Rezension - Bad Dreams

Von Perfect zu Bad ...

HeyHo, ich habe mal wieder einen Thriller für euch. Letztes Jahr im Januar habe ich die Geschichte von Sadie gelesen. Diesmal darf ich Olivia kennenlernen und in ihre düstere Vergangenheit eintauchen. Bereit für ein bisschen Spannung?



EIN PAAR FAKTEN
Autor/in - Megan Miranda
Verlag - penguin 
Seiten - 384
Preis - 15,00€
Schauplatz - England 
Zeit - Gegenwart 
Genre -  Thriller 

EINBLICKE IN DIE GESCHICHTE
Arden, oder besser gesagt Olivia, wie sie sich inzwischen nennt, möchte nur eins - vergessen. Doch kurz vor dem Jahrestag ihres persönlichen Alptraums ist da kaum möglich. Vor genau 20 Jahren verschwand sie spurlos für ganze drei Tage. Schlafwandelnd in einer Sturmnacht. Niemand rechnete mehr damit sie lebend zu finden und dann taucht sie auf. Ein Fall für die Medien bis heute. Deswegen der andere Name, damit sie in Ruhe ihr Leben genießen kann. Doch die Vergangenheit ruht erst, wenn die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Was passierte damals in der Nacht ihres Verschwindens wirklich?

FÜR EUCH ABGECHECKT
Ich habe das düstere Cover gesehen, den Klappentext gelesen und wollte nur eins - wissen, was damals wirklich passierte. Leider habe ich über diesen Gedanken eins übersehen: Das vorherige Buch war so gar nicht meins. Zum Glück oder zu meinem Pech - wie man es nimmt, habe ich dies erst nach 200 Seiten bemerkt. 

Der Stil hat etwas Knackiges an sich. Über Strecken sehr kurze Sätze, die Füllwörter oder unnötige Beschreibungen vermeiden. Mir war der Stil jedoch oft einfach zu abgehackt, wodurch die Stimmung einfach unter ging und ich auch Probleme hatte mich in manche Szenen hineinzuversetzen. Es kam für mich keine düstere oder spannende Atmosphäre auf. Nicht einmal am Schluss, der es definitiv sein soll. 

Viele Figuren bleiben wegen dieser Beschreibung auf der Strecke - und das ist schade. Und auch in Olivia konnte ich mich deshalb nur schwer hineinversetzen. Sorry. 

Ja, ich habe das Buch an einem Nachmittag gelesen. Aber nicht, weil es spannend war oder auch gut lesen ließ. Vielmehr wollte ich wissen, was damals passierte. Inzwischen kann ich sagen, dass die Grundidee dahinter gar nicht so schlecht ist und es gibt die eine oder andere Frage, die alles am Ende spannend werden lässt. Aber all die Versuche gehen irgendwie unter durch den Stil. 

Alles in allem betrachtet bietet das Buch in meinen Augen eine tolle Grundidee, die durch den teils abgehackt wirkenden Stil einfach nicht ihr Potential ausschöpfen kann. Die Figuren bleiben mir dadurch allesamt fremd und die Spannung kommt nicht so auf, wie es ein etwas ausführlichere Stil geschafft hätte. 


BEWERTUNG 
 COVER  💜💜💜💜💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜💜
 DETAILS 💜💜💜
 TEMPO 💜💜
 EMOTIONEN 💜💜💜
 STIL  💜
 SPANNUNG 💜💜💜
 GESAMT 💙💙


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