Heladiv - Tea from the Paradise - Unsere Erfahrungen

It's Teatime ...

[Werbung]* Dunkle Wolken, dicke Regentropfen und ein Wind, der unter die Haut geht. Zur Zeit ist das Wetter hier im Norden verhext. Wenn ich mit den Kindern von draußen komme, brauche ich einfach etwas Warmes. Seit einiger Zeit trinke ich nun etwas ganz Besonderes.



HELADIV - TEA FROM THE PARADISE
Tee aus dem Paradies heißt der Slogan und trifft es im Grunde auf den Punkt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sri Lanka. Heladiv, stammt von dem Wort Heladiva ab und bedeutet so viel wie "zu Hause angebaut". Eine gute Wahl für einen Firmennamen, denn das Unternehmen ist stolz auf seine einheimischen Produkte. Gegründet wurde das Unternehmen 1996. Ihr Versuch war es die Idee des Tees neu zu definieren. Inzwischen bringt das Unternehmen Spaß, Geschmack und Farbe in das vorher eindimensionale Nationalgetränk. Gerade junge Teetrinker fühlen sich davon angesprochen. Vom traditionellen Standard bis zum hellen, fruchtigen Aroma ist für jeden Gaumen etwas dabei. 


IM ALLTAG FÜR EUCH GETESTET
So wie bei Kaffee, ist auch nicht Tee gleich Tee. Es kommt auf die ideale Brühzeit und Temperatur drauf an, damit der Tee seine Aromen perfekt entfalten kann. Ob lose, in Pyramiden oder klassischen Beuteln - Jeder bevorzugt eine andere Variante. Heladiv setzt dem Getränk eine kleine Krone auf. Es fängt schon bei der Verpackung an. Eine edle, versiegelte Blechdose, in der sich einzelne Pyramiden befinden. Zur Wahrung der Aromen setzt das Unternehmen auf einen äußeren und inneren Deckel. Man hat beim Öffnen jedes mal das Gefühl, etwas Besonderes zu trinken. Auf der Dose steht jeweils die Temperatur und die Dauer von 2-3 Minuten. Schon beim Aufgießen verfärbt sich das Wasser in einen goldenen Farbton. Innerhalb kürzester Zeit ist es zu einem flüssigen Bernstein geworden, der je nach Sorte mild, lieblich oder leicht würzig riecht. Geschmacklich unterscheidet sich der Tee ebenfalls. Gerade als großer Rooibos Vanille Fan habe ich mich auf die Sorte Vanilla gefreut. Brühen, ein Hauch von Zucker, fertig - Der Tee besticht nicht durch ein dominantes Vanillearoma in der Nase, sondern durch eine weiche Note im Abgang. Auch Minze und Ginger werden eher durch ihr Aroma beim Trinken wahrgenommen, als in der Nase. Mild, würzig und anders als die Tees im Supermarkt oder im Teeladen um die Ecke, wo die Aromen in die Nase ziehen, aber im Tee selbst nie zu merken sind. 

Die Preise für die einzelnen Sorten liegen 10-15$ im Shop oder zwischen 9,99€ und 19,99€ bei Amazon. 

FAZIT
Teeliebhaber sollten sich Heladiv merken, sofern sie das Unternehmen noch nicht kennen. Hervorragend abgestimmt ohne vorab künstlich die Nase zu umschmeicheln, überzeugt der Tee aus Sri Lanka durch feine Aromen, die sich bei jedem Schluck entfalten. Mein Favorit Ginger und Minze.




*Kostenloses Testprodukt ohne jegliche Bedingungen 

Die einsame Wahrheit / Patricia Lewin

Ich habe es probiert ...

USA und Kuba 2000er - Die Ex-Agentin Erin Baker hat der Geheimdienstarbeit den Rücken gekehrt. Doch die Vergangenheit holt sie wieder ein. Die CIA rekrutiert sie für einen Undercover-Einsatz. Erin soll auf Kuba eine Gruppe skrupelloser Ärzte ausspionieren. Der Anführer der Verschwörer ist ausgerechnet Erins seit langem verschwundener Vater. Doch es gibt noch einen anderen Grund, warum sie in das Schattenreich von Castros Diktatur abtaucht: Ihr ehemaliger Mentor ist auf der gleichen Mission spurlos verschwunden. Erin gerät zwischen die Fronten. Sie muss eine Entscheidung treffen, die die Welt verändert. ( Quelle - Klappentext)



