The most dangerous games - James Patterson, Mr. Beast

Rezension - The most dangerous games

• • •
Leider enttäuschend 
• • •
Genre: Thriller 



Buch Fakten

Autor/in:
James Patterson, Mr. Beast
Titel
The most dangerous games
Verlag:
HarperCollins
Erschienen:
2026
ISBN:
9783365015964
Seiten:
474
Format:
Paperback
Serie:
-
Preis:
26,00€

Worum geht es in dem Buch

1000 Teilnehmer, ein geheimer Wettbewerb und der Sieger bekommt eine Milliarde. Doch der Weg dorthin ist nichts für schwache Nerven. Jede Menge tödliche Gefahren - Haie, Spinnen, eiskaltes Wasser - warten auf die Teilnehmer und fordern nicht nur höchste Konzentration und Mut, sondern auch das eine oder andere Leben. 

Meine Leseeindrücke

The most dangerous games - ist ein Action-Thriller auf den ich mich wahnsinnig gefreut habe. Ich liebe solche Ideen und weiß, wie gut James Patterson schreiben kann. Wenn dann noch die Idee von Me. Beast kommt, kann das nur gut werden - so die Theorie. Die Praxis sieht leider anders aus. 

Schon zu Beginn gibt es mehrere Seiten auf denen die relevanten Teilnehmer vorgestellt werden. Mal davon abgesehen, dass es mich erschlagen hat, ich mit die meisten Details nicht merken konnte, ist es auch überflüssig, denn im Buch werden sie ausreichend eingeführt. Womit wir schon bei der ersten Schwachstelle des Buches angekommen sind. Mehr Infos gibt es nicht wirklich. Die Figuren sind allesamt blass und austauschbar. Emotionen werden null transportiert. Bindungen zu ihnen sind somit unmöglich. Und das liegt in meinen Augen an zwei weiteren Schwächen. 

Ich fange mal mit dem Tempo an. Die Kapitel sind kurz und danach wechseln nicht nur die Charaktere, sondern auch die Schauplätze, denn gerade am Anfang gibt es zwei parallele Prüfungen, was ich zu Beginn unlogisch fand, den eigentlich sollte jeder das Gleiche machen. Schnell wird klar, dass das Tempo und die Action eher für einen Drehbuch ausgelegt ist. Zum Beispiel enden manche Szenen abrupt. Es kommt teilweise zu einem echten Bruch. Da ist jemand verletzt, man möchte wissen wie es für ihn weitergeht und - Cut - im nächsten Kapitel sind Tage vergangen und der Person geht es gut. Es wird nur kurz zusammengefasst was passiert ist. Das hat mich jedes Mal stark enttäuscht. 

Dazu kommt der Stil. Er ist erzählerisch und leicht zu lesen. Aber er transportiert keine Emotionen, rattert alles sprunghaft und monoton herunter. Es las sich für mich wie Rohfassung. Fakten und Hintergründe verschaffen Figuren keine Persönlichkeit. Und die ist bei so einem Thriller nötig. 

Einerseits ist es dadurch echt anstrengend. Ich fand, es kam durch die Distanz, mangelnden Emotionen und Brüche nicht wirklich Spannung auf. Dabei bietet die Geschichte jede Menge Potenzial. Gleichzeitig wollte ich aber wissen, worauf es hinausläuft und konnte es eben auch nicht aus der Hand legen. 

Gelohnt hat es sich nicht. Der Schluss ist schon recht vorhersehbar, konstruiert und schwach. Es ist zwar eine wichtige Moral, keine Frage, aber die hätte man versteckter und emotionaler einbauen können. 

Für mich leider sehr enttäuschend. Einzig die Zeichnungen waren ein Highlight.  

Fazit

Das Buch ist leider eine kleine oder auch große Enttäuschung. Den meisterhaften Stil von Patterson merkt man null. Und die Idee von Mr.Beast ist nett, geht aber einfach unter. Ideen reichen nicht aus, wenn die Umsetzung durch blasse austauschbare Charaktere, ständige Sprünge und Brüche und jede Menge Charaktere untergeht. Die Spannung blieb jedenfalls auf der Strecke und kann auch durch den Moralkomopass als Schluss nicht überzeugen. Er ist zu sehr darauf fokussiert diese Moral zu vermitteln, dass er konstruiert, vorhersehbar und leider null spannend ist. 

Leseempfehlung für Leser von ..

  • Challenges | Spiele ums Überleben
  • und die Moral am Ende der Geschichte 
  • Hardcore Fans von Mr. Beast

Bewertung

Cover ⭐⭐⭐⭐⭐
Grundidee ⭐⭐⭐⭐⭐️
Stil & Sprache ⭐⭐
Figurenm ⭐⭐
Tempo ⭐⭐
Spannung ⭐⭐
Schluss ⭐
Gesamtbewertung ⭐⭐