Weltprobierer - Spezialitäten aus Portugal

Portugal ist der neue Europameister und aus diesem Grund habe ich mich entschieden meine nächste Station nach Portugal zu verlegen. Ich selbst war noch nie in Portugal und habe mich bis jetzt auch noch wenig mit den Spezialitäten des Landes auseinander gesetzt. Fakt ist jedoch, dass in Portugal gerne viele kleinere Vorspeisen gegessen werden, wie auch in Spanien. Es werden Eintöpfe und Suppen sehr gerne gegessen, und gerade im Norden wird deftige Kost mit Fleisch und Fisch bevorzugt. Der Bacalhau, ein gesalzener und getrockneter Stockfisch ist das Nationalgericht des Landes. Damit werde ich mich aber nicht beschäftigen bei meiner kulinarischen Reise, denn ganz ehrlich unser Fischhändler des Vertrauens konnte mir hier nicht weiterhelfen. Herausgekommen ist aber ein Gericht, was laut einem befreundete Portugiesen ganz klar als heimatlich empfunden wird. 



MENÜ
Vorspeise - Cogumelos com Salsa
Eigentlich wollte ich eine Suppe machen, und zwar eine Tomatensuppe, die sehr gerne in Spanien gegessen wird. Dann ist mir jedoch diese Vorspeise auf einer Seite ins Auge gestochen und ich dachte mir, das würde perfekt zum Hühnchen passen. 



Zutaten für 4 Personen
  • 900 g Champignons
  • 150 g durchwachsener Speck
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, frischer Pfeffer
  • 100 ml Weißwein
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung
  • Champignons säubern und halbieren.
  • Speck würfeln.
  • Knoblauch schälen und pressen
  • Petersilie waschen und hacken.
  • Öl in einen Topf geben und die Speckwürfel darin auslassen.
  • Knoblauch und Champignons zugeben und leicht anbräunen.
  • Lorbeer und Petersilie zugeben, salzen und pfeffern.
  • Weißwein hinzugießen und kurz köcheln lassen.
  • Pilze danach abschöpfen oder mit der Sauce servieren

Geschmacksfazit
Alkohol verfliegt bekanntlich beim Kochen nicht, daher habe ich hier zwei Varianten gekocht. Einmal mit Weißwein, wodurch das Essen leicht säuerlicher schmeckt, und einmal ohne. Probiert hat mein Mann beides. Er fand es auf jeden Fall lecker.

5 von 5 Punkten  

Hauptspeise - Augustos Frango Assado
Dahinter verbirgt sich ganz simple Brathänchen. Nur eben etwas anders gestaltet als bei uns. Da mein Mann schon länger Brathähnchen wieder haben wollte, habe ich mich spontan für dieses Hauptgericht entschieden.
 


Zutaten für 4 Personen
  • 1 Hähnchen oder auch 2 halbe oder nur 4 Schenkel
  • 3 Zehe/n Knoblauch
  • 60 ml Olivenöl
  • Salz
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 600 g Kartoffeln
  • 50 ml Wasser
  • 2 Tasse/n Reis
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 1 Liter Gemüsebrühe

Zubereitung
  • Backofen auf 250 Grad vorheizen.
  • Hähnchen zerteilen, sofern ihr es nicht schon zerlegt kauft und salzen. Knoblauch fein hacken. Mit Olivenöl und Paprika vermischen und das Hähnchen damit gut einreiben.
  • Kartoffeln waschen, schälen, in Würfel schneiden und salzen. Wasser und Kartoffeln auf ein Backblech verteilen und 2 TL von der Olivenölmischung darüber geben. Backblech in den Ofen schieben (unterste Schiene). Das Hähnchen auf ein Rost über den Kartoffeln legen (mittlere Schiene), damit das Fett auf die Kartoffeln tropfen kann.
  • Ca. 50-60 Minuten im Ofen garen.
  • Für den Reis eine Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. In einem Topf Öl heiß werden lassen und die Zwiebel darin andünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und zum Kochen bringen. Den Reis hineingeben und bei leicht geöffnetem Deckel kochen lassen bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist.
  • Dazu kann noch ein Gurkensalat mit Essig-Öl und Weißwein serviert werden 

Geschmacksfazit
Ich habe an die Kartoffel noch etwas Pfeffer gemacht, mich aber ansonsten an das Rezept gehalten. Es spritzt natürlich mehr und der Backofen sieht am Ende nicht mehr ganz so chic aus. Zudem nutzen wir sonst gerne eine Dampfgar-Grill-Funktion im Backofen, auf die wir diesmal ebenfalls verzichtet haben. Dazu habe ich einen Essig-Öl-Gurkensalat gemacht, da ich auf Grund des Babys keinen Wein nuten möchte. Das Hähnchen hat sehr lecker geschmeckt, war außen schön knusprig, innen sehr zart. Die Kartoffeln waren ebenfalls gut. Manche kochen es mit dem Reis, manche aber nicht. Und wir haben uns ganz ehrlich gegen den Reis entschieden, denn das wäre uns einfach zu viel geworden. 