FAKTEN ZUM BUCH 
Autor: Patricia Lewin 
Titel: Die einsame Wahrheit
Taschenbuch: 450 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)
Jahr: 4. November 2006
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404155963
Preis: € 1
Genre: Thriller
Gelesen in: 3 Tagen

SARAHS LESEEINDRÜCKE 
Die Bewertung des Buches fällt mir in diesem Fall ausgesprochen schwer. Ich habe lediglich das rote Cover gesehen, und den Titel gelesen. Beides hat ausgereicht, um dich neugierig zu machen. Kurzerhand habe ich es mitgenommen, als es zum Verschenken angeboten wurde. Leider ist es so, dass ich kein allzu großer Fan von CIA und anderen politischen Thrillern  bin. Hinzu kommt die Tatsache, dass es sich hierbei nicht um ein Einzelbuch, sondern um eine Reihe handelt, wo mir der Einstieg fehlte. 

Man spürte deutlich, dass sich die Charaktere schon in vorherigen Werken entwickelt haben. Und genau deswegen fand ich keinen Zugang zu den Figuren. Es ist somit eine Serie, wo ich definitiv sagen kann, lest sie in der richtigen Reihenfolge.

Es sind aber nicht nur die Charaktere, sondern auch die anfängliche Umsetzung. Es wird viel gesprungen und trotz spannender Szenen empfand ich es nicht spannend. Manchmal habe ich das Glück, dass ich auch in solche Werke hineinkomme, Aber das war nicht der Fall. Nach gequälten 120 Seiten habe ich nur noch quer gelesen und lediglich die letzten 30 Seiten wieder intensiv.  Verpasste habe ich nichts. Und das sagt doch schon alles. 

FAZIT Es ist mit Sicherheit nicht schlecht und wichtig ist auch, dass man es sehr gut lesen kann. Mich konnte es jedoch nicht überzeugen. Daher lege ich es auch nur wirklichen Fans dieses Genres ans Herz.

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN- da 1. band fehlt
SPANNUNG UND TEMPO💜💜
HUMOR-
ROMANTIK💜
GESAMT💙

Bauknecht MW 338 SB 4in1-Multifunktionsmikrowelle Supreme Chef im Test

Jetzt wird es gigantisch ...

[Werbung]* Wir haben bis dato eine klassische Mikrowelle mit Grillfunktion bei uns in der Küche stehen gehabt. Das reicht theoretisch vollkommen aus. Allerdings liebe ich neue, technische Spielereien und so habe ich mich auf einen interessanten Test eingelassen.



PREIS
499€

IM ALLTAGSTEST
Nutzt ihr eine Mikrowelle? Dann könnte das nachfolgende Gerät etwas für euch sein. Zumindest wenn ihr eine große Küche habt oder aber zu faul seid euch einen Backofen zu kaufen. Aber lest einfach selbst.

Das Gerät kommt in der originalen Verpackung ist nichts für eine Person. Sie ist riesig und unglaublich schwer mit 25kg. Wir mussten sie zu zweit aus dem Karton heben und auf die Arbeitsplatte stellen. Von den Maßen her passt sie von der Tiefe her genau auf eine Standard-Arbeitsplatte. Allerdings fehlen Gummi-Füße, sodass sie sich zu leicht bewegen lässt auf einer glatten Arbeitsfläche. 

Kurz die Anleitung durchgelesen, die am Anfang einige Hilfestellungen gibt, aber ehrlich gesagt auch verwirrt. Klappt lieber den Deckel auf, schaut euch dort die einzelnen Programme an, denn das ist hilfreicher. 

Stecker rein und schon kann es losgehen. Wichtig, die Uhrzeit könnt ihr nur dann umstellen. Nutzt ihr sie, dann muss der Stecker noch einmal gezogen werden.



Nun kam zumindest bei uns das erste Problem und hier bin ich arg von Bauknecht enttäuscht. Auf der Scheibe prangt ein riesiger Aufkleber. Damit man durch die Scheibe schauen kann, muss er entfernt werden. Jeder Mensch zieht einfach und geht davon aus, dass es klappt. Tut es nicht und schon nach wenigen Zentimetern reißt die Folie ein. Außerdem bleibt der Kleber auf dem Glas zurück. Okay, denkt man, Gerät an, Folie wird erwärmt und löst sich. War bei uns auch nicht der Fall. Schwamm, Etiketten-Entferner und 30 frustrierende Minuten später war die Scheibe befreit. Als Tipp, mit einem Kuchenteigschaber bekommt man es ganz gut abgekratzt. Bauknecht, ihr habt hier eine Anleitung vergessen, denn so ist es einfach nur Mist.



