Schaebens Cooling Maske im Test

Im Moment genieße ich es richtig am Abend mit einem Buch in der Wanne zu entspannen. Dazu gehört in regelmäßigen Abständen eine Gesichtsmaske. Zur Zeit gibt es bei Schaebens eine neue Limited Edition, die sich Cooling Maske nennt. Es handelt sich hierbei um eine Maske, die sich der sonnengeplagten Haut annimmt. Gute Idee, aber ohne Sonne? Trotzdem habe ich mich sehr gefreut, als ich einen Brief mit dieser Maske von Schaebens zum Testen bekommen habe.

PREIS
2 Anwendungen kosten 0,99€

INHALTSSTOFFE
Ingredients: Aqua, Alcohol Denat., Glycerin, Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder, Citrus Limon Peel Extract, Ruscus Aculeatus Root Extract, Solidago Virgaurea Extract, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Benzoic Acid, Butylphenyl Methylpropional, Citric Acid, Dehydroacetic Acid, Menthyl Lactate, Parfum, Phenoxyethanol, Propylene Glycol, Sodium Chloride, Sodium Hydroxide, Sodium Sulfate, CI 42090. 


FÜR EUCH GETESTET
Eine kühlende Erfrischung und mit reichlich Feuchtigkeit bietet diese zitrus-fruchtige Gelmaske von Schaebens. Sie wirkt wie ein Anti-Müdigkeits-Booster auf erschöpfte Haut. Eine Extraportion Aloe Vera verbessert die Hydro-Balance der Haut langanhaltend, während die leichte Formulierung mit wertvollen Pflanzenextrakten die Haut pflegt ohne sie zu belasten.

Aussehen, Duft und Konsistenz
Die Maske ist gelartig, kühl und je nach Lichteinfall klar-durchsichtig oder leicht bläulich-durchsichtig. Sie riecht sehr nach künstlicher Zitrone und in meinen Augen sogar etwas beißend. Angenehm ist der Duft leider nicht.

Anwendung vom Hersteller empfohlen
Gleichmäßig auf die gereinigte Haut auftragen. Augen- und Lippenpartie aussparen. Nach ca. 10 Minuten Einwirkzeit die Reste der Maske mit lauwarmen Wasser abspülen.

Wirkung, Verträglichkeit und andere Erfahrungen
Die Maske lässt sich gut auftragen und kühlt die Haut sofort. Gerade im Sommer stelle ich mir das nach einem Sonnenbad sehr angenehm vor. Der Geruch ist jedoch so penetrant, dass mir im ersten Moment die Augen leicht getränt haben. Nach gut zehn Minuten merkt man aber, dass der Duft schnell verfolgen ist und man ihn auch recht schnell ausgeblendet hat. Ich habe nicht gemerkt, wann ich ihn nicht mehr wahrgenommen habe. Die Haut wird kühl und jeder Luftzug ist darauf wie eine kühle Brise wahrzunehmen. Die Haut fühlte sich danach erfrischt an, war nicht rot, wie ich erwartet hatte, und vermittelte ein gut gepflegtes Gefühl.

FAZIT
Ich liebe Schaebens und viele Masken, und die gute Idee dahinter erkenne ich. Im Sommer sicherlich ein Highlight für die Gesichtshaut, aber tränende Augen und ein unangenehmer Duft sind für mich nichts.
  

UPDATE
Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Cooling Maske. Ich hatte die Hoffnung, dass vielleicht etwas geändert wurde. Aber das ist nicht der Fall. Meine Augen haben sofort nach dem Auftragen wieder getränt und sind auch leicht rot geworden diesmal. Hab es danach abgewaschen und das zweite Sachet entsorgt. Diese Sorte vertrage ich leider einfach nicht. 


Russell Hobbs Jewels Moonstone im Test

Lust auf eine Tasse Kaffee? Dann fühlt euch herzlich eingeladen meinen Testbericht weiter zu lesen, denn vielleicht könnte die Kaffeemaschine ja etwas für euch und eure vier Wände sein. 


DER ERSTE EINDRUCK
Die Kaffeemaschine ist überraschend kompakt und nimmt nicht so viel Platz weg, wie ich dachte. Sie ist lediglich 36,2 x 25 x 23,8 cm groß. Sie besteht aus Edelstahlelementen und schwarzen Kunststoff, sodass sie eigentlich in jede Küche passt. In unserer weißen Küche wirkt sie auf jeden Fall nicht deplatziert. Die Maschine wirkt qualitativ und auf den ersten und zweiten Blick konnten wir keine Mängel feststellen. Vorne ist das Bedienelement, ein kleines Display und an der Seite die Füllstandsanzeige, die man sehr gut ablesen kann. 


BEDIENELEMENTE
Die Bedienelemente benötigen keinerlei Anleitung. Es gibt einen Timer, der programmiert werden kann und auch zuverlässig startet, sofern es keinen Stromausfall gab, aber wir nutzen ihn in der Regel nicht, daher habe ich es nur zweimal ausprobiert. Ansonsten kann die Brühstärke eingestellt werden, sowie der Brühvorgang gestartet werden. 