4 von 5 Punkten  

Nachspeise - Arroz Doce
Entschieden habe ich mich für Milchreis. Erst hatte ich einen Kuchen entdeckt, der aber über Nacht ins Gefrierfach gemusst hätte, und das ist leider voll. Aber mir wurde gesagt Milchreis sei sehr beliebt und da wir diesen sehr gerne essen, habe ich mich mal an das Rezept gemacht. 



Zutaten für 4 Personen
  • 250g Milchreis
  • 400g Milch
  • 200g Zucker oder bei Diabetes auch Xucker
  • 1/2 Zitronenschale
  • 1/2 Prise Salz
  • Zimt
  • 0,75l Wasser
Zubereitung
  • Das Wasser mit Salz und der Zitronenschale zum Kochen bringen.
  • Den Reis dazugeben und bei geschlossenem Deckel und niedriger Temperatur ca. 8 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser komplett verdampft ist. Danach langsam die Milch und den Zucker hinzufügen und leicht weiter köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und er auch gar ist. 
  • Auf flache Teller gießen und mit Zimt bestreuen.
  • Es empfiehlt sich, den Milchreis abgekühlt zu servieren.

Geschmacksfazit
Ihr seht schon am Rezept, es wird doch anders gekocht, als hier in Deutschland. Milchreis mit Wasser und mit Zitrone war schon etwas ungewohnt. Hier kenne ich es nur mit Milch, Zucker und ggf. etwas Sahne die zum Schluss, wenn er kalt ist, unter gehoben wird. Es schmeckt fruchtig, süß und definitiv genauso lecker wie unsere Variante. Bei uns gab es oben drauf nicht nur Zimt, sondern Zimt/Zucker, da wir das immer als Gemisch kaufen, aber meine anfänglichen Befürchtungen, dass der Milchreis mit der Zitrone nicht schmeckt, waren unbegründet.Es ist nichts übrig geblieben.

5 von 5 Punkten  

FAZIT
Portugal hat auf jeden Fall leckere Gerichte, die ich jeder Zeit wieder ausprobieren würde. Highlight waren ganz klar die Pilze und der Milchreis. Echt lecker. 

Filmkritik: Robocroc

Lust auf einen neuen trashigen Horrorfilm? Diesmal geht es nicht um Haie, sondern um Krokodile. Lustige Idee, von der mein Mann und ich geteilter Meinung sind. Diesmal haben wir ihn kostenlos über Amazon Prime sehen können. Daher war es nicht ganz so schlimm. Man verpasst nichts, wenn man ihn nicht gesehen hat, aber er ist in meinen Augen ganz okay, und daher möchte ich ihn euch auch vorstellen. 


FAKTEN
Titel: Robocroc
Land: USA
Jahr: 2013
Regie:Arthur Sinclair
Darsteller:  Corin Nemec, Lisa McAllister, Keith Duffy, Steven Hartley, Dee Wallace, Florence Brudenell Bruce....
Laufzeit: 81 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16

WORUM GEHT ES
Wenn das Militär etwas entwickelt, dann macht es keine halben Sachen. Lediglich die Ausführung könnte besser geplant werden. Und so landen Nanoroboter, die in den Weltraum geschossen werden sollen im Krokodilbecken eines kleinen Zoos. Dort vereinigen sie sich sofort mit Stella, dem Krokodil, das sofort darauf reagiert und ihren Tierpfleger angreift. Innerhalb von wenigen Stunden verwandelt sich Stella vom Lebewesen in einen Roboter. Statt Fleisch und Blut gibt es nur noch Metall, Stahl und andere Komponenten. Ihr Ziel ist es zu überleben und so greift Stella alle an, die sich ihr in den Weg stellen. Blöd nur, dass der Zoo nicht abgelegen steht, sondern unterirdisch über Wasserrohre mit einem Angelgebiet und einem Wasserpark verbunden ist. So kann Stella immer wieder verschwinden und ihren Tötungstrieb ausleben. Schon bald ist das Wasser überall rot gefärbt und dem Zoo Mitarbeiter Duffy, sowie dem Militär wird klar, dass sie nun endlich richtig eingreifen müssen. Blöd nur, wenn ihre technische Entwicklung fast unzerstörbar ist und jemand etwa dagegen hat, das Stella ausgeschaltet wird. 

UNSERE FILMKRITIK
Nach "Sharknado" konnte es eigentlich nur besser werden. "Robocroc" ist anders, was meinem Mann weniger gefällt, mir aber zumindest durch bessere Aufnahmen und durchdachtere Story besser gefällt. Aber alles der Reihe nach. 

Das Robocroc ist in seiner freien Laufbahn sehr interessant und bietet Forschern sicherlich viele Wochen, um es überhaupt annähernd kennen zu lernen. Es frisst alles was menschlich ist, obwohl es keinen Hunger haben kann. Es kann klettern, so hoch springen wie ein Helikopter und ist so schnell wie ein Quad. Wasser ist jedoch trotz vieler technischer Details sein liebstes Element ohne auch nur etwas zu an Technik einzubüßen. 