Die Nutzung selbst ist aber einfach der Hammer. Erst sucht ihr ein Programm aus, dann stellt ihr die Wattzahl (Mikrowelle) oder auch die Gewichtung der Lebensmittel und dann die Zeit aus. Dazu dient das Drehrad, das in der Mitte als gedrückt werden kann zum Bestätigen. Die Bedienung ist einfach, aber ein weiterer Nachteil ist, dass es keine Sperre gibt. Beim Putzen schaltet man dann schon mal was an.



Wir haben mit diesem Gerät schon einiges gemacht und möchten es ehrlich gesagt nicht mehr missen.

Pizza auf das mitgelieferte Blech legen, Programm dafür auswählen und sie kommt perfekt heraus. Schneller und günstiger als bei einem Backofen.



Speck haben wir auch ausprobiert. Hierfür gibt es ein Programm. Den Speck aber erst reinmachen, wenn die Anzeige euch dazu auffordert, sonst wird er einfach steinhart. Zwischendurch wenden, und dann wird er perfekt. Nachteil, leider wird diese Info nur kurz angezeigt. Ist man nicht in der Küche, dann weiß man nicht, warum es piept und wundert sich, warum zum Beispiel der Speck noch nicht fertig ist. Eben weil das Gerät sich ausschaltet, wenn man dann nicht die Klappe öffnet. Bei neuen Sachen, also lieber einmal in der Nähe der Küche sein und beim Piepen aufs Display schauen. 

Chicken Nuggets gehen auch super. Ich empfehle aber sie mit Öl von beiden Seiten zu  bepinseln, dann sehen sie auch noch goldgelb aus. Möglich sind theoretisch 600g, bei zwei Paketen einfach doppelte Zeit nehmen und sie sind super lecker und durch. 

Pommes sind genauso gut wie aus dem Backofen. 

Ich habe sogar schon Apfelmuffins darin gebacken. Super lecker, nicht trocken und schneller als im Backofen, da man nicht so lange vorheizen muss. 

Es gibt eine Warmhaltefunktion, die jedoch nur bedingt funktioniert. Mein Mann hatte einmal einen Termin von mir vergessen und wollte die Schnitzel über die Funktion warm halten. Nach 60 Minuten hatte sich das Gerät ausgeschaltet und musste neu eingeschaltet werden. Ob so eine Überhitzung vermieden werden soll, oder einfach nicht mehr geht, kann ich nicht sagen. 

Schokolade lässt sich im Übrigen super darin schmelzen. Besser und schneller als im Wasserbad. Eine kleine Anregung. Schokolade in einer Tasse schmelzen. Eine Prise Zimt/Zucker drüberstreuen und mit Milch auffüllen. Alles erhitzen, und ihr habt die perfekte winterliche heiße Schokolade. Mit Sahne einfach genial. 

FAZIT - Wir nutzen diese Kombination seit zwei Wochen und wir sind schon am Überlegen sie gegen die größere Variante mit Wasserdampf auszutauschen. Ich denke, dass spricht für das Gerät. Es vergeht zumindest kein Tag, wo es nicht zum Einsatz kommt. Heiße Schokolade, Pizza, Chicken Nugget, Pommes, Muffins. Nur die Joghurt-Funktion habe ich noch nicht ausprobiert. Ein teurer Allrounder, der jedoch sparsamer ist als ein Backofen, dafür aber genauso gut arbeitet und zusätzlich als Mikrowelle genutzt werden kann. 

*Kostenloses Testprodukt ohne jegliche Bedingungen 

Restaurant-Kritik - James & The Cook in Kiel


Kulinarisch um die Welt...


Als ich 2015 für meinen Mann ein individuelles Gutscheinbuch erstellt habe, war es gar nicht so einfach sich zu entscheiden. Interessante Gerichte, gute Bewertungen und ein sehr netter Kontakt zum Koch Andreas haben es möglich gemacht, dass ich dieses Restaurant in das Buch aufgenommen habe. Gestern haben wir, etwas verspätet durch die nicht eingeplante Schwangerschaft, das Lokal besucht. 



