Rezension - Insel des Schweigens

Ein dunkles Geheimnis  ...

Es ist wieder Zeit für einen neuen Lesetipp für alle Thriller-Junkies. Diesmal geht es um die Geschichte zweier Frauen und ein dunkles Geheimnis. Ich kann so viel schon mal verraten: Ich habe es an einem Sonntag verschlungen. 



EIN PAAR FAKTEN
Autor/in - Christian White
Verlag - Goldmann 
Seiten - 378
Preis -10€
Schauplatz - Belport Island
Zeit - Gegenwart und vor ca. 20 Jahren
Genre -  Thriller 

EINBLICKE IN DIE GESCHICHTE
Kate ist glücklich verheiratet und freut sich auf ihren Mann, der auf einer Konferenz in England war. Die Maschine landet, nur ohne ihren John, der wie vom Erdboden verschluckt ist. Als sie seine Chefin anruft, erfährt sie, dass er schon vor drei Monaten gekündigt hat. Die Polizei glaubt an eine Affäre. Doch dann taucht Johns Leiche auf und es wird deutlich, dass er ermordet wurde. Nur warum?
Abby ist ebenfalls glücklich. Ihr Mann ist etwas komisch, aber er war schon immer voller Ziele. Nur in letzter Zeit. Er lügt, weint heimlich auf dem Klo. Das alles passt so gar nicht zu ihm.  Es ist fast so, als würde ihn etwas belasten. Nur was?

FÜR EUCH ABGECHECKT
Das Buch ist mir wegen seines Klappentextes aufgefallen. Und ich kann schon mal sagen, dass es überraschend ist und sich lohnt. Zumindest was den Schluss angeht, denn der Rest ist nicht der Rede wert. 

Erzählt wird die Geschichte von der Witwe Kate und der Ehefrau Abby. Immer abwechselnd. Abby befindet sich auf der Insel und ihr Mann verhält sich merkwürdig. Kate hingegen versucht mit ihrem Schwiegervater hinter Johns letzte Tage zu kommen. 

Ich gebe zu, dass ich den Part um Abby wirklich langatmig fand. Ihre Joggingroute, Gespräche mit der Familie. Gleichzeitig läuft ihr Leben langsam aus dem Ruder, denn auf der Insel gab es einen Mord an einen Touristen. Man wird sozusagen beim Lesen in eine bestimmte Richtung geschoben. Schön geschrieben, aber wie gesagt, ich fand es stellenweise echt langatmig. Fakt ist, dass man nach den ersten 150 Seiten zu den letzten 60-70 Seiten springen kann. Man verpasst absolut nichts relevantes. Nett zu lesen, aber mehr leider nicht. Kate ist ebenfalls recht konstruiert. Sie ist teils auch sehr nervig. Es wirkte so, als hätte die Lektorin den Wechsel angemerkt, und um den Anfang nicht komplett umzuschreiben, wurde hier zu einer laut gegriffen. Inwiefern? Es geht um Kate. Sie mag ihr Lächeln nicht, ist dankbar, wenn ihr Mann dass Ruder übernimmt. Und dann plötzlich wird sie dominant und behauptet, sie hat die Rolle nur gespielt, weil sie dachte, man erwarte dies von ihr, um dann die starke Frau zu spielen. Generell sind die Figuren nervig und teils blass. 

Der Schluss wird es dann aber so richtig spannend. Man erfährt einen Teil der Vergangenheit und ist dann dabei, wenn es komplett aufgeklärt wird. Ich gebe zu, dass ich überrascht wurde. Einen Teil habe ich mir gedacht, daher es war alles andere als vorhersehbar. 

LESEEMPFEHLUNG?
Ja, denn der Schluss ist so überraschend, dass genau deswegen das Buch eine klare Empfehlung bekommt. Der Weg dahin ist jedoch holprig, langatmig und teils echt anstrengend. 


BEWERTUNG 
 COVER  💜💜💜💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜
 DETAILS 💜💜💜
 TEMPO 💜💜
 EMOTIONEN 💜💜💜💜
 STIL  💜💜💜💜💜
 SPANNUNG 💜💜
 GESAMT 💙💙💙


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