David Baldacci: Das Versprechen

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Amerika 1940: Ein einziger schrecklicher Moment ändert das Leben der zwölfjährigen Lou von Grund auf. Bei einem Autounfall kommt ihr Vater ums Leben, und ihre Mutter fällt ins Koma. Die einzige Verwandte, die sich um Lou und ihren kleinen Bruder Oz kümmern kann, ist ihre Urgroßmutter Louisa Mae, die auf einer Farm in Virginia wohnt. Doch das Leben in den Bergen ist hart, und die Kinder müssen schwer mitarbeiten. Nur allmählich erschließt sich ihnen die Schönheit der Welt, die sie umgibt. Erst als eine Bergbaugesellschaft die Hände nach dem Besitz ausstreckt, wird Lou klar, wie viel ihr das Land, das ihr Vater so liebte, bedeutet, und dass es sich dafür zu kämpfen lohnt …(Quelle:Klappentext)
IN EINEM SATZ: Ein Buch das man kennen sollte.  




SARAHS MEINUNG 

David Baldacci ist ein erfolgreicher Autor, der schon Millionen von Lesern überzeugt hat. Für mich ist dies mein erstes Werk aus seiner Feder. Während er sich sonst eher mit spannungsgeladenen Thrillern Fans macht, hat er es dieses Mal ruhiger angehen lassen, und eine Familiengeschichte geschrieben. Wie er im Vorwort andeutet, spielten dabei familiäre Hintergründe eine kleine Rolle.
Der Leser wird an einer Stelle ins Buch geworfen, die in meinen Augen sehr gut gewählt ist. Als Augenzeuge lernt der Leser nicht nur die Familie Cardinal, ihre finanziellen Sorgen und ihre Zukunftspläne kennen, sondern erlebt hautnah, wie es zum tragischen Unfall kommen konnte. Es sind nur wenige Seiten, und doch gelingt es dem Autor in dieser kurzen Zeit alle Protagonisten  bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Liebevoll haucht er seinen Figuren Leben ein, gibt ihnen interessante Charaktereigenschaften und Züge, die sie sofort sympathisch erscheinen lassen. Familienähnlichkeiten sind genauso gewährleistet, wie komplett eigenständige Charakterzüge. Man wird an seine eigene Kindheit erinnert, entdeckt Parallelen, auch wenn es zwei verschiedene Welten sind, und ist somit mitten in der Geschichte.

inen Bruder auf den Schoß und kitzelte seinen Nacken mit dem Kinn, bis Oz sich voll Wonne an sie schmiegte.
"Uns wird es ganz bestimmt gut gehen." Und Lou zwang sich zu glauben, dass es wirklich so sein würde. (Zitat S. 41)

Genauso wie es bei den Figuren der Fall ist, haucht der Autor auch der Umgebung Leben ein. 1940 und USA sind zwei Faktoren, die ich nicht kenne. Und trotzdem hatte ich stets das Gefühl dort gewesen zu sein, zu wissen, wie es aussieht. Es ist eine atemberaubende Kulisse, die von David Baldacci aufgebaut wird. Auch sonst wirkt alles realistisch. Sei es der Farmer, der seine Familie hungern lässt, sie verprügelt und negativ aus der Masse hervorsticht; oder das große Rassenproblem zwischen weiß und schwarz; oder die finanziellen Sorgen der Farmer, während der Weltwirtschaftskrise. Im Grunde kann man sagen, dass es sogar geschichtlich sehr lehrreich  ist. Dies wurde perfekt in die Familiengeschichte eingebaut.
Wer jetzt eine langweilige, dramatische Familiengeschichte erwartet, wird nur teilweise Recht behalten, denn auch der Spannungsfaktor darf bei einem Baldacci nicht fehlen. In diesem Fall ist es ein leichter Hauch Thriller, der durch die Machenschaften des Erdgas-Konzerns im Buch Platz findet. Während am Anfang tatsächlich die Familienprobleme und der Alltag eines Farmerlebens im Vordergrund stehen, wird es zum Schluss immer temporeicher und spannender. Die Gerichtsszene kann ich meinen Augen sogar mit dem guten Werken von John Grisham mithalten. Nur gibt es hier bessere Pointen.

