen das Buch bis zum Schluss spannend. 

Glatt hätte ich noch das Cover vergessen. Eine Zahl mit einem leichten Motiv. Passt zur Reihe. 

FAZIT Wenn ich mich auf eine Fortsetzung freue, dann ist das nicht verkehrt. Das Buch ist spannend, manchmal könnte es knackiger sein, aber ich war bis zum Schluss gefesselt. Das nächste Buch liegt schon auf dem Nachtschränkchen. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜💜💜
SPANNUNG UND TEMPO💜💜💜💜
HUMOR💜💜💜💜
ROMANTIK💜💜💜💜 
GESAMT💙💙💙💙
*Gekauft bei Rebuy

Reisebericht MSC Magnifica - England Southampton

Grau, Trist, England ...

Unser erster Halt war Southampton am zweiten Tag der Kreuzfahrt. Nach einem ruhigen Seetag kamen wir am Morgen im Hafen an. Bevor es von Bord geht, wird jeder Gast kontrolliert. Damit das nicht ewig dauert, findet die Kontrolle schon am Seetag statt und wird auch gewissenhaft durchgeführt. 


Die MSC Magnifica lag an diesem Tag im Containerhafen von Southampton. Schön ist etwas anderes. Zu Fuß sind es vom Kreuzfahrtterminal bis zum Zentrum gut 30-40 Minuten und davon geht man die meiste Zeit durch einen sehr tristen Hafen. 

Was kann man alles schönes machen? Stonehenge ist wohl das erste, dass uns in den Sinn kam. Eine gebuchte Tour lag bei fast 300€, weswegen wir uns einzelne Tickets herausgesucht hatten. Mit der Bahn geht es dafür nach Salisbury (30 Minuten ca. 90€) und danach mit dem Bus weiter. Hier kann man direkt Kombi-Tickets erwerben, sodass man nicht anstehen muss. Zusammen liegt man mit einer Familie so bei der Hälfte. Allerdings wussten wir nicht, wie das Wetter wird und haben uns bei dem kühlen Wetter dagegen entschieden.

Alternativ lockt im Sommer die Isle of Wight. Sie verfügt nicht nur über einen hübschen Strand, sondern auch über einen Freizeitpark mit XXL-Dinosauriern. Die Überfahrt dauert 60 Minuten und ist nicht weit vom Anleger entfernt. Preislich liegt das Ganze mit Parkeintritt für eine Familie bei umgerechnet 120€. Durchaus in Ordnung, aber für uns eher für einen längeren Urlaub ideal. 


In der Umgebung erwartet euch ansonsten noch das Tudor-Haus, wo die Familiekarte ungefähr 15€ kostet. Das SeaCity Museum verfügt über eine Titanic Ausstellung und hier kostet die Familie schon ca. 30€. Ebenfalls interessant ist das Flugzeugmuseum, wo die Familien-Karte ca. 20€ kostet. 

Wer auf all das keine Lust hat, findet in der Stadt nahezu alles zum Shopping. Es gibt nicht nur ein riesiges Ikea in der Nähe, sondern auch zahlreiche schöne Shops, die zum Bummeln und entdecken einladen. 


Leider bei unserem Besuch sehr kalt und sehr windig. Erst gegen Abend wurde das Wetter schöner. Bei unserer Ankunft hätten wir uns Stadtpläne oder Hinweisschilder gewünscht. Vielleicht haben wir sie auch nur übersehen, aber so liefen wir einen deutlichen Umweg mittels Google Maps.

In der Stadt selbst gibt es viel zu entdecken. Frauen kann ich natürlich Primark ans Herz legen, aber es gibt auch viele andere tolle Geschäfte zum Shoppen. Die Preise sind fair und nicht überteuert. Essen könnt ihr dort in vielen kleinen Restaurants, oder im Einkaufszentrum, wo es leckere Burger gibt.