Das verlorene Labyrinth | Kate Mosse

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Wenn man schon nach dem ersten Satz weiß ...

Dass dieses Buch einfach nur enttäuschen wird. Manchmal hat man es direkt mit dem ersten Satz. Ich habe es trotzdem probiert und leider hat sich das Buch nicht geändert. Der Stil bleibt. 


WICHTIGE FAKTEN
Alter - 16
Seiten - 752
Perspektive - dritte Person 
Schauplatz - Frankreich 
Zeit - 2005 und 1209

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Spannende Einblicke in vergangene Zeiten 
▪️Magische Elemente
▪️Spannung

WER SPIELT DIE HAUPTROLLEN?
▪️Alais
▪️Alice

WORUM GEHT ES?
Es ist der letzte Tag an dem Alice einen Fund bei einer Ausgrabung macht. Neben der Schnalle stößt sie auf zwei Skelette und eine Wandmalerei, die wie ein Labyrinth aussieht. Sie schaltet die Polizei ein, erkennt aber, dass der Ort besser geheim geblieben wäre. 
800 Jahre zuvor bekommt Alais ein Buch geschenkt und weiß, dass sie das Geheimnis um den Inhalt beschützen muss. Doch das ist leichter gesagt, als getan. 

WIE LAUTET DER ERSTE SATZ (ZITAT)?
Ein dünner Blutfaden läuft die blasse Innenseite ihres Arms wie ein roter Saum auf einem weißen Ärmel hinunter.

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN? 
Es ist Ein Buch, das ich Lesern empfehlen kann, die einen sehr blumigen Stil mögen und historische Thriller gut finden. 

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
Ihr kennt sicher Bücher, bei denen ihr den ersten Satz gelesen habt und direkt wusstet - der Stil ist nicht mein Fall. Genau das war hier der Fall. Ausführlich, so blumig und dann noch Gegenwart. Letzteres mag ich bei ganz wenigen Büchern. Mir war direkt klar, dass die Autorin es nutzt, um angegebener und Vergangenheit klar zu trennen, aber ich mag es trotzdem nicht. Meist legt sich das Gefühl nach ein paar Seiten, aber auf Grund des blumigen Stils war ich einfach nur unglaublich genervt - bis zum Schluss. Vor allen ihre Vergleiche sind absolut der Hammer. Blut spritzt zum Beispiel wie ein Feuerwerkskörper. Ja es passt, aber gelesen klingt es unmöglich. Und jede Farbe muss besonders sein. Nicht einfach schwarz, weiß oder blau, sondern endlos oder Karamell. Bei Landschaften okay, aber die Autorin hemmt damit einfach Geschichte und Fluss. Alleine der erste Satz zeigt euch ja schon, wie es im Grunde aussieht.

Inhaltlich ist es sicher ein origineller Text, aber das alleine reicht ganz klar nicht. Ehrlich gesagt, ist es einfach so, dass es für einen historischen Thriller einfach viel zu wenig spannend ist. Auch ist der magische Aspekt, den ich vermutet habe, eine absolute Enttäuschung. Wisst ihr nämlich, worum es geht? Um den verdammten Heiligen Gral. Davon bin und war ich absolut noch nie ein Fan. Vielleicht wäre es ein gutes Buch gewesen, wäre da eben nicht der Stil, denn es kommt einfach keinerlei Spannung im gesamten Buch auf. Es gibt sogar Kapitel, da beschreibt die nette Dame wirklich den ganzen Ort, den sie wohl sehr gut kennt in allen schillernden Farben. Ich mag solche Beschreibungen, aber in einem Thriller, sollte man sich kürzer fassen. Ganz ehrlich, das Buch hätte locker auf 300 Seiten reduziert werden können. Dann wäre der wichtige Kern geblieben ohne all die Verzierungen. Zudem fand ich, dass trotz all der Details die Figuren ebenfalls blass und fremd blieben. Weder von Alice noch von Alais hatte ich beim Lesen ein klares Bild. Irgendwie war das Buch alles in allem einfach nur eine Enttäuschung. 

ZUSAMMEGEFASST
Wenn ich das Buch so Revue passieren lasse, ist es leider nicht meins. Weder der blumige Stil, noch die vielen Sprünge und blassen Charaktere haben mich überzeugen können. Aber entscheidet selbst. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜
TEMPO💜💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜
EMOTIONEN💜   
GESAMT💙


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