Dabei setzt der Autor auf einen anschaulichen, authentischen und flüssigen Stil. Man merkt ihm seine Wortgewandheit an jeder Stelle an. Trotzdem übertreibt es Baldacci nicht, und beschränkt sich nur auf die nötigsten Details.Dadurch wirkt nichts künstlich in die Länge gezogen. In meinen Augen ist es genau die richtige Länge.
Diese komplette Mischung aus Protagonisten, Umsetzung, Stil und Spannungsfaktor sorgen dafür, dass man das Werk gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Bevor ich das Buch erstmals weglegen musste, um endlich aus dem kalten Wasser herauszukommen, war nach der Hälfte des Buches. Man merkt gar nicht, wie die Seiten nur so an einem vorbeifliegen, und ist ganz überrascht, als man sich dem Schluss des Buches nähert. Dieser ist nicht unbedingt etwas Besonderes. Auch wenn ich den Autor nicht kannte, wusste ich doch genau, wie das Buch enden würde. Ein Hauch von Kitsch war vorprogrammiert. Und genau aus diesen Gründen fand ich ihn so bemerkenswert, denn trotzdem ich ihn ahnte und kein Fan von Kitsch bin, schaffte es der Autor meine Augen feucht werden zu lassen.
So ein Buch macht Lust auf mehr. Für mich definitiv ein Highlight, auch wenn es schon einige Jahre auf seinem Konto hat. Hier ist es endlich mal einem Autor gelungen, eine alltägliche Geschichte, durch seinen Stil zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Autor: David Baldacci Titel: Das Versprechen Originaltitel: Wish You Well
Verlag: Bastei Lübbe Erschienen: 2002
ISBN-10: 3785720661 ISBN-13: 9783785720660
Seiten: 368 Kosten: 4,99€

Nicolas Fayé: Griechische Mythologie Bd. 2 Helden

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Im zweiten Band der "Griechischen Mythologie für Anfänger" werden wir in die Welt der Helden entführt. Von Achilleus über Odysseus und Perseus, bis hin zum modernen Helden Spyridon Louis reicht die Palette. Humorvoll werden uns die Lebensgeschichten der großen Heroen nahegebracht.





SARAHS MEINUNG 

Nicolas Fayè ist ein Autor, der sich bisher mit einem historischen, leicht Fantasy angehauchten Roman namens „Wie das Flüstern der Zeit“ einen Namen gemacht hat. Zwischen dem Erscheinen des nächsten Bandes, hat er sich der griechischen Mythologie zugewandt. In bisher drei kurzen Bänden versucht er den Leser diese zu vermitteln. Damit jeder Leser heraussuchen kann, was ihn an der Mythologie interessiert, ist jeder Band einem anderen Bereich gewidmet. Der vorliegende zweite Band widmet sich den Helden Griechenlands.
Von Agamemnon über Ikaros, Hippokrates, Ödipus, Odysseus bis hin zu Perseus ist alles was auch nur als Held gilt vertreten.
Jedem einzelnen Held widmet der Autor ein einzelnes Kapitel und zeigt mit einer handgezeichneten Statue, wie sie theoretisch aussahen. Anschaulich, in einer leicht verständlichen Sprache setzt er das sonst arg trockene Thema mit einer eigenen Handschrift um. Nicolas Fayé gelingt es mit seinen Ausführungen die griechischen Helden zum Leben zu erwecken. Selbst wenn man sich nur wenig für dieses Gebiet interessiert, wird man mit Neugierde gepackt. Alle wesentlichen Fakten baut er in einer spannenden Sprache um. Diese eignet sich hervorragend, wenn jüngere Leser ein Referat über einen griechischen Helden verfassen müssen. Alle wichtigen Informationen sind vertreten und wirken trotzdem nicht langweilig. Zusammenhänge werden klar und verständlich. So macht lernen großen Spaß.

Endlich zu Hause angekommen, musste er feststellen, dass sein Haus von Freiern bevölkert war, die allesamt seine Frau ehelichen wollten. Als Bettler verkleidet, schlich er in den Palast, tötete in Zusammenarbeit mit seinem Sohn Telemachos, die Freier und konnte endlich seinen Lebensabend genießen. (Zitat S. 38)

Das Besondere ist, dass der Autor nicht nur humorvolle Ansätze erkennen lässt, sondern auch an manchen Stellen, wie bei einer spannenden Geschichte beschreibt. So ist der Text alles andere als trocken, sondern unterhaltsam und lehrreich zugleich.

Auf lediglich 60 Seiten schafft es der Autor die Helden in einem faszinierenden Blickwinkel zu beleuchten. Wer sich danach noch fragt, wer sich hinter einem Namen verbirgt, wenn er diesen liest, der hat das Buch nicht genau gelesen. Einmal gelesen wird der Inhalt auf Grund seiner Umsetzung ewig im Gedächtnis hängen bleiben.

===Abschließendes Fazit===
Griechische Mythologie anschaulich und verständlich.

Autor: Nicolas Faye Titel: Griechische Mythologie für Anfänger: Band 2 - Die Helden
Verlag: BoD Erschienen: 2011
ISBN-10: 3842349246 ISBN-13: 9783842329927
Seiten: 60 Kosten: 3,90€ Serie: Griechische Mythologie für Anfänger


FRAGE AN EUCH: WER IST EUER LIEBLINGSHELD?
 
Meiner ist Ikarus, da er seine Träume nie aufgegeben hat. 