BENUTZUNG / GESCHMACK
Die Anleitung ist einfach gehalten, aber eigentlich benötigt man sie nicht. Deckel nach oben klappen. Dort befindet sich der Wassertank, den man in meinen Augen mit der Kanne recht gut befüllen kann, wobei ein zwei Tropfen schon mal wegspritzen können. Der Bereich zum Eingießen ist aber wirklich sehr klein und wer keine Übung hat oder keine ruhige Hand, kann auch mehr verschütten. Daneben ist der Filter (größe 4), der danach mit dem Pulver befüllt wird. Auch hier empfiehlt es sich, lieber den Filter vorab zu befüllen, da sonst auch mal das eine oder andere bisschen Pulver ins Wasser gelangen können. Je nach Menge läuft der Kaffee rund 10-15 Minuten bis er fertig gebrüht ist. Es gibt einen Tropfstopp, der sehr gut funktioniert, falls man zwischendurch schon eine Tasse trinken möchte, und das Gerät schaltet sich automatisch ab. Normalerweise kenn ich hier 30 Minuten, in diesem Fall geht die Wärmeplatte nach 40 Minuten zuverlässig aus. Die Glaskanne ist zum Eingießen des Kaffees sehr schön von der Öffnung her. 


REINIGUNG 
Ab und an muss auch das sein. Ich lasse immer einmal mit Essig verdünntes Wasser durchlaufen, was Kalkreste gut entfernt. Danach noch einmal klar und fertig ist die Reinigung. Die Kanne kann in die Spülmaschine und die Filtereinheit lässt sich herausnehmen, was praktisch ist. 

FAZIT
Die Kaffeemaschine ist klassisch gehalten und erfüllt in unseren Augen seine Aufgabe sehr gut. Meinen Schwiegereltern schmeckt der Kaffee sehr gut und die Brühzeit ist in meinen Augen auch absolut in Ordnung. 

PREIS
60€

FAKTEN ZUM PRODUKT 
    Digitales Bedienelement mit programmierbarem Timer und Brühstärkeneinstellung
    Hochwertige Glaskanne mit Scharnierdeckel und Füllmengenmarkierung
    Warmhalteplatte
    Herausnehmbarer Filterträger
    Automatische Abschaltung
    Tropf-Stopp bei Kannenentnahme
    Außenliegende Wasserstandsanzeige mit Füllmengenmarkierung
    12 Tassen Fassungsvermögen (1,8 l)
    Oberfläche aus hochwertigem gebürsteten Edelstahl mit einer fingerabdruckresistenten Lackierung
    1.000 Watt

(Quelle: Amazon.de)

*Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. Testzeitraum: 30 Tage. Mit Rücksendung im Anschluss

AEG ECO Li 35 im Test

Arghhh, irgendwann geht alles kaputt, und bei meinem Bosch-Akku-Staubsauger bin ich echt traurig, dass er so langsam nicht mehr so funktioniert, wie er sollte. Er saugt noch immer super, der Akku hält nicht mehr ganz so lang, aber ständig müssen wir die rotierende Bürste reparieren und seit einiger Zeit fällt sie schon bei der kleinsten Bewegung aus. Es nervt einfach und so bin ich echt froh, dass ich für euch den AEG 35 Power testen darf. 


ERSTER EINDRUCK 
Die Optik vom Staubsauger müsst ihr selbst bewerten. Ich mag das dunkle rot, welches zu unserem Sofa passt. Allerdings ist er jetzt optisch kein bahnbrechendes Highlight. Mit 3kg ist er jedoch leicht, wendig und eben mobiler. Bevor ihr ihn nutzen könnt müsst ihr den Sauger, der aus Plastik ist, erst einmal zusammenbauen. Dazu gleich aber mehr. Der erste Blick ist jedoch überzeugend, sauber gearbeitet, aber natürlich in einer anderen Preisklasse als das Modell von Bosch, welches jedoch auch doppelt so teuer war.  Der erste Eindruck ist somit positiv.


ERSTE SCHRITTE 
Hierfür müsst ihr die Schraube lösen, die im Weg ist, einstecken und wieder festschrauben. Das Gerät ist ein 2-in-1 Gerät. Genutzt werden kann es als Langstiel-Sauger, aber es kann auch als Handstaubsauger genutzt werden. 


LAUTSTÄRKE
Die Lautstärke ist in meinen Augen vollkommen akzeptabel. Durch die Bürste ist es etwas lauter, aber ich höre das Handy, die Klingel und kann mich unterhalten. Ich schätze die Lautstärke liegt bei rund 75dB. 

IM ALLTAG
Wenn ich eins bei unserem Bosch vermisst habe, dann die Kombination aus Standstaubsauger und Handsauger. Wir haben oben ein günstiges Modell, welches das ermöglicht. Mal schnell das Sofa absaugen, den Tisch oder ähnliches, ist so einfach viel besser möglich. 

Vom Bodenbelag kämpft er hauptsächlich auf Laminat, PVC, Fliesen und gelegentlich mal einem Teppichboden. Unten sind bei uns rund 70qm, dazu kommt noch die Treppe oder das Auto von innen. Drecktechnisch kommt eigentlich alles bei uns vor, was in einem normalen Haushalt anfällt. Sand, Staub, Krümel, Flusen, minimale Asche-Reste vor dem Kamin, Spinnen oder auch mal etwas Gras oder kleinere Blätter. 

Der Sauger ist von der Saugleistung vergleichbar mit unserem Bosch. Er hat deutlich mehr Power als unser günstigeres Modell von Hoover, welches oben steht. Er schafft ohne Probleme den Baustellensand vom Teppich zu entfernen, die Krümel um den Esstisch oder vom Sofa. Durch die rotierende Bürste schafft er auch die Haare von mir und tieferen Dreck aus Sofa und Teppich. Hier bin ich positiv überrascht, denn er hat nur zwei Saugstufen, während unser Bosch ganze drei hatte. Einige Krümel werden erst einmal weggeschossen, aber spätestens beim zweiten Durchgang schafft es der Sauger alle einzufangen. Einziger Unterschied zum Bosch - Der Bosch hat damals schon alles einige cm vorher magisch angesaugt, das macht der AEG ganz ehrlich nicht. 

