Restaurantkritik - Il Gambero Rosso Fehmarn

Eigentlich hatten wir geplant auf Fehmarn selbst zu kochen, aber mein Mann ist nun einmal ein echter Schatz und hat mich spontan zum Essen eingeladen. Wo geht man jedoch auf Fehmarn hin? Lust hatte mein Mann auf Pizza und so habe ich verschiedene Portale befragt, die alle das "Il Gambero Rosso" empfohlen haben. 60 positive Bewertungen sprachen für das Restaurant, statt für die Pizzera neben unseren Hotel.

ADRESSE
Breite Str. 50
23769 Fehmarn
Telefon: 04371 889750


ÖFFNUNGSZEITEN
Mo-So     12:00–14:30Uhr, 17:00–22:30Uhr
(Stand April 2016)

DAS RESTAURANT
Das Restaurant "Il Gambero Rosso" ist direkt in Herzen von Burg, umgeben von vielen tollen Geschäften, Restaurants und Sehenswürdigkeiten. Es gibt laut Internet einige Parkplätze zum Restaurant gehörend, die wir jedoch nicht entdecken konnten. Jedoch gab es wenige Minuten entfernt Parkplätze mit Parkuhren. Nicht günstig, aber da wir außerhalb der Bezahlzeit waren, war dies egal. Das Restaurant ist über eine kleine Treppe zu erreichen und hat außen einige Sitzgelegenheiten. Innen ist es gemütlich mit viel dunklen Tönen, einer großen Bar und viel Weindekoration eingerichtet. Es ist ein eher kleines und gemütliches Restaurant, wo die Tische schon vorab einheitlich eingedeckt wurden. Man fühlt sich im ersten Moment sehr wohl.  
  
RESERVIERUNG
Wir waren nun einmal Ende März dort, und da war keine Reservierung erforderlich. Es war lediglich um 18.00 ein Tisch belegt und gegen 19.00 kam ein weiter Tisch hinzu. Ob das immer so ist, kann ich nicht sagen, also lieber in der Hochsaison einmal zu viel reservieren.



GÄSTE
Das Publikum zu unserer Zeit war nicht durchwachsen. Paare um die 30-40. 

PREISE
Die Preise sind für eine Ferieninsel und einen Italiener angemessen. Wir haben für zwei Hauptspeisen, ein Wasser und ein Softgetränk rund 35€ gezahlt. 

DER SERVICE
Der Service war in Ordnung, aber kein Glanzstück, das ich wirklich loben könnte. Eine junge freundliche Dame, die freundlich war, versucht hat für italienisches Flair zu sorgen und den Gast nicht mit Aufmerksamkeit genervt hat. Wir wurden freundlich begrüßt, mit einer offenen Geste in eine Richtung geführt, wo der einzige besetzte Tisch war und wenige Minuten später mit der Karte versorgt.

SPEISEN UND GETRÄNKE
Online war keine Speisekarte zu finden, sodass wir von einer normalen italienischen Speisekarte ausgegangen sind. Und das trifft es auch im Groben und Ganzen. Salate, Pizza, Pasta und Risotto. Eigentlich alles Dinge, die ich persönlich sehr mag.  

Die Getränke wurden mit der Speisekarte zusammen aufgenommen, sodass wir die Getränke schon am Tisch hatten, bevor wir mit der Speisekarte fertig waren. Hier war der Service wirklich sehr fix.

Es kann jedoch auch sein, dass es uns einfach schnell vorkam, da wir uns einfach nicht entscheiden konnten. Ich glaube, hätten wir uns nicht schon ein Getränk bestellt, wären mein Mann und ich wieder aus dem Lokal gegangen. Das hatte mehrere Gründe. 


Die Speisekarte ist sehr verschnörkelt geschrieben und leider sehr unübersichtlich gestaltet. Wir wussten bei einigen Gerichten nicht einmal, dass es sich um Pizza handelt. Wie uns später gesagt wurde, ist das Problem bekannt, aber wie man sieht, wurde es nie als Grund genommen, etwas zu ändern.