 

Elisabeth Dreisbach: Es wird ein Schwert durch deine Seele dringen

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Mütterglück und Mütternot begegnen uns in diesem Buch.

Copyright Sarahs Bücherwelt
Unfaßlich scheint es der Mutter des jungen Friedemann Honeck, daß ihr Sohn, der ihr nach dem Tode ihres Gatten wie ein tapferer Kamerad zur Seite steht, im späteren Leben Irrwege einschlägt.

In banger Sorge sieht sie seine Ehe als den größten Irrtum seines Lebns an.

Auch der Sohn geht durch Zeiten innerer Not. Das Glück, das er meinte bannen zu können, scheint ihn verlassen zu haben.

Seine junge Frau fühlt sich an seiner Seite einsam und unverstanden. Immer mehr entfernen sie sich innerlich vorneinander.

Doch nun übernimmt ein Stärkerer die Führung. Friedemann Honeck und seine Frau finden am Sterbebett ihres Kindes nicht nur hin zu Gott, sondern auch zum Herzen der Mutter zurück... (Quelle: Auszug aus dem Klappentext)
IN EINEM SATZ:  Ein Heimatroman der durch besondere Seiten im Gedächtnis bleibt!



SARAHS MEINUNG 

Elisabeth Dreisbach war eine bekannte Autorin, die vor allen Dingen für ihre Erzählungen bekannt war. Heimatlich widmete sie sich einer schönen Region in Deutschland, verband diese mit einigen dramatischen Ereignissen und setze noch eine winzige Note von Religion hinzu. Diese Beschreibung trifft auf alle Werke, die mir von ihr bekannt sind, zu.

Leider sorgen die alten Klappentexte dafür, dass der Leser im Grunde schon den gesamten Inhalt des Buches kennt. Ihr denkt nun sicherlich – albern. Das ist jedoch der Fall. Jede noch so kleine Wendung wird dem Leser vorab schon mitgeteilt. Wer also mit dem Buch anfängt, hat durchweg das Gefühl, das Buch zu kennen. Ob dies gut oder schlecht ist, liegt im Auge des Betrachters. Ich persönlich bevorzuge dann doch lieber unbekannte Überraschungen.

Nichtsdestotrotz wollte ich das Buch lesen. Der Einstieg ist wie gewohnt leicht, auch wenn die Situation nicht unbedingt angenehm ist. Als Leser lernt man mit wenigen Worten die aktuelle Situation kennen, um dann mit einer weniger ersichtlichen Rückblende, die Charaktere näher kennenzulernen. Ohne Vorwarnung oder ersichtlichen Hinweis befindet sich der Leser plötzlich beim Kennenlernen der Eltern, erlebt das Kindergartenalter und die erste dicke Freundschaft zu Rolf kennen. Auf diese Art und Weise lernt man die Protagonisten besser kennen, als hätte man sie versucht so zu beschreiben. Leider folgen auch danach zeitliche Sprünge und man muss stets auf einen Hinweis warten, um herauszufinden, in welcher Zeit man sich nun befindet.

Die Protagonisten werden mit zahlreichen Charakter-Eigenschaften ausgestattet und sind nicht nur liebenswert. Dreisbach gelingt es, die Protagonisten in dem Licht erscheinen zu lassen, wie es vorgesehen hat. Besonders Lilli ist eine Figur, die von der ersten Minute geschickt als unsympathisch dargestellt wird, obwohl sie im Grunde ihres Herzens ein nettes Wesen hat, welches auf Grund ihrer anderen Erziehung nicht für jeden sichtbar ist.

An sie hatte niemand gedacht, für sie war nichts gebacken worden, nur für den Sohn, nur für ihn. Wie ein trotziges Kind verbohrte sie sich in den Gedanken, daß ihr bitter Unrecht geschehen sei. (Zitat S. 83)

Leicht religiös angehaucht wird die Geschichte erzählt. Immer wieder wird auf den Glauben zu Gott geachtet. Dies ist ein Punkt, den viele heutige Leser nicht bevorzugen, der aber in meinen Augen zu diesem Buch passt und niemanden seine Meinung aufzwingt. Es flie0t nur nebenbei ein, und ist daher angenehm zu lesen. Nebenbei geht die Autorin jedoch auf interessante Punkte der Kindererziehung ein, wie zum Beispiel, dass man Kindern freunde lassen soll, selbst wenn sie einem selbst nicht passen. Nur so können sich Kinder entwickeln. Und auch sonst enthält dieses Werk viele lehrreiche Ansätze im Bereich Beziehung. Zugleich geht die Autorin auch auf Aspekte der Geschichte, wie die Inflation in Deutschland ein. Lehrreich ist es auf jeden Fall.