Wie lässt er sich schieben. Ich würde sagen, er ist sehr leichtgängig und schwammig. Wer schon ein vergleichbares Modell hatte, ist schon umgestellt, ansonsten müsst ihr euch ggf. umgewöhnen, was bei mir 2-3 Sauggänge gedauert hat. 

Klingelt es, kann er einfach abgestellt werden. Hier muss ich ehrlich sagen, er ist etwas kippeliger und man muss aufpassen, dass er nicht bei einer Berührung umkippt. Bis jetzt ist es noch nicht passiert, allerdings kann es passieren, wenn man nicht aufpasst, sodass ich euch vorab warnen möchte.

Highlight ist ganz klar, die Möglichkeit die Haare aus der Bürste einfach abzuschneiden. Es gibt ein Messer, damit wird angeschnitten und sie lassen sich innerhalb von Sekunden entfernen. Das war bei unserem Bosch auch stets lästig. 


Neben dem Messer ist auch das Handstück sehr praktisch. Es lässt sich leicht herausnehmen und innerhalb von wenigen Sekunden wiedereinsetzen. Etwas festhalten dabei, bis es eingerastet ist, sonst kann es rausfallen. 


Mit dem Handstück ist die Power definitiv ausreichen. Krümel vom Tisch, aus der Sofaritze, die Treppe oder auch das Auto lassen sich damit sehr gut saugen. Um zwischendurch für Ordnung zu sorgen, in meinen Augen empfehlenswert. 


Zusätzlich hat das Modell noch kleine LEDs, die den Weg beleuchten. Ich bin gespannt, wie lange dieser Bonus hält. Bei meinem Thomas Staubsauger ist das Licht schon nach wenigen Wochen nicht mehr nutzbar gewesen. Praktisch ist das Licht in dunklen Ecken oder unter dem Sofa. Unsers ist etwas höher, sodass wir zumindest vorne etwas saugen können. Ganz passt der Sauger jedoch nicht runter. 


REINIGUNG 
Irgendwann ist jeder Behälter voll und bei 0,5l ist das hier schnell der Fall. Der Sauger lässt sich halbwegs gut entleeren. Leider finde ich, dass es doch recht schnell und viel staubt. Daher kann ich nur empfehlen, geht nach draußen und leert es dort. Oder saugt am Schluss den Staub eben noch mal auf.


Die Bürstenreinigung funktioniert im Übrigen recht gut. Zumindest bei mir bleiben immer ein paar kleinere Haare, also so vereinzelt 3-4 Haare hängen, aber das finde ich weniger schlimm. Bei uns ist die Erfahrung, dass der Staubbehälter alle 3-4 Sauggänge geleert werden muss, wenn ich damit wirklich das Untergeschoss sauge. Grob gesagt, wir leeren ihn einmal die Woche.   


AKKU 
Bei uns wird das Gerät nach jeder Nutzung aufgeladen. Dazu kommt er in eine Ladestation und ist nach gut 3-3,5 Stunden aufgeladen. Abhängig vom Leere-Grad. Vor der ersten Nutzung sollte er aufgeladen werden, was ich persönlich über Nacht empfehle, damit man ihn auch vollständig auflädt und nicht in Versuchung kommt, ihn vorab zu testen. 

Im Einsatz hält der Akku auf normaler Stufe oder im Handbetrieb rund 25-32 Minuten. Abhängig vom Schmutz den er aufsaugen muss. Auf der zweiten Leistungsstufe schafft er lediglich 20 Minuten. Damit schafft er aber trotzdem seine 70qm, was ausreichend ist. Leer gesaugt habe ich den Akku jedenfalls noch nie mit einem Durchgang. 

FAZIT
Ich war bis jetzt von meinem Bosch-Akku Sauger wirklich angetan, muss aber ehrlich sagen, dass dieses Modell dem Bosch im Nichts nachsteht. Okay, der Bosch kann leiser saugen, weil sich die Bürste eben ausschalten lässt und dadurch die Geräuschkulisse gerade mit einem Baby sehr angenehm ist. Die Saugleistung ist jedoch sehr gut, und durch die vielen Highlights, wie Reinigung der Bürstenrolle oder dem Handstück, fällt die Hausarbeit um einiges leichter. 

PREIS
170€

FAKTEN ZUM PRODUKT 
Kabelloser Handstaubsauger
18 V Lithium Power-Akku
Elektrosaugbürste
Patentierte Selbsteinigung der Bürstenrolle
LED Frontlicht an der Bodendüse
Parkfunktion
Laufzeit: bis zu 35 Min.
Volumen: 500 ml Staubbehälter
Gewicht: 3,2 kg 
(Quelle: Amazon.de)

*Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. 

VTIN Bluetooth In Ears im Test

Bei Kopfhörern werden Bluetooth Modelle gerade beim Sport immer beliebter. Ich habe euch schon zwei Modelle vorstellen dürfen, und habe nun wieder eins, das euch vielleicht interessieren könnte. 


PREIS
18,99€ bei Amazon

ERSTER EINDRUCK
Die Optik ist natürlich eine Frage des Geschmacks. Sie sind schlicht schwarz, haben jedoch einige kleinere Highlights, die aber nicht ins Auge stechen. Die In-Ears werden mit Bügeln am Ohr gehalten, falls der Sport etwas holpriger wird. Auf den ersten Blick sind sie dadurch eher klobig, aber immerhin muss auch der Akku integriert sein, und die Bügel sorgen für einen besseren Sitz. Sie sind nur minimal schwerer, als Modelle ohne Bluetooth. Die Kopfhörer machen einen guten Eindruck und riechen vor allen Dingen nicht unangenehm nach Chemie. 

