Gefrorene Seelen | Giles Blunt

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Eisiger Thriller...

Wenn es schon nicht schneit und diesen Winter viel zu warm ist, dann muss ich mir eiskalte Gedanken machen. Eigentlich bin ich froh, wenn es nicht kalt ist. Ich hasse Kälte, aber gleichzeitig ist es auch wunderschön. Die weiße Stille, die saubere Luft ... Seufz. 


WICHTIGE FAKTEN
Alter - 16
Seiten - 428
Perspektive - Dritte Person 
Schauplatz - Kanada 
Zeit - 90er Jahre? 

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Spannung
▪️Nervenkitzel
▪️Geniale Lösung 


WORUM GEHT ES?
Vier Teenager verschwinden und dann wird auch noch eine Leiche gefunden. Ist ein Serienmörder am Werk? John Cardinal ist sich sicher. Zusammen mit einer Kollegin Lise Delorme, die eigentlich über ihn nachforscht, beginnt er zu ermitteln 

WIE LAUTET DER ERSTE SATZ (ZITAT)?
In Algonquin Bay wird es früh dunkel. 

WER SPIELT DIE HAUPTROLLEN?
▪️Cardinal - leicht nerviger Ermittler 
▪️Delorme - tough und nervige Kollegin der Internen

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN?
Mir fällt es schwer, das Buch überhaupt zu empfehlen. 

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
Hand aufs Herz ich habe das Buch auf dem Flohmarkt entdeckt. Cover und Klappentext sprachen mich direkt an. Es verspricht unglaublich spannend zu werden, doch dieses Versprechen wird nicht gehalten. 

Direkt zu Beginn musste ich die ersten Seiten 3-4 mal lesen. Warum? Es wird erwähnt, dass Cardinal seine Tochter zum Flughafen gebracht hat und er nun ohne Frau und Tochter einsam war. Ja genau, ich habe sie Info über die Frau gesucht, verstorben, mitgeflogen ... damit hatte das Buch schon mal keinen guten Start. Nachdem ich erfahren habe, dies ist Teil Eins und ich habe nichts verpasst, kann man sicher meine kleine Abneigung verstehen. Es ist aber nicht nur dieser Aspekt, der direkt ins Auge sticht. Die Geschichte dauert ewig, bis überhaupt, etwas passiert. Meistens passiert dann auch nur nebenbei etwas. Das liegt daran, dass es zu viele belanglose Nebenstränge gibt und das Buch kein Tempo aufbauen kann. 

Sogar die Figuren wirken einfach nur blass und langweilig. Die Liebesgeschichte, die sich dort anbahnt, konnte ich persönlich nicht spüren. Damit möchte ich sagen, dass sie einfach nur künstlich wirkte. Das liegt daran, dass die Emotionen, die bei einem Thriller eigentlich sehr wichtig sind, einfach viel zu kurz kommen.

Wie oben schon erwähnt, passiert die meiste Zeit sehr wenig, und wenn dann etwas passiert, dann wirkt dieses einfach nur schwach, weil das Drumherum langatmig ist. Zum Schluss hin steigert es sich in ein gewaltiges Ende, dass gut in einen Thriller der 80er Jahre gepasst hätte. Geschrieben wurde das Buch 2001 und wirkte, als wäre es Ende der 90er passiert. 

Zudem bin ich einfach nicht mit diesem Stil warm geworden. Der Autor beschreibt zu detailliert und belanglos. Würde ich nicht jedem Buch eine Chance geben, hätte ich direkt abgebrochen. Jetzt wünschte ich, ich hätte es getan. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden.

ZUSAMMEGEFASST
Wenn ich das Buch so Revue passieren lasse, dann war das Buch einfach nur enttäuschend. Langweilige Charaktere, endlose Nebenstränge, keinerlei Tempo und alles wirkte einfach nur künstlich. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜
SCHREIBSTIL💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜
TEMPO💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜💜
EMOTIONEN💜   
GESAMT💙


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