Rezension - Die Frauen von Kilcarrion

Drei Generationen  ...

Heute habe ich mal wieder ein schönes Buch für euch, dass ich gewonnen habe. Es geht um mehrere Generationen und ist von einer eindrucksvollen Autorin. Doch ich konnte mich nicht erwärmen dafür. Warum? Lest selbst. 



EIN PAAR FAKTEN
Autor/in - Jojo Moyes
Verlag - rororo
Seiten - 432
Preis - 17€
Schauplatz - England, Irland 
Zeit - Gegenwart 
Genre -  Familie 

EINBLICKE IN DIE GESCHICHTE
Sabine ist 16, als sich ihre Mom mal wieder vom aktuellen Stiefdad trennt. Statt es jedoch einfach durchzuziehen, will sie ihre Tochter heraushalten und schickt sie zu ihrer Großmutter. Das Gut ist ungemütlich, ihre Großmutter weiß wenig mit ihr anzufangen und ihr Großvater ist zu krank. Kein Wunder, dass sie sich ungeliebt fühlt. Ähnlich wie Kate in ihrer Jugend. Mit 18 schwanger zu werden hat ihre Situation nicht verbessert. Dabei hatte Joy es selbst nie leicht. 

FÜR EUCH ABGECHECKT
Ganz ehrlich, wenn ihr jetzt denkt, dass meine inhaltliche Wiedergabe langweilig ist, dann liegt ihr richtig. Nur weiß ich nicht, wie ich es anders verpacken soll, denn dass Buch ist genau das - langweilig. 

Das Buch beginnt mit Joy, die nach nur einem Date eine älteren Marine-Offizier heiraten will. Im nächsten Kapitel begleite ich Sabine und dann wieder Kate. Das Buch springt gerne und ich gebe zu, dass es mir zu viel war. Nicht immer war klar, wo genau im Zeitstrahl ich aktuell bin. Jahre, Perspektive, ich habe die Hinweise vermisst. Manchmal hat man echt den Überblick verloren, wo man sich gerade befindet. Das darf bei einem Buch nicht sein. 

Dazu die Figuren. Sabine ist eine totale Zicke. Anstrengend. Kate wiederum ist nie wirklich erwachsen geworden und sucht nach etwas, was sie selbst nicht weiß. Joy ist ebenfalls eher ein Drachen. Mir gelang es jedenfalls nicht die Bindung zu einer der Figuren aufzubauen. 

Und dazu eben die Langeweile. Nach 100 Seiten dachte ich, es geht jetzt los. Ein Geheimnis, eine romantische Geschichte. Irgendetwas, dass so eine Familiengeschichte über Generationen ausmacht. Nach 180 Seiten hat sich noch immer nichts getan. Joy ist auf den Weg zu ihrem Mann, Sabine zickt herum, und Kate hatte inzwischen ein Gespräch mit ihrem Ex. 

Nach 250 Seiten habe ich tatsächlich abgebrochen. Das kommt selten bei mir vor, aber für diese wenigen Seiten habe ich eine Woche gebraucht. Sonst lese ich die Menge an einem Nachmittag. Ja, der Stil war angenehm, aber der Rest stimmte einfach für mich nicht. 


In der Summe - Langeweile pur. Man nehme drei Frauen, die mit ihrem Schicksal hadern. Eine nimmt die Figur eines Feldwebel ein, die nächste weiß nicht was sie will, und Nummer drei ist eine jugendliche Zicke. Wenn nach 250 Seiten keine Figur sympathisch ist, dass Buch ständig springt und ich den Überblick verliere, und einfach nichts passiert, dann tut es mir leid. 


BEWERTUNG 
 COVER  💜💜💜💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜
 DETAILS 💜💜💜
 TEMPO 💜
 EMOTIONEN 💜
 STIL  💜💜💜💜
 SPANNUNG 💜
 GESAMT 💙


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