ERSTE SCHRITTE
Wer sich noch nicht auskennt, kann auf die Anleitung zurückgreifen, die jedoch in Englisch ist.  Im Grunde müsst ihr als erstes den Akku aufladen. An der Seite von dem einen In-Ear ist eine Klappe für den USB Anschluss. Hier fällt sofort auf, dass das Kabel einfach kurz ist. Wenn ihr einen längeren Ersatz habt, guckt, ob euch das lieber ist. Ist der Akku aufgeladen, wir lassen so etwas immer über Nacht aufladen, aber theoretisch ist er nach 100 -120 Minuten geladen, könnt ihr gucken, ob die In-Ears passen oder ihr eine andere Größe benötigt. S, M, L liegen als dem Set bei.

IM SPORT-TEST
Zur Zeit mach ich wegen dem Bauchzwerg nicht ganz so viel Ausdauersport, weil mir dann einfach alles weh tut, und das Baby arg nach unten drückt. Aber bei einem Spaziergang ist so ein Sport-Kopfhörer auch sehr angenehm. Genutzt wird das Modell mit meinem iPhone 6, und verschiedener Musik aus dem Bereich, HipHop, RnB, Dance und Pop. 

Die Bedienung ist gänzlich einfach. Das iPhone hat sich sofort via Paring mit den Kopfhörern verbunden Lautstärke kann direkt an der Ohrmuschel variiert werden. Es ist leicht zu erreichen, falls man unterwegs mal angesprochen wird und leise stellen möchte. Ihr könnt aber auch via Smartphone steuern.


Kommen wir nun zum Klang. Vorab möchte ich hier auch noch einmal darauf hinweisen, dass Klang-Empfinden subjektiv, und auch abhängig von den eigenen Einstellungen ist. Ich bin soweit mit dem Klang zufrieden. Der Bass ist angenehm tief und brummt nicht, könnte aber sicherlich für viele tiefer sein. Es fehlt hier und da ein bisschen Power hinter dem Bass. Es wird nichts verzehrt, klingt dumpf oder blechern. Wobei aber aus Ohrschutzgründen nicht voll aufgedreht habe. Im Vergleich zu anderen Kopfhörern in diesem Preissegment, sind sie im oberen Drittel anzusiedeln. Wer aber wirklich viel und gerne Musik hört, sollte nach Alternativen schauen, denn eine wirkliche Bühne erschaffen diese kleinen Kopfhörer nicht.

Ebenfalls haben mein Mann und es noch einem Telefonat unterzogen. Er hat mich angerufen und hier kann der Sportkopfhörer mich persönlich nicht überzeugen. Ich selbst konnte meinen Mann gut verstehen. Er selbst hat jedoch bemängelt, dass er mich nur recht dumpf und leise versteht, so als würde ich durch ein dickes Tuch sprechen.

Der Tragekomfort lässt leider zu wünschen übrig. Ich finde die Bügel sorgen zwar für einen sicheren Sitz, wenn man sich schnell bewegt, aber für mich als Brillenträger drückt es dann doch auf die Dauer gesehen zu sehr. 

AKKU
Wie oben erwähnt, laden wir den Akku in der Nacht,aber er benötigt maximal seine 120 Minuten. Dafür hält er überraschend lange. Plus, Minus natürlich, da ich nicht genau gestoppt habe, kommt er auf 5 Stunden Spielzeit bei mittlerer Lautstärke. 

FAZIT
Die Kopfhörer sind günstig, machen einen guten Sound und haben einen vernünftigen Akku. Sie sind für Brillenträger nicht unbedingt bequem, aber dafür macht Sport so deutlich mehr Spaß dank der Bewegungsfreiheit. 


*Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. Testzeitraum 10 Tage, Rücksendung im Anschluss

Weltprobierer - Spezialitäten aus Libyen

Eigentlich hatte ich eine liebe Bekannte gefragt, ob sie mir die nächste Etappe aussuchen kann. Sie hat sich auch ein wirklich schönes Land ausgesucht, wo die Speisen jedoch sehr herbstlich sind, sodass ich mich spontan gestern umentschieden habe. Meine Wahl ist auf Libyen gefallen. Das Land selbst ist mir vollkommen fremd, und ich habe es nicht einmal mit einem Buch bereist, sodass ich wirklich neugierig war. Die Gerichte sind natürlich nicht LowCarb, können aber teilweise abgewandelt werden, falls einer meiner LowCarb-Leser interessiert ist. Dann ist es jedoch nicht mehr ganz so landestypisch.




Als Nationalgericht heißt es auf der einen Seite "Usban" auf der anderen Seite "Schorba". Letzteres ist eine deftige Suppe zu der ihr tolle Rezepte findet, wenn ihr einfach mal Nationalgericht Libyen eingebt. Ansonsten ist die Küche eher einfach, aber wohlschmeckend und vor allen Dingen gesund gehalten. Auf Grund ihres Ursprungs von den Nomaden, wir die Küche häufig auch schlicht "Zeltküche" genannt. Dementsprechend stehen Milch, Öl Grieß, Reis, Nudeln, Gemüse, aber auch Fleisch und Fisch auf dem Tagesplan. Alkohol und Schwein werdet ihr jedoch vergebens finden. Die Speisen selbst werden traditionell auf großen Platten angerichtet, wo sich die Gäste nach belieben bedienen können. Gegessen wird jedoch von außen nach innen und die Mitte darf nicht berührt werde, da sie für Allah bestimmt ist. Während des Essens gibt es offiziell keine Getränke. Er ist im Anschluss wird ein Krug mit Wasser oder Milch herumgereicht. Wichtig ist zu beachten, dass es sich hier nicht gehört einfach in den Krug zu atmen. Im Anschluss gibt es Kaffee und die Wasserpfeife.

