Die Nanny 🦩 Gilly Macmillan

DĂĽstere Vergangenheit  ...

Mein aktueller Krimi läuft echt gut. Die erste Auflage ist so gut wie verkauft und die zweite Auflage wird gedruckt. Das nächste Buch ist in den Startlöchern. Um mich stets weiterzuentwickeln, lese ich gerne Thriller und spannende BĂĽcher. Darf ich euch vorstellen - Die Nanny. 

Thriller

WICHTIGE FAKTEN
Alter - 16
Seiten - 448
Schauplatz - England 
Zeit - 1979-Gegenwart 
Tags -  Geheimnis, Mord, Spannung, Krimi

DARUM GEHT ES
Jo wuchs privilegiert auf. Sie hat alles nur keine liebende Mutter. Den Platz nahm ihre Nanny ein, bis diese spurlos verschwand. 20 Jahre später kehrt Jo mit ihrer Tochter Ruby zurück. Ihr Mann ist gestorben und sie braucht Hilfe. Kurz nach ihrer Ankunft finden sie einen Schädel im See. Ist das Hannah? Sie muss es sein, aber dann raucht plötzlich einen Frau auf, die sich als Hannah ausgibt. Was passierte wirklich vor 30 Jahren?

SO HATS MIR GEFALLEN
Das Cover fiel mir gleichermaĂźen auf, wie der Klappentext. Es wirkt dĂĽster und doch magisch durch das Wasser. Das Buch kam am Nachmittag an und am Abend hatte ich es ausgelesen. 

Die Story mit jeder Menge Potential konnte mich letzten Endes nicht ĂĽberzeugen. Es fängt schon mit dem Stil an. Ich bin jemand, der mit dem Präsens nichts anfangen kann. Leider wird das Buch genau so erzählt. Nun gut, manchmal passt es, gerade mit zwei Zeitebenen und diese kommen hier vor. Einerseits begleite ich die Nanny von 1979-1985, während die Geschichte gleichzeitig in der Gegenwart erzählt wird. Es ist nur extrem nervig, wenn auch die Vergangenheit im Präsens geschrieben ist. Ich an also direkt vom Stil genervt und musste schon bald erkennen, dass es nicht nur verschiedene Zeiten gibt, sondern auch verschiedene Erzählperspektiven. Klar, der Fall wird so aus vielen Seiten beleuchtet. Nur hätte Linda/ Hannah, sowie Jo gereicht. Vielleicht noch ihre Mutter, aber warum noch zusätzlich die Polizei. Irgendwie ĂĽberflĂĽssig. 

Das Hauptproblem ist jedoch die mangelnde Spannung. Mal davon abgesehen, dass ich die Figuren kennenlerne, sehe wie sie such entwickeln, passiert kaum etwas nennenswertes. Der Kopf ist aufgetaucht, Hannah, aber es geht mehr um die Eingewöhnung, ihr neuer Job in einer Galerie. Banales in meinen Augen. Ab und an geht es mit Hannah weiter, die ich mehr als unsympathisch finde. Jo entwickelt sich auch eher schwach. Einziges Highlight ist Ruby mit ihrer frechen Art. 

Irgendwann kommt dann die Auflösung. Normalerweise grĂĽbel ich mit, doch das war hier nicht der Fall, und so war ich ehrlich ĂĽberrascht. Der Schluss ist schlĂĽssig und okay, aber ehrlich gesagt auch nicht spannend. 

Ich weiĂź nicht, was andere an der Umsetzung finden. Mich hat sie nicht vom Hocker gehauen. Im Grunde hätte es gereicht die ersten 50 Seiten, Lindas/Hannahs Geschichte zu lesen und man hätte alles gewusst. 

KURZ GESAGT 
- Präsensstil
- flache Figuren 
- keine Spannung 
+ gute Grundidee 
+ logischer Schluss 

BEWERTUNG 
 COVER  đź’–đź’–đź’–đź’–
 GRUNDIDEE  đź’–đź’–đź’–đź’–
 FIGUREN đź’–đź’–đź’–
 DETAILS đź’–đź’–đź’–đź’–
 TEMPO đź’–
 EMOTIONEN đź’–đź’–đź’–
 STIL  đź’–
 SPANNUNG đź’–
 GESAMT đź’–đź’–

*ReziEx

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