Generell ist der Stil sehr angenehm. Für die heutige Zeit etwas altmodisch, passt es jedoch perfekt in die Welt von 1927. Es lässt sich leicht lesen, ist beschreibend und zu keinem Zeitpunkt langatmig. Langweilig erscheint es nur, weil einfach zu viele Dinge durch den Klappentext bekannt sind.






Ich muss aber gestehen, dass es zumindest dem Verlag gelungen ist, mehrere Überraschungen eingebaut hat. Mitten beim Lesen schlägt man zur nächsten Seite um, und findet diese unbedruckt vor. Der Leser denkt noch, dass hier einfach eine Seite zu viel eingebaut wurde oder Werbung, die für damals aktuell war, vergessen wurde, und muss dann merken, dass zwei Seiten weiter die Seite völlig anders beginnt. Erst findet man den kleinen Fehler noch lustig, aber als es das dritte Mal passiert, ist dies weniger witzig. Es fehlen einfach wichtige Informationen. Gerade da es sich gebündelt zwischen den Seiten 60-80 vorkommt, ist das natürlich noch ärgerlicher. 

Nichtsdestotrotz lässt sich die Geschichte trotzdem lesen und berührt auch nach all den Jahren noch das Herz des Lesers, denn ein Happy End darf hier nicht erwartet werden. Stattdessen orientiert sich die Autorin an der kalten Realität. Wer nicht unbedingt Glück pur erleben will, und einige Macken in Kauf nimmt, sollte sich das Buch kaufen.


Autor: Elisabeth Dreisbach Titel: Es wird ein Schwert durch deine Seele dringen

Verlag: Christl. Verl.-Haus Erschienen:1963

ASIN: B0000BHJ63 Seiten: 188 Kosten: 3,00€ bei Amazon


FRAGE AN EUCH: SEID IHR RELIGIÖS

Nicolas Fayé: Griechische Mythologie für Anfänger: Band 1 - Die Götter

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Copyright Nicolas Fayé
Eine kurze Abhandlung über die griechische Mythologie, verfasst in mehreren kleinen Bänden. Im vorliegenden ersten Band erfährt der Leser grundlegende Einzelheiten über die griechische Götterwelt. Als Einstieg in die griechische Mythologie soll dieses Buch Freude am Thema wecken. (Quelle: Klappentext)














SARAHS MEINUNG

Nicolas Fayè ist ein Autor, der sich bisher mit einem historischen, leicht Fantasy angehauchten Roman namens „Wie das Flüstern der Zeit“ einen Namen gemacht hat. Zwischen dem Erscheinen des nächsten Bandes, hat er sich der griechischen Mythologie zugewandt. In bisher drei kurzen Bänden versucht er den Leser diese zu vermitteln. Damit jeder Leser heraussuchen kann, was ihn an der Mythologie interessiert, ist jeder Band einem anderen Bereich gewidmet. Der vorliegende erste Band widmet sich den Göttern Griechenlands.

Von Zeus über Aphrodite, Ares, Hera bis hin zu Apollon, Poseidon oder sogar Demeter, ist alles vertreten was Rang und Namen hat. Viele Götter sind durch Bücher oder Verfilmungen jedem ein Begriff, aber andere Götter sind mir persönlich gänzlich fremd gewesen.

Jeder einzelnen Gottheit widmet der Autor ein einzelnes Kapitel und zeigt mit einer handgezeichneten Statue, wie sie theoretisch aussahen. Anschaulich, in einer leicht verständlichen Sprache setzt er das sonst arg trockene Thema mit einer eigenen Handschrift um. Nicolas Fayé gelingt es mit seinen Ausführungen die griechischen Götter zu Leben zu erwecken. Selbst wenn man sich nur wenig für dieses Gebiet interessiert, wird man mit Neugierde gepackt. Alle wesentlichen Fakten baut er in einer spannenden Sprache um. Diese eignet sich hervorragend, wenn jüngere Leser ein Referat über eine griechische Gottheit verfassen müssen. Alle wichtigen Informationen sind vertreten und wirken trotzdem nicht langweilig. Zusammenhänge werden klar und verständlich. So macht lernen großen Spaß.

Das folgenreichste Verhältnis hatte die Göttin jedoch mit dem Trojaner Anchises. Aus dieser Liebschaft ging der Krieger Äneas hervor, der als Held im Trojanischen Krieg kämpfte ...(Zitat S. 14)

Das Besondere an diesem Buch ist jedoch die Tatsache, dass der Autor nicht nur leicht verständliche Sprache setzt, sondern diese auch noch mit einem angenehmen Humor verbindet, der das Lesen noch unterhaltend gestaltet. Dabei bleibt der Verfasser jedoch auf einem gehobene Niveau.

Auf 60 Seiten gelingt es Nicolas Fayé alles Wichtige der griechischen Götterwelt unterzubringen. Ein dünnes Nachschlagewerk, dass jedoch seinesgleichen sucht. Ich kann es jedem nur empfehlen, der sich durch den Wirrwarr von Götter durchschlagen möchte. Allgemeinbildung der angenehmen Art und Weise, die ich jedem, der sich dafür interessiert, empfehlen kann.