Der zweite Grund war die Auswahl. Etwas wirklich klassisches werdet ihr dort nämlich nicht finden. Fast jedes Gericht hat etwas mit Fisch zu tun. Grob geschätzt waren es 85% der Speisen. Klar, wir sind auf Fehmarn, aber was spricht gegen eine einfache Pizza Salami mit Mozarella, Gauda oder ähnlichem. Oder Spaghetti Carbonara? Bei jedem Gericht gab es etwas, was einer von uns nicht mochte. Spaghetti mit leckerem Gambas, aber dann mit Minze verfeinert. Salamipizza mit Ziegenkäse oder Schafskäse. 

Mit Sicherheit hätte man einen Wunsch äußern können, und zum Beispiel den Käse tauschen können oder die Minze weglassen, aber durch den Aufbau der Speisekarte, rutschte der Blick immer hin und her und man suchte noch nach einer leckeren Alternative.


Am Ende hat sich mein Mann für die gleiche Pizza Salami mit Pilzen und Zwiebeln entschieden, wie die Nachbarn am Tisch. Ich habe mich für Garnelen mit mediteranem Gemüse entschieden. 

15-20 Minuten mussten wir ungefähr nach der Bestellung auf unser Essen warten, da alles frisch zubereitet wird. Und die Blicke, als das Essen kam, sprachen zumindest an unserem Tisch Bände. Dem Nachbartisch hat es so gut geschmeckt, da blieb nichts über, und es wurde sogar noch darüber gesprochen wie üppig die Speisen ausfallen, sodass man kämpfen muss, um nichts von den Köstlichkeiten auf dem Teller zu lassen. Groß sind die Portionen, aber lecker?

Fangen wir mit der Pizza an. Am Nachbartisch war sie knusprig, konnte in Pizzastücke geschnitten und mit der Hand gegessen werden. Bei meinem Mann war sie so belegt, dass der Teig in der Mitte noch nicht einmal durch war. Lediglich der Rand war schön knusprig und lecker. Die italiensische Salami muss man mögen und war okay, aber mit dem Teig hat es einfach keinen Spaß gemacht, die Pizza zu essen. 

Meine Garnelen wurden in Radicchio Blättern serviert. Radicchio mag nicht jeder, weil er bitter ist. Wir haben ihn meist mit Orangen als Salat angerichtet in meiner alten Kantine. Hier waren es zwei große Blätter, die unten eben schon matschig waren durch das warme Essen und kein separater Teller, wo man sie hätte hinlegen können, wenn man sie als Deko ansieht und nicht essen möchte. Mediteran heißt für mich frische Kräuter, Salz, Pfeffer und Knoblauch. Die Garnelen waren fade und auch das Gemüse hat nach frischem Gemüse, leicht gesalzen geschmeckt. Knoblauch war, wenn überhaupt, so minimal vorhanden, dass man ihn weder geschmeckt noch gerochen hat. Klar, war es mediteranes Gemüse, sprich Aubergine, Zucchini, Tomaten und Paprika, aber geschmacklich war es einfach fad.  Zudem fand ich es nicht sättigend, da halfen auch nicht die drei dünnen Scheiben Brot, die auch recht fade schmeckten und auch nicht mit dem Sud auf dem Teller ein Highlight ergaben.

Zumindest heiß waren die Speisen, aber das kann eine geschmackliche Enttäuschung auch nicht wieder wett machen. Bei uns blieb einiges liegen, und mein Mann hat sich im Anschluss sogar noch einen Döner geholt. Das wir nicht begeistert waren, hat auch die Kellnerin gemerkt, denn wir wurden gar nicht gefragt, ob es uns geschmeckt hat.

FAZIT
Das Restaurant ist schön gestaltet und viele Leute sind begeistert, aber uns konnte das Lokal leider so gar nicht überzeugen. Sowohl die verwirrend gestaltete Karte, als eben auch der Inhalt und der anschließende Geschmack waren nicht unsers. Woher die guten Bewertungen kommen, ich schätze mal, dass der nette Aufkleber "Bitte Bewerten Tripadvisor" bei der Rechnung viele positive Stimmen findet, aber die wenigen negativen eben untergehen. Während wir am Anfang noch das leere Restaurant auf die Osterfeiertage schoben, mussten wir feststellen, dass zwei andere Lokale in unmittelbarer Nähe, Fisch und Deutsche Küche rappelvoll waren. Wir haben uns dementsprechend geärgert. Wer ausgefallen Küche mag, probiert gerne, denn frisch und heiß war alles. Aber wer gerne mal einen KLassiker mag, wird den hier auf der Karte leider nicht finden, und da können wir dann doch abraten. 

