Rezension - Beste Freundin

Die Vergangenheit  ...

Holt uns alle ein. Das merkt auch Jess, als sie erfährt, dass ihre ehemals beste Freundin zwei Menschen eiskalt erschossen haben soll. Danach soll sie sich selbst versucht haben das Leben zu nehmen. Jess, die inzwischen Reporterin ist, nimmt sich den Fall an und wird dabei an ihre eigene Jugend erinnert und die Tatsache, dass sie damals keine gute Freundin war. Schließlich wandte sie sich von Heather ab, als ihre Schwester Flora spurlos verschwand. Jetzt fragt sie sich, ob damals mehr passierte, als jeder wusste und Heather schon damals durchgedrehter war, als jeder dachte. Brachte sie Flora vielleicht um?



EIN PAAR FAKTEN
Autorin - Claire Douglas
Verlag - Penguin
Seiten - 494
Preis - 13,00€
Schauplatz - Bristol und Umgebung 
Zeit - 1994 und Gegenwart 
Tags -  Mord, Drogen, Freundschaft 

MEINE ERWARTUNGEN
Einen spannenden Thriller mit jeder Menge Wendungen, die niemand kommen sieht. Auf Grund meiner Namensschwäche hatte ich die Autorin gar nicht mehr auf dem Schirm. Doch dann dachte ich nur: Genial, das kann nur klasse werden. 

MEINE GESAMMELTEN EINDRÜCKE
Erzählt wird die Geschichte aus Jess und Margots Perspektive. Dazu ein paar Zeitungsartikel. Doch wie erzählt man eine Geschichte, wenn ein wichtiger Teil davon im Koma liegt? Das geht über Rückblenden und Unterhaltungen mit Beteiligten. Dadurch zieht sich das Buch unglaublich in die Länge. Wäre da nicht die Frage nach Flora und dem Mord gewesen, ich hätte abgebrochen. Teils war es einfach nüchtern und trotz der Idee langatmig.

Daran kann auch Jess nichts ändern, die mir nicht so ganz sympathisch ist. Aus ihrem alten Job rausgeflogen, Heather hat sie damals im Stich gelassen - letzteres gibt den Ausschlag dafür, dass ich sie nicht mag. Heather ist ebenfalls Beladen von Problemen. Später wird ihr Verhalten zwar gut erklärt, aber am Anfang wirkt sie dadurch auch nicht sympathisch. 

Ich sag ja, wäre da nicht die Frage nach der Auflösung gewesen, ich hätte abgebrochen. So habe ich vier Tage gebraucht, oft gestöhnt und es immer wieder zur Seite gelegt. 

Dabei ist die Grundidee echt gut. Ein belastetet Mädchen, eine Schwester, die auch verliebt und eine Freundin, die eine Familie will. Gepaart mit jeder Menge Geheimnisse, Drogen, Liebe und Problemen. 

Es ist nicht perfekt und zum Ende hin wurde es dann endlich spannender und man wollte nur noch den Schluss lesen, der die letzten 40 Seiten (ungefähr) klar ist. 

KURZ GESAGT 
Ein Mord, ein Geheimnis aus der Vergangenheit und jede Menge Gespräche. Der Schluss ist spannend, vorher leider schleppend. 

WEM WÜRDE ICH DAS BUCH EMPFEHLEN 
Das Buch würde ich jedem empfehlen, der wissen möchte, wer der Täter ist und warum. 

BEWERTUNG 
 COVER  💜💜💜💜💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜💜
 DETAILS 💜💜💜
 TEMPO 💜💜💜
 EMOTIONEN 💜💜💜💜
 STIL  💜💜💜💜💜
 SPANNUNG 💜💜
 GESAMT 💙💙💙


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