Still Alive 🦩 Claire Douglas

Vorhersehbar ...

Draußen ist kein gutes Wetter und ich habe einfach Lust auf einen guten Thriller.  Da ich so viel von der autorin gehört habe, wollte ich mein Glück probieren. Was soll ich sagen, es ist vorhersehbar. 


WICHTIGE FAKTEN
Alter - 16
Perspektive - Ich
Schauplatz - Barth
Zeit - Gegenwart 

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Dunkles Geheimnis 
▪️Die Angst spüren 
▪️Genialer Schluss 

WORUM GEHT ES?
Libby und ihr Mann Jamie brauchen eine Auszeit. Als sie einen Zettel im
Briefkasten finden, überlegen sie nicht lange. Ein Haustausch mit einer sympathischen Familie, damit diese ihr Kind ins Krankenhaus begleiten können, ist perfekt. Doch vor Ort geschehen merkwürdige Dinge und auch zu Hause wird es nicht besser. Wem zur Hölle haben sie ihre Wohnung überlassen? 

WEM WÜRDE ICH ES EMPFEHLEN? 
Jedem, der gerne wissen möchte, wer hinter dem Paar steckt, dass ihr Haus tauschen wollte. 

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
Das Buch beginnt mit einem Prolog. Kurz und knackig. Ein Bild entsteht im
Kopf, welches den Leser anfänglich in die Irre führen soll. Dazu eine weitere Fährte, die zumindest tendenziell in die richtige Richtung geht. Es hätte wirklich sehr gut werden können, wenn nicht schon ab der Hälfte klar ist, worauf das Buch hinausläuft. 

Ich habe bei einem Liebesroman keine Probleme damit, wenn eine Geschichte vorhersehbar ist. Bei einem Thriller möchte ich zumindest überrascht werden. Das ist hier ganz klar nicht der Fall. Eher besticht das Buch durch Längen, denn eigentlich passiert nichts. Das stimmt so nicht ganz. Es passiert viel, aber alles ist nur so kurz angerissen. So oberflächlich, dass keine Stimmung oder Spannung aufkommt. Ein paar Beispiele - Gift im Essen, ein Fotograf, der verfolgt, geplünderte Konten, geklauter Schlüssel, Onlineshopping oder unheimliche Besuche, wo man sich nicht sicher ist. Viel, aber eben echt flach. Die Panik und Angst spüre ich zu keiner Zeit. 

Die Figuren, insbesondere Libby, sind einfach nur blass und nervig. Sie macht aus allem ein Drama und dank des Stils ist es verständlich, aber zu blass. Da hätte ich mir weniger Auswahl und mehr Emotionen gewünscht. Später bei der Beichte wird sie mir ein Stück sympathischer. Aber eben nur etwas. 

Das Problem ist, dass das Buch an einem gewissen Punkt, benennen wir ihn mit Thailand, einfach nur konstruiert wirkt. Die Idee ist nicht schlecht, aber die Gründe wirken nur so künstlich. Sogar warum Libby oder Beth in Thailand getan haben, was sie getan haben. 

IN EINEM SATZ
Der erste Teil war noch okay, der zweite Teil leider nicht. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜💜💜💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜
TEMPO💜💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜💜
EMOTIONEN💜
GESAMT💙💙

*Rezi-Ex

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