Leselampe im klassichen Holz-Design

Vor kurzem wurde ich gefragt, ob ich Lust hätte eine  Leselampe im klassichen Holz-Design zu testen. Da ich selbst gerne lese und meine Lampe auf dem Nachttisch gerne mal zu dunkel ist, habe ich dem Test zugestimmt. 

Genehmigt vom Hersteller

Die Leselampe kommt gut verpackt an und ist in meinen Augen sehr gut geschützt, damit unterwegs nichts passiert. Dementsprechend schade finde ich, dass eben auf ein Leuchtmittel verzichtet wird, denn dem könnte hier nicht viel passieren. Die Lampe ist hochwertig gearbeitet und sieht in meinen Augen sehr zeitlos und edel aus. Es gibt sie in verschiedenen Farben, wie zum Beispiel schwarz, weiß oder mintgrün, sodass ihr vor dem Kauf noch gucken könnt, was besser zu eurer Einrichtung passt. 
Allerdings sieht man davon noch nicht so viel, denn die Lampe muss erst einmal zusammengebaut werden.

Der Aufbau ist für jemanden, der handwerklich begabt ist, eine Sache von 5 Minuten. Eine Anleitung ist vorhanden, aber wird eigentlich nicht benötigt. Am Ende steht die Lampe fest und sicher, dank des recht schweren Fußes und der stabilen Schrauben. Die Lampe kann später zwar nicht geschwenkt, aber von der Höhe angepasst werden, sodass auf diesem Weg jeder gewünschte Platz ausgeleuchtet werden kann. Zum Drehen dann einfach den Fuß anders hinstellen. Das Kabel zur Steckdose hat eine gute Länge und ist nylonummantelt. Es ist sauber gearbeitet

Als Glühbirne braucht ihr eine passende E27er. Diese ist wie oben erwähnt nicht Teil des Lieferumfangs, was einerseits gut ist, falls doch was kaputt geht, aber bei der Verpackung gerne hätte dabei sein dürfen.  

Ich finde die Lampe wirklich sehr schön, und kann sie euch definitiv ans Herz legen, sofern euch das Design gefällt 


PREIS
35,99€

FAKTEN  ZUM PRODUKT 
    Material dem Sie vertrauen können. Die Lampe ist größtenteils komplett aus Holz gefertigt, ohne chemische Zusatzstoffe. Das Kabel ist Nylon-ummantelt und dadurch nicht nur robust sondern auch sehr flexibel.
    Klassisches solides Holz trifft auf Metall, simpel und doch elegant.
    Einfache Bedienung und Aufbewahrung. Die Lampe ist and vielen stellen justierbar, wodurch Sie die Höhe und den Winkel beliebig verstellen können.Selbstverständlich können Sie die Lampe zur Aufbewahrung auch komplett demontieren.
    110V-220V bei einer E26/E27 Glühbirne, Gewinde zum eindrehen.
    Hinweis: Um Probleme und Schäden beim Transport zu vermeiden, ist keine Glühbirne beinhaltet.

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*Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. 

Nuk Smart Control Multi 310 im Test

Man erfährt, dass man schwanger ist, und schon geht die Suche nach den perfekten Baby-Utensilien los. Dazu gehört auch ein gutes Babyphone. Bei uns wird es nur selten benötigt, denn in der Nacht ist das Babyzimmer direkt nebenan, und ich habe zumindest im Bezug auf Babygeräusche einen sehr leichten Schlaf. Trotzdem hört man nicht alles, wenn man eben einmal TV schaut oder in den Garten geht, oder am Kochen ist. Dafür ist ein Babyphone schon praktisch. Heute möchte ich euch ein Modell aus dem Hause NUK vorstellen, welches wir uns in den letzten Wochen für euch angesehen haben. Leider funktioniert die SD Karte nicht mehr wo die Fotos drauf sind und das Gerät haben wir inzwischen zurückgeschickt, weil es für uns einfach nicht in Frage kommt. Daher müsst ihr leider ohne Bilder auskommen. 