Logik ist bei einem solchen Film einfach nebensächlich und das weiß jeder, der den Film auch nur vom Titel her kennt. Es sollte Trash-Horror vom Feinsten sein, kann aber leider in der Umsetzung nicht das bieten, was man erwartet.

Das liegt daran, dass der Film irgendwie nichts neues aufbringen kann, und sich systematisch an den meisten Horrorfilmen mit Krokodilen orientiert. Einziger Unterschied, dieses Krokodil wird innerhalb von wenigen Minuten zu einem Roboter. In fast allen Filmen kommt ein See, ein Angler und eine Kanalisation vor. An sich ist dies ja auch nicht schlimm, hätten man sich für einen einzigen Ort entschieden. Doch die Produzenten haben sich stattdessen für massig Schauplätze mit vielen leckeren Menschen entschieden, wodurch der Film nur in die Länge gezogen wird und dadurch ganz klar an Spannung verliert. Das wiederum liegt nicht daran, dass viele Orte einfach nur enttäuschend sind, sondern das kein Ort wirklich Action bzw. Horror bietet. Etwas Blut im Wasser, ein paar künstliche Leichen, wo man sich fragt, wie jemand an so wenig Blut am Bein sterben kann. Etwas realistischer dürfte es schon sein, selbst wenn man auf Grund der Altersfreigabe auf viele Details verzichtet, hätte man die Wunden nach dem Cut ganz klar authentischer gestalten können. Immerhin haben wir es nicht mit einem Messerstecher oder Virus zu tun, sondern einem Krokodil von 8m Länge. Etwas mehr künstliches Blut in der richtigen Farbgebung und vor allen Dingen an relevanten Stellen, hätte den Trash ganz klar auf eine andere Schiene gehoben. So kann man sich nebenbei die Nägel lackieren ohne wirklich was zu verpassen. 


Auch die Schauspieler und ihre Charaktere sind nicht das Gelbe vom Ei. Auf jeden Fall nicht so unmotiviert und talentierter als bei "Sharknado". Nur bringt die vorhandene Ernsthaftigkeit der Schauspieler wenig, wenn der Text oder die Logik hinter den Dialogen einfach nur auf Trash ausgelegt ist. Dadurch wirkt es einfach nur künstlich. Was hatte zum Beispiel mein Mann bemängelt. Da macht sich Duffy unglaubliche Sorgen um seinen Sohn, rettet ihn, und anstatt ihn mit zum Militär zu nehmen, was jeder sorgende und liebende Vater gemacht hätte, lässt er ihn bzw. die Gruppe alleine losziehen. Genauso später in der Kanalisation. Jeder sorgende Vater würde sagen, bleibt hinter mir  oder ich bringe euch hier raus. Stattdessen soll die Gruppe sich einen sicheren Platz suchen, obwohl niemand weiß wo Stella ist. Das ist Trash, aber nicht kombiniert mit der Ernsthaftigkeit, als wäre es der nächste Kassenschlager im Kino. Etwas mehr Selbstironie, wie ein 1A Trash-Horror nun mal mit sich bringt, hätte dem Film nicht geschadet. 

FAZIT 2 von 5 Sternen
Mit Sicherheit gibt es deutlich schlechtere Filme und bei Trash Horror darf man nicht zu viel erwarten, aber eins ist klar, der Fokus der Produzenten wurde falsch gesetzt. Statt Selbstironie und eine Menge ängstigender Szenen inklusive realistischem Kunstblut hätten dem Film mehr geholfen, als viele Schauplätze mit Cuts, nicht tödlich inszenierten Toden und einer Ernsthaftigkeit, die bei einem solchen Film einfach nicht passt. Ich fand es okay, da es zumindest eine Story von Anfang bis Ende mit rotem Faden war, aber das war es auch schon. Nur etwas für echte Hardcore-Fans, die wirklich alles sehen wollen. 

Etwas ruhiger in den nächsten Tagen

Wie einige von euch sicherlich mitbekommen haben, ist es in den letzten Wochen etwas ruhiger geworden hier auf dem Blog. Das liegt nicht daran, dass ich unmotiviert bin, sondern an meinem Bauchzwerg. Ich musste in den letzten Wochen viel liegen und habe mich daher hauptsächlich auf kleinere Projekte festgelegt, weil mein Arzt mir seit der 32SSW im Grunde sagt, das Baby kommt früher. Seit zwei Wochen sollte es auch schon da sein, aber es zeigt sich, dass unser letzter Familienzuwachs davon so gar nichts hält. Am Freitag ist nämlich der offizielle Kaiserschnitt geplant, und so aktiv, wie mein Bauchzwerg ist, gehe ich davon aus, das er den Termin problemlos schafft. Damit wird er dann sogar nur eine Woche vor dem errechneten Termin geholt. 

