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Buchkritik - The Girl Before / JP Delaney

Mit EMMA & JANE in einem coolen Haus wohnen

Im Laden habe ich das Buch schon entdeckt und es ist eigentlich genau nach meinem Geschmack. Als es über Buchflüsterer im Briefkasten landete, habe ich mich total gefreut. Wie es mir gefallen hat? Lest selbst.


FAKTEN ZUM BUCH 
Autor: JP Delaney
Titel: The Girl Before
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Penguin Verlag (25. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3328100997
ISBN-13: 978-3328100997

Originaltitel: The Girl Before
Preis: € 13,00
Genre: Thriller
Gelesen in: 2 Tagen

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH 
Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr. (Quelle: Klappentext)

WICHTIGE FIGUREN
Emma
Jane
Simon
Edward

DAS COVER
Ich weiß nicht, ob das Cover das Haus darstellen soll, aber es gefällt mir so gar nicht. Düster, langweilig und im Laden hätte es mich niemals angesprochen. Abgesehen vom Titel, der eben neugierig macht.

SARAHS LESEEINDRÜCKE
"The Girl Before" ist ein interessantes Buch, dass auf jeden Fall inhaltlich von den Massen zu unterscheiden ist. Erzählt wird klar und abwechselnd die Geschichte von Emma und Jane. Da sie oft das gleiche erleben, ist der Übergang oft fließend. Das heißt, wenn Emma vor einigen Jahren Edward trifft und den Vertrag unterschreibt, wird bei Jane dieser Part übersprungen.



Bis fast zum Schluss des Buches begleitet man beide Figuren und bekommt so zwei sehr unterschiedliche Charaktere kennen, die zwar äußerlich hätten Schwestern sein können, innerlich jedoch wenig gemeinsam haben. Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich beide in dem Haus wohl fühlen, wie sich beide trotzdem in den gleichen Mann verlieben und vieles mehr. 




Unterbrochen wird das Buch immer wieder von Fragen, die gar nicht so leicht zu beantworten sind. Wenn dein Kind im offenen Meer kurz vor dem Ertrinken wäre und du bei der Rettung siehst, dass noch zehn andere Kindere kurz davor sind zu ertrinken. Wen würdest du retten. Du könntest dein Kind oder alle anderen retten. Ich muss zugeben, dass ich am Liebsten einen Stift ergriffen hätte, um die Fragen zu beantworten mit einer kleinen Begründung, damit der nächste Leser es ebenfalls tun kann. So was ist interessant, aber ich mag Bücher nicht bemalen.




Da man schon vom Titel her weiß, dass Emma stirbt, möchte man unbedingt wissen, warum sie stirbt. Im Verlauf ihrer Geschichte macht sie sich den einen oder anderen Feind und bis zum Schluss gibt es viele Möglichkeiten. Allerdings habe ich schon recht früh eine Ahnung gehabt, aber erst zum Schluss hat sich das Buch aufgelöst. Ich muss sagen, dass meine Ahnung sich am Ende bestätigt hat, zumindest teilweise, denn der Mörder war er nicht. Wer so viel liest wie ich, ist so was eher selten gewohnt. Daher ziehe ich hier ganz klar meinen Hut. 




Trotzdem ich wissen wollte, wer der Täter ist, fehlte mir irgendwie die Spannung. Emmas und Janes Leben dreht sich irgendwie um Sex, ihre früheren Probleme und Edward. Abgesehen davon passiert aber wenig, was ich als wirklich spannend empfunden hätte. Ein paar Momente, wo es mehr schockt oder wo Jane schon früher eingeschüchtert worden wäre, hätten das Buch sicherlich spannender gemacht. So gibt es viele Strecken, die etwas zähflüssig sind. 

FAZIT: Interessant, ungewöhnlich, aber könnte spannender sein.


COVERGESTALTUNG💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜💜💜
SPANNUNG UND TEMPO💜💜
HUMOR💜
ROMANTIK   💜💜💜   
GESAMT💙💙💙💙

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