DER ERSTE EINDRUCK
Das Gerät ist sauber verarbeitet, hat keine scharfen Kanten, wirkt hochwertig und modern. Es ist recht teuer, wenn man bedenkt, dass Eltern nur die eine Kamera, ein Netzteil, Anleitung und Befestigungsmaterial bekommen. Allerdings sind viele Modelle, die mit einem Smartphone verbunden werden, extrem teuer. Hier kommt es dementsprechend nicht auf die Qualität, sondern die Nutzung an. 

ERSTE SCHRITTE
Die Anleitung empfanden wir als ausführlich, hilfreich und verständlich beschrieben. Die App ist kostenlos und auf dem iPhone 6 von mir und dem iPhone 6s von meinem Mann schnell installiert.  Das Babyphone muss im Zimmer mit Strom versorgt werden und kann hierzu in der Nähe der Steckdose an der Wand montiert werden, auf ein Brett oder die Fensterbank gestellt werden. An der Unterseite gibt es einen Pairingmodus, den man anschalten muss, und schon kann man sich mit dem Smartphone verbinden. Mit der NUK App können dann alle Einstellungen vorgenommen werden und das Babyphone auch ins WLAN integriert werden. Die Einrichtung selbst hat bei uns rund 20 Minuten gedauert, da man als Eltern eben alles perfekt einstellen möchte, und ausprobiert, ob alles für das Baby korrekt ausgerichtet und eingestellt ist. 

DIE STEUERUNG
Natürlich muss die Ausrichtung nicht perfekt sein, denn die Kamera hat einen Motor, der ganz leise surrt und die Kamera etwas bewegt, wenn das Baby sich im Schlaf zum Beispiel ans andere Ende des Bettes bewegt hat. Man kann die Kamera nach oben, unten, links und rechts steuern. Die Bewegungsfreiheit ist sehr gut. Nur die Antenne hindert die Steuerung daran, wirklich jede Position der Kamera zu ermöglichen. Beim Steuern muss man nicht aufpassen, denn die Steuerung reagiert zuverlässig und nicht zu schnell, aber auch nicht wie eine Schnecke. Beim Bewegen fällt die Kamera im Übrigen nicht  von der Fensterbank, sondern steht super stabil dort. Die Geräuschkulisse ist so gering, dass unser Sohn, der als Testobjekt erst einmal mit seinem 1 Jahr herhalten musste, bis das Baby da ist, nichts davon mitbekommen hat. Lediglich unterwegs mit wenig Empfang oder einem schwachen Netz wie Edge, dann ist die Steuerung fast gar nicht möglich oder hakt eben sehr. 

BILD UND TON 
Wunder darf man keine Erwarten, aber das ist für unterwegs auch okay. Man kann einstellen ob man nur QVGA oder VGA haben möchte, und 15 oder 25 FPS. Die Einstellungen können direkt über die App vorgenommen werden, wenn man im gleichen Netz ist, daher vorab schon einmal überlegen, ob ihr viel von unterwegs zugreifen wollt. Ich habe schon andere vergleichbare Geräte getestet, und die Bildqualität ist in Ordnung. Manchmal springt es auch bei Tag in den Nachtmodus, was zur Folge hat, das man etwas weniger sieht. Man muss schon sehr genau hinschauen, um zu sehen, ob das Baby atmet. Das war zum Beispiel bei unserem Belkin, aber auch bei einem Philips Modell besser zu sehen. Nachts ist das Bild logisch schwarz/weiß, während es am Tage farbig ist, wenn auch eben nur VGA farbig, was nun wirklich keine große Augenweide ist. Es ist aber absolut ausreichend. Da wir die App nur nutzen, wenn das Kind oben schläft und wir Außenrolladen haben, werden wir zu 99% nur den Nachtmodus nutzen. Daher stört es uns nicht ganz so doll, wenn es tagsüber plötzlich in den Nachtmodus wechselt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es andere, die es nicht so nutzen wie wir, schon nervt. Das hat bei den anderen oben erwähnten Modellen besser funktioniert. 

Kommen wir zum Ton. Er ist ganz klar auch kein Highlight, aber er verzerrt nichts und klingt nur minimal farblos. Was aber in meinen Augen in Ordnung ist. Ich will ja das Baby hören und keine gute Musik. 

