Snofrisk - Ziegenkäsegenuss aus Norwegen

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Bei uns im Kühlrschrank findet ihr immer Frischkäse in den verschiedensten Varianten. Nicht nur lecker auf Brot, sondern auch eine gute Sache, wenn man kochen möchte. Der Frischkäse gibt zum Beispiel einer Sauce eine dickere Konsistenz und eine frischere Note im Geschmack. Die meisten Produkte enthalten Kuhmilch. Wusstet ihr jedoch, dass es auch Frischkäse aus Ziegenmilch gibt und diese viel gesünder und reichhaltiger in Bezug auf Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe ist? Ziegelmilch und Ziegenkäse haben jedoch einen etwas eigenen Geschmack, den man mögen muss. Im Frischkäse selbst fällt er jedoch deutlich weniger auf. 


WO DIE NATUR NOCH NATUR IST
Aus dem Hause Snofrisk gibt es viele verschiedene Varianten, die zum Experimentieren einladen. Snofrisk ist im Übrigen ein norwegisches Unternehmen, wo die Natur noch schön un unberührt ist, frei von dichtbesiedelter Industrie, wo das Wasser noch so rein ist, dass man aus dem Fluss trinken kann und somit die Ziegen grüneres und satteres Gras zu fressen bekommen. 



UND WO GIBT ES SNOFRISK
Den Frischkäse gibt es zum Beispiel bei Rewe. Ich habe ihn dort für 2,69€ gesehen. 

DIE SORTEN
Wie oben gesagt gibt es verschiedene Sorten, die sich etwas von den anderen Frischkäse-Herstellern abheben, und das im positiven Sinne.


  • Naturell
  • Dill
  • Meerrettich
  • Rote Zwiebeln und Thymian


Bei allen Sorten wird auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker verzichtet. Dafür besteht er aus 80% Ziegenkäse und 20% Kuhsahne. Wodurch er eben milder im Geschmack ist, aber trotzdem eine eigene Note hat, die sich von der Masse untescheidet.

UNSERE GESCHMACKLICHEN ERFAHRUNGEN
Der Geschmack ist ungewöhnlich, und bei den ersten Bissen muss man sich umstellen. Er ist cremig, aber würziger als ein normaler Frischkäse. Gerade bei der Sorte  "Rote Zwiebel mit Thymian" merkt man richtig die frischen Kräuter, also den Thymian heraus. Mit Tomaten auf dem Brot und etwas frischer Gurke einfach genial. Und Naturell schmeckt mit selbstgemachter Erdbeermarmelade einfach traumhaft. Diese etwas würzigere Note mit der Süße muss man probiert haben.



SNOFRISKER HACK-LAUCH-BOLOGNESE
Ein leckeres Rezept habe ich für euch ebenfalls im Angebot. Vielleicht habt ihr ja mal Lust es nachzukochen. Wird von Groß und Klein sehr gerne bei uns gegessen. Wer keine Kartoffeln mag, kann natürlich auch Nudeln nehmen. Nur so als Tipp.



ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN
  • 1 große Stange Lauch
  • 600g Rinderhack
  • 500g Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer
  • Öl
  • Tüte geriebener Mozarella
  • 1 Paket Snowfrisk Naturell
  • 3Tomatenmark
  • 1 kleine Möhre
  • Italienische Kräuter-Mischung TK
  • 1/2 Paket stückige Tomaten 
  • 100ml Cremafino / Sahne

ZUBEREITUNG

  1. Kartoffeln schälen, in Scheiben oder 3cm große Würfel schneiden und in Salzwasser gar kochen.
  2. Lauch putzen und in dünne Ringe und die Möhren putzen und in ganz kleine Würfel schneiden.
  3. Hackfleisch mit Öl anbraten und mit Salz und Pfeffer etwas würzen. Kurz die Möhren mit hinzugeben.
  4. 3EL Tomatenmark und Stückige Tomaten hinzugeben und mit Wasser auffüllen bis es eine gute Konsistenz hat. Mit den Kräutern, sowie Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den Snofrisk mit der Sahne auf dem Herd kurz aufkochen lassen.
  6. Danach alles in der Auflaufform schichten. Wir machen Kartoffeln, dann Snofrisk, Lauch, Hackfleischsauce, Lauch und im Anschluss der Mozarella.
  7. Bei 180 Grad Umluft so lange in den Backofen stellen, bis der Käse eine gute Konsistenz und schön goldgelb aussieht. 

SNOFRISKER PUTENROULADE
Als zweites Rezept habe ich einfach mal eine gefüllte Roulade ausprobiert. Kinderleicht zu machen, und schmeckte sehr gut.


ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN
  • 4 Putenrouladen
  • Snofrisk Pfifferlinge
  • Pfifferlinge 300g (Frisch, TK oder Dose, wie ihr mögt)
  • Saucenbinder für dunkle Saucen
  • Lauch
  • Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Butter
  • 500g Kartoffeln
  • 1 großer Brokkoli

ZUBEREITUNG
  1. Kartoffeln schälen, klein schneiden (vierteln, Scheiben, Würfel, wie ihr es mögt) in Salzwasser gar kochen.
  2. Brokkoli klein schneiden und in Salzwasser gar kochen.
  3. Rouladen klopfen mit Salz und Pfeffer etwas würzen und mit Snofrisk ausreichend dick bestreichen. Lauch putzen, in dünne Ringe schneiden und auf den Frischkäse geben. Rollen und mit Piksern befestigen. Danach von allen Seiten scharf anbraten. Mit etwas Brühe ablöschen und 2-3 Stunden schmoren lassen, damit das Fleisch schön zart wird.
  4. Sauce im Anschluss mit Saucenbinder andicken.
  5. Pfifferlinge mit etwas Butter anbraten und an die Sauce geben.
 * Produkte wurden mir für die Rezepte zur Verfügung gestellt.

