Wo bitte geht’s zur großen Liebe - Sophia Money- Coutts

 Rezension - Wo bitte geht’s zur großen Liebe  - Happy End Garantie

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Darf es ein bisschen Liebe sein? Natürlich mit Happy End Garantie, adeliger London-Touch und ein Arzt mit grünen Augen? Dann hab ich hier das richtige für euch. 



FAKTEN ZUM BUCH 
Autor/in: Sophia Money-Coutts
Titel: Wo bitte geht’s zur großen Liebe 
Originaltitel: Looking out for Love 
Verlag: Penguin 
Erschienen: 2024
ISBN: 978-3328110637
Seiten: 512
Einband:  Tb
Serie: -
Preis: 13€
Genre: liebe 

FAKTEN  ZUM INHALT
Schauplatz: London 
Zeit: Gegenwart 
Wichtige Personen: Sam, Stella, Billie
Perspektive:Dritte Person 

AUTORENPORTRAIT
Bei der Autorin handelt es sich um eine Journalistin, die vier Bücher geschrieben, braune Haare hat und Tee liebt. Sie kommt aus England. 

INHALTSANGABE
Stella Shakespeare ist 32, wurde von ihrem Freund verlassen und ihr Vater hat den Geldhahn zugedreht. Kurzer Hand ihr Leben ist eine absolute Katastrophe. Dabei möchte sie nur eins - die große Liebe finden. Als sie den geheimnisvollen Fiz kennenlernt, glaubt sie ihn gefunden zu haben. Und auch der Job in der Privatdetektei ist besser als erwartet. Doch das Leben ist nicht immer rosarot und schon bald muss sich Stella fragen, ob sie nicht doch eine rosarote Brille trägt. 

MEINE MEINUNG
Wo bitte geht’s zur großen Liebe -  steht für Liebe, England, Adel-Flair und Happy End. Für mich ist es inzwischen das vierte Buch aus der Feder der Autorin und ich muss sagen, dass sie mich nach dem ersten Flop stets überzeugen konnte. Dementsprechend rosig waren meine Erwartungen. 

Mit ihrem neuen Werk konnte sie mich jedoch nicht vollends überzeugen. Stella ist keine Figur, die sympathisch ist. Sie betrinkt sich ständig, kotzt beim Vorstellungsgespräch, hat nach dem verdächtigen Abstrich ihrer besten Freundin nur Angst vor einer Verwechslung, und ist einfach nur verwöhnt von Daddy. 

Aber auch ohne Stella fand ich die Geschichte nicht sonderlich prickelnd. Der Job fällt ihr sozusagen in den Schoß, die Geschichte mit Fiz fand ich einfach nur haarsträubend. Ich meine, mal davon abgesehen, dass es so offensichtlich ist, was sein Geheimnis ist, wie wahrscheinlich ist es, dass er im Grunde fast nebenan wohnt und niemand außer Jez erkennt? Und das Stella dann nicht mal nachforscht. Ja, die rosarote Brille wird hinten angekündigt, aber ich fand es sehr konstruiert, während gleichzeitig die andere Liebesgeschichte eher belanglos nebensächlich erscheint. 

Es ist an sich schön zu lesen, aber ich habe mir da mehr versprochen. Mehr kribbeln und Herzflattern. Mehr Witz und Charme. Am besten hat mir tatsächlich die Detektei gefallen und die Aufklärung der Fälle. Und auch der Einblick in die Krebsgeschichte von Billie war bewegend. Stärker als die Liebesgeschichte.  

FAZIT
Das neue Buch ist vorhersehbar, teils haarsträubend und gehört für mich nicht zu den Highlights der Autorin. Es lohnt sich aber für die Detektei, Sam und die Krebsgeschichte. 

LESEEMPFEHLUNG FÜR - alle die eine rosarote Brille tragen. 

BEWERTUNG 

COVER🩷🩷🩷🩷🩷
GRUNDIDEE🩷🩷🩷🩷🩷
STIL🩷🩷🩷🩷🩷
FIGUREN🩷🩷🩷
TEMPO🩷🩷🩷
SPANNUNG🩷🩷🩷
LESESPASS🩷🩷🩷
GESAMT⭐️⭐️⭐️
 

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