Ein letzter Sommer in Méjea / Cay Rademacher

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Klassischer Krimi...

Endlich ist Wochenende und meine erste Arbeitswoche rum. Die Arbeit macht Spaß, aber meine Schulter freut sich weniger. Nach getaner Arbeit etwas zu viel gedehnt und jetzt habe ich den Vormittag nach einer fast schlaflosen Nacht beim Arzt verbracht. Tja, die Spritze hat null was gebracht. Schmerzen sind einfach kacke. Deswegen für euch ein erfreulicher Lesetipp. 


DER COVER-CHECK
Ein Segelboot auf dem offenen und doch ruhigen Meer. Hat was von Sommer und Urlaub. Schlicht, aber gefällt mir. 

DER FAKTEN-CHECK
Alter - 14
Seite - 464
Perspektive - Dritte Person begleitet alle Figuren 
Schauplatz - Deurschland und Frankreich 
Zeit - 1984 und Gegenwart 

DER FIGUREN-CHECK
Claudia - unglückliche Politikerin 
Dorothea - verheiratet und Mutter 
Barbara - Mutter von Zwillingen 
Rüdiger - Villa, schafft Skulpturen 
Renard - Krebskranker Kommissar 

DER INHALT ZUSAMMENGEFASST
1984 - Claudia, Dorothea, Barbara, Rüdiger und Michael haben das Abo in der Tasche und ein letztes Mal geht es zusammen in den Urlaub. Doch eines Abends verschwindet Michael und erst am nächsten morgen wird seine Leiche aus dem Wasser geborgen. Mord, soviel ist klar, aber aufgeklärt wird er nie. 
2014 - Jemand verschickt Briefe an alle Beteiligten und zwingt sie an den Ort des Mordes zurück. Jemand, der den Mord endlich aufgeklärt haben möchte.  

MEINE GESAMMELTEN LESEEINDRÜCKE
Ich liebe klassische Krimis und deswegen wollte ich das Buch lesen. Mich hat es an Hercule Poirot erinnert, der ebenfalls gerne Briefe verschickt und alte Morde aufklärt. 

Direkt zu Beginn stellt der Autor die Figuren vor und das leider so, dsss ich keine einzige Figur mag. Das liegt schon daran, dass er die ersten Seiten alle Figuren auch mit Nachnamen erwähnt. Einmal kann man ihn erwähnen, aber immer. Mich hat es wahnsinnig gemacht und ich war froh, als es aufhörte. 

Die Reise kn die Vergangenheit nutzen viele Autoren und ich finde es spannend. Es ist eben nur schade, wenn man gar keine der Figuren mag, da sie alle ein gewisses Klischee erfüllen. Dazu noch die Tatsache, das wirklich alle 12 Beteiligten Figuren teilweise zufällig in diesem Jahr wieder dort sind. Und das Nervige: Alle Figuren triefen vor dämlichen Klischees. 

Ermittelt wird von Renard, einem alten und kranken Kommissar. Er kommt hinter Geheimnisse, die tief verborgen sind, aber manchmal habe ich eher das Gefühl gehabt, es wirkt schon recht künstlich. Es macht kaum Spaß zu lesen, denn gerade am Anfang kann ich als Leser kaum selber ermitteln, weil alles eher belanglos ist. Erst im letzten Drittel kommt es zu dem, was ich erwartet habe, aber das ist reichlich spät. Und selbst dann bin ich nur froh, als der Täter überführt wird. Denn im Grunde ist der Schluss sehr kurz. Es wird alles erklärt, es bleiben keine Fragen offen, aber er paar eben nicht zum Rest, der so lang ist. 100 Seiten weniger wären nicht verkehrt gewesen. 

WEM EMPFEHLE ICH DAS BUCH?
Wenn ich das Buch so Revue passieren lasse, dann wären meine Erwartungen deutlich größer. Ich glaube, wenn einen direkt beim ersten Lesen etwas stört, dann hat das Buch es schwer. Klischees, mangelndes Tempo und viele konstruierte Zufälle. Ich denke, dass Buch ist eher für Leser, die die Region kennenlernen wollen, denn die hat der Autor wunderbar dargestellt. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜
SPANNUNG UND TEMPO💜💜
HUMOR💜
ROMANTIK💜   
GESAMT💙


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