Ich freu mich schon ganz doll, und hab für die Zeit im Krankenhaus auch schon einige Posts geplant, aber so richtig durchgestartet wird erst wieder im Anschluss. 

Filmkritik: SHARKNADO - Genug gesagt

Filme, sie gehören zu dem größten Hobby von meinem Mann und mir. Früher habe ich ehrenamtlich Filmkritiken für ein Magazin geschrieben, aber irgendwann zeitlich aufgehört. Nachdem ich jedoch gestern einen ganz besonderen Film gesehen habe, dachte ich mir, eröffne ich nun doch eine Kategorie, wo ich ab und an für euch Filme rezensiere. 



Den Anfang macht ein Trash-Horror-Film, den mein Mann und ich von einem Arbeitskollegen empfohlen bekamen. Vorab möchte ich sagen, dass ich solche Filme liebe. Ich bin mit Horror-Klassikern groß geworden und mag auch viele B Movies. Wir haben uns spontan den Kult-Film aus den USA bei Amazon-Prime für 4€ ausgeliehen. 

FAKTEN
Titel: Sharknado
Land: USA
Jahr: 2013
Produktion: The Asylum
Regie: Anthony C. Ferrante
Darsteller: Tara Reid, Ian Ziering, John Heard, ...
Laufzeit: 86 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
EAN: 4051238019230

WORUM GEHT ES
Die Küste von Los Angeles wird von einer plötzlichen Sturmflut heimgesucht und zerstört augenblicklich die Bar von Fin und seinen Freunden Baz und Nova. Als es immer schlimmer wird und sogar Haie an Land gespült werden, machen sie sich auf den Weg zu Fins Exfrau April und den gemeinsamen Kindern. Inzwischen sind jedoch die Straßen überflutet, riesige Wellen strömen an Land und mit ihnen unglaublich viele Haie. Trotz aller Schwierigkeiten kommen sie wohlbehalten bei April an und können sie gerade noch vor einem Haiangriff retten. Ihr neuer Lebensgefährte wird dabei jedoch aufgefressen. Zusammen soll es nun ins Landesinnere gehen. Doch vorher muss der gemeinsame Sohn vom Flughafen abgeholt werden, wo er Flugunterricht nimmt. Unterwegs wird es immer schlimmer und es kommen sogar drei Tornados auf die Stadt zu, die nur so mit Haien angereichert sind. Ihnen ist klar, das nur sie die Stadt retten können. Gemeinsam versuchen sie mit einem Helikopter, selbstgebauten Bomben und Kettensägen die Tornados und Haie aufzuhalten.

UNSERE FILMKRITIK
Warum der Film 2013 so einen Hype ausgelöst hat, sogar zwei weitere Teile und eine kleine Fangemeinde mit sich gebracht hat, können wir einfach nicht nachvollziehen. Der Film ist einfach nur Horror-Trash auf der untersten Schiene. Das sich Schauspieler wie Tara Reid, die durch American Pie nicht unbekannt ist, dafür vor die Kamera gestellt haben, macht ihn leider nicht besser. Zwar gibt es viele Passagen, wo es einem leicht fällt, den Quatsch zu ertragen oder sogar lustig zu finden, aber die meiste Zeit muss man ehrlich gesagt den Kopf schütteln und fragen wie einem ein solcher Film nicht peinlich sein kann.

Dabei ist die Idee im Grunde gar nicht verkehrt. Tornado-Filme sind genauso attraktiv, wie klassische Filme über Haie. Man denke an "Twister" oder "Der weiße Hai". Daraus einen Trash-Horror zu kombinieren hätte genial sein können. Das hier nicht auf Logik gesetzt wird, ist jedem klar, aber das was sich hier ausgedacht wurde, ist schon eine herbe Enttäuschung. Wo fange ich nur an?



Ich glaube mit den Schauspielern oder Figuren. Viel erwartet man nicht, und ich habe mich ehrlich gesagt immer wieder gefragt, ob sie so viel Talent haben, diese Dämlichkeit zu spielen, oder es einfach nicht besser umsetzen konnten oder gar unmotiviert sind. Da stirbt zum Beispiel jemand oder es kommt etwas richtig gefährliches, wo jeder Mensch, ja sogar im B-Movie, kreischen würde, und die Schauspieler wirken eher überrascht und bringen einen Spruch, wie "Oh, nein". So nach dem Motto, "Oh, nein, mein Kuchen ist mir gerade von der Gabel gefallen". Damit kann man sich noch anfreunden, denn es ist irgendwie passend für so einen trashigen Horrorfilm, wo man sich ja schon früher über die Figuren aufgeregt hat. Betrachtet man jedoch die Masse solcher Textzeilen, dann möchte man sich nur die Haare raufen. Zumindest sind alle Klischees abgedeckt von mutig bis zum größten Angsthasen.