Autor: Nicolas Faye, Titel: Griechische Mythologie für Anfänger: Band 1 - Die Götter

Verlag: BoD Erschienen: 2011

ISBN-10: 384232992X ISBN-13: 9783842329928

Seiten: 60 Kosten: 3,90€

Serie: Griechische Mythologie für Anfänger

FRAGE AN EUCH: FÜR WELCHE MYTHEN INTERESSIERT IHR EUCH?

Gerd Uhde: Lioba Lebt

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Lioba geht auf die Kunstakademie, als sie von einem Freund gebeten wird, einen Text auf ihrer Schreibmaschine abzutippen. Obwohl sie weiß, dass er für den Widerstand ist, lässt sie sich drauf ein, und lagert sogar die Vervielfältigungen. Kurze Zeit später wird sie Augenzeuge, als diese Freunde verhaftet werden. Ihr ist klar, dass auch sie dran ist und verschwindet. Obwohl sie weiß, dass nach ihr gefahndet wird, weigert sie sich unterzutauchen oder auch nur falsche Papiere anzunehmen. Sie ist im Glauben, sollte man sie finden, sie beweisen kann, dass sie nur aus Freundschaft gehandelt hat, mit dem Widerstand jedoch nichts zu tun hat. Nach einigen Tagen versteckt, kehrt sie in die Stadt zurück. Meidet jedoch die Kunstakademie und geht stattdessen zum Roten Kreuz. Alles läuft gut, bis sie doch geschnappt wird und im Gefängnis auf ihre Verurteilung wartet.

SARAHS MEINUNG

Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges wird der Büchermarkt mit unzähligen Werken über diese Zeit überschwemmt. Ein Thema, was viele Leute inzwischen am Liebsten vergessen würden. Aus diesem Grund fand ich es interessant einmal zu lesen, wie die Dinge vor 50 Jahren aufgeschrieben wurden, wo alles noch präsenter war, als heutzutage.

Gleich vorweg wird der Leser informiert, dass dieses Buch einer jungen Deutschen, die im Alter von 23 Jahren zum Tode wegen Hochverrat verurteilt wurde. Schon mit diesem Hinweis bzw. spätestens am Ende des Werkes wird der Leser erkennen, dass der Autor das Buch nicht nur diesem Mädchen gewidmet hat, sondern ihre Geschichte für die Nachwelt festgehalten hat.

Viele werden nun sagen, nicht schon wieder ein Schicksal des Nazi-Regimes. Doch dieser Roman sticht durch eine poetische, anrührende Sprache hervor, die das Herz berührt, jedoch in keinem Fall sentimental erscheint. Zudem stellt er die Nazis nicht ins schlechte Licht oder widmet sich einer der zahlreichen Verfolgungsgeschichten, sondern hat sich ein Schicksal ausgesucht, dass es so in der Literatur noch nicht gegeben hat. Statt sich zu verstecken, einen anderen Namen anzunehmen, macht es die Protagonistin ganz schlau, sie geht in die gleiche Stadt zurück, verändert lediglich etwas ihren Typ und nimmt direkt eine Ausbildung bei den Nazis an unter ihrem richtigen Namen. Selbst nach ihrer Verhaftung kann diese starke Persönlichkeit nicht glauben, dass ihr etwas passiert. Erst mit dem Gang zu Henker muss sie sich der Tatsache stellen, dass es zu spät ist.

Häftling III b 14 E zur Vernehmung.“ Ich heiße Lioba von Eicken, wollte sie sich empören, aber sie hielt sich, die Hände verkrampft, in sich selber fest. (Zitat S. 127)

Der Autor versucht diese Stärke, diesen Mut und diesen Glauben an Gerechtigkeit glaubhaft und realistisch zugleich einzufangen. Dabei gelingt ihn ein Werk was seinesgleichen sucht. Die Protagonistin wird in allen erdenklichen Farben geschildert, sodass der Leser ein genaues Bild von all ihren Eigenschaften, Gedanken und Handlungen bekommt. Auch wenn man im Nachhinein über so viel Naivität nur den Kopf schütteln kann, ist doch klar, dass der Glaube an den Menschen und Gerechtigkeit damals bei einigen Menschen noch vorhanden war. Zeitgleich gelingt es dem Autor mit wenigen Worten den Krieg, die Angst, den Druck von den Nazis und die düstere Stimmung einzufangen ohne dabei die Perspektive dieser einzigartigen Frau aus den Augen zu lassen. Der Leser betrachtet alle Geschehnisse aus ihren Augen und bekommt ein Nazi-Regime zu sehen, wie er es bis dato noch nicht erlebt hat. Beängstigend, aber zeitgleich voller Hoffnung. Den Aspekt, den man sonst aus Büchern dieses Genres gewohnt ist, die Flucht, die Panik, die Angriffe oder sogar das KZ, wird ganz außen vor gelassen. Dadurch ist das Buch erschreckend, aber etwas ganz Besonderes.

