Rezension - Station 9 - Naomi Williams

 Rezension - Station 9 

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Was ist Connor passiert?

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Genre: Thriller 



Fakten zum Buch 

Autor/in: Naomi Williams 
Verlag: Goldmann
Erschienen: 2026
ISBN: 9783442496556
Seiten: 384
Format: Taschenbuch 
Serie: -
Preis:14€
Link zum Buch: Hier 

Worum geht es in dem Buch 

Laura Winters wird blutüberströmt gefunden. Ist sie Opfer, Täter … ohne Leiche und ohne Erinnerung unlösbar. Deshalb soll die Trauma-Expertin Emma eine Woche mit ihr arbeiten, um die Wahrheit herauszufinden. Doch das was Laura ihr erzählt, lässt Emma aufhorchen. Zufall oder steckt da mehr dahinter? 

Meine Leseeindrücke  


Station 9 - ist ein Psychothriller, der nett gemeint ist, aber nichts für Vielleser ist. Schon der Klappentext verrät leider den kompletten Inhalt des Buches.  Ihr seht schon, ich falle diesmal mit dem Schluss ins Haus, denn der hat mich tatsächlich enttäuscht. Ich hatte auf eine grandiose Wende gehofft, innerlich gefleht, dass es bitte nicht so offensichtlich endet. Doch Leder endet es exakt so, wie ich es mir schon beim Klappentext bzw. spätestens nach 15 Seiten dachte. 

Nun gut, die Idee mag nicht schlecht sein und wäre der Weg dorthin gut, hätte mir das Buch gefallen. Allerdings war dem nicht so. Viele Hinweise verraten schon vorab den Ausgang der Geschichte. Durch die isolierte Umgebung und die wenigen Figuren kommt einfach keine Stimmung auf. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass ich ahnte, wie das Buch endet und die Szenen daher mit anderen Augen las. Deshalb wäre ein anderer Schluss so herrlich gewesen. Es ist aber nicht nur die Umgebung, sondern auch die hysterisch Hauptfigur. Emma ist mir gänzlich unsympathisch. Ich fand ihre Art nervig, die Befragung, die Dialoge. Oberflächlich, lustlos. Auf der anderen Seite wurde dadurch noch deutlicher, was eben auf der Hand lag. Wobei ich sagen muss, Laura, war auch keine brillante Psychologin. Zwei Frauen, die auf einen solchen Mann reinfallen -okay. Aber zwei Psychologinnen … Der Mann verdient eine Oscar. Nicht nur für die Leistung, sondern auch für den konstruierten Charakter. Warum er sich zwei solche Frauen aussucht für sein Spiel, ist entweder konstruiert oder es soll auf die Langeweile und Suche nach Herausforderungen und das eigene Ego deuten. 

Ich habe mich jedenfalls nicht unterhalten, sondern genervt und enttäuscht gefühlt. Letzteres besonders bei der unnötigen Szene mit Aiden im Zimmer. 

Fazit

Station 9 - ist ein Psychothriller, der Viellesern schon im Klappentext das komplette Buch inklusive Wendungen verrät und eher für Leser ist, die hysterische und manipulative Charaktere lieben. 


Leseempfehlung für Leser von ..

  • Manipulative und hysterische Charaktere 
  • Keine Überraschung am Schluss bevorzugen. 
  • Psychothrillern ohne Thrill, dafür mit unnötiger sexueller Szene. 

Bewertung

Cover🩷🩷🩷🩷🩷
Grundidee🩷🩷🩷🩷🩷
Stil & Sprache🩷🩷🩷🩷
Figuren🩷
Tempo🩷
Spannung🩷
Schluss🩷
Lesespaß🩷
Spice-Faktor🌶️🌶️
Gesamtwertung⭐️

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