Auf eine harte Geduldsprobe wird man jedoch mit der Umsetzung an sich gestellt. An der Filmhochschule wäre der Film unter Garantie durchgefallen. Die Szenen wurden so lächerlich zusammen geschnitten, das man sich fragt, ob Fremdmaterial ebenso gerne genutzt wurde, wie der berühmte Green Screen. Das die Bar auf dem Pier zerstört ist, während der Pier noch komplett heil ist, oder die Straße am Strand voll befahren ist, während 50m weiter am Strand gerade riesige Wellen alles weggespült haben, ist ja sogar noch irgendwie lustig. Spätestens wenn Haie im tiefen Wasser schwimmen, was braun und reißend ist, und das Auto dort angeblich vorbeifährt, aber in der nächsten Kameraeinstellung das Wasser normal und vielleicht 15cm hoch ist, dann ist das schon eher nervend. Zumal solche falsch rein geschnittenen Szenen immer wieder vorkommen. Mal regnet es in strömen bzw. hat vorher stark geregnet, sodass alles nass und chaotisch ist, und dann wird nur die Perspektive gewechselt und die Person mit ihrem Fahrzeug fährt bei strahlend blauem Himmel auf einer trockenen Straße. Es wirkt wie aus einem anderen Film reinkopiert.

Gespräche sind genauso köstlich, wenn man als Zuschauer deutlich sieht, dass die Personen gar nicht im gleichen Raum waren. 

Inhaltlich ist es leider auch nicht besser. Die Haie tauchen genauso plötzlich auf wie das schlechte Wetter.  Sie tauchen an den unmöglichsten Orten auf, wofür es mal mehr, mal weniger Erklärungen gibt. Dazu noch in einer Menge, die in meinen Augen nicht mal weltweit existieren. Was ja alles noch okay ist, aber so wirklich spannend oder ängstigend ist diese Tatsache nicht. Es dümpelt alles so vor sich hin, bis irgendwann die letzten 15-20 Minuten anbrechen und wenigstens etwas Action kommt, wie man es von einem solchen Film erwarten würde. Zwar auch recht unlogisch, wenn ein Fluganfänger mit einem Helikopter in die Nähe eines Tornados fliegt, um ihn mit selbstgebauten Bomben zu zerstören. Zumindest haben diese Szenen zum ersten Trash-Lacher geführt. Highlight ist aber ganz klar die Szene als eine der Figuren von einem Hai samt Motorssäge gefressen wird, sich herausschneidet und dabei noch eine andere Person mit aus dem Bauch befreit. Es ist lustig, obwohl jeder weiß, dass die Person eigentlich von der Motorsäge zerschlitzt worden wäre.

FAZIT - 2 von 5 Sternen
Warum der Film so beliebt ist? Vielleicht gibt es ja doch mehr dumme Menschen, als ich dachte. Nein, Spaß bei Seite. Mein Ex hätte ihn leicht angetrunken oder bekifft sicherlich lustig gefunden, aber der Film ist einfach nur schlecht. Gute Idee, aber hier stimmen nur die letzten 20 Minuten. Langweilig, unmotivierte Schauspieler und reinkopierte Szenen, die einfach nur peinlich sind. Solltet ihr so was mögen, könnt ihr euch den Film anschauen, aber für mich gehört er definitiv zum Trash im Bereich Trash-Horror. 



Remington R-95 im Test

Man(n) kennt das sicherlich. Der Urlaub rückt näher, man möchte auch da hübsch aussehen, aber den großen Rasierer immer mitschleppen, das ist total nervig. Deswegen gibt es von Remington auch zwei kleine Rasierer, die in jede Hosentasce passen, kam Platz wegnehmen und daher ideal für den Urlaub sind. Doch lohnt sich so ein Rasierer, auch wenn er nur 20€ kostet?


Der Rasierer ist von der Größe her vergleichbar mit einem Deo-Roller. Also wirklich kompakt. Trotzdem soll er ein exzellentes Rasierergebnis haben. Kann man sich im ersten Moment aber gar nicht wirklich vorstellen, denn ehrlich gesagt ist er schon winzig und auch verdammt leicht mit seinen ungefähr 150g. Dafür ist der Rasierer sauber verarbeitet, hat Akkubetrieb, ist vorgeladen und verfügt über eine Schutzkappe. Eine kleine Reisetasche gibt es jedoch nicht.

Wenn der Akku leer ist, muss erst einmal aufgeladen werden. Ganze 8 Stunde muss er wirklich haben, damit der Akku auch hält. Es empfiehlt sich die Nacht über zu laden. Man kann auch mal vier Stunden lade, aber dann kann es passieren, dass man nicht die gesamte Rasur schafft. Ich persönlich finde die Ladezeit echt extrem. Zumal er beim Rasieren bei uns im Test auf 2 Rasuren a 10 Minuten kam. Im Leerlauf schafft er 28 Minuten. Doch wer lässt das Gerät schon ohne Nutzung laufen. Praktisch ist natürlich, dass es eine weltweite Spannungsanpassung gibt, was gerade für Viel-Reiser wichtig ist.