ADRESSE
James & The Cook
Eckernförder Str. 59
24116 Kiel 

ÖFFNUNGSZEITEN
täglich 17.00-22-00

DAS RESTAURANT
Das Restaurant liegt im Herzen von Kiel. Zum Restaurant selbst gehören keine Parkplätze. Jedoch gibt es direkt an der Straße einige Parkmöglichkeiten, die jedoch gerade am Abend durch die zahlreichen Anwohner belegt sein könnten. Plant dementsprechend einen Fußweg von 5-10 Minuten ein. Das kleine rote Gebäude ist gut zu erkennen und sieht sehr gepflegt aus. Über drei Stufen geht es in das überraschend kleine Lokal. Keine zehn Tische sind in dem Restaurant. Durch die Größe gibt es aber wenig Privatsphäre. Egal wie leise man spricht, man kann bei anderen mithören. Das wurde bei anderen Gesprächen, aber auch bei eigenen Gesprächen deutlich. Gerade dieser Fakt hat  zu unserer persönlichen Erheiterung beigetragen. Wir haben so viel gelacht, wie schon lange nicht mehr. 
Es ist gemütlich eingerichtet, besticht durch weiße Wände, zahlreiche Dekorationen, die mit verschiedenen Ländern zu tun haben und wirkt durch die Glasplatten trotzdem sehr modern. Durch die Glasplatten sind manche Dinge, wie Gläser abstellen, etwas Lauter. Dafür fallen fleckige Tischdecken weg.
Die Küche ist offen, sodass von den vorderen Tischen die Köchin / Koch bei der Arbeit beobachtet werden können. Im hinteren Bereich befinden sich die Toiletten. Es ist recht eng und durch die Treppenstufen könnte es für einen Rollstuhl vielleicht anfängliche Schwierigkeiten geben, die jedoch mit dem Team sicherlich ohne Probleme gelöst werden. 



RESERVIERUNG
Reservierungen empfehle ich ganz klar. Wir waren an einem Samstag Abend um 19.00 dort und das Lokal war später gut besucht. 

GÄSTE
Das Publikum war gemischt. Wir als Paar, aber auch kleinere Gruppen. Vom Alter her war es bei unserem Besuch ein Publikum zwischen 30-60. 

PREISE
Die Preise sind im oberen Durchschnitt. Wir haben für zwei Personen mit jeweils einer Schorle und einem Softgetränk, sowie einem 5 - Gänge Menü 100€ bezahlt. 

DER SERVICE
Die Bedienung ist freundlich, charmant und geht auf Fragen und Sonderwünsche mit einer unglaublichen Ruhe ein. An einem anderen Tisch war eine Dame, die es, wie soll ich sagen, alles sehr genau wissen wollte, und jede Frage wurde kompetent in Zusammenarbeit mit der Küche beantwortet. Ich kenne viele Kolleginnen, mich eingeschlossen, die irgendwann nicht mehr ganz so freundlich reagiert hätten. Trotzdem muss ich sagen, für meinen Geschmack wurde sich zu oft erkundigt. Gerade bei dem Menü, wurde bei jedem Gang gefragt. Ist ein Zeichen von Aufmerksamkeit und gefällt vielen Gästen. Wen das stört, ich bin sicher, ein kleines Zeichen, und es wird unterlassen. 

TOILETTEN
Die Toiletten sind sauber, diskret hinter einem kleinen Vorhang versteckt. Da das Restaurant sehr klein ist und sie fast am hinteren Ende sind, kann man im Grunde vom letzten Tisch in die Tür fallen. Der Tisch bietet sich ideal für Schwangere und ältere Menschen mit einer schwachen Blase an, weil man dann nicht immer an allen vorbeilaufen muss.


SPEISEN UND GETRÄNKE
Das Restaurant besticht durch eine kulinarische Vielfalt, die sich mit Kreationen rund um die Welt befasst. Jeden Monat gibt es ein 3 bzw. 5 Gänge Menü, oder die Möglichkeit sich mit 3, 4 oder 5 Gängen überraschen zu lassen. Das offizielle Menü, sowie die Speisekarte können im Internet eingesehen werden. 

Mein Mann und ich haben uns für das große Menü entschieden, da mich einige Punkte sehr ansprachen. Auch die Nussallergie spielte keine Rolle. Hier kam die Köchin sogar persönlich vorbei, um alles zu besprechen, um keine allergischen Reaktionen versehentlich hervorzurufen. 