Eat the World - Hamburg St. Pauli

Ihr wohnt in Hamburg, Berlin oder einer anderen Großstadt in Deutschland? Dann könnte das nachfolgende Event vielleicht etwas für euch sein. In vielen Großstädten gibt es sogenannte Eat the World Touren. Seit 2008 bietet das Unternehmen kulinarisch, kulturelle Stadtführungen, die abseits der Touristenattraktionen Einblicke in bestimmte Stadtteile ermöglicht. 



Zusammen mit einer guten Freundin von mir habe ich eine solche kulinarische Stadtführung in Hamburg besucht. Wer sich für eine Tour interessiert, sollte einmal auf der Homepage des Anbieters gucken, ob seine Stadt schon vertreten ist, und welche Stadtteile eine Tour anbieten. In Hamburg gibt es zum Beispiel schon sechs solcher Touren.
  • Grindel
  • St. Pauli
  • Eppendorf
  • St. Georg
  • Schanzenviertel
  • Ottensen
Auf Grund der hohen Beliebtheit, sollten die Touren rechtzeitig gebucht werden. Wir hatten nämlich wirklich Schwierigkeiten einen Termin zu finden, denn gerade am Wochenende sind die Termine über Wochen ausgebucht oder weisen nur einzelne Restplätze auf. Am Ende haben wir einen Platz für die Tour St. Pauli angemeldet, obwohl uns Grindel, sowie Schanze mehr interessiert hätten. 


Pro Person kostet eine solche Tour 33€. Kinder bis 7 Jahre, sofern sie nicht mitessen sind kostenlos. Die Tour findet bei jedem Wetter statt und es sollte ggf. an einen Regenschirm gedacht werden. Getränke sind nicht inklusive und sollten ebenfalls eingepackt werden. Die Mahlzeiten sind so ausgelegt, dass man im Anschluss ausreichend gesättigt ist und Vegetarier oder Diabetiker sollten vorab Bescheid geben. 

Die St. Pauli Tour beginnt im bunten Wohnviertel und endet mit einem unvergesslichen Ausblick auf den Hamburger Hafen. Rund 3 Stunden dauert die Führung. Während der Tour erwarten euch folgende geheimnisvolle Lokalitäten, die jedoch wegen Urlaubszeiten oder ähnliches manchmal geändert werden.
  • ein kleines verstecktes Café
  • ein Kiez-Imbiss
  • eine familiengeführte Konditorei
  • das erste ayurvedische Restaurant Deutschlands
  • eine kleine Schokoladenmanufaktur
  • ein Nachbarschaftscafé
  • ein ehemaliges Bordell mit der schönsten Aussicht
Bei unserer Tour hatten wir mit dem Wetter wirklich Glück und die Sonne war angenehm, aber nicht brütend heiß. Der Treffpunkt ist direkt Feldstraße vorm "Grünen Jäger" und kann gar nicht verfehlt werden. Spontan habe ich meinen 3jährigen Sohn mitgenommen, der eigentlich nicht viel isst und daher bei mir mitessen sollte. Unser Guide kam pünktlich, wirkte leicht wie eine zerstreute, sympathische Professorin. Im ersten Moment war sie von dem kleinen Begleiter etwas verwirrt, weil er nicht auf der Liste stand, konnte mein Argument, dass er ja unter sieben ist, und höchsten bei mir nascht, nachvollziehen. Nachdem die Anwesenheit überprüft wurde, ging es auch gleich zu unserem ersten Platz, wo wir etwas über die allgemeine Hamburger Geschichte und später in Kombination mit St. Pauli erfahren haben. 

Am Anfang haben wir uns schon etwas unwohl gefühlt, wie Touristen in einer Gruppe herumzustehen. Meiner Freundin fehlte am Anfang der Bezug zu St. Pauli, aber später im Verlauf wurde sehr auf den Stadteil eingegangen. Die einen oder anderen Informationen konnten wir aus der Führung entnehmen und ich muss zugeben, dass ich St.Pauli sonst eher mit Reeperbahn und Rotlichtviertel in Verbindung gebracht habe. Nun kenne ich auch eine andere Seite, die sehr interessant ist.

Zwischen den kulinarischen Standorten sind meist sehr kurze Wege von wenigen hundert Metern. Theoretisch ohne Zwischenhalte benötigt man lediglich 2-3 Minuten, während es mit einem Zwischenhalt manchmal eben 5-15 Minuten gedauert hat. In den Lokalitäten waren wir dann auch noch 10-20 Minuten. Damit möchte ich sagen, dass die Wege recht kurz sind und Kinder die Tour problemlos schaffen können. 

Kommen wir zu den kulinarischen Erlebnissen. Neben den unbekannten Informationen zum Stadteil ist dies besonders beliebt, bei den Leuten gewesen, die schon mehrere Touren hatten. Sie sagen, so entdecken sie neue Geheimtipps, die sie später wieder mit Freunden und Familie besuchen. Und genau das ist es. Wir haben Lokalitäten kennengelernt, die ich trotz 25 Jahren als Hamburger Deern nicht kannte. 