EXTRAS
Via WLAN können dann auch einige tolle Extras genutzt werden. Man kann mit dem Kind reden, um es kurz zu beruhigen, bis man da ist.  Kann ich aber nicht empfehlen, denn meist erschrecken sich die Babys eher, weil niemand reingekommen ist und trotzdem jemand redet. Dazu gibt es ein dezentes Nachtlicht und Schlaflieder. Dinge, die ich bei meinen Söhnen nie genutzt habe, da beide eher durch das Licht oder die Musik vom schlafen abgehalten wurden. Das ist aber von Kind zu Kind unterschiedlich, und daher hab ich es einfach mal auf Funktionalität geprüft, und kann sagen, es funktioniert bei uns gut, wenn man es eben nutzen möchte. Mobil geht das alles nicht, was ich persönlich nicht schlimm finde, denn ich bin ja bei einem schlafenden Baby auch zu Hause. Und mein Mann, wenn er unterwegs mal das Baby sehen will, will es nur sehen und nicht unbedingt ein Nachtlicht einschalten. Da jeder so etwas aber anders nutzt, wollte ich es dennoch erwähnen. 

KINDERKRANKHEITEN
Ich weiß nicht, warum Hersteller Probleme nicht einfach mal durch längere Testphasen vor dem Verkauf in den Griff bekommen. Schon bei Philips, wo ich an einem Beta-Test teilgenommen habe, gab es viele Fehler. NUK ist auf den Markt, und hat gleiche Fehler. Unter anderem hat sich die Kamera schon mehrfach aufgehangen. Das merkte man dann zum Beispiel, dass unser Sohn nach seinem Mittagsschlaf rief und großen Lärm machte, aber wir auf dem Handy nie informiert wurden. Da man die Kamera nicht ausschalten kann bzw. es bei uns nicht geht, heißt es Stecker ziehen. Manchmal ging es danach wieder, manchmal nicht und dann war ein Reset nötig. Was total nervt. Pauschal kann man sagen, einmal am Tag hat sie sich garantiert aufgehangen. Zu Hause kein Problem, aber stellt euch vor, ihr sitzt bei Nachbarn, denkt es ist alles okay, und euer Kind schreit sich die Seele aus dem Leib, oder ist am Spucken. Auch die Benachrichtigung, wenn die Kamera mal funktioniert ist nicht ausgereift. Man kann einstellen, wie schnell man alarmiert wird. Ängstliche Eltern können schon sofort bei jedem Geräusch sagen, aber man kann eben auch erst einige Sekunden einen bestimmten Geräuschpegel verlangen, bevor die App sich meldet. Manchmal ist das Kind ja nur kurz wach und schläft sofort wieder ein. Theoretisch also super, aber mal hört man das Kind schon schreien, ist auf den Weg nach oben und bekommt erst eine Nachricht, wenn man mit dem Zwerg schon auf dem Arm nach unten ist, manchmal aber schon nach dem ersten Geräusch, weil zum Beispiel der Schnuller bzw. in unserem Fall die Flasche auf den Boden geworfen wird. 

FAZIT
Das Modell hat Kinderkrankheiten und ich empfinde das Gerät noch nicht als ausgereift. Würde ich es nutzen, wenn mein Bauchzwerg da ist. Ganz ehrlich nein. Viele Funktionen benötige ich nicht und da ich bei einem Baby immer zu Hause bin, ist es mir auch egal, dass vieles nur über WLAN geht, aber die Zuverlässigkeit muss stimmen und sie ist hier nicht gewährleistet. Das ist aber kein Einzelproblem bei diesem NUK Modell, sondern bei vielen Kameras, die via Smartphone genutzt werden. Ich kann euch da ganz ehrlich lieber ein Modell von Belkin empfehlen oder eins mit Elternteil. Das ist zuverlässiger und ausgereifter. 