MENÜ
Eigentlich hatte ich vor gehabt, euch immer das Nationalgericht vorzustellen, aber meine Männer sind absolut keine Suppenfans und wenn dann nur cremige Varianten. Dafür habe ich ein Rezept entdeckt, wo ich genau weiß, dass es allen schmecken dürfte, sofern ich es halbwegs gut zubereitet bekomme. Es ist laut einer Quelle ein sehr bekanntes Hauptgericht. Ich hoffe dementsprechend, das diese Angabe stimmt. Aber nun lasst euch einfach von mir nach Libyen entführen. Schon einmal viel Spaß beim Nachkochen. 

Vorspeise - Paprika-Eier-Salat
Leider finde ich hier nicht den Namen in der Landessprache, aber in verschiedenen Blog-Koch-Events und auch bei Foto-Seiten wird immer von diesem Salat und Libyen gesprochen, sodass ich diesen ausgewählt habe.
Zutaten für 4 Personen
  • 4 Eier
  • Salz, schwarzen Pfeffer
  • eine halbe Salatgurke
  • je 2 grüne und rote Paprikaschoten
  • 4 Stück Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 50 g entsteinte schwarze Oliven
  • 5 EL Olivenöl
  • 4 EL Balsamicoessig
  • 1 EL Zucker
  • 3 EL Saft von Zitronen


Zubereitung
  • Eier wie gewohnt 10 Minuten hart kochen. Dazu könnt ihr einen Topf, oder Eierkocher nehmen.
  • Gurke schälen, halbieren und mit einem Löffel entkernen.Paprikaschoten und Tomaten ebenfalls halbieren und von Kernen befreien. Im Anschluss alles in kleine Würfel schneiden. 
  • Die Paprikaschoten längs halbieren, von Stielansatz sowie Kernen befreien und zusammen mit den Tomaten waschen. Dannach die Tomaten halbieren, den Stielansatz heraus schneiden und ebenso die Kerne entfernen.
  • Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.
  • Oliven entkernen, falls sie nicht schon sind und ebenfalls in kleine Ringe schneiden. 
  • Den Knoblauch schälen, pressen. Mit dem Öl, Balsamico und Zitronensaft vermengen, und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  • Mit dem Gemüse vermengen und die Eier im Anschluss als Deko einfach hinlegen.

Geschmacksfazit
So ein Salat ist schon eine feine Sache. Laut Rezept sollen Oliven verwendet werden, da jedoch wirklich keiner bei uns diese kleinen schwarzen Früchte mag, habe ich darauf verzichtet. Zudem schmeckt das Dressing auch sehr gut, wenn ihr nur eine kleine Zehe Knoblauch nutzt. Die Umwelt freut sich eben. Ansonsten ist der Salat sehr lecker und kann im Sommer auch herrlich als Grillrezept verwendet werden. Etwas mehr und dazu ein frisches warmes Fladenbrot kann ich mir auch als Abendbrot sehr gut für meine Männer vorstellen. 

3,5 von 5 Punkten

Hauptspeise - Mubattan Kusha
Dahinter verbirgt sich ein Kartoffel-Hack-Auflauf, der lecker klingt und sich nicht kompliziert anhört. Für die LowCarb Fans können die Kartoffeln auch gegen Steckrüben ausgetauscht werden, da sie eine recht ähnliche Konsistenz haben. Allerdings ist das Gericht dann eben nicht mehr so ursprünglich.
 
Zutaten für 4 Personen
  • ca. 800g festkochende Kartoffeln
  • etwas Olivenöl zum Bepinseln der Kartoffeln
  • 1 gepellte Zwiebel
  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 Tomate
  • 1-2 TL Tomatenmark
  • 4 EL oder Petersilie
  • 4 EL Kresse, gehackt
  • 1/2 TL Zimt
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Paniermehl

  • 2 TL Mehl
  • 3 Eier
  • 3 EL Kresse, gehackt
  • 3 EL Petersilie
  • Salz, Pfeffer

  • Butter


Zubereitung
  • Ich habe die Kartoffel leicht vorgekocht, damit sie später schneller im Backofen fertig sind. Abkühlen lassen, pellen und in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein Backblech legen und bei 180 Grad Umluft goldgelb backen lassen. Wer mag, kann sie schon mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Nun den Ofen auf 190 Grad Ober / Unterhitze umstellen und eine Auflaufform mit Butter auspinseln, wie man es vom Kuchen her kennt.
  • Für das Hackfleisch die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit dem Hackfleisch, sowie etwas Öl in der Pfanne anbraten. Die Tomate ebenfalls kleinschneiden und mit garen lassen. Danach Tomatenmark und Kräuter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Danach den Zimt nicht vergessen. Wer sich etwas Zeit sparen will, kann auch schon stückige Tomaten aus der Dose verwenden
  • Nun wird die Eiermasse zubereitet. Die Eier mit dem Mehl vermengen und schaumig schlagen. Gewürze und Kräuter unterheben. 
  • Jetzt wird geschichtet. Erst kommen ein paar Kartoffeln und darüber etwas Eimasse (ca. 1/3). Darauf kommt die Hackmasse, die schön festgedrückt werden muss. Ganz oben kommt die andere Hälfte der Kartoffeln und die restliche Eimasse. Mit etwas Paniermehl bestreuen und für ca. 25 Minuten in den Ofen stellen. 
Geschmacksfazit
Der Auflauf schmeckt gar nicht schlecht. Mein Mann fand ihn allerdings etwas trocken. Nun gut, da gibt es schlimmeres. Allerdings war es eine sättigende Sache. Allerdings hätte es mit Nudeln doch glatt besser geschmeckt.