Ich muss aber zugeben, dass ich mir die Tour anders vorgestellt habe. Das hat mehrere kleinere Gründe. Man weiß vorab welche Lokalitäten angesteuert werden. Trotzdem läuft man an vielen Lokalitäten vorbei, wo man viele Gäste an den Tischen sieht, und mal einen neugierigen Blick auf die Teller wirft, der Lust auf einen Halt gemacht hätte. Auch unsere Lokalitäten waren gut besucht, aber ich habe mich gefragt, wie die Tour im Winter abläuft. Zum Beispiel bietet einer eurer Zielpunkte innen nur Platz für 3-4 Leute. Wir haben draußen gespeist, aber im Winter, bei Schnee, stelle ich mir das doch etwas ungünstig vor. Als Feedback vom Veranstalter habe ich folgende Aussage erhalten:Im Winter gibt es angepasste Lokalitäten. Zum Beispiel gibt es Touren mit einer Eisdiele, die im Winter durch einen Bäcker ersetzt wird. So sind auf dieser Tour im Winter Lokalitäten mit ausreichend Platz vorhanden. 
Außerdem fanden wir die Start-Lokalität nicht günstig gewählt. Sie ist kultig, aber die Verköstigung hat uns im ersten Moment zum Lachen, dann zum Kopfschütteln und dann zum Gedanken: Wow, echt kulinarisch, gebracht.


In Einverständnis mit dem Veranstalter darf ich das erste Restaurant kurz vorstellen. Es handelt sich um ein Café namens Pauline. Früher eine Schlachterei und das erkennt man an einigen Stellen noch immer. Oben ist die Wohnung der vorherigen Besitzer und das Wohnzimmer ist noch genau wie damals. Total gemütlich ist das Café und man soll dort super frühstücken können. Ich hätte mir eine Spezialität aus dem Lokal gewünscht. 




Als kulinarisches Highlight haben wir ein mundgerechtes Stück leckeren Nuss-Brownie bekommen und eine vegetarische TK-Frühlingsrolle. Sowohl die Größe als auch die Kombination finde ich weniger gelungen. Dann lieber einen halben, dafür super mega leckeren Brownie, statt TK-Frühlingsrollen. Fettig ohne Dip und irgendwie hat es nichts mit kulinarisch zu tun gehabt, und wirkte auf der Serviette etwas lieblos. Tut mir leid, aber das ist meine Meinung. Für den Start in meinen Augen nicht ideal, egal wie cool die Lokalität ist. Danach geht es weiter zu vielen interessanten Restaurants. Welche möchte ich nicht verraten, aber einen kleinen Einblick in die kulinarischen Highlights geben, denn es gab bei unserer Tour immer wieder Teilnehmer, die dankend das Essen abgelehnt haben. Zum Beispiel gibt es Currywurst, die super schmeckt, aber deren Soße recht scharf ist. Meine Freundin konnte es vom Magen her nicht essen, mein Sohn hat geweint und ich habe noch beim nächsten Halt dieses Brennen im Mund gehabt. Dananch ging es weiter mit einer Salatvariation, deren Tendenz ins saure geht. Meine Freundin hat dies lobenswert mit ihrer Schulverköstigung im Osten verglichen, weil es sie geschmacklich an damals erinnerte. Es waren sehr klassische, eingelegte Salate, die es in  vielen Imbissen gibt. Was an sich nicht schlecht ist, aber was schade ist, wenn gerade das Hähnchen vorab so gelobt wird. Dann würde ich lieber hiervon ein paar Happen verköstigen, um die Gäste damit zu binden. Mehr möchte ich aber nicht verraten, denn danach werden die Verköstigungen wirklich klasse und keiner hat mehr etwas abgelehnt. Es kommt sogar ein Halt, wo es eine richtige Portion mit Nachschlag samt Getränk gibt.

Satt geht ihr raus und es gibt wirklich einige Geheimtipps und coole Hintergrundinformationen, aber ich würde eine andere Reihenfolge empfehlen, denn die ersten Sachen könnten abschrecken, obwohl die Lokalitäten sicherlich einen zweiten Besuch wert sind, denn geschmacklich waren es wirklich kleine Geheimtipps. Laut anderen Teilnehmern soll Grindel und das Schanzenviertel im Übrigen absolut sehenswert sein. Mal gucken, wann und ob wir es in Angriff nehmen, denn ich habe gemerkt, wie wenig ich meine Heimatstadt manchmal kenne.

Olaf - Erleichter Baby die Schnupfenzeit

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Kennt ihr schon Olaf, den Nasensauger? Ich muss zugeben, ich kannte ihn bis vor einigen Tagen nicht, möchte ihn aber auch nicht mehr missen. Bei dem Wetter ist schnell ein Schnupfen eingefangen und gerade bei einem Baby ist das nicht immer schön. Sie schlafen unruhiger, bekommen schlecht Luft und die Nase können sie noch nicht eigenständig putzen oder zumindest ausschnauben. Von Jacks Babyzeit haben wir noch einen richtigen Nasenstaubsauger, der bei Nick auch schon super oft zum Einsatz kam. Allerdings muss ich zugeben, dass es gerade in der Nacht nervig ist, wenn der Nachwuchs keine Luft bekommt und der Staubsauger angeschaltet werden muss. 