PREIS
258€

FAKTEN ZUM PRODUKT 
    Zuverlässige Video- und Audioüberwachung des Kinderzimmers per Smartphone oder Tablet über die kostenlose NUK Multi App (Android und iOS), hervorragende Bild- und Tonqualität
    Schwenkbare Kamera mit Zoom, per App steuerbar
    Push Notification: Geräuschmeldung per App
    Plug & Play: einfach in die Steckdose, App installieren und anmelden, und sofort starten! Datenschutz durch persönliches Passwort
    Vielseitige Premiumfunktionen, z.B. Nachtlicht, Gegensprechfunktion, Abspielen von Schlafliedern per MP3
(Quelle: Amazon.de)

John & John Crisps

Als ich die Email bekommen habe, ob ich Lust hätte auf einen Produkttest von John & John Crisps fand ich das echt gemein. Nein, nicht die Anfrage selbst, sondern einfach weil ich Chips liebe und sich hinter den Crisps, genau das verbirgt. Ich brauch keine ganze Tüte, aber so mal 1-2 Hände voll sind doch ganz lecker und haben mir so auch die Schwangerschaftsübelkeit ganz gut vertrieben. Nun muss ich aber auf die Kohlenhydrate achten, und da sind Chips echt fies. Zumal es nicht irgendwelche Chips sind, sondern die Kartoffelscheiben echte TV-Stars sind. Einige von euch kennen sie aus "Honig im Kopf" oder vielleicht durch den Test von XXL-Liebhaber Jumbo. Gut, oder einfach nur eine gute Marketing-Strategie?

FACTS
Insgesamt 6 Sorten gibt es und jede Sorte hat nicht nur eine andere Farbe, sondern auch eine andere Nummer. So kann die Sorte leicht gefunden werden. Es sind keine außergewöhnlichen Sorten, sondern Chips aus einer altenglischen Kartoffelsorte, die sie vielleicht zu etwas besonderen macht. 150g kosten zum Beispiel auf Amazon 2,80€, wobei die Gemüsevariante 4,50€ kostet

GESCHMACKSTEST
Ich muss zugeben, meine Neugierge war sehr groß und von TV-Stars lass ich mich ganz ehrlich nur schwer beeindrucken. Damit ihr wisst, wie uns die einzelnen Sorten geschmeckt haben, stell ich euch die Chips einfach mal der Reihe nach vor. Haupttester waren zwar diesmal mein Mann und meine Jungs, aber ich hab zumindest auch einmal kurz probiert, denn da kann ich dann nicht widerstehen.

Allgemeines 
Allgemein kann ich zu den Chips schon einmal etwas sagen, damit ich das nicht bei allen wiederholen muss. Sie sind knusprig, nicht zu fettig, wobei man natürlich etwas Fett nicht leugnen kann auch später an den Fingern. Sie sind hauchzart und knuspern echt gut. In all den 6 Packungen hatte ich nur einen Chip, der verbrannt war, und das ist bei der Menge dann durchaus toll. 


1. Deep Blue Sea Salt 
Sie sind schon sehr salzig, aber nicht so doll, dass es zu viel ist. Allerdings muss man Salz schon mögen, um die Chips zu lieben. Mir persönlich fehlte noch etwas zusätzliches, wie Pfeffer oder ein anderes Gewürz, mein Mann fand sie ganz okay. 


2. Sweet Chili & Red Pepper
Sweet Chili liebe ich zu Frühlingsrollen, warum also nicht bei Chips. Die Sorte ist jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. Im ersten Moment schmecken die Chips, wie der Dip, ab und an, leider nicht nach jedem Chips wird es etwas schärfer. Im Abgang kommt jedoch die Säure mehr oder weniger zum Vorschein, und das wird nach 2-3 Chips nicht nur mir zu viel, sondern auch meinen Jungs. So mal einen zwischendurch, aber süchtig machen sie nicht.  


3. Aspall Cyder Vinegar
Apfelessig und Chips. Ja, ich habe einmal Essig-Chips gegessen und diese sind hochkant durchgefallen. Niemand wollte diese essen, daher hatte ich auch hier Angst. Ich muss aber sagen, sie haben mich und die Familie von Anfang an begeistert. Wisst ihr, wonach sie schmecken. Pommes mit Mayo. Richtig lecker kann ich euch sagen. 


4. Suffolk Cheddar & Chives 
Kennt ihr diese Käsebällchen. Danach schmecken diese Chips. Klar, es sind Cheddar Chips und man muss den Geschmack mögen. Mir ist es persönlich zu viel gewesen, wobei man sich nach dem zweiten Chips daran gewöhnt, aber mein Sohn, der Käse liebt, hat sie total gerne gegessen.