Mein Mann war am Anfang von dem kompakten Gerät echt angetan, da er häufig dienstlich unterwegs ist. Braucht er mit seinem Panasonic für eine kleine Rasur sonst 3-5 Minuten, benötigt er mit dem Modell seine 10 Minuten. Das Ergebnis ist gründlich und gleichmäßig, also empfehlenswert, aber durch die geringe Drehzahl dauert es eben ewig. Außerdem muss man wegen der zwei Köpfe sehr viel mehr arbeiten, also schön kreisende Bewegungen machen. Bei Problemzonen dauert es daher wirklich lange, denn sonst sieht es scheußlich aus. Deswegen ist es eben wichtig, den Akku auch wirklich vollständig zu laden. Mal, okay, aber für einen längeren Urlaub, ganz ehrlich nicht ideal, weil es eben Zeit kostet, damit es gut aussieht.


Zudem muss nach jeder Rasur mit dem Pinsel gereinigt werden, weil das Gerät nicht wasserdicht ist.

FAZIT: Klar, es ist kompakt und zum Beispiel fürs Krankenhaus, den Kurzurlaub oder ähnliches top. Längere Reisen muss jeder selbst entscheiden, ob Platz wichtiger ist als Zeit. Für meinen Mann wäre es auf Dauer nichts.

*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

Rossmann - Badespaß wie ich ihn mag

Jaaaa, es gibt einen Badegott, der es gut mit mir meint. Im heißen Wasser fühle ich mich einfach richtig wohl, kann abschalten und den Alltagsstress hinter mir lassen. Passenderweise durfte ich von Rossmann zwei Badewannen-Zusätze testen. Da ich in den letzten Tagen sehr häufig gebadet habe, um damit die Übungswehen zu verbannen, habe ich die Produkte auch gleich ausprobiert.



ISANA - BADEHERZEN ROSE 
Zwei Herzen sind in einem kleinen Beutel, handgemacht und kosten zur Zeit 1,49€. Ein Herz wird ins einlaufende, warme Wasser geworfen und kann sich dort schön auflösen. 



36-38 Grad, sowie 10-20 Minuten werden empfohlen. Beides Zahlen, die bei mir nicht ganz hinkommen, aber auch darüber hinaus kann man herrlich in dem Wasser entspannen. Das Herz löst sich auf und bildet gar keinen Schaum. 



Dafür ist das Wasser auf der Haut sehr samtig und hinterlässt ein wunderbar weiches Hautgefühl, als hätte man Milch oder Babyöl in die Wanne getröpfelt. Die Rosenblüten kleben an der Haut, was ich persönlich immer etwas nervig finde, zumal sie nur einen sehr dezenten Duft abgeben. Aber man kommt sich vor wie eine Königin und daher werde ich mir ganz oft diese tollen Herzen nachkaufen. 



WELLNESS& BEAUTY BADEPERLEN VANILLE
Nummer zwei in dem Bade-Paket war dieses Glas. Es enthält 100g und kostet 2,99€. Am Anfang klingt das viel, da auf dem Glas auch nur eine handvoll Kugeln pro Badegang empfohlen sind. Aber genauer betrachtet sind es 2-3 Vollbäder, und somit ist es schon recht teuer. Dafür aber auch jeden Cent wert. Es riecht so herrlich nach Vanille, dass man gar nicht mehr aus der Wanne möchte. Die Haut ist wie bei den Badeherzen sehr weich, und man hat das Gefühl es bildet sich ein Feuchtigkeitsfilm, wie von Milch oder Babyöl über der Haut. Auch die Haut selbst duftet nach dem Bad herrlich dezent nach Vanille. Nachfetten war bei meiner Haut im Anschluss nicht nötig. 

FAZIT
Die beiden Badeprodukte machen auf jeden Fall süchtig. Sofern man einen angenehmen Duft, aber vor allen Dingen eine wunderbar weiche Haut nach dem Baden haben möchte. Ich hab mir auf jeden Fall schon Nachschub geholt. 


*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

BeewanEU® Smartwatch im Test

Habt ihr eine Smartwatch? Eigentlich brauche ich so was nicht, aber cool ist es schon, und ein Bekannter hat mich dann doch leicht neugierig gemacht. Apple und Co sind jedoch so teuer, dass ich es für „nur mal so“ nicht kaufen würde. Daher habe ich mir ein günstiges Modell ausgesucht, um zu gucken, ob es mir gefallen könnte. Ganz ehrlich, spart euch das Geld. Wenn, dann kauft lieber einmal richtig, denn selbst 20€ ist dafür zu viel. Aber nun der Reihe nach.


Geliefert wird das die Uhr in einem versiegelten Karton, ist noch einmal geschützt durch Folie und das Ladekabel, sowie die Anleitung sind noch einmal separat im Karton gelagert, sodass eigentlich nichts schief gehen kann. Die Anleitung selbst ist in Englisch und ich schätze chinesisch. Verständlich dank einiger Bilder und leichtem Text. Das Ladekabel ist kurz, reicht aber aus, um die Uhr eben am PC zu laden. Der Display ist mit einer zusätzlichen Folie geschützt, aber das hätte man sich ganz ehrlich sparen können, denn darunter sieht man sofort es gibt Luftblasen. Bei einer Folie okay, aber bei einem Display Luftblasen? Wäre es kein Testexemplar gewesen, ich hätte es postwendend zurückgeschickt. 