Die Getränke wurden ungefähr 3-4 Minuten nach der Bestellung, gut gekühlt in Gläsern serviert. Die Spezi, die mein Mann getrunken hatte, konnte leider mit der Cola in Swienemünde in Konkurrenz treten. Gleiches galt für meine Rhabarber-Schorle. Beides war sehr wässerig. Bei der Schorle war dies nicht schlimm, denn ich mische mir zu Hause ähnliche Verhältnisse, war aber eben überrascht, weil diese Schorle zum Beispiel im Supermarkt oder auch in anderen Restaurants einfach fruchtiger schmeckt. Ich muss sogar gestehen, ich habe mich am Ende gefragt, ob bei meinem Getränk Pulver verwendet wurde, weil am Ende unten am Boden ein weißer Satz war, der mich an meine Vitaminbrausetabletten erinnert hatte. Ich mische mir zu Hause auch immer Rhabarber-Schorle und hatte das noch nie.

Zwischen den einzelnen Gängen sind ungefähr 5-10 Minuten, nachdem die leeren Teller abgeräumt wurden. Nach dem dritten Gang wird eine größere Pause angeboten. Angemessene Zeiten und zudem aufmerksamer Service.



Der erste Gang - Rinderfilet Sashimi // Japan kam innerhalb von 10 Minuten nach der Bestellung. Bei Sashimi habe ich zwar etwas im Hinterkopf gehabt, kenne es aber nur in Kombination mit Fisch. In der Karte stand außen kross angebraten. Mein Mann war trotzdem überrascht, als rohes Fleisch auf seinem Teller lag. Er hätte sich noch einmal den Hinweis von der Mitarbeiterin gewünscht, denn nicht jeder kann mit Sashimi etwas anfangen. Das Gemüse war perfekt gewürzt, sehr lecker. Ich glaube am Rand waren frittierte Reisnudeln, die sehr knusrpig waren. Das Fleisch war an den Stellen, wo es durch war super lecker. Dieses kalte Fleisch in der Mitte, ist nicht jedermanns Sache. Ich habe es aufgegessen, werde es aber nicht noch mal essen müssen.



Der zweite Gang - Vanillige Lachslasagne  // Frankreich hatte mich sehr neugierig gemacht. Lachs kenne ich, Lasagne kenne ich, aber mit Vanille. Vanille dominiert und es ist ein sehr interessantes Geschmackserlebnis. Muss man mal probiert haben, aber mein neues Lieblingsgericht wird es nicht. Mein Mann fand den Lachs perfekt und nicht zu trocken, ihm fehlte aber Würze. Lachs süß, war eben sehr ungewohnt für ihn. Dazu gab es Feldsalat mit Blütendeko und eine hauchdünne Scheibe Knoblauchbrot. Das war eindeutig genial. Das mit Bruschetta könnte super harmonieren.



Der dritte Gang - Garnelen in Knoblauch-Kräuterpfanne  // Spanien war persönlich mein Favorit, denn ich liebe Knoblauch und ich liebe Garnelen. Das war auch der Grund, warum ich so große Lust auf das  Menü hatte. 10 Garnelen standen in der Menükarte. Serviert wurde uns ein Pfännchen mit 10 Garnelen, die nur zum Teil geschält waren. Dazu werden drei Dips serviert. Erdnuss, Limette-Minze und Knoblauch. Erdnuss habe ich nicht wirklich herausgeschmeckt, die anderen waren sehr lecker und passten gut zu den Schalentieren. Geschmacklich war das Essen einfach nur unglaublich lecker. Gut gewürzt, schön angerichtet, wobei die krustige Pfanne meinem Mann nicht so gut gefiel. Das fällt aber nur auf, wenn man genau hinschaut, denn so wirkt die Pfanne eher von Natur aus rustikal. Kommen wir zu den Garnelen zurück. Ich persönlich war da schon enttäuscht  Es hätte eindeutig der Hinweis auf die Speisekarte gehört, dass bei einem 5 Gang Menü weniger serviert werden. Im 3 Gang Menü ist dies die Hauptspeise und dementsprechend größer. Das darf aber auf keiner Karte fehlen. 