5. Sea Salt & Black Pepper 
Salz und Pfeffer ist uns nicht unbekannt und mögen wir sehr gerne. Die Chips sind harmonisch gewürzt, nichts dominiert, aber nach 2-3 Chips merkt man eben doch die Schärfe des Pfeffers. Nicht dramatisch, aber eben doch merklich. Wenn aber sogar mein 2jähriger Sohn begeistert ist, spricht das für sich.




 
6. John & John Chips Mixed Roots
Gemüse Chips. Ich muss sagen ich habe es bis jetzt auch im Laden gemieden. Gemüse liebe ich in allen Varianten. Gedünstet, gebraten, gegrillt oder roh, aber als Chips. Es ist schon merkwürdig und zum Beispiel der süßliche Geschmack der Karottenvariante hat mir nicht gefallen. Ich muss sagen, auch den Kindern hat es nicht geschmeckt, obwohl ich versucht habe es als bunte Chips zu präsentieren. Das ist etwas sehr gewöhnungsbedürftiges, das leider wirklich nicht jeder mag.

FAZIT
Es gibt einige Sorten, wie zum Beispiel Salt & Pepper oder Cyder Vinegar, die ich sofort wieder essen würde. Andere Sorten sind nicht ganz unser Geschmack, aber ganz ehrlich, das haben wir auch nicht erwartet. Ich kenne niemanden, der wirklich alle Chips Sorten gerne mag. Vom Knusperfaktor und der Frische kann ich euch die Chips ganz klar ans Herz legen. 

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*Damit alles seine Ordnung hat. Es handelt sich um ein kostenfreies Testprodukt. Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf meine Bewertung. 

Weltprobierer - Spezialitäten aus Algerien


Leider hat meine nächste Etappe etwas länger auf sich warten lassen. Diesmal habe ich mich entschieden für euch Algerien zu bereisen und einfach mal im Alphabet etwas weiter zu reisen. Ich selbst war noch nie in Algerien und ehrlich gesagt kenne ich das Land hauptsächlich aus den Medien, wenn es darum geht, ob das Land als sicher gilt oder nicht. Diesmal soll die Flüchtlingsthematik aber keine Rolle spielen, sondern wir beschäftigen uns schließlich mit der kulinarischen Seite. Couscous heißt das Zauberwort und ist somit nicht nur das Nationalgericht, sondern auch in Vorspeisen oder als reine Beilage sehr häufig zu finden.



MENÜ
Bei dem Menü hab ich mich, bis auf die Hauptspeise sehr schwer getan, weil ich einfach etwas leckeres finden wollte, das nicht ganz so schwer zum Nachkochen ist, denn wir hatten alle gerade Magen-Darm und daher wollte ich es einfach halten.  

Vorspeise - Flafa
Es handelt sich hierbei um einen sommerlichen Paprikasalat, den man so essen, aber auch kombinieren kann, und der sich vielleicht auch als Beilage zum Grillen anbietet.

 
Zutaten für 4 Personen
  • 3 Paprika vorzugsweise grün (geht aber auch mit gelb oder rot)
  • 1EL Olivenöl
  • 1EL feingehackte Zwiebeln
  • 1 kleingehackte Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 gewürfelte Eiertomate 

Zubereitung
  • Paprika als ganzes, aber einzeln in Alufolie wickeln. Bei 230 Grad Ober und Unterhitze für 30-45 Minuten in den Backofen. Nach 30 Minuten wieder kurz reinschauen, damit die Paprika nicht verbrennt. Sie ist fertig, wenn die Haut einige winzige schwarze Stellen hat und sich langsam löst.
  • Herausnehmen und 10 Minuten abkühlen lassen Haut abziehen und nun die Paprika entkernen.
  • In Würfel schneiden mit Öl und den anderen Zutaten kurz dünsten lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. 

Geschmacksfazit
Der Salat wurde bei uns auf einem Blattsalat angerichtet, da ich vorsorglich nur eine Probierportion zubereitet habe. Es schmeckt jedoch überraschend gut. Sowohl mein Mann, als auch ich fanden es als Extra für den Salat sehr gut.

