Am Ende des Tages | Bjarne Reuter

[Werbung unbezahlt | Privatkauf]

Hoffe meiner geht heute rum ...

Nichts ist nerviger, als wenn der Tag nicht enden will. Ich werde nicht sterben, hoffe ich. Lach. So was weiß man ja nie. Aber ich habe ein schlechtes Buch bei mir und noch viele Stunden im Krankenhaus vor mir. 


WICHTIGE FAKTEN
Alter - 14
Seiten - 300
Perspektive - Allwissender Erzähler
Schauplatz - Dänemark
Zeit - Schätze 70/80er Jahre

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Spannende Situation
▪️Dunkles Geheimnis 
▪️Packende Emotionen 


WORUM GEHT ES?
Es ist kurz nach sieben in der Frühe. Leon Culman bekommt einen Brief, der deutlich zu verstehen gibt, dass er den heutigen Tag nicht überleben wird. Doch wer hat den Brief geschrieben. Kann er herausfinden, wer ihm nach dem Leben trachten?

WIE LAUTET DER ERSTE SATZ (ZITAT)?
Am Donnerstagmorgen, dem 19. Oktober dieses Jahres, erreichte den achtundsiebzigjährigen Rentner und ehemaligen Concierge Leon Culman ein eingeschriebener Eilbrief folgenden Wortlaut: „Heute,, am 19. Oktober, wirst du, Leon Culman, zur Strafe für frühere und Taten hingerichtet.“

WER SPIELT DIE HAUPTROLLEN?
▪️Leon
▪️Anna seine Frau

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN? 
Wer tiefe Einblicke in das Alter bekommen möchte. 

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
In der heutigen Zeit lesen Menschen oft nur aktuelle Bücher, ich bin jedoch der Meinung, es gibt auch Schätze unter den älteren Werken. Daher kaufe ich gerne auf dem Flohmarkt eine Kiste ohne viel zu sortieren. Dieses Buch klang dramatisch und nach einem Psychthriller. Genau deswegen war ich froh, als mein Sohn es mir zum Lesen gab, denn er sucht mein Next-Reading aus. 

Das Cover ist zwar eher ruhig, aber das täuscht sehr häufig. In diesem Fall ist es jedoch sehr passend. Das alte Haus gefällt mir trotzdem gut. 

Inhaltlich ist das Buch in Stunden unterteilt und beginnt mit 7:10 und geht bis Mitternacht. An sich die perfekte Aufteilung. Diese nützt nur wenig, wenn das Buch überhaupt nicht fesselt. Der Autor erzählt eher sehr detailliert den Alltag vom Lieblingsfleck über die Morgengymnastik bis hin zu den Gedanken, wie die Frage: War ich vielleicht zum letzten Mal einkaufen? Es ist erschreckend und macht Angst, wie gut der Autor den Alltag und die Gedanken von Leon beschreibt. Nur die Emotionen kommen einfach zu kurz. Oder sie gehen unter, denn es ist immer ein sprunghafter Wechsel zwischen Gegenwart und Erinnerungen aus früheren Tagen. Es gibt keine klare Abgrenzungen und das stört ungemein. Es gibt keine klaren Übergänge und das lesen wird dadurch schwer. 

In Gedanken geht der liebe Leon nun seine Vergangenheit durch und das sind viele Dinge, die sicher interessant sind und auch gute Ansätze für später, aber es kommt keine Spannung auf. Es war eher so, als würde man einen Todgeweihten an seinem letzten Tag verfolgen, was ja auch stimmt. 

Am Ende kommt es zwar zu einer echt guten Auflösung, die passt, aber ich gebe zu, dass das Buch ein wahrer Kampf war. 

ZUSAMMEGEFASST
Wenn ich das Buch so Revue passieren lasse, dann habe ich nun doch Angst vor dem alt werden und ärgere mich über die vergeudete Zeit, denn das Buch ist einfach nur langatmig und keineswegs spannend. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜
TEMPO💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜
EMOTIONEN💜   
GESAMT💙


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