Der vierte Gang - Zitronen-Perlhuhn // Südafrika war ebenfalls einer meiner Favoriten. Die afrikanische Küche verfügt über wunderbare Gewürzkombinationen, die ich immer wieder interessant finde. Das Perlhuhn war perfekt. Unglaublich zart und auch die Soße mit ihren Gewürzen war harmonisch und bis auf den Koriander habe ich die Gewürze deutlich herausgeschmeckt. Aber auch hier war ich persönlich enttäuscht. Das Gericht fand ich ehrlich gesagt lieblos. Selbst in einer Großkantine hätte mein Küchenchef nein dazu gesagt. Klar, der Reis war schön mit einem Ring drapiert und daneben das Perlhuhn anmutig angerichtet, aber statt dem Blatt Petersilie, hätte man hier mehr machen können. Ein kleines Brokkoli-Röschen, Möhren oder  anderes Gemüse, was farblich für eine Auffrischung gesorgt hätte. Auch der Reis wirkte so einfach nüchtern. Winzige Paprika-Stücken oder Petersilie drüber gehackt oder sogar nur ein Blatt hineingesteckt, hätte es aufgelockert. 



Der fünfte Gang - Gazellen-Hörnchen // Kenia wurde bei uns gesplittet, da mein Mann eine Nuss-Allergie hat. Stattdessen bekam er zwei Kugeln selbstgemachtes Eis. Wir wurden gefragt, ob wir gerne wissen möchten, welche Sorten oder, ob wir diese selbst erraten wollen. Auch hier wirkte das Ganze recht lieblos präsentiert. Zwei kleine Glasschalen, die bei uns in der Großküche für Butter oder Marmelade genutzt wird. auf einem nett angerichteten Teller. Auf einem kleineren Teller, vielleicht mit einer kleinen Frucht oder ähnliches, hätte es in meinen Augen aufgelockert. Die Sorten habe ich halbwegs erraten können. Orange und Chili, wobei ich die Kirsche nicht bei Chili geschmeckt habe. Auf jeden Fall sehr interessant. Mein Hörnchen waren zwei Kekse in Halbmondform mit Nussfüllung. Erinnert geschmacklich an Zimt-Sterne. Dazu gab es Nougat-Creme. Es sah aus wie Mousse au Chocolate, nur glänzender, weil ohne Sahne oder so.  Hat aber gut geschmeckt.

Die Speisen waren entsprechend gut temperiert, waren geschmacklich allesamt lecker und interessant. Von den Portionen her für einen normalen Menschen ausreichend. Ich war nicht satt, aber auch nicht mehr hungrig. Wobei mein Mann und ich einen gesunden Appetit haben und kein gutes Maß sind. Klingt gerade vielleicht hart, aber das muss ich einfach erwähnen. Mein Mann und ich gehen regelmäßig essen. 1-2 im Monat unter Garantie. Es war das zweite Mal, dass mein Mann danach noch bei McDonalds gehalten hat. Das erste Mal, weil es überhaupt nicht geschmeckt hatte, diesmal, weil er nicht satt war. Es war aber das erste Mal in 10 Jahren, dass mein Mann im Restaurant immer wieder gesagt hat, er hätte jetzt viel lieber ein verdammtes Schnitzel. Egal, wie ausgefallen und ungewöhnlich die Speisen sonst waren, das kam noch nie vor, deswegen wollte ich es einfach erwähnen. 

Was mich und auch meinen Mann störte, war eben die Karte, die besser formuliert hätte sein können. Und war mich persönlich störte, war auch die Präsentation der Speisen. Gerade solche Portionsgrößen wirken auf zu großen Tellern einfach verloren. Dadurch das zum Beispiel die Lasagne und das Eis in Schüsseln waren wirkte es noch etwas Kleiner. Wie hätte mein Küchenchef gesagt, Sarah, dir mangelt es an der Liebe zum Detail. Du hast das Material, kennst die Techniken, kannst es aber nicht umsetzen. Das vielleicht als kleine Anregung.

Zu den anderen Portionen, die normal serviert wurden, kann ich mit Blick auf andere Tische sagen, sie sind ausreichend groß und sehr hübsch angerichtet.  Bei Menüs ist es natürlich eine Frage der Kalkulation, das ist mir bewusst, aber mir fehlte bei einigen Umsetzungen die Liebe zum Detail. 



Die Rechnung gab es in einer kleinen Box, wo noch einmal ein paar selbstgemachte Bonbons lagen. Sie hatten eine leicht fruchtige Note und eine Schärfe, die von Zimt glaube ich kam. Interessant und lecker. 

