Rezension - Was es braucht in der Nacht

Elternliebe ...

Damit euch der Lesestoff nicht ausgeht, habe ich heute wieder einen kleinen Geheimtipp für euch. Es ist ein recht kurzes Buch, aber zeitgenössische Literatur für Eltern mit Sorgenkindern. Für mich übrigens ein Blind-Date. 



EIN PAAR FAKTEN
Autor/in - Laurent Petitmangin
Verlag - dtv
Seiten - 160
Preis - 20€
Schauplatz - Luxemburg / Frankreich 
Zeit - Gegenwart 
Genre -  Familie

EINBLICKE IN DIE GESCHICHTE
Fus - dass ist sein Spitzname und steht für Fußball. Darin ist er gut und er liebt es den Ball zu spielen. Zusammen mit seinem Bruder wächst er beim Vater auf, der nach dem frühen Tod der Mutter sein bestes gibt. Doch Fus rutscht immer weiter ab. Mit 20 lässt er sich mit einer rechtsradikalen Clique ein und sein Vater muss hilflos zusehen, wie dass Leben seines Sohns den Bach runtergeht. 

FÜR EUCH ABGECHECKT
Bevor ich euch im Detail verrate, wie mir das Buch gefallen hat, muss ich fairerweise sagen, dass ich es  unter normalen Umständen nie erworben hätte. Der Klappentext ist interessant, keine Frage - aber der erste Blick ist ein schlichtes Cover und ein Titel der kaum was verrät. Hätte ich es nicht als Buchflüsterer bekommen, ich wäre nicht mal zum Klappentext gekommen. Doch so entdeckt man auch neue Lieblingsautoren - oder eben nicht. 

Das Buch beginnt bei einem Fußballspiel und schon hier wird deutlich, dass das Buch zum Nachdenken anregen wird, Raum zum Diskutieren bietet, aber leider auch distanziert bleibt.

Im Grunde wusste ich schon hier, dass dieses Buch und ich keine innige Liebe verspüren werden. Einfach, weil mir die Umsetzung nicht liegt. Es ist eine Erzählung, die Aufmerksamkeit erfordert und mich nicht die Person begleiten lässt. Vieles muss ich zwischen den Zeilen lesen. Nicht verkehrt für einen Sonntag, wo ich Ruhe habe. Jedoch muss der Rest einfach klar sein. Und das war es teils nicht. Ein Beispiel. Der Spitzname stammt aus Luxemburg, aber einen besseren Platz findet man erst in 15km Entfernung in Luxembrug. Moment, spielt es nicht dort. Okay, also Frankreich. Gleichzeitig verstehe ich nicht, warum der Vater abseits steht. Und schon bin ich beim vorgegangenen Frühstück. Dann bei der Wahl von Macron, dem Tod der Mutter. Ein stetiger Fluss an Erinnerungen. Ja, dass trifft es auf den Punkt. Nur muss man dies mögen. Ich tue es nicht und bin bis zum Schluss nie warm geworden. 

Alles in allem betrachtet ist es ein Fluss an Erinnerungen. Die Frage, wann etwas schief lief, wie ist es, wenn dass Kind entgleitet. 


BEWERTUNG 
 COVER  💜💜💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜💜
 DETAILS 💜💜💜
 TEMPO 💜
 EMOTIONEN 💜
 STIL  💜💜
 SPANNUNG 💜
 GESAMT 💙


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