Rezension - Das Haus der vergessenen Kinder

Fuck ...

Frankreich 1940 - Antoine wird zufällig in den kleinen Ort versetzt, in dem Marguérite in einem Kinderheim arbeitet. Es ist fast schon Liebe auf den ersten Blick. Erst danach erfährt er die Wahrheit. Sie ist Jüdin und aus Deutschland geflohen. Damit stellt sie all seine bisherigen Ansichten auf den Kopf. 

Gegenwart - Ein Segelkurs am Bodensee lässt Valerie und Rick aufeinandertreffen. Sie verliebt sich prompt und das liegt nicht nur an seinem Wesen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihren Familien zu geben, die Welt in die Vergangenheit reicht. 
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EIN PAAR FAKTEN
Autorin - Clara Frey
Verlag - Blanvalet
Seiten - 640
Preis - 10,00€
Schauplatz - Frankreich 
Zeit - 1940 und Gegenwart 
Tags -  Krieg, Liebe

DOCH WELCHE ERWARTUNGEN HATTE ICH?
Romantik, Drama, Liebe und natürlich ein Geheimnis. 

UND LOHNT ES SICH?
Nein - und mit dieser Antwort habe ich wirklich lange gerungen. Dabei habe ich die ersten Sätze gelesen und dachte nur: Wow, was für ein blumiger und anmutender Stil. Mit der Zeit fand ich jedoch genau diesen Stil irgendwie falsch für diese Art von Lektüre. Dieser passt zwar zu einer eher heimatlichen und älteren Liebesgeschichte, aber eher zu einer, die auf einer Teeplantage spielt, und nicht im Zweiten Weltkrieg. 

Ein ähnliches Problem hatte ich mit den Protagonisten. Oder besser gesagt mit den Namen. Französische Werke sind nicht unbedingt meins, wenn die Namen sehr extrem sind. Das ist hier der Fall. Mit fällt es schwer die Namen zu unterscheiden und sie mir zu merken. Dadurch entsteht sowohl in der Gegenwart, als auch der Vergangenheit kein klares Bild vor meinen geistige Auge. Das wiederum hat zur Folge, dass die Figuren mit bis zum Schluss sehr fremd bleiben. 

Demzufolge ist es alles andere als einfach auch auf eine Geschichte einzulassen. Zumal diese hier wenig Spannung mit sich bringt und die Emotionen auf Grund von mangelnder Bindung eben ausbleiben. Dadurch ist es ein zähflüssiger Roman, den ich mehr als einmal nur zu gerne abgebrochen hätte. Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich diese Thematik eigentlich total gerne lese, und schon viel passieren muss, dass mich eine Geschichte um den Zweiten Weltkrieg nicht packt. 

Die Idee ist sicherlich ganz nett, aber es braucht mehr als eine gute Idee. Mit blassen Charakteren, vielen Klischees und leider mangelnder Spannung, war das Buch leider so gar nicht meins. 

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN 
Das Buch würde ich Lesern empfehlen, die den zweiten Weltkrieg mit wenig Emotionen verfolgen möchten. 

BEWERTUNG 
 COVER  💜💜💜💜💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜
 DETAILS 💜💜
 TEMPO 💜💜
 EMOTIONEN 💜
 STIL  💜💜
 SPANNUNG 💜
 GESAMT 💙


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