3,5 von 5 Punkten

Nachspeise - Grießkuchen mit Honig
Auch hier habe ich leider nicht den ursprünglichen Namen gefunden, was mich doch etwas wurmt. Allerdings ist der Kuchen von einer Köchin aus Libyen so zu finden, sodass wenigstens das Rezept wirklich sicher passt. 
  
Zutaten für 4 Personen
  • 200 g Weizengrieß 
  • 100 g brauner Zucker 
  • 100 g Weizenmehl
  • 30 g gerieben Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g Butter
  • 150 ml Milch

  • 50 g blanchierte Mandeln
  • 150 g Honig
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Orangenblütenwasser



Zubereitung
  • Die Butter bei geringer Hitze zerlassen und in dieser Zeit den Backofen Ober/Unterhitze 180 Grad vorheizen.
  • Den Grieß, Zucker, das Mehl, die geriebenen Mandeln und das Backpulver vermengen. Dann die zerlassene Butter unterheben.  Im Anschluss die Milch nach und nach zugeben, bis ein schöner Teig entsteht, der sich auf ein Backblech (eingefettet oder mit Backpapier vorher ausgelegt) verteilen lässt. 
  • Mittlere Schiene ca. 30 Minuten backen lassen. Oben sieht er goldgelb aus. 
  • Sind noch 10 Minuten Backzeit, gebt ihr den Honig und das Wasser in einen Topf und lasst es fünf Minuten kochen. Danach das Orangenblütenwasser zufügen.
  • Über den fertigen Kuchen gießen und die restlichen Mandeln darüberstreuen. 

Geschmacksfazit
Ich habe das Rezept wieder in Muffin-Förmchen gemacht und diesmal hat es etwas besser gehalten. Vielleicht sind die Rezepte, wo doch etwas Mehl vorkommt, dann doch besser. Übrig geblieben ist auf jeden Fall nichts.



4 von 5 Punkten

FAZIT
Geschmacklich hat uns Libyen eigentlich ganz gut gefallen. Nichts, was ich täglich essen müsste, aber ab und an sicherlich ganz nett. Ich denke mal, dass ich den Nachtisch und die Hauptspeise noch einmal irgendwann nachkochen werde. 

Luvion 92 - Höre dein Baby

Geht es dem Baby gut? Die Frage stellt sich jede Mama auch nach der kritischen Phase. Wer zu Hause ab und an mal nach seinem Nachwuchs schauen möchte, kann sogenannte Fetaldoppler kaufen, die die Geräusche aus der Gebärmutter übertragen. Somit hört ihr das Herz, Schluckauf und ähnliches. Ein solches Gerät durfte ich nun testen.


Es sieht ganz ehrlich nicht unbedingt chic aus. Plastik, eher leicht, kleines Display und dazu ein einfaches Bedienungskonzept. 

Man legt zur Nutzung einfach die Kopfhörer in die Ohren, trägt etwas von dem mitgelieferten Gel auf den Doppler und sucht den Bauch ab, denn wie man es vom CTG kennt, muss man die richtige Stelle finden, um das Baby zu hören. Genauso gut kann es passieren, dass man gar nichts hört, gerade am Anfang. 

An sich ist es eine schöne Idee, die auch gut funktioniert, aber für mich nicht als dauerhafte Kontrolle in Frage kommt. Man hört zwar die Herzschläge, aber man macht sich irgendwie doch noch mehr Sorgen, wenn mal etwas komisch klingt, man ein anderes Geräusch nicht zuordnen kann, oder man nicht sofort das Herz vom Baby findet. 

PREIS
50€

FAKTEN ZUM PRODUKT 
Ein wunderschönes Geschenk für werdende Mütter, Sie können die Herztöne, Tritte und sogar einen Schluckauf vernehmen ab der 12ten Schwangerschaftwoche 
Lauschen Sie den ersten Aktivitäten Ihres Kindes in gewohnter Atmosphäre 
Einfache Handhabung, LC-Display mit Anzeige der fötalen Herzfrequenz in Echtzeit. 
2 Audioausgänge, Aufnahmekabel und 50 ml Gel im sind im Set enthalten. 

(Quelle: Amazon.de)

*Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. Testzeitraum: 60 Tage, Rücksendung

Wie Energydrinks auf unseren Körper wirken

Energiedrinks sind heutzutage kaum mehr weg zu denken und verleihen, zumindest, wenn man der Werbung Glauben schenken darf,  Flügel. Warum sind sie aber bei Groß und Klein so beliebt, und welche Hauptzutaten helfen dem Körper wirklich?



Neueste wissenschaftliche Studien konnten bislang lediglich bei zwei der Inhaltsstoffe belegen,  dass sie für einen schnellen Energieschub nach dem Konsum eines Energydrinks verantwortlich sind: Koffein und Zucker. Eine typische Dose enthält nämlich rund 80 Milligramm Koffein, was in etwa einer Tasse Kaffee entspricht, und 27,5 Gramm Zucker (ein Cola-Dose hat im Vergleich 35 Gramm).     

Während Limonaden sich lediglich aus Wasser, Zucker und Geschmacksmittel zusammensetzen, keine positiven Wirkungen auf den Körper haben und „nur“ gut schmecken sollen, enthalten Energydrinks jede  Menge zusätzlicher Inhaltsstoffe, welche nach eigenen Angaben, dem Körper Auftrieb sowie Power, und dadurch, bei der sportlichen Betätigung den entscheidenden Wettbewerbsvorteil geben sollen.  Angepriesen werden sie zumeist als Energiespender für Sportler von Schwimmern bis zum Rugbyspielen und für Studenten oder generell Leistungsträger, die das gewisse Etwas im täglichen Wettbewerb suchen.  

