Rezension - Die Republik
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Was wäre wenn …
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Genre: Thriller
Buch Fakten
Autor/in:
Maxim Voland
Titel
Die Republik
Verlag:
Piper
Erschienen:
2020
ISBN:
9783492070713
Seiten:
528
Format:
Hardcover
Serie:
-
Preis:
2€ Flohmarkt
Worum geht es in dem Buch
1949 - der Krieg ist vorbei und die DDR nimmt fast ganz Deutschland ein. Nur noch ein winziger Teil von Berlin unterliegt Frankreich, den USA und England.
Gegenwart - Die DDR hat sich gemausert und ist inzwischen ein hochmoderner Überwachungsstaat mit angeblich nur glücklichen Menschen. Doch dann passiert ein Anschlag und der Stasi-Oberst Kuhn, ein Dolmetscher und eine junge Frau geraten mitten hinein.
Meine Leseeindrücke
Die Republik - ist ein Thriller, der auf Grund eines klassischen Fehlers bei mir gelandet ist. Ich habe nämlich nur einen Teil vom Klappentext gelesen und fand die Idee mit der großen DDR faszinieren.
Das Buch war jedoch anders als erwartet. Ich rechnete mit einer neuen Weltordnung, einer genauen Einführung und tiefe Einblicke in die erschaffene DDR. Leider ist es so, dass nur im Nachwort, was viele gar nicht lesen, angedeutet wird, warum 1949 die Situation so verändert wurde. Das hätte ausführlich in das Buch hineingemusst oder zumindest am Anfang. So hatte ich jedenfalls viele Fragezeichen. Leider bleibt die Welt auch recht blass, was ich sehr schade fand. Die Ostalgie blieb bis auf wenige Szenen nebensächlich, was jedoch den Reiz des Buches ausgemacht hätte.
Dazu kamen blasse Figuren. Zum Beispiel Kuhn, der ausreisen möchte und seine frühere Geliebte Nadja, die bei dem Anschlag stirbt. Ihr Hintergrund bleibt komplett unbeleuchtet, sodass ich nie wirklich verstand, warum er deshalb blieb. Aber auch sonst waren die Charaktere ohne viel Charakter und Hintergrund.
Ich hatte das Gefühl, der Fokus lag mehr auc der Action, denn die kommt über viele Seiten nicht zu kurz. Gut beschrieben nein. Hauptsache es knallt und das viel. Nichts gegen Action. Die darf bei einem Spionagethriller nicht zu kurz kommen, aber der Rest muss eben auch stimmen.
Und das tut es nicht. Alleine der Stil. Die Dialoge sind recht holprig und platt. Emotionen bleiben auf der Strecke und kopfkino schafft der Autor mit seinen Worten leider gar nicht. Und Orte werden einfach mit DDR klassisch umbenannt, damit eben auch die dümmsten Leser Köln und andere Dinge erkennen. Dazu kommen Logikschwächen, wie zum Beispiel das Bergwerk, wo plötzlich alte Zettel gefunden werden, die natürlich weder Stockflecken, noch Wasserschäden haben und nie von jemand anderen entdeckt wurden. Und Dinge, wie das glückliche Volk, was irgendwie nur eine nebensächliche Rolle spielte - nämlich im Klappentext. Sorry, aber das war ein Satz mit X.
Es ist ein Kampf, den ich nach 100 Seiten nur noch überfliegend gekämpft habe.
Fazit
Die Republik ist ein Spionagethriller, der nicht auf einen starken Hintergrund und tolle Figuren setzt, sondern auf jede Menge Geballer und Action. Das ganze Was wäre wenn, Ostalgie und Co. blieben auf der Strecke.
Leseempfehlung für Leser von ..
- Geballer in Büchern
Bewertung
Cover
⭐⭐⭐⭐⭐
Grundidee
⭐⭐⭐⭐⭐️
Stil & Sprache
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Figuren
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Tempo
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Spannung
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Schluss
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Gesamtbewertung
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