Olaf ist ein kleiner, mobiler Nasensauger, der mit Batterien betrieben wird. Er sieht aus wie ein Ohr-Thermometer und passt praktischerweise sogar in die Handtasche, sodass man ihn unterwegs nutzen kann. Wir hatten in in den letzten Tagen im Einsatz und haben ihn schon als neues Familienmitglied akeptiert.
Um ihn nutzen zu können, müssen die Batterien eingelegt werden. Wir nutzen ihn nun schon 3 Tage fast alle 30 Minuten und die Batterien sind noch fast voll. Am Handstück ist ein An/Ausschalter, der gedrückt werden muss. Dieser ist nicht optimal gelöst, da der Druckpunkt sehr genau ist und man ihn nicht immer erwischt. Angeschaltet brummt er sehr leise und wird vom Nachwuchs nicht als störend oder beängstigend empfunden. Das Nasenteil ist weich, ist aber sehr leicht abzunehmen, sodass eine flinke Kinderhand es schon mal abziehen kann. Vorsichtig wegen Verschluckungsgefahr. Pro Seite sind höchstens 5 Sekunden notwendig und die Nasen sind frei. Das gilt für weichen Schnotter. Dickere Popel kann das Gerät nicht, aber hierfür haben wir ja unsere Alternative. 

Unser Sohn akzeptiert den Sauger und findet ihn sogar eher lustig. Zwar greift er danach, aber nicht weil es weh tut, sondern weil Kinder eben neugierig sind. Ich habe es bei mir auch einmal ausprobiert und es kitzelt irgendwie ganz dezent. Mehr aber nicht. 



Zum Reinigen kann alles auseinander gebaut werden. Danach weichen wir es in Spüli-Wasser ein und bei einem ganz kleinen könnt ihr es mit sterilisieren, wenn ihr mögt. Das machen wir inzwischen nicht mehr. Damit der Schnotter gut abgeht, würde ich empfehlen es nach jedem Saugen oder wenn ihr von unterwegs nach Hause kommt, sofort zu machen. Das Reinigen ist leicht und gründlich, dafür lässt es sich nicht so gut zusammen setzen. Ich bekomme es gar nicht gut hin, mein Schatz ist da schon etwas geübter.

Fazit: Bei Schnupfen kann ich Olaf wirklich nur ans Herz legen. 

Hier geht es zu dem Produkt auf Amazon.

* Produkt wurde mir für einen unabhängigen Test zur Verfügung gestellt. Der Bericht stellt meine eigene Meinung dar. 

Chili Con Carne mit Prime Beef

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Manchmal muss es schnell gehen und daher möchte ich euch das leckere Chili Con Carne von Prime Beef vorstellen. Ein Glas, fertig angerührt und mit frischem Hackfleisch.


Eigentlich bin ich von solchen fertigen Sachen nicht so der Fan. Habt ihr schon einmal Chili Con Carne in den meiste Kantinen gegessen? Ich kann mich noch gut an meine Anfangszeit bei Karstadt erinnern, wo noch nicht auf das Frische Konzept gesetzt wurde. Beutel auf, kurz warm machen und es war meist etwas muffig, leicht scharf, eher flüssig und das Fleisch schmeckte icht unbedingt nach Hack. Einmal und nie wieder.

Ich muss zugeben, dass ich hier etwas ähnliches erwartet habe, aber egal ob Pur oder verfeinert es ist eine leckere Sache für den kleinen Hunger.


Wem das Glas zu wenig ist, der sollte 100g frisches Hack zusätzlich anbraten und vielleicht noch einen Mexiko-Mix von Bonduelle, sowie etwas stückige Tomaten aus der Dose hinzugeben. Dazu ein frisches Fladenbrot und der Hunger gehört der Vergangenheit an. 

Garnier Schadenlöscher - Seidige Versiegelung

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Ich gebe es zu, meine Haare müssen schon verdammt leiden. Sonne, ständig werden sie geföhnt und hochgekämmt, gerne mal gefärbt. Dementsprechend sind meine Haare gerne am Hinterkopf sehr verklettet. Da hilft kaum eine normale Kur und auch nicht regelmäßiges Bürsten. Wie sagt mein Friseur "Dann wollen wir mal ihre Schäden beheben". Als Mitglied der Garnier Blogger Academy, durfte ich nun den "Schadenlöscher" ausprobieren.  Passend zum Olia-Test, kam diese Rettung natürlich wie gerufen. 

Ich muss zugeben, dass ich bei solchen Produkten sehr skeptisch bin. Meist funktionieren sie nur kurzfristig oder beschweren die Haare recht doll, damit sie von außen glatt sind. Da ich mich jedoch entschieden hatte meine Haare nicht in in ein intensives Kupfer zu färben, wie angedacht, sondern zu blondieren, wollte ich einfach mein Glück versuchen. 

PREIS
150ml habe ich bei uns im Angebot für 2,49€ gesehen.


INHALTSSTOFFE
Aqua/ Water, Amodimethicone, Cetearyl Alcohol, Niacinamide, Saccharum Officinarum Extract/ Sugar Cane Extract, Hydrolyzed Corn Protein, Hydrolyzed Soy Protein, Hydrolyzed Wheat Protein, Phenoxyethanol, Steareth-20, Phenyl Trimethicone, PPG-1 Trideceth-6, Argania Spinosa Oil/ Argania Spinosa Kernel Oil, Trideceth-5, Trideceth-10, Polyquaternium-37, Chlorhexidine Digluconate, Camellia Sinensis Leaf Extract, Benzyl Alcohol, Linalool, Propylene Glycol Dicaprylate/ Dicaprate, Pyrus Malus Extract/ Apple Fruit Extract, Pyridoxine HCI, Cetyl Hydroxyethylcellulose, Citric Acid, Citrus Medica Limonum Peel Extract/ Lemon Peel Extract, Hexyl Cinnamal, Glycerin, Amyl Cinnamal, Parfum/ Fragrance 

ANWENDUNG
Das Produkt in die frisch gewaschenen Haare einkneten / massieren. Nicht wieder auswaschen. Wie gewohnt frisieren. 

