Rezension - Tödliche Blumen
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Ein typisch schwedischer Krimi
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Genre: Krimi
Fakten zum Buch
Autor/in:Karin Wahlberg
Verlag: btb
Erschienen: 2005
ISBN:9783442733480
Seiten:507
Einband: TB
Serie: Kommisar Claes Claesson 4
Preis: 9,50€
Worum geht es in dem Buch
Victoria verkauft Maiblumen im Supermarkt, als es auf dem Rückweg zu einem Unfall kommt. Sie stürzt schwer mit dem Fahrrad und ihr rettender Engel nimmt sie mit zu sich nach Hause. Was sie nicht weiß, sie ist die einzige Zeugin eines Mordes. Die alte Dame wird tot in der Waschküche aufgefunden und schon bald ist klar, dass sie nicht so nett war, wie es den Anschein tat. Vor allen Dingen als Victoria entführt wird.
Meine Leseeindrücke
Tödliche Blumen - ist ein Buch, das mir mein Mann vom Flohmarkt mitgebracht hat. Das Buch beginnt mit einem vielversprechenden Prolog und braucht dann ewig.
Das eine Geschichte in diesem Genre ein bisschen Vorlauf nach einem Prolog benötigt, ist mir nicht fremd. Hier begleite ich anfangs Viktoria und mit all den Details über die Trennung, die dünne Jacke, liest es sich eher so, als würde sie entführt werden. Natürlich wusste ich durch den Klappentext, dass eine alte Dame ermordet wird. Trotzdem kam eher die Stimmung auf. Zwischendrin wird dann ganz viel gewechselt. Dutzende Namen, Dutzende Perspektiven und Szenen, wo ich deutlich spürte, es ist der vierte Teil. Mir fehlt hier definitiv was. Ich wusste nicht, wer wichtig ist und wer neu eingeführt wird. Zudem hatte die Ermittlerin eine Beziehung, die mir als Quereinsteiger sehr fremd vorkam.
Einerseits lässt es sich wunderbar lesen. Der Stil ist echt bildhaft, lebendig und zeitlos. Aber durch die Wechsel ist es schwer in die Geschichte zu kommen. Zudem passiert einfach lange Zeit nichts und plötzlich ist da die Leiche.
Obwohl ab dem Zeitpunkt mehr passiert, empfand ich die Ermittlungen langatmig und durch viel alltägliches sehr belanglos. Zum Beispiel geht die Ermittlerin in dem Buch zum Arzt und treibt ihr Baby ab.
An sich ist der Fall am Ende gut gelöst und interessant, aber der Weg zur Auflösung ist leider gut lesbar, mit der Zeit weniger verwirrend, weil man die Figuren kennenlernt, aber trotzdem langatmig und wenig spannend. Wenn man bedenkt, dass auf dem Cover von „Intensiv“ und „verschreibungspflichtig“ die Rede ist, dann wird man leider Gottes enttäuscht.
Fazit
Butter bei die Fische. Die Autorin hat einen unglaublichen Stil, der sich so schön lesen lässt, aber das nützt nichts, wenn die Handlung alles andere als spannend ist, sich in belanglosen Szenen und Details verliert und durch wenig Infos und Dutzende Sprünge den Einstieg für einen Quereinsteiger sehr erschwert.
Leseempfehlung für Leser von ..
- Kristina Ohlsson oder Arne Dahl
- Schweden Krimis
- Angenehmen Stilen und vielen Details
Bewertung
| Cover | 🩷🩷🩷 |
| Grundidee | 🩷🩷🩷🩷 |
| Stil & Sprache | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Figuren | 🩷🩷 |
| Tempo | 🩷 |
| Spannung | 🩷🩷 |
| Schluss | 🩷🩷🩷🩷 |
| Lesespaß | 🩷🩷 |
| Spice-Faktor | - |
| Gesamtwertung | ⭐️⭐️ |

Kommentare
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