Anfänglich stört der gewählte Stil des Autors in meinen Augen sehr. Die Sprache, die er wählt, ist lebendig, detailliert, poetisch und manchmal etwas alt. Letzteres liegt jedoch daran, dass vor 50 Jahren sicherlich der Satzbau eher so gehalten wurde. Diese Kombination lässt den Leser jedoch kaum zur Ruhe kommen. Manche Sätze müssen erneut gelesen werden, damit man sie auch begreifen kann. Aber genau dieser Stil unterscheidet das Buch von so vielen anderen Werken, dass man manche Schwierigkeiten gerne in Kauf nimmt.

Auch wenn viele langsam keine Lust mehr auf das Thema haben, kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der sich noch für dieses Stück deutscher Geschichte interessiert, denn es geht einmal nicht um Juden, einen echten Widerständler, sondern nur um ein Mädchen, eine Frau, die denkt, an die Menschen glaubt und hilfsbereit sein wollte.


 IN EINEM SATZ: Eine Zeit und ein Schicksal, welches man nicht vergessen darf!!!!



Autor:Gerhard Uhde Titel: Lioba lebt

Verlag: Quell Verlag Erschienen: 1961

ISBN-10: 3921519098 ISBN-13: 9783921519097

Seiten: 288 Kosten: gebraucht ab 1,00€

FRAGE AN EUCH: Währt ihr auch so stark geblieben?

Wolfgang Hohlbein: KatzenWinter

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Etwas Bedrohliches legt sich über die kleine Stadt, die durch dichten Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten ist. Uralte, dunkle Kräfte, die in den Ruinen des alten Klosters herrschen, haben seit jeher Unheil über die Menschen gebracht. Nun liegt es allein an Justin, sie zu besiegen. Ein aussichtslos erscheinender Kampf beginnt. (Quelle: Klappentext)







 

SARAHS MEINUNG 

Der Leser wird in dieser Geschichte wieder in den Ort Crailsfelden entführt. 1990 nutze Wolfang Hohlbein diesen Ort, um ein Internat als Tor des Bösen zu benutzen. „Magog“ hieß das Buch. Ein gelungener Horror-Roman,der zahlreiche Leser begeisterte. Klar, dass dies nach einer Fortsetzung schrie. Das dachte sich auch Hohlbein und setzte sich mit seiner Frau zusammen und schrieb „Katzenwinter“. Während das andere Werk zwar auch Jugendliche als Protagonisten enthielt, empfand ich die Lektüre eher für Erwachsene. In diesem Fall verrät schon der 14jährige Protagonist, dass es sich eher an die jüngeren Leser richtet. Das war auch der Grund, warum ich den Kritikern abgekauft habe, dass dieser Roman wenig mit seinem Vorgänger zu tun hat, denn dort war der Protagonist deutlich älter.
Dies ist jedoch nicht der Fall. Hohlbein lässt Ansätze des ersten Teils gekonnt in seine Fortsetzung einfließen. Es sind zwar eigenständige Geschichten, jedoch geht deutlich hervor, dass „Magog“ der Vorgänger ist. Schließlich versucht Justin an zahlreichen Stellen, die Zusammenhänge von damals zu begreifen.

Justin ist ein Protagonist, der bei mir weder gut, noch schlecht ankommt. Er ist freundlich, hilfsbereit und wirkt in meinen Augen ab und an einfach zu liebenswert. Justin wird lebendig, jungenhaft und trotzdem zu freundlich beschrieben. Eine rebellische Ader, wie man es erwarten würde bei einem pubertären Jungen, fehlt hier gänzlich. Stattdessen wird ein Familienmensch beschrieben. Dies wird sicherlich dem einen oder anderen Leser sicherlich gut gefallen. Mir persönlich gefällt dies jedoch nicht so gut, denn zu einem Horror-Roman passt dies weniger.

Was ich bei den Protagonisten bemängel, macht das Autoren-Ehepaar beim restlichen Inhalt wieder wett. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. An einigen Stellen, fand ich die brutale, vulgäre Ausdrucksweise nicht unbedingt etwas für junge Leser, aber es passt perfekt in das Genre, und erschafft eine hervorragende düstere Stimmung, die definitiv in das Bild von bösen Mächten passt. Auch sonst erschafft Hohlbein eine Geschichte voller Leben. Crailsfelden als Ortschaft, aber auch die anderen Schauplätze sind bis ins kleinste, wichtigste Detail beschrieben. Emotionen, Handlungen und Gedanken sind logisch und runden die gesamte Handlung ab. Es macht einfach Spaß es zu lesen. Dabei baut sich die Spannung mit jeder Seite immer mehr auf. Auch wenn man teilweise erahnen kann, wie es weitergeht, bleibt der Spannungsanstieg konstant. Für das Genre im Grunde eine ideale Umsetzung.