DUFT, AUSSEHEN UND KONSISTENZ
Die Versiegelung ist weiß und hat eine Konsistenz, wie ein Conditioner. Also etwas fester, aber wunderbar weich und leicht in die Haare einzuarbeiten. Der Duft ist weiblich, frisch und hat einen Hauch von Sommer, wie ich finde. Ich mag ihn sehr leiden.

MEINE ERFAHRUNGEN
Ich habe das Produkt einige Tage genutzt, bevor ich meine Haare gefärbt habe. Normalerweise wasche ich meine Haare am Abend, lasse sie über Nacht trocknen und habe dann das Problem, dass sich meist die Haare am Hinterkopf zu einer Einheit verbunden haben. Das meiste bekomme ich weggekämmt, aber nach einiger Zeit hilft bei einem kleinen Knäurl oft nur die Schere, wenn die Haare schon über Monate nicht die richtige Pflege bekommen haben. Hier war schon nach der ersten Anwendung (Wallnussgroße Menge) am nächsten Morgen das Knäuel nicht so groß. Vorhanden aber schon. Nach der dritten Nutzung hatte ich keine mehr. Die Haare lassen sich leicht kämmen und fühlen sich richtig flauschig weich an. Lädt richtig zum Zwirbeln ein. :) Danach habe ich mich an den ultimativen Test gewagt und die Haare blondiert. Sie sind noch immer weich, lassen sich gut kämmen und brechen weniger ab. Zumindest hab ich weniger Haare in der in der Bürste und der Hand, wenn ich mal durchfahre. Spliss ist immer noch sichtbar, also zaubern kann die Versiegelung nicht, aber auf jeden Fall werde ich sie wieder kaufen, denn das Ergebnis ist in Kombination mit den anderen Produkten, die ich mir zusätzlich geholt habe, echt super. Klasse finde ich auch, dass ich seitdem ich beides nutze nicht einmal verklettete Haare am Morgen hatte.


*Produkt wurde über die Garnier Blogger Academy kostenfrei zum Test verschickt.

Arespark Ultrathin 7 inch 16 GB - Ein Tablet für unter 50€

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Ein Tablet und das für 50€, ganz ehrlich mein erster Gedanke war, das muss doch einfach nur für die Mülltonne sein. Wir haben die Möglichkeit bekommen das Produkt einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Wie unsere Erfahrungen sind? Ganz klar, ihr könnt es mit keinem Galaxy Note Pro vergleichen und auch nicht mit einem iPad, aber unter dem Aspekt der 50€, ist das Gerät überraschend gut, sogar weitaus besser als gedacht. 


 '''Das Unboxing – Optik, Gehäuse, erster Eindruck'''
Das Tablet kommt in einem kleinen Paket mit einer passenden Gummi-Hülle, was bei teureren Modellen nicht der Fall ist. Das Gummi-Case ist schwer, stinkt wie die Hölle und macht das Tablet unförmig. Wir haben es einmal angelegt und es passt, aber nach fünf Minuten bekomme ich trotz Auslüften Kopfschmerzen davon. Das Tablet selbst ist 17,8 x 12,1 x 0,8 cm groß oder auch klein und wiegt 481g. Damit ist das Tablet recht klein, und eher etwas für kleinere Hände, wobei mein Mann damit auch keine Probleme hatte. Das Gehäuse ist so, wie ihr euch sicherlich ein günstiges Gehäuse vorstellt. Es hat keine Verarbeitungsfehler, die Knöpfe sind gut erreichbar platziert, haben einen guten Druckpunkt, aber man sieht dem Gehäuse das Plastik an. Leider fühlt man es auch. An der einen Seite ist eine leichte Kante, die doch recht scharf wirkt. Abgerundet hätte das Tablet hochwertiger gewirkt. Wer seinen ersten Eindruck vertiefen möchte, kann das Gerät gleich nutzen, denn der Akku ist vorgeladen und reicht problemlos für die ersten Einrichtungen, Spielereien und ähnliches.


'''Display oder der zweite Blick'''
Das Display ist groß genug, verfügt über einen überraschend gut reagierenden Touchscreen, aber eben nur über eine geringe Auflösung von 800x600 Pixel. Augenkrebs bekommt ihr nicht, die Farben sind schön kräftig, aber es ist eben nicht mit den brillanten Farben und einer 2560x1600 Auflösung zu vergleichen, wie es Tablets in höheren Preisklassen haben. Die Oberfläche fühlt sich stabil und hochwertig an. Befehle werden schnell und sicher ausgeführt. Dabei ist es egal, ob man seine Hände nutzt, oder eben einen Stift nutzt, der aber nicht im Lieferumfang enthalten ist. Trockene oder feuchte Finger stoßen hier nicht auf bekannte Probleme, wie zum Beispiel das Nichterkennen, wenn man eine App öffnen möchte. Von der Nutzung her also ideal, aber der Betrachtungswinkel sowie die Spiegelung der Umgebung zeigen eben, dass es nur ein sehr günstiges Dipsplay ist. Man muss schon sehr gerade drauf gucken, um alles gut erkennen zu können, und leider spiegelt sich die Umgebung sehr arg darin.


