Rezension - The Storm in our Heart
• • •
Es wird stürmisch
•••
Genre: Liebe
Fakten zum Buch
Autor/in:Melissa Wiesner
Verlag: Knaur
Erschienen: 2026
ISBN: 9783426284452
Seiten:351
Einband: Paperback
Serie: -
Preis: 14,99€
Worum geht es in dem Buch
Jane ist Ende 20, als sie zum zweiten Mal in ihrem Leben eine Flucht plant. Mit 18 flog sie vor ihrem gewalttätigen Vater. Jetzt flieht mit ihrer Tochter vor ihrem gewalttätigen Freund Matteo. Bevor sie untertaucht, will sie jedoch ein letztes Mal ihre Mutter besuchen. Die perfekte Ausrede für Matteo, denn ihr Vater is verstorben. Doch in der Heimat trifft sie auf alles, was sie damals hinter sich gelassen hat. Und zum ersten Mal wünscht sie sich, dass sie nicht mehr fliehen müsste.
Meine Leseeindrücke
Puh, das Buch musste ich tatsächlich erstmal sacken lassen, denn es gibt zwar ein Happy End, aber eins, das es in sich hat. Aber der Reihe nach.
Die Geschichte von Jane wird hauptsächlich aus ihrer Perspektive, ab und an aber auch aus Nik seiner erzählt. Ihre Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, sodass ich als Leser einen wirklich guten Einblick in die Beziehung mit einem Gewalttäter bekomme. Der Satz: Es endet erst tödlich, wenn die Frau geht (meine Worte) … ist leider traurig, aber wahr. Er wird häufig genannt und verliert nie an trauriger Ehrlichkeit. Er zusammen mit Janes Gedanken und den detaillierten Schilderungen hat mir wirklich gut gefallen. Wie oft hört eine Frau: Geh doch. Aber Hilfe gibt es in der Regel nur selten. Meine Mutter war selbst mehrere Jahre vor meinem Vater mit einem Schläger zusammen. Sie ist nur von ihm losgekommen, weil ihr Hausarzt meinte, wenn sie jetzt nicht geht, macht sie nicht mehr lange, da sie ständig Herzanfälle durch den Stress hatte. Ohne ihre Mutter hätte sie es auch nie geschafft. Es ist verdammt schwer und das Gedankenkarussell wird hier echt gut beschrieben. Es sind immer die gleichen Gedanken und am Ende bleibt Frau oder Mann, denn auch Männer können Opfer sein.
Tatsächlich fand ich den Verlauf der Geschichte sehr gut und auch wenn ich wusste, wie es ausgehen wird, nie kitschig. Zumal der Schluss echt hart ist, aber die Tragweite einer solchen Beziehung deutlich zeigt.
Fazit
Butter bei die Fische. Es ist ein authentischer. Roman über häusliche Gewalt in einer Beziehung und den Leidensweg von Kindern und den betroffenen Partnern - in dem Fall Frauen. Authentisch, hart und brutal ehrlich.
Leseempfehlung für Leser von ..
- Büchern zum Thema häusliche Gewalt
- New Adult Liebe
Bewertung
| Cover | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Grundidee | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Stil & Sprache | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Figuren | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Tempo | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Spannung | 🩷🩷🩷 |
| Schluss | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Lesespaß | 🩷🩷🩷🩷🩷 |
| Spice-Faktor | 🌶️🌶️ |
| Gesamtwertung | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ |

Kommentare
Kommentar veröffentlichen
Mit Nutzung der Kommentarfunktions werden neben dem Inhalt auch Datum, Uhrzeit, Emailadresse und der Nutzername gespeichert. Wenn du dies nicht möchtest, hast du die Möglichkeit eines Anonymen Kommentars. Zusätzlich erfasst und speichert Google die IP-Adresse. Weitere Informationen dazu findest du in der Datenschutzerklärung von Google
Mit dem Abschicken deines Kommentars bestätigst du, dass du die Datenschutzerklärung gelesen hast und diese akzeptierst.. Bist du damit NICHT EINVERSTANDEN, BITTE KEIN KOMMENTAR HINTERLASSEN.