Anschalten? Geht leider nicht sofort. Der Akku war bei uns nämlich komplett tot. Also aufladen, aber hier schon einmal Vorsicht, denn die Kappe für den Staubschutz ist sehr dünn und war bei uns nach dem zweiten Laden abgerissen, als wir es verschließen wollten.  An den PC angeschlossen hat sich auch erst nach 5 Minuten überhaupt ein Ladesymbol gezeigt, sodass ich schon dachte mein Gerät wäre kaputt. Aufgeladen war der Akku nach ungefähr 60 Minuten vollständig. Im Alltag selbst hält der Akku rund einen Tag bei mir, bei jemanden der noch mehr Whats App, Anrufe und Co empfängt schätze ich je nach Nutzungsverhalten halber Tag, da die maximale Sprechzeit von 3 Stunden auch nur knapp hinkommt. Mein Mann hat sie beruflich ausprobiert und als Bauleiter spricht er viel, sodass nach 2 Stunden Telefonat plus eben etwas Standby Schluss war. An sich nicht schlimm, aber eben nicht für jeden zu empfehlen.


Kommen wir zum Alltag, denn da hat die Smartwatch schon einiges zu bieten. Telefonieren geht wie gesagt sehr gut und der Klang über den Lautsprecher ist okay. Generell ist der Klang in Ordnung. Auch bei Musik. Wobei ihr eben nichts herausragendes erwarten dürft. In meinen Augen etwas blass, aber immerhin nichts verzerrt. Die Kamera ist eher ein nettes Extra, denn die Bilder sind Vergleichbar mit den ersten Handyfotos bei 0,3MP. Sehr pixxelig und alles andere als schön. Pedometer sind begehrt und beliebt, aber die App muss immer an sein und im direkten Vergleich zu meinem Fitbit One, den ich in der Socke trage, fehlen am Abend rund 2000 Schritte. Das liegt aber zum Teil daran, dass ich eben auch mal einen Kinderwagen oder Einkaufwagen schiebe und diese dann nicht erfasst werden.  Apps, wie zum Beispiel Facebook oder Whatsapp werden gut erkannt und zeitnah bekommt man den Hinweis, das etwas vorhanden ist. Ich habe es nun einige Tage getestet, sowie mein Mann auch, und bis jetzt gab es ungefähr 20 Mal am Tag kommt es zu Verbindungsfehlern via Bluetooth und dann gibt es keine zuverlässigen Informationen. 


Damit wären wir schon bei der Verbindung. Via Bluetooth ist sie fix hergestellt, aber leider eben sehr unzuverlässig. Okay, die Uhr ist günstig, aber auch da erwarte ich dann doch etwas Stabilität im Alltag. Alternativ kann eine Micro SD Karte und eine Sim Karte direkt eingelegt werden. Dazu einfach hinten den Deckel und den darunterliegenden Akku entfernen. Beim Zusammenklipsen darauf achten, dass das Armband selbst nicht im weg ist, dann geht es auch halbwegs gut zu.

Kommen wir zum Touch. Pauschal lässt sich sagen, jeder 5 Befehl wird nicht sofort erkannt. Da gibt es Displays, die deutlich besser reagieren. Aber es ist eben auch alles sehr klein, und da kann es eben auch daran liegen. 


Der Verlust ist eigentlich durch einen richtigen Uhrenverschluss fast unmöglich, aber auch hier denkt der Hersteller mit. Ist man 5m entfernt vom gekoppelten Smartphone, dann fängt die Uhr an zu piepen und zu vibrieren. Funktioniert leider dank der Fehler nicht immer und ist eben auch nicht zuverlässig, falls die Simkarte direkt in der Uhr steckt, dann müsst ihr euer Handy nehmen und die Nummer anrufen.

An sich ist die Uhr echt schön. Keine Frage und für 20€ macht man eigentlich nichts verkehrt, wären da eben nicht die großen Kritikpunkte, wie eben die Tatsache, dass mein Display nicht schön aussieht und die Verbindung alles andere als stabil ist, selbst wenn das Smartphone direkt einige cm entfernt in der Tasche ist. Mit der Kamera und dem eher trägen Touch kann ich leben, gerade für den Preis. Ja, sogar mit dem Display könnte ich mich auf Dauer anfreunden, aber ein Akku der sehr wenig hält, eine Ladeklappe, die leider schon nach 2 Tagen abfällt und dann noch die ständigen Verbindungsfehler sind für den Preis einfach nicht okay. 