FAZIT
Wer kulinarische Erlebnisse aus der ganzen Welt probieren möchte, findet im James & The Cook ein Restaurant, das sich darauf spezialisiert hat. Gerade die monatlich, wechselnden Menüs sorgen für Abwechslung. Im Bereich Menü würde ich persönlich empfehlen bei der Präsentation auf die Details zu achten. Statt einem Büschel Feldsalat mit getrockneten Blumen, zum Beispiel eine winzige Salatedeko mit Dressing, oder statt einem großen Stück Petersilie lieber etwas Gemüse und klein gehackte Kräuter flächig streuen. Für uns war es ein lustiger und interessanter Abend, den ich so schnell nicht vergessen werde. Und wer weiß, vielleicht lerne ich beim nächsten Besuch irgendwann einmal den Chefkoch Andreas persönlich kennen, sofern mein Mann mich noch einmal dorthin einlädt. Er ist nämlich doch etwas skeptisch nach diesem Besuch. 

Projekt Abnehmen 02/2018

Ich muss zugeben, ohne diesen Anreiz jemanden etwas beweisen zu wollen, ist es verdammt schwer mal nein zu sagen. Ach komm Schatz, wir essen heute doch mal Reis. Ach komm Schatz, ich habe Berliner mitgebracht. Ich hatte mir den Wiedereinstieg einfacherer vorgestellt. 


MEINE WOCHE
Die Woche lief natürlich nicht so wie gewünscht. Morgens habe ich meist nur einen Kaffee getrunken. Mittags war in der Regel mein Mann da, wünschte Mittagessen, was sonst nicht der Fall ist und am Abend hieß es wieder. Oh, ich hab so einen Hunger. Außerdem kam mein Rücken hinzu. Bei jedem Atemzug, ich bin leider Bauchatmer, zog es im Lendenwirbelbereich. Ich konnte kaum sitzen und auch nicht wirklich liegen. Sport? Hand aufs Herz ich war diese Woche einmal beim Sport. Aber ich wollte meinem Rücken etwas Ruhe gönnen. Gegen Ende der Woche war es dann auch besser, aber dann war das Studio so voll, dass wir den einen Tag nicht sind und so kam eben ein einziger Tag herum. Das letzte Mal, war ich so herrlich faul, als wir im Urlaub waren. 

Anfangsgewicht - 68,5kg
Am Ende der Woche - 68,5kg

Trotz nicht perfekter Ernährung und wenig Sport, habe ich es zumindest geschafft mein Gewicht zu halten. 

REZEPT DER WOCHE
Mein Lieblingsrezept in dieser Woche war ganz klar dieses hier. Bei Aldi gab es einen ganzen Leberkäse im Angebot. Dazu Spinat und Spiegelei. Low Carb und sehr lecker, wie ich fand. am Abend habe ich dann den Rest Leberkäse mit Gurke, Essig und etwas Ketchup gegessen. 


TIPP DER WOCHE
Wer Abnehmen will, der muss viel trinken. Im Internet findet ihr viele Challenges. 30 Tage lang 3 Liter am Tag trinken. Es empfiehlt sich jede Stunde ein großes Glas Wasser mit 250ml zu trinken. Wenn man am Morgen um 7.00 beginnt, ist man am Abend um 19.00 fertig. Der Nachteil ist, dass man unglaublich viel auf Klo muss. Das ist bei mir dann wieder ein Problem, denn ich kann unterwegs nicht auf Klo gehen. Das hat damit zu tun, dass ich als Kind bei meiner Oma immer das Problem hatte, kaum saß ich mal auf Klo, kam sie angedonnert und musste genau in diesem Moment auf Klo. Seitdem macht mein Kopf dicht. Selbst wenn irgendwo mehrere Klos sind, alleine der Gedanke jemand wartet, blockiert meinen Kopf. Da bin ich nicht alleine. Wobei es auch viele Menschen gibt, die sich einfach nur ekeln. Nicht immer ist es leicht, woanders auf Klo zu gehen. Deswegen halte ich es jetzt so, ich trinke und achte darauf, dass ich zumindest meine 1,5l schaffe, denn oft habe ich früher nur 500ml getrunken. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass es absolut total egal ist, was man trinkt. Leitungswasser, Cola Light, Saftschorle (100ml Saft auf 1l) oder nur Wasser mit Zitrone trinke (Aquintell) man fühlt sich besser, ist frischer, die Haut wirkt besser und man nimmt auch besser ab. An Tagen, wo ich das Pensum nicht schaffe, fällt es schwerer abzunehmen. Selbst wenn ihr die 3l also nicht schafft. Setzt euch ein Ziel und trinkt. Es wird euch helfen. 

BaByliss AS140E Warmluftbürste Dry und Style im Test

Glatte Haare auch ohne Glätteisen ...