Der Winter kam früh in diesem Jahr als die erste Schneeflocke fiel, stürzte Justins Großmutter die Treppe hinunter und brach sich das Genick.
Es war ein Tag wie jeder andere, das heißt: natürlich war es das nicht. (Zitat S. 7) 

Und dann kommt der Schluss. Damit hat sich Hohlbein mal wieder übertroffen. Immer wenn man als Leser denkt „Das ist der schlechteste Schluss!“, dann kommt doch wieder ein Buch, wo es noch schlimmer ist. Dies ist auch hier der Fall. Während sich vorher die Geschichte kontinuierlich aufbaut und man einen actionreichen, spannungsgeladenen Schluss über viele Seiten erhofft, kommt der Schluss mit einem Paukenschlag und endet genauso schnell, wie der Ton verklingen würde. Binnen zwei bis drei Seiten ist das Böse besiegt. Kreativität ist hier fehl am Platze. Es gibt zwar eine Wendung, mit der ich persönlich nie gerechnet hätte und es daher auch als Pluspunkt ansehe. Statt diesen Punkt auszubauen, wirft er die Überraschung einfach nur ein, lässt den Leser allein, und nutzt diesen für einen abgehakten und ehrlich gesagt langweiligen Schluss. Ich hatte das Gefühl, als hätte Hohlbein keine Seiten oder sogar keine Lust mehr. Gerade der Schluss eines Buches ist wichtig, und da hätte ich mehr erwartet.

Durch den Schluss bleiben leider einige Fragen offen, die sich gerade während des Lesens stellen. Zum Beispiel heißt es, dass niemand aus Crailsfelden fliehen kann, dass lässt das Böse nicht zu. Genauso kann niemand von außen hinein. Komisch, dass es hier leider Ausnahmen gibt, jedoch nicht erklärt wird, warum. Auch bei den Protagonisten gibt es offene Fragen. Bei einem so rasanten Schluss jedoch kein Wunder, dass viele Punkte nicht geklärt werden.

Nichtsdestotrotz habe ich die Geschichte trotzdem gerne gelesen. Abgesehen vom total freundlichen Protagonisten, der wohl den absolute Kontrast zum Bösen darstellen soll, und dem Schluss mit seinen offenen Punkten eine interessante Fortsetzung. Aus diesem Grund kann ich das Buch empfehlen. Wer wissen will wie es in Crailsfelden weitergeht, sollte trotz jugendlicher Protagonisten zugreifen.


IN EINEM SATZ GESAGT: Interessante Fortsetzung, die ihre Zielgruppe ändert

Autor: Wolfgang und Heike Hohlbein, Titel: KatzenWinter
Verlag: Heyne, Erschienen: 2005
ISBN-10: 3453530381, ISBN-13: 9783453530386
Seiten: 432,Kosten: 8,95€



 FRAGE AN EUCH: GLAUBT IHR AN DAS BÖSE?

Kathy Reichs: Totgeglaubte leben länger

KLAPPENTEXT 

Die Leiche eines zwielichtigen Importeurs beschert Tempe Brennan Überstunden im Labor. Die Schusswunde am Kopf deutet auf Selbstmord hin, doch die Gerichtsmedizinerin kann ein Gewaltverbrechen nicht ausschließen. Ihre Untersuchungen nehmen eine unerwartete Wendung, als ein Fremder ihr das Foto eines uralten Skeletts aus Israel zusteckt und beteuert, es sei der Schlüssel zum Tod des streng religiösen Mannes. So stößt Tempe auf ein abgründiges Geheimnis, das älter ist als die Bibel ...(Quelle: Klappentext)


SARAHS MEINUNG 

Seit mein Mann zufällig „Knochen zu Asche“ vor drei Jahren mit nach Hause brachte, und wir eh absolute Fans der Serie „Bones“ sind, lese ich trotz der zahlreichen Pathologie-Passagen, Ortsbeschreibungen und französischen Vokabeln immer wieder gerne Bände aus der „Tempe-Reihe“. Nachdem das Buch schon so lange im SUB stand und mein Mann es sich spontan griff, musste ich es auch lesen. Leider gehen unsere Meinungen bei diesem Buch deutlich auseinander.