*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

Tempo - Reinigung To Go

Kennt ihr die Situation? Man ist unterwegs und plötzlich kleben die Hände. Sei es, weil man zum Beispiel Pfandflaschen wegbringt, ein Eis isst oder zum Beispiel einen Türgriff angefasst hat. Bei Kindern ist es sogar noch schlimmer, denn da sind Hände und Gesicht immer schnell dreckig. Als Mama trage ich daher immer Feuchttücher mit mir herum. Aber so ein Paket ist meist recht groß, und die kleinen Packungen für unterwegs sind bei uns meist ausverkauft. Tempo hat dieses Problem mit eigenen To Go Tüchern erkannt. 



PREIS
10 Tücher - 1,18€

SORTEN
  • Classic
  • Pure

PRAXISTEST
Der Preis ist ganz ehrlich abschreckend. Für 10 Tücher, selbst bei Tempo, bin ich nicht mehr bereit als 0,50€ zu zahlen. Selbst wenn man sie nur selten benötigt, ist das einfach auf die Dauer zu teuer. 

Die Tücher selbst duften sehr frisch und sauber. Sie haben eine gute Größe, aber haben nach oben hin einiges an Luft. Wenn man als Mutter sonst Feuchttücher nutzt, dann sind diese deutlich größer. Dafür ist das Material sehr fest und man kann auch etwas rubbeln, falls zum Beispiel etwas fester ist wie angetrocknetes Schokoladeneis im Gesicht. Die Tücher trocknen die Haut nicht aus, fühlen sich weich an und sorgen für einen schönen Duft auf den Händen. Für Allergiker gibt es auch die extra sanfte Variante "pure", die ich persönlich vom Duft nicht so schön finde, wie "classic". 

FAZIT
Die Tücher sind praktisch, aber wie oben schon erwähnt auf die Dauer einfach zu teuer. Zumal der Verschluss aus Folie ist, was irgendwann nicht mehr gut haftet, sich löst und die restlichen Tücher austrocknet. 20 Tücher und einen Klick-Verschluss wären bei dem Preis definitiv fairer. 


*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen. 

L'Oréal Paris Indefectible Sexy Balm 109

Für ganz kurze Zeit hatte ich einen neuen Schatz bei mir im Beauty-Regal. Langanhaltend, wasserfest, kussecht und intensiver Farbglanz haben mich dazu verleitet, dieses Produkt für euch zu testen, als es bei mir im Briefkasten lag. 12 Stunden soll der Sexy Balm aus dem Hause von L'Oréal Paris halten. In insgesamt neun aufregenden, natürlichen und lieblichen Farben gibt es den Stift zu kaufen. Warum er aber nur für kurze Zeit bei mir war?!



PREIS
6,95€

MEINE ERFAHRUNGEN
Er hätte das Potential zu meinem neuen Favoriten haben können, dieser sexy Balm. Ich finde die Optik cool und gerade die pinken Farbnuancen sind genau mein Geschmack. Zum Testen habe ich zwar "Such a Babe", also ein knalliges Rot bekommen, aber zum Ausprobieren ist mir die Farbe ganz egal. Und schließlich soll man rote Lippen bekanntlich küssen.

Was auffällt, ist die Tatsache, dass der Sexy Balm sehr fruchtig riecht und auch leicht nach Beeren schmeckt. Im ersten Moment hat man das Gefühl Lip Butter von Nivea aufzutragen. Die Konsistenz ist cremig und pflegend. Allerdings mangelt es mir ganz eindeutig an der Deckkraft. Die erste Schicht ist so, als würde ich den Care & Color von Nivea auftragen, einfach nur Pflege mit einem winzigen Hauch von Farbe. Erst nach 3-4 Schichten, sieht man, dass Farbe aufgetragen wurde. Finde ich nicht weiter schlimm, sofern man es weiß. 



Aufgetragen muss ich sagen, dass es dann trotz der vielen Schichten sehr natürlich und nicht aufdringlich wirkt. Selbst der rote Ton wirkt nicht knallig, sondern weich, glänzend und gepflegt. Gefällt mir also überraschend gut. 

12 Stunden soll danach die Farbe halten und dann auch noch kussecht sein. Abgefärbt hat er am Glas nicht, dafür eine kleine Fettschicht hinterlassen, was aber okay ist. Nur 12 Stunden, schafft der gute nicht. Nach zwei Stunden habe ich spontan in den Spiegel geschaut und die Lippen waren wieder gänzlich ohne jeglichen Hauch von Farbe. Sie haben sich danach weich angefühlt, aber so ganz ohne Farbe, ist es für mich dann doch enttäuschend. 

FAZIT
Die Farben sind schön und ich hätte mich auch mit den mehrfachen auftragen anfreunden können, wenn die Lippen zumindest 6 Stunden farbig gewesen wären. 12 Stunden erwarte ich bei einem so pflegenden Produkt nicht, aber, dass nach 2 Stunden nicht mal mehr Reste oder Ränder zu erahnen sind, ist bei dem Preis nicht okay. Bye, Bye schöne Farben. 


*kostenfreies Testmuster ohne jegliche Bedingungen.