[Werbung]* Glättbürsten kenne ich zu genüge und nutze ich auch recht gerne mal. Eine Warmluftbürste ist schonender und ich sah den Vorteil darin, nicht zwei Dinge halten zu müssen, wie bei einem Föhn und einer Bürste. Vergleichbar mit einer Rundbürste, nur eben grober. Die Idee gefällt mir in der Theorie und deswegen habe ich einem Test zugestimmt.



PREIS
49,99€

IM ALLTAGSTEST
Die Bürste kommt gut verpackt an, und fühlt sich natürlich schwerer an, als eine normale Handbürste. Man kann sie schon mit einer Glättbürste vergleichen. Die Borsten sind fester, grober und ziepen dadurch schon in der Regel mehr. Stecker in die Steckdose. Dafür steht ein 1,8m langes Kabel zur Verfügung. 

Es gibt 3 Geschwindigkeits-/ Temperaturstufen und in der Nutzung kann das vergleichbar mit einer dieser Warmluftrundbürsten sein. Nicht extrem laut, wie ein Föhn, aber auch nicht flüsterleise. 



Im Gegensatz zu einer Glättbürste können hier auch nasse Haare sehr gut getrocknet werden. Ich  benötige hier weniger Zeit als mit einem Föhn, weil direkt an den Haaren getrocknet wird. Sie sehen im Anschluss glänzender aus und liegen sehr gut an. Allerdings ziept es mehr und wenn ich dann noch meinen Haarfestiger nutze, dann klebt es zu sehr. Das Gerät sieht dann richtig eklig aus und man kann sie nicht so schön kämmen, wie mit den feineren Borsten bei der Rundluftbürste. Außerdem glättet sie nur kurzfristig ohne Extras. Schon nach 5 Minuten fliegen meine dünnen Haare wieder herum, was bei einer kompletten Glättbürste nicht der Fall ist.

FAZIT  ⭐⭐⭐ Lieber richtige Glättbürste oder eine Warmluftvariante mit dünneren Borsten. Das wäre meine Empfehlung, statt dieser. Sie funktioniert, kann am Anfang überzeugen, aber ist eben nichts halbes und nichts ganzes für meine persönlichen Bedürfnisse. 


*Kostenloses Testprodukt ohne jegliche Bedingungen 

Guhl Intensive Kräftigung Shampoo im Test

Kräftigung nach Männerart ...
[Werbung]* Zumindest, wenn man sich einmal anschaut, dass das Produkt mit Hefe und Malz gebraut wurde. Spaß zur Seite. Bier wurde früher gerne genutzt und wird auch heute noch von einigen Friseuren empfohlen. Bier macht die Haare glatt, entwirrt, sorgt für Glanz und soll Volumen geben. Entwirrt stimmt, denn das habe ich schon öfters ausprobiert. 



PREIS
2€

INHALTSSTOFFE
Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Coco- Glucoside, Cocamidopropyl Betaine, Erythritol, Parfum, Cocamide MEA, Sodium Chloride, Sodium Benzoate, Salicylic Acid, Benzyl Alcohol, Polyquaternium-10, Malic Acid, Disodium EDTA, Polyquaternium-39, Benzophenone- 4, Caramel, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Beer, PPG-9, CI 15510, Limonene.

MEINE ERFAHRUNGEN
Das Shampoo ist an sich nicht schlecht, kann mich aber nicht vollends überzeugen. Es fängt schon mit dem Geruch an. Es ist würzig, aber auch süßlich. Sogar leicht schwer würde ich sagen. Man muss den Duft mögen und er bleibt auch länger im Haar. Überzeugt mich persönlich nicht ganz.

Man braucht nur wenig und je nach Sparsamkeit kommt man mit einer Flasche bei 3-4 mal Waschen in der Woche mindestens zwei Monate hin. Es schäumt gut, lässt sich gut auswaschen, aber die Haare fühlen sich irgendwie stumpf an. Ohne extra Spülung ziept es sehr, wenn ich sie kämme.

Das Haar wirkt natürlich getrocknet etwas griffiger, aber lässt sich auch dann immer schlecht kämmen. Das ist auch einer der Gründe, warum ich es nicht wirklich empfehlen kann.

Fazit - ⭐⭐ Nicht optimal für meine feinen Haare. Duft ist nicht meins und die Haare sind stumpf und lassen sich nicht gut kämmen. 

*Kostenloses Testprodukt ohne jegliche Bedingungen