Zoozee Z50 - Saugroboter im Test


Ein Roboter für unter 300€ ...


Wie bin ich nur ohne einen Saugroboter ausgekommen? Die Frage stelle ich mir in den letzten Wochen wirklich täglich. Morgens einfach alle Stühle fix hochstellen, die wichtigsten Türen schließen, die Kinderschuhe ins Regal, einschalten. Nach Hause kommen und alles gesaugt und gewischt vorfinden. Das muss kein Traum sein, wenn man den richtigen Saugroboter hat. Heute möchte ich euch das Modell Zoozee Z50 vorstellen,, den wir für euch in den letzten Tagen genauer unter die Lupe genommen haben. 



PREIS
299€ auf Amazon

ERSTER EINDRUCK / INSTALLATION
Kennt man einen, kennt man alle. Irgendwie sehen Saugroboter sich verdammt ähnlich und wenn es nach meinem Mann geht, gibt es nur minimale Unterschiede in der Optik. Die Qualität stimmt und so haben wir ihn aus dem Karton geholt und erst einmal mit der Anleitung versucht in unserem WLAN einzubinden. Da er leer ist, musste er erstmal aufladen und dann noch ein Softwareupdate haben. Es funktioniert alles und hat bei uns ungefähr drei Stunden gedauert. In der Zeit haben wir die Bürstenarme eingeklickt, die Schraube müsste ihr nicht entfernen, einfach einklicken! Den Wischtank eingesetzt und vorher befüllt. 


Im Grunde kann jeder Laie den Roboter in Betrieb nehmen. Die Anleitung ist verständlich, wobei ich mich bei einigen Infos schon gefragt habe, wieso sie widersprüchlich sind. Zum Beispiel wird angezeigt, dass er Stufen erkennt und nicht herunterfahren kann. An anderer Stelle wird jedoch bei dem gleichen Bild darauf hingewiesen, dass man aufpassen soll. Daher war ich schon sehr gespannt, was mich am Ende erwartet.


Ebenfalls neugierig war ich, in Bezug auf ein etwas stabileres, schwereres Band, welches mit Klebestripes befestigt werden soll. Nur wo? Wir haben keine Info in der Anleitung noch auf der Seite gefunden. Deswegen gingen wir davon aus, das es sich um eine Art Begrenzung für bestimmte Bereiche handelt, sie man auf den Boden klebt, aber nein, das ist es auch nicht. Tut mir leid, aber das Fragezeichen ist bei uns weiterhin im Kopf. Wenn ihr also wisst, wofür es ist, bitte klärt uns gerne auf.


DIE APP
Die App ist kostenfrei und nicht nur für den Saugroboter, sondern alle Produkte von Zoozee. Ich gebe zu, ich war überrascht, wie viele es sind. Die Einrichtung ist kinderleicht und danach kann man den Saugroboter darüber steuern. 

TESTFAHRT
Eingebunden kann es danach losgehen. Die sogenannte Testfahrt erfasst im Grund die Räume, und legt in der App eine Karte an. Bei uns hat die erste Fahrt recht lange gebraucht, da er sich erstmal zurecht finden musste. Danach hat es dann noch einmal sehr lange gedauert, bis er die Station wiederfand. Er ist in die unterschiedlichsten Richtungen, als hätte er sich verlaufen, ist dann gezielt zum Beispiel auf die Küchentür zu oder die Lautsprecher im Wohnzimmer. Nach 15 Minuten hatte er dann endlich die Base gefunden. 

IM ALLTAG
Wir haben aktuell gut 50qm, die wir saugen und wischen lassen. Dafür braucht er ungefähr 60 Minuten. Im Vergleich zu unserem alten Modell sind das gut 10-15 Minuten mehr. Auch hier zeigt sich, dass die Rückfahrt am längsten dauert und ich plane diese nicht wirklich in die Reinungszeit mit ein. Nun aber zu unseren Erfahrungen


✔ Wir haben hauptsächlich Fliesen und ein wenig Teppich. Beides schafft er gut und auch die Übergänge stellen kein Problem dar. Ich würde sagen von dem Dreck, den wir bewusst ausgelegt haben im Flur hat er 85% eingesaugt. Hauptsächlich Staub, Krümel, eine tote Spinne, aber auch Reiskörner, etwas Salz, kleinere Blätter, Brötchenkrümel, etwas Rasen, Sand. Einiges schleudert er weg, aber am Ende sieht alles sauber aus. 

✔ Für das Wischen gibt es einen extra Tank, den ihr befüllen könnt. Die Tankfüllung reicht bei uns nicht ganz für die Fläche. Das ist aber in Ordnung. Man darf hier nicht vergessen, dass es kein reiner Wassertank ist, sondern ein 2in1 Tank mit Staubbehälter und Wasser ist. Klar, wäre es schön, wenn alles gewischt ist, wenn ich wieder komme, aber ich kann ihn auch laufen lassen, wenn ich zu Hause bin und dann zwischendurch nachfüllen. Trotzdem sieht es sauber und ordentlich aus, wenn ich nach Hause komme.

✔ Fährt er sich fest? Ja, aber sehr selten. Er hat keinen Sensor und dafür ist es in Ordnung. in der Testwoche hat er sich bis jetzt drei Mal festgefahren. Alles eigene Fehler, die wir nicht weggeräumt haben.

✔ Wie fährt er durch die Gegend? Das ist abhängig davon, was ihr auswählt. Er kann an den Wänden langfahren, im Kreis drehen oder im Zickzack Modus. Er fährt dann bis zu einem Hindernis, fährt leicht dagegen und dann dreht er um oder fährt in eine andere Richtung. Dieser Modus braucht etwas länger. Man kann auch Bögen wählen oder ihn selber steuern, wenn es um einen punktuellen Dreckfleck geht, aber das funktionierte bei uns leider nicht so gut.

✔ Die Lautstärke ist abhängig vom Modus, den ihr wählt. Es gibt low, midi und high. Auf High, was wohl für Teppiche ideal ist, wird er schon recht laut und ist mit einem günstigen Staubsauger vergleichbar. Ansonsten nehme ich ihn jedoch nur minimal wahr. 

FAZIT
Wir haben ihn nun eine Woche laufen lassen und der Sauger erledigt seinen Job. Er fährt gerne gegen die Sachen, was daran liegt, dass er keinen Sensor hat. Er braucht zeitlich etwas länger und erfasst auf Hartböden ungefähr 85% von dem bewusst hinterlassenen Dreck. Wir lassen ihn morgens laufen, wenn wir einkaufen fahren und finden das Ergebnis, wenn wir nach Hause kommen durchaus in Ordnung. Der Tank zum Wischen könnte größer sein. Bedenkt man jedoch, das andere Tanks noch kleiner sind oder nur wischen, wenn man das Tuch eigenständig befeuchtet, dann ist diese Variante wirklich empfehlenswert. Ich sage mal so, empfehlenswert für Flächen um die  50-70qm, wischen ungefähr 30qm. 


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