Tee in der Schwangerschaft - Diese Sorten solltet ihr kennen

Nicht nur ein Durstlöscher ...

Einfach die Beine hochlegen, ein gutes Buch lesen und dazu eine Tasse Tee. Ich konnte mir in der Schwangerschaft keine bessere Pause vorstellen. Dabei habe ich mir gerade bei meiner ersten Schwangerschaft viele Gedanken gemacht. Darf ich überhaupt Tee trinken? Gibt es Teesorte, die meinem Kind schaden? Na, geht es euch auch so? Dann kann ich euch vielleicht mit dieser kleinen Teesammlung helfen, denn in der Schwangerschaft gibt es die verschiedensten Teesorten, die euch helfen.


DIE TABUS
Fangen wir jedoch gleich mit den Tabus an.

➤ Grüner und Schwarzer Tee ist lecker, aber bitte nicht mehr als 1-3 Tassen auf Grund des Koffeingehaltes. Das bezieht sich auch auf Abwandlungen wie Yogi, Mate und Co.
➤ Süßholzwurzel Tee sollte gänzlich vermieden werden, ähnlich wie Lakritz ;) Es treibt den Blutdruck nach oben.
➤  Rosmarin Tee fördert die Durchblutung und sollte daher ebenfalls vermieden werden.
➤  Passionsblüten Tee wirkt anregend auf die Muskulatur und daher auch auf die Gebärmutter.
➤  Johanniskraut beruhigt und hier sagen manche Hebammen ja, andere nein. 
➤ Salbeitee hilft bei einem rauen Hals, kann aber auch Wehen fördern, daher lieber erst nutzen, wenn dies gewünscht ist. 

DIE SORTEN SOLLTET IHR EUCH MERKEN
Jetzt aber genug vom Tee, den ihr nicht trinken solltet. Ich habe hier eine kleine Sammlung, die zudem bei manchen Wehwechen in der Schwangerschaft hilft.

Klapperstorchtee ist zum Beispiel ab dem Zeitpunkt empfehlenswert, wenn ihr versucht schwanger zu werden. Hier gibt es zwei Sorten, abgestimmt auf den weiblichen Zyklus, die den Körper auf eine bevorstehende Schwangerschaft vorbereiten.
➤ Brennnesseltee hilft bei Wassereinlagerungen, die so manche Schwangere in den Sommermonaten quälen. Achtet hier aber auf die Dosierung. Fragt vorher euren Frauenarzt oder eure Hebamme bezüglich einer Dosierung.
➤ Pfefferminztee beruhigt bekanntlich den Magen und hilft am Anfang gegen die Übelkeit. Ich habe zum Beispiel stundenlang nur an der Tasse gerochen oder kleine Schlucke getrunken. 
➤ Kamillentee ist gut bei Zahnfleischproblemen, beruhigt aber auch minimal und hilft zu entspannen.
➤ Lavendeltee ist eine Frage des Geschmacks, hilft aber auch bei innerer Unruhe, kribbeligen Beinen oder wenn ihr schlecht einschlafen könnt.
➤ Fencheltee hilft bei Sodbrennen, kann bei Übelkeit helfen und den Eisenhaushalt aufbauen. Wird der Tee mit roten Traubensaft gemischt, ist es eine Eisenbombe, die auch nach der Entbindung ein Geheimtipp ist. 
Himbeerblättertee ist ab der 37SSW ein Tee, den ihr im Haus haben solltet. Die Wehen werden dadurch langsam gefördert und die Muskulatur im Bereich des Beckens entspannt. Dadurch öffnet sich auch besser der Muttermund, meinte meine Hebamme.

Und danach? Habe ich immer gerne grünen Tee getrunken, um meine alte Form wiederzufinden. 







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