'''Auf die inneren Werte kommt es an'''
Der interne Speicher ist mit 16GB angegeben. Verfügbar sind ungefähr 10GB. Theroretisch vollkommen ausreichend.  Der oder besser gesagt, die Prozessoren müssen sich nicht verstecken. Ein 1,3 GHz Quad Core Prozessor sorgt für eine flüssige Bedienung und gute Umsetzung, womit ihr die Standardspiele oder zum Beispiel die Bedienung beim Streamen nutzen könnt. Brandaktuelle Spiele, die Leistung erfordern, sind mit dem Tablet jedoch nicht möglich. Es sieht nicht nur unschön aus, sofern es läuft, sondern ruckelt ungemein. Als Arbeitsspeicher wurde 512MB verarbeitet, was ausreichend ist.  Bei dem Preis ist es eine faire Ausstattung mit der die alltäglichen Dinge erledigt werden können. Beim Benchmark-Check landet das Tablet auf 16004. Was ich vermisse und das ist leider ein kleines Manko, ist die Bluetooth-Verbindung, die fehlt mir besonders in Kombination mit einem Bluetooth-Lautsprecher.

'''Die Oberfläche sollte aber nie vergessen werden'''
Als System das Tablet Andorid KitKat. Die Oberfläche ist übersichtlich und man findet sich schnell zurecht. Wie immer gibt es ein umfangreiches Einstellungsmenü, wo alles wesentliche eingestellt werden kann. Wer seinen Google-Account einrichtet, der kann auch gleich seine früher genutzten Apps schnell installieren lassen. So hat man nach rund 10-15 Minuten ein Tablet, welches genau den eigenen Vorstellungen entspricht. Die Aktionstasten befinden sich, wie immer, unten am Rand. Abhängig davon, wie ihr das Tablet haltet.

'''Powerplay – Mögen die Spiele beginnen'''
Ein Tablet ohne Spiele, wird es wohl eher selten geben. Selbst Geschäftsmenschen oder ältere Leute werden mit Sicherheit zumindest ein Spiel installiert haben. Während ich persönlich eher Tower Defence Spiele oder Knobelspiele bevorzuge, die im Übrigen reibungslos funktionieren und dank der Größe unglaublich angenehm zu bedienen sind, hat mein Sohn die rasanteren Varianten, von Autorennen über Fußball bis zum beliebten Subway Surfer ausprobiert. Kleinere Spiele laufen, wie oben schon erwähnt, aber das Gerät stößt bei einigen Spielen eben an seine Grenzen, wegen der Auflösung und Leistung.

'''Filmspaß – Kinofeeling oder Regisseur'''
In Zeiten von Youtube, Maxdome und Co werden Filme auf dem Fernseher oder der mobilen Konsole immer beliebter.  Man kann es sich anschauen, aber die Auflösung und der Blickwinkel / Spiegelung macht es eher zu einem schlechten Kinofeeling. Alleine geht es, aber möchtet ihr mit einem Freund einen Film sehen, wird mindestens eine Person nicht gut sehen können. Gleiches gilt für die Kamera. Vorne sind 0,3MP und hinten 2,0 MP. Für einen lustigen Schnappschuss ausreichend, aber es ist schon sehr pixxelig und erinnert mich an die Anfänge von Handys mit Kamera. Schön ist was anderes, aber da ich persönlich bei einem Tablet keine Kamera nutze, ist es für mich nicht weiter tragisch. 


'''Musik – Blechdose oder Konzert'''
Musik bestimmt in der heutigen Zeit unser Leben. Sei es zum richtigen Musik hören, bei Filmen, Werbung oder ähnliches. Wenn wir ehrlich sind hat sich in den letzten Jahren in diesem Bereich sehr viel getan. Schaut man einmal zurück und erinnert sich vielleicht noch an die Polyphonen-Töne eines alten Handys, dann ist der Sound der Smartphones schon ein Fortschritt. Leider ist der Sound kein Wunder. Er ist in Ordnung, klingt nicht blechern oder ist so ganz ohne Volumen. Zum Hören von Videos, Werbung und Co reicht es aus. Wollt ihr gut Musik hören, empfiehlt sich schon ein extra Lautsprecher.

'''Akku – Kurzstrecke oder Marathon'''
Ohne Akku funktioniert ein Tablet nicht, wie es sollte. Mit einer vollen Akkuladung kommt das Tablet gut 5 Stunden hin. Abhängig, wie bei allem ist es von dem Nutzungsverhalten. Bei uns hält es im Schnitt 4-5 Stunden. Das ist in Ordnung bei einem so kleinen Gerät. Aufladen lasse ich es über Nacht.

'''Unser Fazit'''
Inzwischen habe ich das Tablet ausgiebig getestet und mein Sohn nutzt es recht gerne, um seine Spiele wie Clash of Clans oder Subway Surfers zu spielen. Für Kinder bzw Jugendliche so um die 10-13 ist das Tablet in meinen Augen eine gute Sache. Kinder sind unvorsichtig und es kann schnell etwas passieren. Der leider etwas stinkende Bumper kann es gut schützen, und wenn es mal kaputt geht, sind 50€ nicht sooo tragisch, als würde ein 200€ Gerät defekt sein. Ich persönlich würde es jetzt nicht als Tablet-Highlight bezeichnen, aber ganz ehrlich, das was man für den Preis bekommt ist super. Sogar mein Mann wahr überrascht, das man für so einen Verkaufspreis ein solides Tablet hinbekommt. Für den Preis macht ihr nichts verkehrt, wenn eure Erwartungen nicht so sind, dass ihr ein Galaxy Note Pro oder ähnliches erwartet.

