Rezension - Sara auf der Suche nach normal

Was ist normal ...

Auf jeden Fall nicht Mayonnaise auf einem Sandwich. Immer wieder passieren mir solche Fehler, denn ich bin leider alles andere als normal. Ich habe Fehlalarme oder spiele Risiko. Falls du nicht weißt, was das ist, das sind meine Beschreibungen für Panikattacken oder meine Wahnvorstellungen. Dabei möchte ich normal sein. Mal ehrlich, ich bin 12, habe eine eigene Lehrerin, muss täglich vier Tabletten nehmen und alle nennen mich Psycho-Sara. Aber das ändert sich mit Erin. Sie ist eine Quasselstrippe, reißt sich die Haare aus, aber sie akzeptiert mich. Meine erste Freundin. Vielleicht hilft sie mir normal zu werden. 



EIN PAAR FAKTEN
Autor - Wesley King 
Verlag - Magellan
Seiten - 272
Preis - 16
Schauplatz - USA 
Zeit - Gegenwart 
Tags -  psychische Krankheiten, Freundschaft 

MEINE ERWARTUNGEN
💭 wunderbare Geschichte über Freundschaft 

MEINE GESAMMELTEN EINDRÜCKE
Ich habe das Buch gesehen und finde das Cover einfach nur toll. Der Hauptgrund, warum ich es lesen wollte, war jedoch Sara. Sie heißt wie ich, hat keine Freunde in der Schule. Genau das machte mich neugierig. 

Nach dem Prolog muss ich sagen, dass ich kurze Zeit raus war. Schizophren, depressiv, Panikattacken etc. Damit hatte ich nicht gerechnet. Allerdings erzählt Wesley die Geschichte so authentisch, so lebendig, dass ich mich direkt in Sara verliebt habe. Ihre Ängste waren immer greifbar und ich wäre gerne ihre Freundin gewesen, denn trotz allem fand ich sie normal. 
Während ich also ihre Gefühle und Ängste kennenlerne, sind da auch weitere Figuren. Die Mitschüler, die sie ärgern oder James, der ihre Nähe sucht, als er nicht weiter wusste, sich aber ganz klar für sie schämt. Oder auch Erin, die ihre eigenen Probleme hat. Es zeigt, man kann nach außen normal wirken, es aber innerlich nicht sein. Wie eine Person sich fühlt und denkt, ist wie ein Wurm im Apfel - verborgen. Im Buch heißt es so schön: Wie ein fauliger Apfel. 

Das Buch regt somit zum nachdenken an. Nicht nur auf dieser Basis, denn der Autor geht auf verschiedene Aspekte in dem Buch ein. Der Tod eines Familienmitgliedes, Zwänge, aber auch Probleme in der Familie und Gewalt. Manchmal fand ich es ein bisschen viel Drumherum. Dennoch ist die Geschichte stimmig und alles andere als ein klassisches Happy End Buch. 

Das Buch endet dort, wo ‚Daniel is different‘ anfängt. Leider sehr spannend und es weckt die Neugierde auf das Buch. Ein guter Cliffhanger. 

Eine Sache störte mich jedoch und das möchte ich einfach loswerden. Sara ist 12.  Durch ihre Gedanken und ihre Art wirkt sie viel reifer. Ich hatte immer eine 15 oder 16 jährige Figur vormachen. Mir hätte es besser gefallen, wenn sie auch so alt gewesen wäre. 

KURZ GESAGT 
Nicht immer ist alles sofort sichtbar. Es gibt Krankheiten, die sieht man einfach nicht. Das zeigt das Buch deutlich. Spannend, emotional und nachdenklich. Nur das Alter der Hauptfigur stört, da sie älter wirkt. 

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN 
Das Buch empfehle ich allen, die sich für solche Krankheiten interessieren. 

BEWERTUNG 
 COVER  💜💜💜💜💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜💜💜💜
 DETAILS 💜💜💜💜💜
 TEMPO 💜💜💜💜
 EMOTIONEN 💜💜💜💜💜
 STIL  💜💜💜💜💜
 SPANNUNG 💜💜💜💜💜
 GESAMT 💙💙💙💙


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