Neuschnee 🦩 Lucy Foley

Perfekt oder nicht ...

Ich erwarte nichts Perfektes, aber manchmal frage ich mich, was andere Leute sehen und ich nicht. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Heißt das: Ich bin blind?


WICHTIGE FAKTEN
Alter - 16
Perspektive - ich und dritte Person 
Schauplatz - Schottland 
Zeit - Gegenwart 

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Spannung 
▪️Viele düstere Geheimnisse 
▪️Grandioser Schluss 

WORUM GEHT ES?
Silvester steht vor der Tür. Für die Clique um Miranda beschließt wie jedes Jahr einen Kurzurlaub zu veranstalten. Diesmal geht es zu einem winterlichen Lodge in die schottischen Berge. Alles könnte perfekt sein, würde das Wetter nicht einen Strich durch die Rechnung machen. Angeschnitten von der Außenwelt bringt es düstere Geheimnisse ans Licht und dann taucht eine Leiche auf. 

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN? 
Jedem, der sein Glück probieren will. 

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
Ich will ehrlich sein: Mir hat das Buch so gar nicht gefallen und das hat zahlreiche Gründe. Warum die Presse das Buch als perfekt lobt? Ich frage mich ehrlich, ob ich blind oder verbohrt bin und es deswegen nicht erkenne. 

Das Buch spielt einmal am 2.1 und in der Zeit davor. Damit haben wir schon zwei Zeitebenen, die genügen. Nein, eigentlich könnte ich auf eine verzichten. Das liegt daran, dass in diesen Zeiten noch mal die Vergangenheit hervorgeholt wird. Die Schule, die Uni, bestimmte Ereignisse oder Erlebnisse aus dem Lodge, an die sich jemand erinnert. Das ist teilweise verwirrend und einfach nur schwer zu lesen. 

Neben der Zeit muss ich mich mit der Clique herumschlagen. Ich erfahre die Geschichte aus der Perspektive der Frauen und der Gästebetreuerin. Die Frauen reden in der Ich-Perspektive und wechseln sich immer ab. Dazu kommt der Wildhüter. Seine Perspektive ist die dritte Person. Was soll das? Stilmittel? Ich finde es mega nervig. 

Nervig ist auch der kurze und recht knackige Stil. Es ist zu detailliert und vielleicht angenehmer, wer nur eine Person oder eine zweite am Erzählen. 

Schlimm sind aber auch die Figuren. Man nehme eine graue Maus, die ich sogar zeitweise nett finde, da sie mich an mich erinnert. Dazu einen Homosexuellen und der Rest ist einfach nur verwöhnt. Ganz nach dem Motto: Scheinwelt und meine Sachen sind größer als deine. Dazu jede Menge Alkohol. Für einige sicherlich lustig, aber ich fand es einfach nur nervig und albern sich schon im Zug zu betrinken. 

Das Problem ist der ständige Wechsel von Zeit und Personen. Dazu noch gefühlt in jedem Kapitel Alkohol. Auf Seite 100 musste ich feststellen, mich nerven die Figuren, es gibt eine Leiche und ähm, null Spannung. Scheinheilige Welt, Vorwürfe und ab und an kommt dann mal ein Geheimnis. Auch nach 200 Seiten ist noch immer keine Spannung. Das bleibt bis zum Schluss, der mich an eine Eingangsszene erinnert, nämlich das Reh mit dem Gnadenschuss. So habe ich mich gefühlt. Endlich erlöst. Nicht mal der Schluss war eine Überraschung und theoretisch schon nach 20 Seiten klar. 

FAZIT 
Der Schluss erlöst von gähnender Langeweile, nervigen Wechseln und Figuren, die einfach noch mehr nerven. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜
TEMPO💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜
EMOTIONEN💜   
GESAMT💙

*PR-Sample

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