Rezension - Ein Tod ist nicht genug
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Die Trauerfeier für Edith Moss fand in einer Kirche in Biddeford statt, und sie wurde in einem Familiengrab beigesetzt. (S.92)
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Genre: Thriller
Buch Fakten
Autor/in:
Peter Swanson
Verlag:
Blanvalet
Erschienen:
2020
ISBN:
9783734105548
Seiten:
379
Format:
Taschenbuch
Serie:
-
Preis:
12,00€
Worum geht es in dem Buch
Harry stet kurz vor seinem Abschluss, als er die Nachricht über den Tod seines Vaters erhält. Er reist sofort zu seiner Stiefmutter Alice, die nicht an einen Unfall glaubt. Sein Vater kannte den Weg und er hatte eine angebliche Affäre. Steckt sie dahinter oder vielleicht doch Alice?
Meine Leseeindrücke
Ein Tod ist nicht genug ist ein Thriller, der aus zwei Teilen besteht und sowohl früher, als auch um Jetzt spielt.
In der Gegenwart begleite ich Harry, der den Tod seines Vater betrauert und versucht herauszufinden was passiert ist, aber auch sein Leben weiterzuleben. Mit an seiner Seite ist Alice, seine Frau. Sie wird durch ihre Vergangenheit, die im Früher erzählt wird, jedoch schnell unsympathisch. Später erfährt der Leser an dieser Stelle dann Jakes Geschichte.
Schnell wird klar, es gibt im Grunde nur ein Thema: Junge Affären. Hier muss ich leider Spoilern, denn mir wurde es einfach zu viel. Jake zum Beispiel zum Beispiel von einer alten Frau angelernt und ist ihr sexuell verfallen, bis er merkt, dass er lieber Lehrer ist und sich junge Mädchen sucht. Alice ist so ein Mädchen, dass sich nur zu gern von Jake anlernen lässt. Ihr spätere Mann ist ebenfalls deutlich älter und die Affäre ihres Mannes deutlich jünger. Dazu kommt noch, das Harry auch noch mit Alice ins Bett geht. Das war alles ein bissl zu viel des Guten.
Dazu kommt, dass irgendwie jeder einen umbringt und damit davon kommt. Erst ist es nur Alice, die ihrer Mutter nicht hilft, ihre beste Freundin. Man denkt, sie ist eine Psychopathin, aber dann kommt raus, dass Jake seine Frau eigentlich als erstes umgebracht hat, vom Tod der besten Freundin wusste und für Alice ihren Mann und all die Probleme erledigt hat, ehe e sich das Messer in die Brust rammen lässt, damit sie frei ist. Am Ende stirbt sie ein paar Seiten später auch, weil die Mutter ihrer besten Freundin Krebs hat und immer ahnte, was passierte.
Ihr seht schon, immer ein gleiches Schema, immer zu viel. Es ließ sich gut lesen, war aber streckenweise in der Gegenwart eher langatmig. Trotzdem ein nettes Buch, dessen Ende ich so habe nicht kommen sehen.
Fazit
Ein Tod ist nicht genug - ist ein passender Titel. Zumindest gibt es viele Tote. Leider setzt der Autor auf ein Schema und daher wiederholt sich viel von der Theorie. Besonders die Tatsache, dass jeder mit einer älteren / jüngeren Person Sex hat. Ich glaube ich hätte Bruder und somit eine Abweichung vom Alter besser gefunden.
Leseempfehlung für Leser von ..
- Lolita Fans
- Jede Menge Morde
Bewertung
Cover
⭐⭐⭐⭐⭐
Grundidee
⭐⭐⭐⭐⭐️
Stil & Sprache
⭐⭐⭐⭐️⭐️
Figuren
⭐⭐⭐️
Tempo
⭐⭐
Spannung
⭐⭐⭐️
Schluss
⭐⭐⭐⭐️⭐️
Gesamtbewertung
⭐⭐⭐