PREIS
49€

FAKTEN ZUM PRODUKT
CPU: A33 Quad Core Prozessor, 1.3 GHz
OS: Google Android 4.4.2
RAM: SDRAM DDR3
Speicherplatz: 16 GB
Betriebssystem:Google Android 4.4 Kit Kat OS
Wireless:Support WiFi (Built-in 802.11b/g WLAN Card),Support 3G Extension
Dual Kamera:Front-Kamera: 0,3 MP/Rück-Kamera: 2,0 MP
Betriebspack:3.7V 3000mAh Li-ion Battery, bis zu 5 Stunden
Anschlüsse:1xMicro USB,1xTF Card Expansion Slot,1xDC Jack,1xAudio Out Port
(Quelle: Amazon.de)
*Produkt wurde uns 30 Tage lang zur Verfügung gestellt. Der Bericht spiegelt meine Meinung wieder.

Klassische Curry-Bratnudeln

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Vor einigen Tagen habe ich euch das Unternehmen Rund um Snack Piraten und ihre Saucen vorgestellt. Hier hatte ich versprochen, leckere Rezepte zu den Grillsaucen vorzustellen, damit Reste aufgebraucht werden können, sobald die Grillsaison beendet ist. Neben Grillsaucen, durften wir auch verschiedene Ketchup-Sorten testen. Ketchup ist leider so, dass man ihn immer zu allem Essen kann und nicht wegwirft. Daher habe ich mir für diese Produkte einfach drei leckere Gerichte ausgedacht, die dazu passen.

Den Anfang macht der klassische Ketchup. Hier haben wir uns einen Klassiker ausgesucht, der bei uns regelmäßig auf dem Tisch landet, weil es schnell geht ohne Fleisch ist ist und die Kinder es gerne essen.

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN
  • 500g Nudeln nach Wahl
  • 5 mittelgroße Eier
  • Curry Pulver
  • Salz
  • Öl
  • Ketchup



ZUBEREITUNG
  1. Nudeln mit etwas Salzwasser gar kochen.
  2. Die Nudeln im Anschluss mit Öl anbraten, bis sie die gewünschte Bräune haben.
  3. Eier aufschlagen, verquirlen und über die Nudeln geben. Ebenfalls anbraten.
  4. Im Anschluss mit Curry abschmecken und servieren.
  5. Für die Kinder mit Ketchup einlustiges Gesicht zaubern. 

Medisana MC822 - Massage gefällig?

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Früher oder später erwischen Rückenschmerzen jeden von uns. Durch meinen nicht gerade Rücken und das häufige Tragen von meinem Jüngsten, habe ich nun regelmäßig Probleme mit dem Rücke. Vom Arzt habe ich schon Massagen verschrieben bekommen, aber sich selbst welche zu kaufen sind schon recht teuer. Wer nicht viel Geld beim Profi ausgeben will und keinen Massagestuhl kaufen möchte, der kann sich zum Beispiel eine Massageauflage kaufen, die sind auf Dauer gesehen eine günstigere Alternative. Allerdings muss ich zugeben, dass ich so meine Zweifel hatte, ob diese was bringen.


EINDRUCK / PLATZIERUNG
Die Sitzauflage ist mehr wie ein stabiler Sitz und wirkt schon sehr hochwertig. Die Nähte sind sauber verarbeitet und das Material sieht robust und langlebig aus. Der Nackenbereich stört zwar etwas das Gesamtbild und wirkt wie ein kleiner hässlicher Sack, aber hier muss kein Schönheitswettbewerb gewonnen werden. An der Seite befindet sich eine Tasche, wo die Fernbedienung Platz findet. Hinten ist noch ein Gurt, der zum Beispiel die Auflage auf einem Stuhl festhält. Generell kann die Sitzauflage auf einem klassischen Stuhl oder auch auf dem Sofa oder einem Sessel platziert werden. Wichtig ist, dass eine Steckdose in der Nähe ist, da das Kabel lediglich 2m hat. Die Anleitung benötigt man für die Nutzung nicht unbedingt, denn auf der Fernbedienung sind reichlich Bilder, die zeigen, wofür sie genutzt werden können.


DER NACKENBEREICH
Auf der Fernbedienung kann der Nackenbereich eingestellt werden. Die Kugeln können höher oder niedriger platziert werden, sodass die Massage für verschieden große Menschen geeignet ist. Mein Mann ist 187 und ich bin 165. Bei uns beiden kann der Nacken sehr gut eingestellt werden. Wer den Nacken nicht massiert haben möchte, kann dies ausschalten. Im Nackenbereich drehen sich die Kugeln im Kreis und das ist sehr angenehm. Verspannungen, zumindest schwere, werden sie nicht lösen können, aber es ist total angenehm. Mein Mann hat in der letzten Zeit häufiger Kopfschmerzen vom Nacken. Er hat sich 15 Minuten damit massieren lassen und die Kopfschmerzen waren weg.


