Rezension - Der Sommer, der uns gehörte

Das Ende eines Sommers …

Alles hat ein Ende. Leider auch ein Sommer und damit diese wunderbare Trilogie, die ich gerade gesuchtet habe. Jere, Conrad - wer wird es am Ende werden? Das galt es für mich herauszufinden, denn ich hatte bis zum Ende des zweiten Teils keinen Favoriten, was wirklich bis heute nie vorkam. 



EIN PAAR FAKTEN
Autor/in: Jenny Han
Verlag: dtv
Jahr: 2012
Serie: Summer I Turned Pretty
Seiten: 268
Preis:  3€ gebraucht 
Genre: Liebe

DIE WICHTIGSTEN FIGUREN IM ÜBERBLICK
Belly - fast 19, geht aufs College und ist nach der Trennung von Conrad  mit Jere zusammen
Conrad - unnahbar, College-Boy, verkraftet Tod seiner Mutter nicht 
Jeremiah - Bruder von Conrad, der nette Junge von nebenan

INHALTLICHE FAKTEN
Schauplatz: USA, Cousins
Zeit: 2000er
Perspektive: Belly und Conrad 

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Nachdem Conrad sie nicht nur auf dem Abschlussball abservierte, sondern deutlich sagte, dass er sie nie liebte, lässt sich Belly endlich auf Jere ein, der schon immer in sie verliebt ist. Die Entscheidung scheint genau richtig zu sein. Zwei Jahre ist Belly auf Wolke sieben, bis sie ein Mädchen belauscht und herausfindet, dass ihr Jere Sex mit diesem Mädchen hatte, als sie eine kurze Beziehungspause hatten. Nach einem riesigen Streit deshalb, macht Jere ihr einen Heiratsantrag, und Belly sagt ja. Doch außer ihnen hält niemand das für eine gute Idee. 

FÜR EUCH ABGECHECKT
Mal ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, wer für dieses Cover verantwortlich ist, aber ich finde es schrecklich. 

Inhaltlich schließt das Buch wieder nicht direkt an, sondern macht einen Sprung. Inzwischen ist Belly nämlich seit zwei Jahren mit Jeremiah zusammen und am College. Auf der einen Seite finde ich es schön, aber auf der anderen Seite habe ich mit dem Sprung das Gefühl, dass der Autorin die Ideen ausgingen oder sie plötzlich eine Idee hatte, die aber nicht mit dem aktuellen Alter zusammenpasste. 

Ganz durchdacht ist das alles auf jeden Fall nicht. Friede, Freude und Eierkuchen. Seit zwei Jahren sind sie glücklich und plötzlich hört sie von seinem Seitensprung - und mit einem Mal sieht die Welt nicht mehr so rosig aus. Eine Beziehungspause nach einem Streit, in zwei Jahren keinen Sex. Für mich klingt das etwas merkwürdig. Später hört man, dass er nicht mit ihr beim Abschlussball war. Ich fand die Beziehung dadurch zu konstruiert und ehrlich gesagt nicht authentisch. Aber auch die Sache mit Conrad ist wenig authentisch. Er liebt sie die ganze Zeit und im Grunde wird auf den Tod seiner Mutter eingegangen, warum er im Motel so reagiert hat, aber eine wirkliche Erklärung für den Abschlussball gab es nicht. Dabei fehlte das und seine Mutter lebte da noch. 

Generell wirkt alles konstruiert und irgendwie total komisch. Als müsste es unbedingt dieses Ende sein, das abrupt aufhört und mit einem Epilog endet, der dann noch mal für das nötige Happy End sorgt, aber meine Zweifel nicht aufhebt. 

EMPFEHLUNG? Ja, es gut, aber der schwächste Teil mit einigen Lücken 


BEWERTUNG 
 COVER  💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜💜💜💜
 TEMPO 💜💜💜💜💜
 EMOTIONEN 💜💜💜💜💜
 SCHREIBSTIL 💜💜💜💜💜
 SPANNUNG  💜💜💜💜
 FESSELT BIS ZUM SCHLUSS 💜💜💜💜💜
 GESAMT 💙💙💙💙💙

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