Bevor sie aber bei uns im Westen beliebt wurden, waren Energydrinks schon seit den 60er Jahren in Asien bekannt, wo 1962 unter dem Namen Lipotivan D zum ersten Mal ein solches Getränk auf den Markt kam.  Interessanterweise enthielt es, so wie Red Bull auch, Taurin und zielte darauf ab, die Konzentrationsfähigkeit bei japanischen Workaholics auch nach 15 oder mehr Arbeitsstunden hochzuhalten. 

Bei einem Asien-Trip auf den Geschmack gekommen, brachte der österreichische Geschäftsmann Dieter Mateschitz eine leicht abgeänderte Version des in Asien äußerst beliebten Energydrinks nach Europa und der Rest ist seit dem wohl Geschichte.

Neben den weiter oben erwähnten Inhaltsstoffen Koffein und Zucker enthalten die meisten Energydrinks aber noch eine Reihe anderer Zutaten, welche zusätzlich leistungssteigernd wirken sollten:

  • a) Taurine: Hierbei handelt es sich um eine Aminosäure, welche auch vom Körper selber produziert wird und den Herzschlag sowie die Muskelkontraktion reguliert.
  • b) Ginseng: Soll angeblich dabei behilflich sein Stress abzubauen und die Konzentration zu erhöhen. Beides Eigenschaften, die im Sport einen enormen Wettbewerbsvorteil darstellen können. 
  • c) Guarana: Natürlicher Wachmacher, welcher von einer aus Brasilien stammenden Pflanzenart stammt. 
  • d) Kreatine: Weitere Aminosäure, welche bei Wirbeltieren wie dem Menschen zur besseren Versorgung der Muskeln mit Energie beiträgt.
  • e) Inosit: Trägt den Trivialnamen „Muskelzucker“ und wirkt bei Mikroorganismen als Wachstumsfaktor. Eine ähnliche Wirkung ist auch beim Menschen nicht unwahrscheinlich. 
  • f) Ephedrin: Hat eine euphorisierende und aphrodisierende Wirkung und soll die körperliche Leistungsfähigkeit steigern helfen.


Obwohl die Wissenschaftler bislang erst die kurzfristige Wirkung von Koffein und Zucker auf die körperliche Leistungsfähigkeit nachweisen konnten, erscheint es unwahrscheinlich, dass Millionen von Konsumenten rund um den Globus derartig irren könnten. Es ist schon viel eher davon auszugehen, wie so oft in der Geschichte, dass die Wissenschaft erst nach jahrelangen Studien in der Lage sein wird, die genaue leistungsfördernde Wirkungsweise vieler dieser natürlichen Inhaltsstoffe richtig zu deuten. 

Restaurantkritik - Speisekammer Neumünster

Heute möchte ich euch ein Restaurant vorstellen, das schon recht lange in Neumünster existiert und als eins der besten Schnitzelhäuser in der Umgebung bekannt ist. Seit 6 Jahren bin ich täglich vorbeigefahren und habe immer wieder den Wunsch gehabt, diese Lokalität zu besuchen, aber mein Mann meinte stets, wir haben früher nebenan gewohnt und es ist einfach nur ein durchschnittlicher Imbiss. Als ich meinen Gutscheinkalender erstellt habe, kam jedoch auch dieses Lokal hinein. Blöd nur, wenn man die Bedingungen nicht liest und unterwegs auffällt, dass der Gutschein ein anderes Mal eingelöst werden muss. 


ADRESSE
Restaurant Speisekammer

Altonaer Str. 152 
24536 Neumünster

Tel: 04321 83550

ÖFFNUNGSZEITEN
Montags - Samstags 17.00 – 22.00
(Stand Mai 2016)


DAS RESTAURANT
Das Restaurant befindet sich direkt an einer viel befahrenen Straße und ist gut vom DOC, der Autobahn und vom Zentrum her zu erreichen. Auf dem Hof, etwas versteckt, gibt es für Gäste einige Parkplätze, die leider durch viele Food-Trucks eher spärlich ausfallen. Das Restaurant selbst ist klein, man erkennt es von außen jedoch sofort. Im Außenbereich gibt es eine überdachte Terrasse, die im Sommer genutzt werden kann. Innen ist das Restaurant etwas rustikaler, dafür sehr gemütlich eingerichtet. Durch die große Fensterfront fällt viel Tageslicht ins Lokal. Die Tische sind ausreichend vorhanden, rustikal und einheitlich eingedeckt. 


RESERVIERUNG
Eine Reservierung telefonisch ist empfohlen. Wir waren spontan an einem Wochentag dort, und haben einen Platz gefunden. An Aktionstagen oder am Wochenende empfehle ich jedoch lieber zu reservieren. 

GÄSTE
Das Publikum ist durchwachsen. Bei unserem Besuch waren die meisten Gäste 30-70.


PREISE
Die Preise sind fair und anzusiedeln im oberen Durchschnitt. Wir haben für 3 Softgetränke und zwei Schnitzel zusammen ungefähr 50€ gezahlt. 

DER SERVICE
Der Service ist zuvorkommend, freundlich und sympathisch. Der Service ist gut gelaunt, für einen Plausch zu haben und so ein Schatz, dass man alleine wegen dem Service gerne wieder kommen möchte. An dieser Stelle noch einmal Danke für das Angebot mit den Babysachen.

TOILETTEN
Die Toiletten sind sauber und gepflegt, soweit ich das Beurteilen kann.