GESAMTER RÜCKEN
Der Rücken kann in Lenden- und Schulterbereich eingeteilt werden. Sofern man nicht den gesamten Rücken massiert haben möchte. Die Kugeln dort sind links und rechts platziert und können entweder gerade von oben nach und zurück, oder ebenfalls in kreisenden Bewegungen hoch und runter wandern. Sowohl mein Mann, als auch ich finden die kreisenden Bewegungen deutlich angenehmer.Ich hatte zum Beispiel Verspannungen im Lendenbereich und danach konnte ich zumindest wieder ohne schmerzen einatmen und sogar sitzen. Es bringt also etwas. Zusätzlich kann noch die Intensität eingestellt werden. Schön ist auch, dass bei Schmerzen Wärme angeschaltet werden kann, die ist eigentlich sehr wohltuend und kann wahre Wunder wirken. Zum Beispiel schalte ich auch im Sommer bei Rückenschmerzen die Sitzheizung ein. Leider kann mich die Wärme aber nicht überzeugen. Ich mag es eh gerne richtig warm, und ich finde hier ist es eher lauwarm. Mein Mann findet es ausreichend, aber ich hätte hier mehr Wärme erwartet.

OBERSCHENKEL
Die Sitzfläche kann durch Vibrationen ebenfalls betrieben werden. Es ist lustig, aber ein Extra, das wir persönlich nicht benötigen.

LAUTSTÄRKE
Klar macht das Gerät Geräusche. Schließlich müssen die Massageelemente bewegt werden. Ich finde der Motor ist jedoch verhältnismäßig leise. Es ist ein kontinuierliches Brummen, dass bei geschlossenen Augen sogar leicht abdriften lässt.

FAZIT
Wir haben diese Sitzauflage bei uns entweder im Wohnzimmer auf einem Stuhl oder ab und an nutzt sie mein Mann auch bei sich auf dem Sofa. Da wirkt sie aber nicht so intensiv, weil man auf einem Stuhl besser sitzt. Das müsst ihr für euch aber entscheiden. Die Massage wirkt zumindest bei leichten Verspannungen und Schmerzen. Ich hätte das wirklich nicht gedacht, aber nutzt man sie 15-20 Minuten, sodass es für einen angenehm ist, dann steht man auf, und fühlt sich auf jeden Fall besser. Lediglich die Wärmefunktion hätte etwas besser oder intensiver sein können. Vielleicht als Anregung für den Hersteller, zwei Wärmestufen, wie bei einem Heizkissen. Die Sitzauflage ist teuer, aber wenn diese kaputt geht, würde ich sie mir definitiv erneut zulegen.

PREIS
Die UVP ist 279,95€

FAKTEN ZUM PRODUKT
- 4 Massagezonen wählbar: oberer und unterer Rücken, Ober- und Unterschenkel
- 2 Intensitätsstufen für jede Massagezone
- 5 Massageprogramme wählbar
- Zuschaltbare Wärmefunktion
- Automatische Abschaltung nach 15 Minuten
- Praktische Fernbedienung
- Extra weicher und flauschiger Fleece-Bezug
- Kissen im Kopfbereich der Matte für entspanntes Liegen
- Praktische Seitentasche für Fernbedienung
- Größe: ca. 180 x 62 x 10 cm
- Gewicht: ca. 1,8 kg
- Leistung: 14,4 Watt
- Stromversorgung: 100-240 V/50-60Hz
(Quelle: Amazon.de)

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Olia - Leider nicht blond

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Vor einigen Tagen habe ich für euch das Gewinnspiel von Olia gestartet und dachte mir, dass ich selbst einmal eine mutige Typveränderung mitmache. Normalerweise habe ich rotblonde Haare, die ich persönlich einfach nicht mag. Daher färbe ich sie mir regelmäßig. Schwarz, blauschwarz, braun, rot, intensives Kupfer, aubergine. Ich hatte so manche Farbe in den letzten 15 Jahren. Wie ihr seht jedoch meist dunkler. Nur einmal hatte ich auf meiner Naturhaarfarbe blonde Strähnen und deswegen habe ich gedacht, färbe ich mir die Haare spontan blond.


Ich weiß, dass dies bei roten Haaren nicht so einfach ist, aber wenn ich mutigen Beispiels vorangehen will, warum nicht. Vor Orange hatte ich weniger Angst, als vor einer fleckigen Umsetzung. Das gebe ich ehrlich zu. Ich habe mich also mit meinem Mann auf einen Blondton geeinigt und mich am Abend ans Färben gemacht. Am Anfang sah auch alles super aus. Man sah, dass das Färbemittel einiges aus den Haaren herausgezogen hat und so habe ich 30 Minuten bewusst nicht in den Spiegel geschaut. Aber schon nach dem Auswaschen hatte ich nicht das Gefühl hellere Haare in den Händen zu halten. Okay, dachte ich am Anfang, sie sind nass und da wirken hellere Haare ja auch recht dunkel. 

Die Enttäuschung kam aber postwendend, denn leider sind sie nicht blond geworden, sondern sind noch immer rotblond. Sie sind zwar etwas heller geworden, das will ich nicht leugnen, aber es war eher so, als hätte ein Auto eine Autowäsche bekommen und der ursprüngliche Lack sei wieder zu sehen. Sprich die Reste von meinen früheren Färbungen in den Spitzen waren weg und sie sahen so aus, wie sie in meiner Kindheit aussahen. Mein Mann mag es, da er mich so ganz ohne Reste nicht kannte, aber wenn man blond, fleckig oder sogar orange erwartet, dann ist das schon etwas schade. Nächsten Sommer werde ich das definitiv beim Friseur in Angriff nehmen.