BlackHead Maske - Teer fürs Gesicht?

Nachdem die Kaiserschnittnarbe nun wieder gut verheilt ist, kann ich endlich wieder entspannt in die Badewanne, mit einer tollen Gesichtsmaske und einem guten Buch. Passend zum Titel "Glück ist, wenn man trotzdem liebt" von einer meiner Lieblingsautorinnen habe ich mir eine Maske aufgetragen, wo das Buch irgendwie passt. Die Maske ist nämlich wie Teer, soll aber wunderbar gegen Mitesser helfen. 


PREIS
5 Einzelanwendungen kosten 7,49€, 10 Anwendungen 11,99€

INHALTSSTOFFE
Water, polyvinyl alcohol, glycerine, propylene glycol, collagen, sea mud, double (hydroxymethyl) imidazolidinyl urea / iodopropynyl butyl alcohol ammonia formic acid ester / propylene glycol, Cl2844, (daily) flavour.

ANWENDUNG
1. Gesicht oder den Bereich, auf der die Maske aufgetragen werden soll, reinigen. Für eine noch effektivere Anwendung, einen warmen Lappen aufs Gesicht legen.
2. Eine gleichmäßige Schicht der Maske auf den gewünschten Bereicht auftragen. Kontakt mit Augenbrauen, Lippen oder Haaransatz meiden. 

3. Wenn die Maske getrocknet ist, einfach vom Rand her abziehen.

AUSSEHEN, DUFT, KONSISTENZ
Die Maske selbst ist wie flüssiger Teer, zähflüssig, lässt sich aber gut verteilen, riecht allerdings irgendwie nach nichts und doch denkt man an muffig, weil das beim Auftragen in den Kopf schießt. Ganz komisch zu beschreiben, muss man einfach riechen. 


MEINE ERFAHRUNGEN
Schon beim Auftragen sollte man aufpassen, denn mir ist minimal etwas auf ein rotes Shirt getropft, was ungünstig am Boden lag, und trotz Fleckenprogramm geht der Fleck nicht mehr aus dem Shirt. Das Auftragen selbst geht überraschend gut, und die Maske lässt sich gleichmäßig auftragen. Cool ist die Maske, aber damit muss ich ganz ehrlich gesagt nicht an die Tür, da es irgendwie komisch aussieht. Am Anfang brennt die Maske leicht für ungefähr 5-10 Sekunden. Danach wird die Maske recht schnell hart und fängt an zu spannen, wie eine zweite Haut. Bei meinem ersten Versuch habe ich rund 20 Minuten gewartet und dann versucht abzuziehen. Es geht leider gar nicht so gut. Es hängen überall Fetzen, wie nach einem Sonnenbrand im Gesicht und ganz ehrlich, oft bekommt man nicht mal einen guten Punkt zum Abziehen. Also habe ich beim zweiten Versuch, wie bei anderen solchen Masken auch einfach versucht diese mit klarem Wasser abzuwaschen. Lasst es bitte. Es ist wie Tinte, die schwarz herunter läuft. Ich hab ungefähr drei Minuten abgewaschen wie ein Weltmeister und noch überall Reste gehabt. Selbst mit einem Waschlappen und Handtuch hatte ich am nächsten Tag noch immer Reste und kleinere Schatten. Entfernen ist gleich 6. 
Das Ergebnis hat mich persönlich auch eher geschockt. Ich habe eher normale Haut, also nicht grobporig. Nach 2 Anwendungen waren meine Poren aber sichtbar größer, wodurch auch manche Fältchen aus der Nähe tiefer aussahen. Dafür war die Haut etwas weicher 

FAZIT: Sicherlich tolle Maske. Gerade weil das schwarz genau aufzeigt, wo man noch nichts gemacht hat, aber bei mir ist die Maske echt durchgefallen. Großporiger, okay weicher, aber mies zu entfernen, egal wie. 




*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

Kommentare