Wie gewohnt gibt es auf den ersten Seiten erste Berichte über das Opfer, sodass der Leser eigentlich gleich gefesselt ist. Danach gehen die Ermittlungen recht schleppend vor sich. Zahlreiche historische Fakten über eine bestimmte Ausgrabung in Israel, die Geschichte zu diesem Fundort sorgen für zahlreiche zähflüssige Passagen. Mir persönlich einfach zu viel. Zumal ich zwar an Gott glaube, mich die israelischen Dinge jedoch gänzlich kalt lassen. An einigen Punkten war ich kurz davor, einfach aufzuhören. Während sonst zumindest einige spannende Dinge, Wendungen oder etwas Action passiert, dümpelt es einfach nur so hin. Nach 150 Seiten war ich persönlich so enttäuscht, dass ich das Buch zum ersten Mal aus der Hand legte. Was mich hier störte, fand mein Mann jedoch das Beste an diesem Roman. Die geschichtlichen Hintergründe, langen Beschreibungen rund um Ausgrabungen und die detaillierte Erklärung zu DNS interessierten ihn sehr. Obwohl er sonst immer kritisierte, dass bei Kathy Reichs die Spannung erst so spät kommt, fand er es diesmal keineswegs schlimm.
Die Charaktere, die sich in den anderen Werken immer weiter entwickelt haben, sodass ich es als Freude empfunden habe, wenn ich diese Entwicklungen miterleben durfte, blieben bei diesem Fall auf einem fast gleichen Level. Sie wurden gewohnt lebendig, authentisch und den früheren Romanen entsprechend gut eingebaut. Für meinen Geschmack gab es hier jedoch keine Weiterentwicklung.



Pelletiers demande d'expertise en anthropologie lag auf meinem Schreibtisch, als ich für meinen Februar-Turnus in Montreal eintraf. (Zitat S. 12) 
 
Meine Hoffnung war zumindest, dass die Handlung im Verlauf rasanter werden, der Schluss wie gewohnt voller Nervenkitzel und Spannung sein und alles aufgeklärt werden würde. Leider konnte mich Kathy Reichs diesmal auch in diesem Punkt nicht überzeugen. Das Skelett vom Foto bleibt im Grunde trotz zahlreicher Entdeckungen, Forschungen und Recherche ungeklärt. Wenn man das Thema schon so extrem ausbaut, dann sollte dieser Leichenfund auch zumindest logisch aufgelöst werden. Auch die anderen Leichen in Kanada wurden nur spärlich aufgeklärt. Mich hat es nicht zufrieden gestellt. Im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, dass sie sich verzettelt hatte und nun zu einem schnellen Schluss kommen musste. Meinen Mann hingegen störte dies nur minimal. Er fand, dass es zwar kein gewohnter Schluss sei, aber schlecht empfand er ihn definitiv nicht.

Der Stil besticht auch hier wieder durch trockene, sachliche und fachliche Beschreibungen, die jedoch zu den Romanen von Kathy Reichs gehören. Ansonsten ist es detailliert, aber besticht hauptsächlich durch wenig Spannung. Kathy Reichs gelingt es auf den ganzen 416 Seiten nur vereinzelt mal über wenige Zeilen Spannung aufkommen zu lassen. Zudem sorgt sie mit zahlreichen unnötigen Wiederholungen für ein verzweifeltes Kopfschütteln. Schaffte sie die vorgegebenen Seiten nicht? An zu vielen Stellen wirkte es künstlich in die Länge gezogen. Zum Beispiel




Zitat von Seite 360
»"Und dann?"
"Rufe ich sie an."
"Und dann?"«


Kein Vergleich zu ihren anderen Werken, wie zum Beispiel „Durch Mark und Bein“. In meinen Augen ihr schwächster Teil. Lediglich ein Punkt fällt mir hier positiv auf, der sogar deutlich besser, als bei anderen Teilen ist, und das ist das ansprechende Cover.

In meinen Augen hätte Kathy Reichs von der eigentlichen Anthropologie weniger einbauen sollen. Gerichtsmedizin liegt ihr mehr. Und das ist es auch, was die Mehrheit ihrer Leser erwartet. Spannende und interessante Fälle. Auch wenn zu ihrem Beruf auch Knochenfunde aus vergangenen Zeiten gehören. Hier ist sie auf den Zug rund um „Sakrileg“ und die neuen Jesus-Theorien, die zu dieser Zeit aktuell waren, aufgesprungen. Für mich ein Fehler.

So wie bei uns die Meinungen auseinander gehen, wenn es um den historischen Anteil geht, ist es auch bei anderen Lesern. Wer sich also für das Buch interessiert, sollte vorab genau überlegen, ob er sich auf einen geschichtlichen Exkurs einlassen möchte. Dementsprechend kann ich es nur bedingt empfehlen.



Autor: Kathy Reichs, Titel: Totgeglaubte leben länger, Originaltitel: Cross Bones

Verlag: Blanvalet, Erschienen: 2007

ISBN-10: 3442367301, ISBN-13: 9783442367306

Seiten: 416, Kosten: 8,95€, Serie: Temperance Brennen