Wenn der Morgen kommt, werde ich traurig 🎀 Shungiku Uchida

Hast du schon mal ...

Mit dieser Frage musste sich die Autorin schon häufiger beschäftigen. Betrachtet man ihr Leben ausführlich, dann ist die Frage immer noch nicht leicht zu beantworten. Worum es genau geht, verrate ich euch in meiner Rezension. 


WICHTIGE FAKTEN
Alter - 16
Perspektive - Ich 
Schauplatz - Japan
Zeit - 60 / 70er Jahre 

WELCHE ERWARTUNGEN HABE  ICH?
▪️Mehr über den Menschen erfahren 
▪️Beweggründe kennenlernen

WORUM GEHT ES?
Shungiku Uchida ist heute eine erfolgreiche Frau von 60 Jahren. Ihr Weg war jedoch alles andere als einfach. Eine hartherzige Mutter, ein böser Stiefvater trieben sie auf die Straße. Allerdings gab sie niemals auf. Ihren Weg und ihre Kindheit teilt sie in diesem Buch. 

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN? 
Lesern, die Biographien mögen oder mehr über die Autorin wissen wollen. 

WIE HAT ES MIR GEFALLEN?
Am Anfang fiel mir das Cover mit dieser zierlichen und traurig aussehenden Frau auf. Ich wollte mehr über die Person dahinter erfahren. Und das habe ich am Ende des Buches ganz klar. 

Das Buch beginnt mit der Frage, ob sie schon mal ihren Körper verkauft hat und führt somit zu ihrer traurigen Kindheit. Die erste Zeit war ich auch vollkommen in der Geschichte. Genauer gesagt die ersten 10 Seiten, des eher kurzen Buches. Ich hielt einen Moment inne und versuchte die anfängliche Faszination festzuhalten. Leider ist es mir nicht gelungen. 

Die Autorin erzählt in der Ich-Perspektive und hält Erinnerungen und Träume fest. Manchmal sagt sie, dass sie selber nicht sicher ist, ob es nicht nur ein Traum war. Mich irritierte dies. Dies galt gleichermaßen für die kurzen Absätze. Es sind kurze Erinnerungen, die chronologisch festgehalten sind, aber die Emotionen wenig einfangen. Für Emotionen hätte ich als Leser mehr in die Geschichte eintauchen müssen. Ich kann sie im Ansatz spüren, jedoch werde ich immer aus diesem Fluss gerissen. Was ich damit sagen will, das Herz wird nicht berührt und vieles bleibt fremd. 

Nehmen wir zum Beispiel die Geschichte mit ihrer Schwester. Sie ist neidisch auf den Namen und gleichzeitig stolze Ersatzmutter. Ganz nebenbei erfuhr ich, dass sie ihre Schwester verletzte. Sie stach ihr mir einen Stift ins Augenlid. Warum, in welchen Situationen oder warum genau diese Art von Verletzung habe ich nicht verstanden. Dies Beispiel steht für viele andere Erlebnisse in ihrer Geschichte. Es ist das berühmte Tell, statt dem Show. Auf der einen Seite isst das, auf der anderen stört es. 

Ja, am Ende kenne ich ihre Kindheit, aber irgendwie ist sie mir trotzdem fremd. Ich hoffe, ihr könnt es nachvollziehen. Zusammenhängend und 200 Seiten mehr hätten mich eher überzeugen können. 

COVERGESTALTUNG💜💜💜💜💜
ORIGINALITÄT DES INHALTS       💜💜💜💜💜
SCHREIBSTIL💜
UMSETZUNG DER FIGUREN💜💜💜💜
TEMPO💜
PASST ES ZUM GENRE💜💜💜💜💜
EMOTIONEN💜   
GESAMT💙💙

*Privat auf dem Flohmarkt gekauft

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