SPEISEN UND GETRÄNKE
Die Speisekammer hat eine kleine Speisekarte, die sich auf die gutbürgerliche Küche festgelegt hat. Schnitzel, Steaks, es wird regelmäßig gegrillt und gibt tolle Schnitzelaktionen. Natürlich gibt es auch andere Aktionen, wie zum Beispiel Spargel oder auch Grünkohl passend zur jeweiligen Saison. 

Nachdem wir an den Tisch geführt wurden, haben wir die übersichtlich gestaltete Karte gereicht bekommen, die wirklich hübsch gestaltet ist. Auf Grund der Spargelsaison haben wir uns klassisch für ein Schnitzel mit Bratkartoffeln, Spargel und Sauce Hollandaise entschieden, weswegen ich diesmal auch wenig Auswahl zeigen kann.  

Die Getränke waren gut 3 Minuten nach der Bestellung am Tisch. Wir hatten Softgetränke, die in diesem Fall aus dem Hause Sinalco stammen. 


Für die Überbrückung wurde uns ein Gruß aus der Küche angeboten, den wir dankend angenommen haben. Schwarzbrot mit Schmalz. Habe ich noch nie gegessen und es war schon etwas außergewöhnlich, aber passt in meinen Augen perfekt zu dem Restaurant. Sehr lecker, und man geht schon mit einer leichten Sättigung an die Hauptspeise.

Esst hier lieber etwas langsamer, denn die Hauptspeise dauert. Wir mussten im Anschluss 25 Minuten warten. Rechnet man die Zeit zum Essen ab, haben wir rund 15 Minuten gewartet. Für das Ergebnis lohnt sich die Wartezeit jedoch in meinen Augen. 


Das Essen ist heiß und vor allen Dingen merkt man, das alle Speisen frisch zubereitet wurden. Der Spargel ist teilweise etwas groß und nicht jeder hat perfekt geschmeckt, aber das liegt eben am Spargel selbst. Das Schnitzel war eins der besten, die mein Mann und ich je gegessen haben. Als absoluter Schnitzelfan ein dickes Lob. Die Bratkartoffeln waren etwas salzig, aber mit der Sauce noch in Ordnung.  


Ganz ehrlich, ich bin eigentlich ein Mensch, der große Portionen isst und nicht so leicht in die Knie geht. Bei der Portion hatte ich jedoch wirklich zu kämpfen und muss zugeben, dass ich sie nicht geschafft habe. Da wäre nicht mal Platz für ein Dessert gewesen. 

Im Anschluss wurde uns noch ein kleiner Schnaps angeboten, aber das nur obligatorisch, da der Service ja gesehen hat, das ich in anderen Umständen bin. 

FAZIT
Das Restaurant ist schön gestaltet, gemütlich und man fühlt sich sofort willkommen. Ich bin froh, dass wir unseren Gutschein noch offen haben, um das Restaurant nach der Geburt oder vielleicht auch vorher noch einmal besuchen zu können. Wenn ihr Schnitzel liebt, dann solltet ihr auf jeden Fall einmal vorbeischauen. 

Ficken - Der etwas unmoralische Likör

"Lust auf Ficken?" So wurde die kürzlich verstorbene Oma, einer leiben Freundin von ihrem Sohn gefragt, und so wurde ich zum ersten Mal auf Ficken aufmerksam. Dahinter steckt kein unmoralisches Angebot, sondern ein leckerer Likör, der bei vielen Menschen als echter Geheimtipp gilt. Wir durften nun einmal selbst probieren, und dafür habe ich den Geburtstag meiner Schwiegermutter auserkoren. So habe ich ganz viele verschiedene Meinungen für euch einfangen können.


Der Likör besteht aus Jostabeere, wohinter eine Kreuzung aus Johannisbeere und Stachelbeere steckt. Diese Geschmacksfusion wird hart gepresst, schwarz gebrannt und kommt komplett ohne Farb- und Konservierungsstoffe aus. 

Verpackt ist der Likör in einer Glasflasche, die sehr modern aussieht, aber vom Flaschen-Design selbst eher einfach gehalten ist. 

Ficken kann pur getrunken werden oder es können damit leckere Misch-Getränke entstehen, und das haben wir auch ausprobiert. Aufgemacht, kommt ein sehr fruchtiger Geruch zum Vorschein, der Lust auf einen Probeschluck macht. Mehr kann ich selbst diesmal nicht dazu sagen, da ich wegen dem Bauchzwerg nicht mal daran nippen würde. Laut den Gästen schmeckt Ficken jedoch im ersten Moment sehr säuerlich, und wird im Abgang schließlich, fruchtig mit einer leichten Süße. Trotz Alkoholgehalt, brennt Ficken nicht stark und schmeckt auch zu keiner Zeit nach Medizin, weswegen einige gerne einen zweiten Kurzen genommen haben.

Später haben wir Ficken mit Cola gemischt. Hier merkt man die Süße deutlicher und die Säure geht ganz dezent unter. Das war an dem Abend ganz klar der Favorit. Ebenfalls schmeckt es sehr gut mit Himbeerbrause, Kirschsaft oder Fanta. Nicht ganz so lecker ist es mit Eistee mit Pfirsich-Geschmack. 

Die beiden Flaschen wurden auf jeden Fall an diesem Abend geleert, was für Ficken spricht. Auch wenn ich es selbst nicht probieren durfte, kann ich es euch ruhigen Gewissens empfehlen. Es ist ein besonderer Likör, der bei unserer Feier sehr gut ankam. 

PREIS
0,7l kosten 11,99€

FAKTEN
Alkoholgehalt: 15% vol.
Produktart: Spirituosen & Wein
Farbe: rot
Material: Glas

Füllmenge: 0,7 Liter

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*Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung.