Rezension - The Way I Break

Von Soho in die Küche ...

Zu den absoluten Highlights gehörte ganz klar die Soho-WG. Ich habe die Trilogie verschlungen und konnte diesen Neubeginn nicht abwarten. Warum? Diesmal geht es nämlich in die Welt der Gastronomie. Und das ich dort beheimatet bin, brauche ich euch nicht zu sagen. 



EIN PAAR FAKTEN
Autor/in: Nena Tramountani
Verlag: Penguin
Jahr: 2022
Serie: Hungry Hearts 1
Seiten: 496
Preis: 13€
Genre: Liebe

INHALTLICHE FAKTEN
Schauplatz: England 
Zeit: Gegenwart 
Perspektive: Victoria und Julian

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH
Viktoria sollte der glücklichste Mensch sein. Sie wurde befördert und sie zählt mit zu den besten Köchen. Doch Tori ist nicht glücklich. Sie packt ihre Sachen und flieht in die Kleinstadt, in die schon ihre Mutter geflüchtet ist. Dort lernt sie Julian kennen, den sie etwas zu viel erzählt und ihm nun das kochen beibringen soll, damit das Familienrestaurant wieder besser wird. Eigentlich sollte sie abhauen, aber etwas in ihrem Herzen hält sie zurück. 

FÜR EUCH ABGECHECKT
Als ich damals den ersten Band der Soho-WG verschlang, war ich mir sicher, dass ich eine neue Lieblingsautorin habe. Kein Wunder also, dass ich ungeduldig der neuen Reihe entgegengenommen gefiebert habe. Liebe geht bekanntlich durch den Magen. 

Tatsächlich habe ich das Buch angefangen und mich direkt wieder in der Geschichte verloren. Viktoria, die vor ihrem manipulativen Freund flüchtet und dieser schöne Ort, wo sie neu anfangen will. Das Restaurant ist so toll beschrieben, dass ich dort wirklich gerne essen möchte, obwohl ich keinen Fisch mag. 

Erzählt wird die Geschichte mal aus Sicht von Tori und dann wieder aus Julians Perspektive. So lerne ich die beiden Figuren sehr gut kennen. Und sympathisch sind sie beide auf ihre Art. 

Nur Sympathie allein reicht nicht aus. Während mich die anderen Bücher regelrecht gefesselt haben, war es hier so, dass ich nach 150 Seiten immer wieder abschweifte. Das Buch lebt hier vom Restaurant. Leider verliert es sich in unnötigen Details und Längen. So sehr, dass ich mich immer wieder fragte, wann geht es denn mal endlich los. 

Der verlorene Stern, der Bruder der abgehauen ist, der stille Bruder. Dazu eine drogensüchtige Person, der Ex, der kilometerweit entfernt ist, oder die Eltern mit ihren Problemen. Erst zum Schluss kommt dann Spannung ins Spiel, aber das ist zu spät. 

Mir fehlte tatsächlich dieser Spaß, diese Schmetterlinge und alles, was ich in der WG gespürt habe. Emotionen fand ich generell zu wenig und zu düster. Im Grunde geht es hauptsächlich darum, sei du selbst, dann wirst du auch geliebt und glücklich. 

LESEEMPFEHLUNG?
Kein Vergleich zur Soho-WG. Nachdenklicher, weniger Schmetterlinge und durch zu viele Details und Nebensächlichkeiten nicht ganz so brillant. 


BEWERTUNG 
 COVER  💜💜💜💜💜
 GRUNDIDEE  💜💜💜💜💜
 FIGUREN 💜💜💜💜
 TEMPO 💜💜
 EMOTIONEN 💜💜💜
 SCHREIBSTIL 💜💜💜💜💜
 SPANNUNG  💜💜💜💜
 FESSELT BIS ZUM SCHLUSS 💜💜💜💜
 GESAMT 💙💙💙💙


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