4,5 von 5 Punkten

Hauptspeise - Gemüse Couscous
Wie oben erwähnt ist Couscous in sämtlichen Variationen sehr beliebt in Algerien. Ich habe mich für eine vegetarische Variante entschieden, aber ihr könnt natürlich auch etwas Fleisch hinzugeben. Als Tipp, wer nicht selbst würzen mag oder sich nicht traut, der bekommt von Knorr auch eine Tüte zum Würzen. Ich find sie, wenn es mal schnell gehen muss oder ich nicht alles habe, sehr gut



Zutaten für 4 Personen
  • 250g Couscous Instant
  • 3 Tassen Gemüsebrühe
  • 1 Zucchini
  • 2 kleine Möhren
  • 1 Paprika
  • 1 Tomate
  • 2 Lauchzwiebeln in Ringe geschnitten
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, rote Paprika, Chili, Ajvar  

Zubereitung
  • Den Couscous in der heißen Brühe wie angegben zubereiten. 
  • Zucchini putzen in kleine Würfel schneiden. Das gleiche gilt für die Möhren, Paprika und die Tomate. Zucchini, Möhren und Paprika mit Öl anbraten und wenn sie etwas Farbe bekommen die Tomaten hinzugeben und noch etwas garen lassen.
  • Couscous und die Lauchzwiebeln unterheben und mit den Gewürzen abschmecken. 
 
Geschmacksfazit
Ich persönlich mag Couscous super gerne. Als Salat aus der Salattheke im Supermarkt oder auch von Frosta mit Rosinen. Er ist aber auch schnell selbst gemacht und ist für mich eine sättigende Beilage oder auch ein Hauptgericht. Die vegetarische Variante mag ich sehr gerne, die Kinder fanden es okay und mein Mann ebenfalls. Man muss eben Couscous mögen. Ich glaube mit Fleisch hätte es meiner Familie besser geschmeckt, aber auch so war es eine schöne Erfahrung auf die ich mich sehr gefreut hatte, weil ich so ein Couscous Fan bin. Probiert ihn einfach mal aus. 

4 von 5 Punkten 

Nachspeise - Gateaux de Bimo
Klingt irgendwie französisch, aber ist ein algerisches Konfekt. Mit einem Happs im Mund, sah es zudem sehr ansprechend aus. 
  
Zutaten für 4 Personen
  • 1 Paket Butterkekse
  • 50g Honig
  • 1 EL Butter
  • 50 g Mandeln
  • 100g Blockschokolade 

Zubereitung
  • Die Kekse in einen Beutel geben und mit der Kuchenrolle zerbröseln
  • Zusammen mit dem Honig, der Butter und den Mandeln zu einem Teig vermengen. Als Kugeln oder als Rolle formen und mit der geschmolzenen Schokolade überziehen.
  • Abkühlen lassen und ggf. in Scheiben schneiden. 

Geschmacksfazit
Das Rezept klingt lecker, so nach kalter Hund im ersten Augenblick. Da mein Mann bekanntlich auf Mandeln höchst allergisch reagiert, habe ich diese durch Haselnusskrokant ersetzt. Geht also auch. Geplant war die Kugeln zu machen und sie in Konfekt oder Muffinförmchen zu legen. Leider war mein Teig alles andere als ideal. Er klebte nur und ließ sich einfach nicht formen.Daher hab ich ihn einfach sehr stückig in die Muffinförmchen gegeben und mit der Schokolade übergossen. Sieht nicht perfekt aus, war aber lecker. Gerne wird laut Kochbar noch eine Mangocreme serviert. Ich habe ein Mangosorbet dazu gereicht. Gibt es im Supermarkt zu kaufen oder kann, wer wie ich eine Eismaschine hat auch mit Mango, Wasser, Zucker und Zitronensaft selbst hergestellt werden. Geschmacklich harmoniert beides sehr gut. 

5 von 5 Punkten


FAZIT
Damit endet meine Reise nach Algerien. Generell kann ich sagen, dass besonders der Nachtisch allen gefallen hat. Der Paprikasalat ist als Extra für einen Blattsalat nicht schlecht und das Nationalgericht ist eben etwas für echte Fans wie mich, und muss nicht unbedingt der gesamten Familie schmecken. Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut das Land kulinarisch etwas besser kennen zu lernen und an meiner Bewertung könnt ihr ja sehen, dass wir zumindest das eine oder andere Rezept für die Zukunft im Kopf behalten werden.